„Aufstehen“ in Oberhavel

Opa ist zu alt, um nur zu spielen, doch zu jung, um ohne den Wunsch nach Frieden zu sein. So meinte ich seit dem Sommer, dass ich mich, trotz mancher Zweifel, an dem Versuch einer Sammlungsbewegung „aufstehen“ aktiv beteiligen sollte.

Vor einige Tagen war es so weit. Wir trafen uns, eine Gruppe von 12 Menschen, in Oranienburg, um als Teil von „aufstehen“ in Oberhavel sichtbar zu werden. Danach wurde die folgende Pressemitteilung verfasst und von uns allen bestätigt. Der „Oranienburger Generalanzeiger“ hat sie heute erfreulicherweise veröffentlicht.

Pressemitteilung

„aufstehen“ versammelte sich erstmals in Oranienburg 

Am Dienstagabend trafen sich in Oranienburg erstmals Mitglieder der Sammlungsbewegung aufstehen aus mehreren Kommunen Oberhavels. Ziel der 12 TeilnehmerInnen war es, sich persönlich kennen zu lernen und der Sammlungsbewegung eine regionale und kommunale Struktur zu geben. 

Das nächste Treffen wird am 13. November wieder in Oranienburg stattfinden und dann jeweils am zweiten Dienstag eines Monats um 18.00 Uhr. Informationen findet man unter www.aufgestanden.org . Möglich ist auch,  sich in Facebook in der Gruppe „aufstehen Oberhavel“ zu registrieren.   Die Vorbereitung der Demonstration gegen Aufrüstung „Würde statt Waffen“, am 17. November in Potsdam wird eines der Themen der nächsten Zusammenkunft sein.

Die TeilnehmerInnen sind mehrheitlich parteilos und repräsentieren verschiedene Professionen und Erfahrungen. Ähnlich vielfältig sind die Gründe, weshalb sie sich von der Sammlungsbewegung „aufstehen“ angesprochen fühlen. Alle verbindet die Hoffnung, dass durch mehr Druck von unten mehr soziale und globale Gerechtigkeit durchgesetzt und Frieden und Abrüstung erreicht werden können. Es müssten sich, so die TeilnehmerInnen, endlich die  Kräfteverhältnisse im Land  verändern.  Beunruhigende gesellschaftliche Entwicklungen wie die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich, die wahnwitzige Rüstungsspirale, die rücksichtslose Ausplünderung der Länder des Südens, die immense Gefährdung von Klima, Natur und Umwelt sollten gestoppt und umgekehrt werden.

Die Sammlungsbewegung könnte wesentlich dazu beitragen, dass sich unsere Gesellschaft aus der rechten Geiselhaft der AfD befreit , dem allseits erstarkenden Nationalismus und Rassismus eine klare Absage erteilt und den rücksichtslosen, die Menschenwürde auf Schritt und Tritt verletzenden Neoliberalismus zurückdrängt.

Heute kann ich bereits ergänzen, dass Ort und Zeit für unser zweites Treffen festliegen. Wir treffen uns

am 13. November um 18 Uhr in der Altstadtklause Oranienburg, Havelstr. 16, 16515 Oranienburg.

Natürlich sind wir kein geschlossener Kreis, sondern im Gegenteil freuen wir uns über Jede und Jeden, die oder der Interesse für „aufstehen“ hat und sich der Gruppe anschließen oder auch sich zunächst nur informieren will.

Bisher ist es uns noch nicht gelungen, Email-Kontakt zu all denen aufzunehmen, die sich bei https://www.aufstehen.de/ angemeldet haben. Da gibt es Datenschutzhindernisse, die noch nicht beseitigt sind. Wir würden uns alle freuen, wenn wir bereits am 13.11. mehr werden, denn nicht zuletzt gilt es eine für den 17.11. in Potsdam geplante, brandenburgweite Demonstration gegen den Krieg und für den Frieden vorzubereiten. Ihr Motto lautet: „Würde statt Waffen“.

Genaueres zu dieser Demo (mit Kundgebung?) wird in den nächsten Tagen beraten und beschlossen. Sobald ich mehr weiss, werde ich hier im Blog informieren. Fest steht aber schon jetzt, dass wir am 13.11. über das große Thema „Krieg/Frieden“ freimütig diskutieren werden. Überhaupt hat sich bereits bei unserer ersten Zusammenkunft abgezeichnet, dass es großen Diskussionsbedarf zu etlichen Problemkomplexen gibt. Wir werden uns bemühen, ein ausgewogenes Verhältnis von Diskussionen und Aktionen zu finden.

Hier im Blog, das ist ja wohl nach aller bisherigen Praxis selbstverständlich, wird es reichlich Gelegenheit zum Meinungsstreit der Aufsteher und Aufsteherinnen sowie aller Interessierten geben.

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