Fundstück – 16.8.2018 – Krieg der vierten Generation

„Lind schrieb am 15.1.2004, über die Folgen des Irak-Krieges reflektierend: „Der Krieg der vierten Generation ist auch dadurch gekennzeichnet, dass hier Kulturen und nicht nur Staaten in Konflikt geraten. Wir sehen uns jetzt dem ältesten und standhaftesten Gegner des christlichen Westens gegenüber, dem Islam. Nach etwa drei Jahrhunderten strategischer Defensive, nach dem Scheitern der zweiten türkischen Belagerung von Wien im Jahr 1683, hat der Islam die strategische Offensive wieder aufgenommen und sich in alle Richtungen ausgedehnt. Im Krieg der dritten Generation (Fehler: gemeint ist vierte Generation – kranich05) kann die Invasion durch Einwanderung mindestens so gefährlich sein wie die Invasion durch eine staatliche Armee.“   

„Tatsächlich kann eine ganze Völkerschaft eine militärische Waffe werden. Der Krieg durch Migration ist heute nicht weniger wirksam als gegen das Römische Reich. … Die unmittelbarste Herausforderung ist der Islam, und hier wird die Herausforderung kaum eine friedliche sein. Der Islam breitet sich heute von seinen traditionellen Kerngebieten in jede erdenkliche Richtung aus. (…) Was ist Amerikas Antwort? Wir verurteilen europäische Maßnahmen zur Kontrolle der Einwanderung, bedrohen die Serben im Namen der bosnischen Islamisten und warnen Russland vor jedem Versuch, die Kontrolle in seinem Süden wieder herzustellen.Zumindest bedeutet dies, dass eine veränderte strategische Situation nicht verstanden wird. Manche nennen es einen kulturellen Todeswunsch.“ 16
Offenbar hatte er keine Ahnung, dass es auch die Strategie der USA selbst war.“

Quelle und ursprüngliche Quelle

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3 Antworten zu Fundstück – 16.8.2018 – Krieg der vierten Generation

  1. Orakel schreibt:

    Aufruf – – – – – – -Not im Land! – – – – – –

    Landwirte, Gärtner, alle naturverbundenen Menschen registrieren mit Erschrecken eine beispiellose Trockenheit. Es wird auch nicht besser, wenn wir an die nächsten Wochen denken. Es ist kein Regen in Aussicht.

    Das ist eine Wetter-Anomalie, die ernste Fragen aufwirft.

    Fragen wir die Meteorologen, Geophysiker, Atmosphärenchemiker:
    Wie kann eine derartige Wetterlage über Monate bestehen?
    Welche Mechanismen und Einflusskräfte verhindern den Regen?

    Wir brauchen verlässliche Antworten. Haben wir Bekannte, Freunde oder Verwandte, die in der Lage sind belastbare Daten und gesicherte Informationen zu liefern, so sollten wir uns an diese Menschen wenden, die Antworten dann möglichst breit veröffentlichen.

    Die wichtigste Frage ist aber vermutlich anderen Personen zu stellen:
    Kann ausgeschlossen werden, dass hier der Einsatz von geophysikalisch wirksamen Waffensystemen geprobt bzw. versucht wird?

    Wir müssen alles versuchen, um zu erfahren, ob „Wetterwaffen“ zum Einsatz kommen, oder ob evtl. unbeabsichtigte Auswirkungen von geophysikalischen Experimenten zu beobachten sind.

    Natürliche Ursachen (z.B.: Sonnenaktivität, Spektren, Energieabstrahlung, Magnetfelder, Bahnparameter, Meeresströmungen,…) von geoklimatischen Veränderungen können angenommen werden. Doch vorher müssen Manipulationen durch Militärs ausgeschlossen werden können.

    CO2 spielt hierbei keine Rolle: Die derzeitige Niederschlags- Anomalie in Mitteleuropa ist zu extrem und zeitlich zu langandauernd (im Vergleich zu früheren Jahrzehnten), als das eine direkte Wirkung des CO2-Anteils in der Atmosphäre auf den Niederschlag hinreichend seriös darstellbar wäre. Außerdem ist selbst die Wirkung von CO2 auf die globalen Temperaturverläufe umstritten. Die derzeitige Dürre findet hier in Mitteleuropa statt, ist also eine regionale Erscheinung und dafür muss es auch regional bedeutsame Ursachen und Auslöser geben, denen man wissenschaftlich nachgehen kann und die kommunizierbar sind.

    Fragen wir also, veröffentlichen wir unsere Anfragen und Antworten. Es muss jetzt gehandelt werden, es geht um das Leben und Überleben in Europa.

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  2. Detlev Matthias Daniel schreibt:

    Mir geht das hier gerade etwas sehr in eine Richtung, die nicht ohne Kritik bleiben darf. Was diese Perspektive auf die Vorgänge bewirkt, zeigt sich in dem Schweif, den dieser Artikel hinter sich her zieht. Es „lohnt“ sich, einmal in die Kommentare zu schauen. Nun werdet ihr inzwischen hoffentlich erkannt haben, daß ich weit davon entfernt bin, alles in moralische Schubladen aufzuräumen. Gleichwohl muß man auch das eigene Bewußtsein hinterfragen, nicht nur ob es wahr ist, sondern auch, was es bewirkt. Der alte Goethe, der sich unter anderem auch darüber den Kopf zerbrochen hatte, kam für sich zu dem Schluß, daß er nur als wahr annehmen wollte, was hilfreich ist.

    Schaue ich mir diesen Beitrag und vor allem auch den vorangegangenen an, so stehe ich vor der Situation, daß ich einfach nicht entscheiden kann und will, ob das wahr ist. Öffnet man sich ihrer Perspektive, so schlägt das alles vom Sockel, worauf „man“ bislang meinte, sein Wissen aufbauen zu können. Nun traue ich diesen Fundamenten schon lange nicht mehr wirklich, aber ich werde mich hüten, die angebotenen neuen anzunehmen – schon, um nicht zum Zyniker zu erstarren. Was bleibt, wie kann ich mich in einer Welt orientieren, in der alles auch ganz anders sein kann, und ohne mich zum Spielball anderer zu machen, die den Anspruch erheben, die Wirklichkeit verbindlich deuten zu dürfen? Ist also z.B. der Begriff des ‚Volkes‘, der ‚Religion‘ oder der ‚Kultur‘ wirklich das Ergebnis dessen, was ich dazu erlebt und gedacht habe, oder werden diese gerade von irgendwelchen Geschichtenerzählern befüllt?

    In letzter Zeit wurde hier immer wieder die Frage der Wahrheit thematisiert. Man kann sich darüber beklagen, daß diese – absichtsvoll oder nicht – immer mehr verunklärt wird. Man könnte aber auch erkennen, daß diese „Wahrheit“, also der Begriff unabhängig vom Inhalt, eines der wirksamsten Herrschaftsinstrumente ist. Was, wenn diese Wahrheit eine Illusion wäre, erfunden und projiziert zu eben diesen Zwecken? Was wäre, was würde passieren, wenn es sie nicht gäbe, oder – wenn wir die Frage nicht entscheiden können – wenn wir einfach eingestehen würden, daß wir sie nie sicher kennen können? Wenn einfach jeder sich sein Weltbild schafft, so stimmig es ihm eben gelingt, unter Einbezug alles dessen, was er schon erlebt hat.

    Ja, aber man muß sich doch auf etwas verständigen. Warum? Und worauf muß man sich verständigen? Daß man sich darauf verlassen kann, was der andere denkt, wie er sich verhalten wird? Genau da fängt Herrschaft an! Vertrauen ist etwas anderes als Sicherheit, Eigenverantwortung etwas anderes als Verantwortung. Wenn jeder Mensch eine eigene Dimension dieser Wirklichkeit ist mit eigenen Möglichkeiten und Perspektiven, dann hat auch jeder seine eigene – objektive, ideale oder wie auch immer – Wahrheit, ohne daß an dieser der Makel des Zweifels oder des Irrtums haftet. Vielleicht ist es diese Zeit, die uns mit dem unauflöslichen Widerspruch des Wahrheitsanspruchs konfrontiert und uns die Möglichkeit anbietet, uns aus diesen mentalen Zwängen zu befreien. Wie sonst wollten wir Herrschaft ablegen?

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  3. kranich05 schreibt:

    Ach wie gerne bin ich ein „schrecklicher Vereinfacher“! Und das sage ich ohne alle Ironie.
    Die Antwort auf die folgende Frage fällt mir so unglaublich leicht:
    „Wenn einfach jeder sich sein Weltbild schafft, so stimmig es ihm eben gelingt, unter Einbezug alles dessen, was er schon erlebt hat.“
    Dann herrscht das Weltbild des Mächtigen. Und die Macht bemisst sich zwar in Diesem und Jenem, am Ende aber (auf einen abstrakten Begriff gebracht) in der Verfügungsgewalt über Mrd. Dollar in der dollarverfassten Welt.
    Warum will der Sinnende sich auf seine persönliche (die untauglichste) Wahrheitsproduktion zurückziehen? Das ist im Kommentar schön beantwortet: Bestimmte Argumente anerkannt, „so schlägt das alles vom Sockel, worauf „man“ bislang meinte, sein Wissen aufbauen zu können.“
    Es ist die zweifache Angst, dass 1. Nichts bisher für wahr Gehaltenes noch gilt und 2. neu für wahr zu Haltendes, vielleicht auch nicht stimmt.
    Und wieder habe ich die beschämend einfache Antwort: Wahrheit ist in allerletzter Linie eine Beziehung zwischen mir und Dir. In Wirklichkeit ist sie die Eigenschaft meiner Beziehung zu einer außerhalb und unabhängig von mir bestehenden objektiven Realität, die ich mehr oder weniger treffend widerspiegele. Philosophisch sind wir hier beim Materialismus.
    Und an dieser Stelle möchte ich nun nicht mehr auf die prima einfachen Antworten pochen. Die Welt ist voller Differenzen. Und der Mensch erst! Jeder!
    Nun kann der Sinnende nur hoffen, mit der materialistischen Dialektik weiter zu kommen.

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