Döbeln

Gleichgültig, welche Tatsachen zu dem Anschlag von Döbeln noch herausgefunden werden und auch egal, wie man diese interpretieren wird, zwei, drei Momente möchte ich schon jetzt festhalten.

  1. Der Anschlag war kein zufälliges Ereignis.
  2. In seiner Dimension ging er über Bisheriges hinaus.
  3.  Er signalisiert ein Ansteigen der gesellschaftlichen Spannung.

Grund zum Nachdenken. Jedem, der nachdenkt, ist klar, dass die BRD und die USA kommunizierenden Röhren gleichen. Von us-amerikanischer Seite halte ich diese aktuelle Information für bemerkenswert und diese auch.

 


5.1. 19, 10.59 Uhr: Neueres zu Döbeln hier. (Bemerkenswert finde ich, dass die Staatsanwaltschaft Chemnitz keine Haftgründe sieht.)

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3 Antworten zu Döbeln

  1. fidelpoludo schreibt:

    Seltsamerweise finden sich auf „Analitik“ zu dem Beitrag über Steve Bannon in Oxford keine Kommentare. „Analitiks“ eigener eingebundener Kommentar ist einerseits so zutreffend wie wiederum andererseits in einem gewissen Sinne naiv:

    Der stumpfe Glaube, dass der Gegner böse ist und es darüber hinaus nichts zu verstehen gibt, funktioniert nur bei den Gelenkten. Die Lenker müssen pragmatisch sein, können den Gelenkten gerne einimpfen, dass der Feind abgrundtief böse ist, müssen aber selbst den Feind sehen, wie er ist, um zu verstehen, wie er zu besiegen ist. Genau das war nicht zu erkennen.

    Glaubt „Analitik“ wirklich, dass „die Lenker“, wenn sie als Pragmatiker „den Feind sehen, wie er ist, um zu verstehen, wie er zu besiegen ist“ auf solchen Veranstaltungen selbst auftreten, um sich und ihre Strategie oder Agenda transparent zu machen? Wenn etwas „nicht zu erkennen“ ist, darf das wohl kaum – wie hier nahegelegt – als Hinweis darauf dienen, dass es gar nicht vorhanden ist. Durchaus erkennbar war jedoch die unter den „Gelenkten“ eingerichtete Arbeitsteilung in stumpfe jeder Diskussion ausweichende laut brüllende „Protestler“ und relativ hilflose Versuche, Bannon mit Argumenten anzugreifen.
    Wenn des „Analitiks“ Feststellung jedoch die auf vielen Pro-Trump-US-Plattformen vorfindliche Stimmung (die Eliten seien im Moment völlig hilflos und perplex (vgl. zahlreiche minitöse Besprechungen der Vorfälle auf der Trauerfeier zur Bestattung von George H. W. Bush) und wüßten nicht, wie sie reagieren sollten) widerspiegeln sollte und wollte, wäre ich der letzte, der sich dieser Wunschvorstellung nicht anschließen wollte. Mich darauf zu verlassen, hielte ich allerdings für gefährlich (naiv).

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  2. Theresa Bruckmann schreibt:

    Lieber fidelpoludo,
    beneidenswert Ihre Sprachkenntnisse!
    Ich hoffe sehr, dass ich diese Rede Bannons irgendwo im Netz
    übersetzt oder deutsch untertitelt sehen kann. Vorher kann ich
    gar nichts dazu sagen.

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  3. Pingback: Magnitz | opablog

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