„Auftrumpfen“

Merkel soll, wie Joachim Jahnke erklärt, am Rande eines Arbeitsbesuchs in Peking festgestellt haben: „Heute ist deutlich mehr Auftrumpfen zu erleben.“

Ich glaube gern, dass sie etwas richtig registriert hat. So wahrnehmungssensibel sie sein mag, wenn es um Machtbeziehungen geht, so wenig traue ich ihr zu, aus derlei Eindrücken kühne strategische Neuerungen zu denken.

Hier kann Merkel (und jeder interessierte Beobachter) ein weiteres „Auftrumpfen“ erfahren, eines, das weniger aus offenkundig zählbarer ökonomischer Stärke folgt als vielmehr aus einem tiefen philosophisch-politisch-historischem Geflecht. Ein gut platzierter Stachel im welken Fleisch der wertewestlichen Denkungsart.

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