Störenfrieder in diesem und in jenem Jahr

„Viele Deutsche weiden sich am vermeintlichen Niedergang…“

(also sprach Guido Bohsem)

Störenfrieder aber entgegnete:

„Hier finden Sie Fakten/Zahlen/Analysen als Zuckerwatte angeboten, als Stoff, aus dem die Träume sind mit einer klitzekleinen Prise Salz:“Natürlich gibt es Probleme, es gibt sogar viele davon. …

Nach fast neun Jahren Aufschwung… schreibt hier ein Herr Bohsem ein Essay, das an den Baustellen des Sozialstaates (Gemeinwohl, Energie, Miete, Pflege) vorbeikurvt, den mißhandelten Rechtsstaat (Steuerlöcher, Mafia im Staat, Wirtschaftsverbrechen und Organisierte Kriminalität nach dem Motto: die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen) als Patienten für die Ambulanz und nicht für die Notoperation am offenen Herzen erkennen will. Ein „Weißmaler und Weichspüler“ , der die Zeichen der Zeit nicht erkennen will!

128 Leser*innen geben keinen Laut und üben sich weiter im „Schweigen der Lämmer“! Bereiten Sie sich vor auf Geheimakte Finanzkrise – Droht der nächste Jahrhundert-Crash?

Rufen Sie sich dabei die Geburtstagsfeier des Herrn Ackermann mit/bei Frau Merkel in Erinnerung mit dem Trinkspruch: „Deutschland fiel in die Hände der Räuber“. Über Pflege, Infrastruktur, Digitalisierung und Bildung, Wohnen, Vermögens- und Erbschaftssteuer, Bundeswehr und Auslandseinsätze, Mißbrauch in Kirche und Staat und zum Menschenbild des Grundgesetzes hoffe ich im Jahr 2019 auf Mitstreiter/Mitschreiber*innen: das Papier kommt sicher kostenlos aus der oft zitierten Papierfabrik!“

Und Störenfrieder setzte hinzu:

„… nach der „mächtigsten Frau der Welt“, Frau Merkel, müssen „wir“ mehr Verantwortung übernehmen. Dazu benötigen wir gute Gesundheit, etwas Glück, (Nächsten-)Liebe, Zusammenhalt und das seit Jahren geübte Laute Denken unter Freunden. Zur Abwehr des Gegenwindes empfehle ich die Überprüfung der im Keller gelagerten „Gelben Westen“, auch wenn diese in unserer Republik aus der Mode gekommen sind. Also: Helm ab zum Gebet, das „Gen des Bösen“ ist in Kirche und Staat zu oft in Erscheinung getreten – und muß in die Schranken gewiesen werden. Ein gesundes Neues Jahr 2019 wünscht Euer Frieder Kohler.“

Und Gerlinde antwortete:

„Danke, Frieder, da sagst du Gutes. 

Ich danke allen, die ich kennenlernen durfte dieses Jahr, und will mal sagen, die Bildung von solchen Foren ist wirklich toll. 

Wünsche auch allen ein gesundes Neues Jahr, und wandelt die Energie der potentiellen Böller um in eine Energie, die die richtigen Ziele trifft….!

Gerlinde“

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4 Antworten zu Störenfrieder in diesem und in jenem Jahr

  1. Jo Bode schreibt:

    Da geht mir das Herz auf, Danke an Frieder Kohler, und alles Gute im Neuen Jahr!

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  2. ups2009 schreibt:

    „Schweigen der Lämmer“ und wer nicht schweigt wird zensiert weil die Guten da irgendwie NAZI …which is perceived to be … es so wahrgenommen haben will.

    https://www.berliner-zeitung.de/kultur/russland-und-deutschland-es-geht-nicht-um-die-krim-2744146

    Doch die USA können trotzdem ruhig schlafen: Sie wissen ja, was wir Europäer, mit denen sie seit dem Kalten Krieg Blinde Kuh spielen, erst vor zwei Jahren erfahren haben. Und was sie sogar dem allertreuesten ihrer Partner, Konrad Adenauer, stets verschwiegen haben: Dass Kreml und Weißes Haus seit 1952 ein Geheimabkommen haben, demzufolge, sollte doch der Kalte Krieg in einen heißen ausarten, garantiert in Russland und Amerika keine Fensterscheibe kaputtgeht, sondern „lediglich“ Polen und Germany weggemacht werden: Der ungeheuerlichste Verrat an einem Verbündeten, von dem je erfahren hat, wer noch Geschichte liest…

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    • kranich05 schreibt:

      Den verlinkten Hochhuth-Artikel erneut zu lesen, lohnt sich allemal.

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    • fidelpoludo schreibt:

      Lieber ups,
      für die Verlinkung dieses Artikels von Rolf Hochhuth sei Ihnen ausdrücklich gedankt.
      Wenn Sie allerdings glauben, dass Sie dafür auf diesem Blog „zensiert“ würden, haben Sie weder von diesem Blog, noch von seinem Betreiber irgendetwas verstanden. Machen Sie doch einfach deutlicher, was Sie sagen wollen und werden Sie sich klar über die sprachlichen Mittel, derer Sie sich bedienen. Fangen Sie einfach damit an, dass Sie die Passage, die Sie nach dem Link als Ihren Text ausgeben, als das ausweisen, was sie ist:
      ein Zitat aus dem verlinkten Artikel. Dann ließe sich darüber diskutieren, ob sie dessen Brisanz in dem Sinne verstanden haben, in dem ich – und wohl auch der Kranich – ihn verstanden haben.
      Ich habe diesen Artikel sofort ge- und verteilt mit folgender Einleitung und folgendem Ausschnitt, der dem von Ihnen zitierten fast identisch ist:

      »Der ungeheuerlichste Verrat (nicht nur, aber in erster Linie) an Polen und Deutschland, zu dem die »Blinde Kuh« Europa (angetrieben von Polen und Deutschland) sich von den USA aufs Eis führen läßt.«

      Lieber Rolf Hochhuth,
      weder steht mir ein Hut zur Verfügung, der hoch genug ist, ihn vor Ihnen zu ziehen, noch die Menge an weniger hohen Hüten, die seine mangelnde Höhe zu kompensieren in der Lage wäre:

      „Bismarck würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, was Europäer sich hier von den Amerikanern aufbürden lassen.
      Doch die USA können trotzdem ruhig schlafen: Sie wissen ja, was wir Europäer, mit denen sie seit dem Kalten Krieg Blinde Kuh spielen, erst vor zwei Jahren erfahren haben. Und was sie sogar dem allertreuesten ihrer Partner, Konrad Adenauer, stets verschwiegen haben: Dass Kreml und Weißes Haus seit 1952 ein Geheimabkommen haben, demzufolge, sollte doch der Kalte Krieg in einen heißen ausarten, garantiert in Russland und Amerika keine Fensterscheibe kaputtgeht, sondern „lediglich“ Polen und Germany weggemacht werden: Der ungeheuerlichste Verrat an einem Verbündeten, von dem je erfahren hat, wer noch Geschichte liest…

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