Denkt endlich positivkreativ! – Wir brauchen mindestens 15 Mio Immigranten!

Wie der Migrationspakt den Wohlfahrtsstaat 2.0 für alle Bürger*Innen der BRD schafft!

Bekanntlich ist das Ziel des in aller Diskretion mit maßgeblicher deutscher Beteiligung ausgehandelten UN-Migrationspakts die weltweite Ankurbelung der Arbeitsmigration.

Massenhafter Import billiger Arbeitskraft, damit das Kapital genug zum Aussaugen hat.

Die sprichwörtliche Bescheidenheit der deutschen Leistungsträger und die ebenfalls sprichwörtliche Zurückhaltung der Qualitätsmedien hat bisher beschwiegen, dass damit endlich Goldene Zeiten für das BRD-Prekariat anbrechen. Es geht immerhin um ca 15 Mio Menschen, die arm oder armutsgefährdet sind.

Wie ist das möglich? Es ist so einfach!

Das Zauberwort ist wohlbekannt, doch es muss viel kühner gedacht werden. Es heißt:

ICH-AG! 

Jeder ICHAGler sein eigener Ausbeuter. Das war gestern. Ausbeutung JA. Aber wen???

Die MIGRANTENMASSE!

Wenn jeder BRD-Prekäre NUR EINEN Migranten für sich arbeiten lässt (Auch eine Sie ließe sich gut ausbeuten.) könnten binnen drei Wochen 15 Mio Immigranten geschluckt integriert sein. Gerhart Polt, Avantgarde, hat das schon vor Jahren propagiert. Doch auf echte Künstler hört ja keiner:

Jetzt endlich haben sich Wissenschaft und Wirtschaft des Themas angenommen und das moderne US-amerikanische Aufklärungsorgan „Politico“ (das einen deutschen Springer-Ableger hat) kommt seiner Informationsverpflichtung nach:

„Was, wenn Sie Ihren eigenen Immigranten haben könnten? 

Ja, wirklich: eine neue Art Visa würde normale Amerikaner, statt Unternehmen, die Vorteile von Einwanderung genießen lassen.“

Sie, Deutscher Michel, sind nicht ganz so ami-smart, auf deutsch: etwas schwer von capee… außerdem ist vielleicht Sklaverei oder (vornehmer) Schuldknechtschaft nicht so ihr Ding, deshalb eine anschauliche kleine Zusammenfassung des Vorgeschlagenen:

„Eine Amerikanerin, die ihren Job verloren hat, könne über eine Plattform, wie es sie von Amazon und anderen gebe, eine Arbeiterin aus einem armen südamerikanischen Land zu sich holen und in einem Kellerzimmer unterbringen. Das heißt dann „sponsern“ und wäre die Basis für ein Visum. Sie könnte die Immigrantin entweder selbst beschäftigen oder in niedrig bezahlte Tätigkeiten vermitteln. Der Mindestlohn würde nicht gelten. Weil aber auch fünf Dollar ein Mehrfaches dessen sei, was die Einwanderin zu Hause verdienen könnte, kann die Sponsorin schon ein paar Tausend Dollar von ihr für das Sponsoring verlangen. Sponsoring wäre eine sehr einträgliche Geldquelle für die amerikanische Unter- und Mittelschicht, verheißen die beiden Autoren.“

Die kleine Zusammenfassung und den Link auf „politico“ hat Norbert Häring geliefert. Opa dankt.

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4 Antworten zu Denkt endlich positivkreativ! – Wir brauchen mindestens 15 Mio Immigranten!

  1. fidelpoludo schreibt:

    Zwei weitere Beispiele der Überlegenheit der „kabarettistischen Vernunft“, die der sachlichen Kritik der Realität mit zunehmendem Vorsprung den Rang abläuft, weil sie Widersprüche in ihrer Absurdität unmittelbar auf die emotional-erfahrbare Ebene zu befördern weiß, ohne begriffliche Exkurse.

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  2. fidelpoludo schreibt:

    „In aller Diskretion mit maßgeblicher deutscher Beteiligung“ und Propaganda der „linken Open-Border-Fraktion“
    Hierzu und zu der kaum verhüllten Absicht einer mit „linker“ Zustimmung eingepreisten Kriminalisierung abweichender Meinungen sehr treffend Norbert Häring:
    http://norberthaering.de/de/27-german/news/1068-vogler

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  3. fidelpoludo schreibt:

    Wie können links Denkende Migration nicht nur befürworten, sondern auch begrüßen?
    Dazu in aller Deutlichkeit Hannes Hofbauer:

    Migration ist Ausdruck von Ungleichheit, dieser Diagnose würde wohl bald jemand zustimmen. Umso unverständlicher ist für mich, wie kritisch denkende Menschen eine positive Sicht auf Migration haben können. Ich erklär mir das mit der Verwechslung des einzelnen migrantischen Schicksals, das in aller Regel ein schweres ist und dem man zugeneigt ist, zu helfen, mit der Funktion der Migration. Und diese passt haarscharf in die Anforderungen des Neoliberalismus. Der ständige Import billiger und williger Arbeitskräfte in die Zentrumsländer Europas beweist dies deutlich. Seit dem ersten Anwerbeabkommen im Jahr 1955 (zwischen Deutschland und Italien) waren es die Unternehmerverbände, die mehr Migration forderten, um damit Arbeitsmärkte sowie Arbeits- und Sozialgesetze deregulieren zu können.
    Symptomatisch war beispielsweise die Forderung des Internationalen Währungsfonds am Höhepunkt der großen Wanderung der Muslime, wie ich die Massenmigration des Jahres 2015 nenne, den eben erst eingeführten Mindestlohn in Deutschland für Flüchtlinge „gezielt und zeitlich begrenzt“ auszusetzen. Da wird die Logik der Mobilisierung von Arbeitskräften klar.
    Migration als Ausdruck von Ungleichheit hat ja auch ganz konkrete Ursachen, die mit unserer Kapital-getriebenen Ökonomie zusammenhängen. Sehen wir uns nur die sogenannten Partnerschaftsabkommen der Europäischen Union mit über 30 Staaten Afrikas und der Karibik an. Diese Freihandelsabkommen sind Marktöffner für in EU-Europa überproduzierte Waren, während gleichzeitig afrikanische Produkte nur theoretisch den Weg in den europäischen Zentralraum finden, sie sind hier nicht konkurrenzfähig. Die Folge dieser typisch neoliberalen Politik ist, dass Millionen von Menschen in Afrika und in der Karibik ihrer Subsistenzgrundlage beraubt werden. Da sind einmal die Bauern, deren Erzeugnisse der EU-europäischen Konkurrenz nicht standhalten können.“

    Weiterlesen lohnt sich hier:
    https://www.heise.de/tp/features/Massenwanderungen-haben-sowohl-in-den-Herkunftslaendern-als-auch-den-Ziellaendern-der-Migranten-4205760.html?seite=all

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  4. fidelpoludo schreibt:

    Wer immer noch nicht genug darüber weiß, was in dem „Global Compact for Migration“ alles drin steht, was „die Medien“ als Propagandisten des Paktes uns aber verschweigen, kann es hier – wiederum bei Norbert Häring – noch einmal nachlesen:
    http://norberthaering.de/de/27-german/news/996-migrationsabkommen
    Nur ein kleiner Ausschnitt:

    Sorgen ernst nehmen und dann diskreditieren

    Ernst nehmen heißt also: Wenn eine Person denkt, unter Zuwanderung zu leiden, dann muss man ihr erklären, warum sie irrt. An dieser Stelle darf man mit Fug und Recht sagen: es geht um Propaganda. Denn das Abkommen lässt den Menschen nur zwei Alternativen. Entweder sie glauben, dass Migration allen nützt, oder sie sind fremdenfeindlich oder gar Rassisten. Eine dritte Alternative wird weder im Abkommen noch im Bericht des Generalsekretärs angeboten. Dieser schreibt:

    „Wir müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass fremdenfeindliche politische Narrative heute sehr weit verbreitet sind. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese unsere Agenda verzerren. Fortschritte bei der Lösung realer Herausforderungen der Migration zu erzielen, bedeutet auch, alarmistische Darstellungen ihrer Folgen zu verbannen/beseitigen (dispel). Politische Führer müssen die Verantwortung dafür übernehmen, den nationalen Diskurs über das Thema neu zu justieren (reframe).“

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