Linksammlung „aufstehen“ 7

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19 Antworten zu Linksammlung „aufstehen“ 7

  1. fidelpoludo schreibt:

    Fand den Auftritt insgesamt, von Sahra Wagenknecht im Besonderen, sehr überzeugend. Und auch aufklärend. Habe selbst dabei dazu gelernt. Ein Lob auch für die Moderatorin, die den Journalisten die Stimme erteilte.

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  2. Franz P. schreibt:

    Hallo lieber Opablog….. Nachdem ich aufgestanden bin, möchte ich mich gerne widersetzen, gegen
    Kälte, Ungerechtigkeit und Ausgrenzung in unserem Land, ich liebe Deine Tiefe in der Argumentation. Ganz lieben Gruß von Franziskus aus Bremen ( dem echten seid Geburt)

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  3. fidelpoludo schreibt:

    Transparenz sieht anders aus!

    Bewerte die Statements und erstelle deine eigenen Statements um zu erklären, wie du dem Thema gegenüberstehst!

    +++ WIR SIND KOMPLETT ÜBERWÄLTIGT VON EURER TEILNAHME AN UNSERER KONVERSATION! DIE ERGEBNISSE SIND JETZT SCHON TOTAL SPANNEND UND WIR KÖNNEN NICHT ERWARTEN SIE MIT EUCH ZU TEILEN!

    DA DIE LETZTEN KOMMENTARE NUR NOCH AUS DOPPLUNGEN BESTANDEN UND WIR EUCH NICHT NOCH MIT MEHR STATEMENTS BELASTEN WOLLEN, BLEIBT DER STATEMENT-BEREICH BIS ZUM ENDE DER KONVERSATION GESCHLOSSEN.

    BITTE BEWERTET ERST EINMAL DIE BESTEHENDEN STATEMENTS UND DISKUTIERT IN DER NÄCHSTEN KONVERSATION WIEDER MIT. +++

    „Sie haben über alle aktuell vorhandenen Statements abgestimmt.
    Wenn Sie noch etwas hinzufügen möchten, erstellen Sie einfach ein eigenes Statement.“

    Das erfährt man auf „Polis“, sobald man auf die über 100 Statements mit „Ja“, „Nein“ oder „Weiß nicht“ reagiert hat. Die Kürze dieser Statements hat allzuoft ihre Probleme, weil man ihnen nicht so ohne weiteres zustimmen kann, wenn die Differenzierungen verschwiegen werden. Man erfährt auch nicht, ob manche Statements nicht vom „Redakteur“ auf das angenommene „Wesentliche“ einfach herunter gekürzt wurden.

    Die Aufforderung, „einfach ein eigenes Statement“ zu erstellen, erweist sich als Leerformel. Es ist weit und breit weder ein Kommentarfeld zu sehen, noch ein Adressfeld, an das man sich wenden kann, um sich darüber zu beschweren. Klickt man auf den vorgeschalteten graphisch unterteilten Ost- bzw. Westbereich, tut sich nichts: Völlig leere Gadgets, die eine nähere Auskunft über Pro und Contra-Verteilung der Stellungnahmen zu den Statements, ihrer Menge usw. nur vorgaukeln.

    Alles in Allem noch sehr intransparent!

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    • Detlev Matthias Daniel schreibt:

      Nicht nur intransparent. Wie soll es zu der angekündigten Verständigung kommen, wenn das Denken auf plakative Twitter-Sprechblasen und drei Antwortmöglichkeiten reduziert wird? Zumindest eine vierte Antwortmöglichkeit fehlt mir elementar: „nicht abstimmungsfähig“.

      In dieser Zuspitzung wird mal so richtig klar, wie sehr die modernen Kommunikationsnetzwerke Teil des Problems sind. Sie konditionieren die Menschen auf Rudeldenken.

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      • kranich05 schreibt:

        Fatzebuck ist ein Instrument zur Chaotisierung des Bewußtseins.

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      • fidelpoludo schreibt:

        Lieber Detlev,
        ich muß Deiner Zuspitzung zunächst Recht geben: Bis zum Beweis des Gegenteils sieht es ganz so aus. Irgendwo verborgen bleibe ich aber noch an der Hoffnung kleben, dass – ich weiß allerdings nicht genau wie und wo – die modernen Kommunikationsnetzwerke nicht nur „Teil des Problems sind“, sondern – richtig angewendet und eingerichtet – auch Teil der Lösung sein können.

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      • Detlev Matthias Daniel schreibt:

        Fidelp, da würde ich dir auch wieder zustimmen insofern, als moderne Kommunikationsnetzwerke grundsätzlich das Potential haben, weitreichende und vielfach noch gar nicht absehbare systemische Veränderungen herbeizuführen. Ich hatte mal versucht, das in einem kurzen Aufsatz zu fassen, der allerdings nicht öffentlich verfügbar ist. Vielleicht – bei Interesse – finden wir eine Möglichkeit, den hier einzustellen?

        Das Problem ist, daß die real existierenden Netzwerke wie fb und Twitter diesen sich durch die Technik öffnenden Raum sofort in Besitz nehmen und die weitere Entwicklung am Ziel privater Kapital und Machtakkumulation ausgerichtet ist. Was es bräuchte, wäre ein Netzwerk, das schon in seinen Grundzügen als Open Source gemeinschaftlich gestaltet wird. Das Kardinalproblem dabei dürfte wieder einmal die Trennung bzw. Abstufung zwischen privat und öffentlich sein.

        Was die pol-is Software betrifft, so fehlt meines Erachtens die Möglichkeit, die Thesen in virtuellen Diskussionsräumen ausführlicher zu erörtern. Die Besetzung dieser Räume könnte man zahlenmäßig begrenzen – ist einer voll, kann ja ein weiterer eröffnet werden. Die Zusammenfassung der Thesen zu logischen Komplexen sollte man aber auf keinen Fall allein einem Logarithmus überlassen, denn genau darum geht es doch, daß man sich das Verständnis der Zusammenhänge erarbeitet. An genau diesen Synapsen findet doch Verständigung statt. Überlassen wir das der künstlichen Intelligenz, werden wir verständigt.

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        • fidelpoludo schreibt:

          Hallo Detlev, hallo Kranich,
          wie sieht es denn mit „Human Connection“ aus?
          Habt Ihr Erfahrungen damit gemacht? Kranich doch bestimmt, da das Logo auf dem Blog an ziemlich herausragender Stelle, nämlich weit oben, platziert ist. Ich war vor langer Zeit einmal drin, habe mich aber ziemlich verlaufen. Schien relativ kompliziert und es gab keine gute Einführung.
          Wenn jemand von Euch sagen würde, dass es sich doch lohnen würde, wäre ich gerne bereit, mich einzuarbeiten.

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          • kranich05 schreibt:

            Ich kann leider nix Qualifiziertes Aktuelles sagen.
            Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr den Dennis Hack kennengelernt, fand ihn sehr sympathisch und sein Projekt unterstützenswert wegen mehrerer Punkte (Transparenz, Gemeinnützigkeit).
            Der richtige Start wurde aber immer wieder hinausgeschoben, so dass ich mich nicht mehr wirklich darum gekümmert habe.
            Ich sehe mich niemals als Mit-Entwickler einer solchen Plattform. Dafür fehlen mir Kompetenz und Zeit. Ich will nur Nutzer sein,
            Nutzer einer erträumten großen linken Diskussionsplattform.
            Mich haben gebremst die inhaltlichen Grundorientierungen, die vorgegeben wurden.
            Zum augenblicklichen Stand kann ich nichts sagen.

            Ich erlaube mir die „Taktik“, wenn eine neue Sache startet, an die ich Hoffnungen knüpfen möchte, nach dem Startschuss und dem damit immer eintretenden Anfangsgetöse bis -chaos erstmal einen Schritt zurückzutreten und zu gucken.
            Spart viel Zeit und Nerven, auch bei „aufstehen“.
            (Wie beim Skat: „Was gut war, kommt wieder.“)

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        • kranich05 schreibt:

          Besagter Aufsatz könnte unsere Diskussion sicher bereichern!

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  4. Johnannes S. schreibt:

    Mich hat bei der Vorstellung der Sammlungsbewegung am 4.9. der frühere politische Standpunkt von Ludger Vollmer irritiert. Vollmer war als Gründungsmitglied der Grünen ursprünglich Pazifist, gegen die Nato, dann Staatssekretär im Außenministerium unter Joschka Fischer und für den Einsatz der Nato im früheren Jugoslawien. Am 4.Sept. sprach er mit Bedauern den politischen Wandel der Grünen an, obwohl er offensichtlich selbst tragend daran beteiligt war.
    Wie dies glaubhaft mit seiner Beteiligung an der Sammlungsbewegung zu vereinbaren ist, erschließt sich mir gegenwärtig nicht. Es besteht der Eindruck, dass bei der Sammlungsbewegung paritätisch neben einer Vertreterin der SPD durch Ludger Vollmer ein namhafter Grüner beteiligt werden sollte.
    Kann mich jemand informieren, wie ich auf die Polis Internetseite kommen kann.

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    • fidelpoludo schreibt:

      Hier klicken und einen Moment warten:
      https://www.aufstehen.de/pol-is/

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    • fidelpoludo schreibt:

      Lieber Johannes,
      seinen „früheren politische Standpunkt“ hat Ludger Vollmer doch zugegeben und als Irrtum bezeichnet und gleichzeitig den Schwachpunkt und die Zwänge offengelegt, denen man als gewählter Funktionsträger innerhalb einer politischen Partei ausgesetzt ist. Beschlüsse müssen durchgesetzt werden, hat man nicht das Rückgrat eines Lafontaine, von einer als zugemuteten Funktion zurückzutreten. Seine „tragende Funktion“ hat er eingestanden, und für mich klingt seine Distanzierung davon und wie er den „Wandel der Grünen“ inhaltlich begründet, durchaus glaubhaft. Ein Whistleblower ist nun einmal eine Position, die ihren „besonderen Mehrwert“ daraus bezieht, „drin“ gewesen zu sein und wahrscheinlich besser zu wissen, wie das System, von dem er sich abgewendet hat, funktioniert als die bloß von außen Kritisierenden. Deren Erkenntnisse über die Details sind oftmals eben nur auf Spekulationen gegründet, wie es dort ablaufen könne oder müsse. Deren „moralischer Mehrwert“ („Damit habe ich nie etwas tu tun gehabt“) ist für die Analyse des Gegners und die einzuschlagende Strategie zu seiner Bekämpfung eher von Nachteil, kann nämlich empirische Sachkunde nicht ersetzen.

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  5. Theresa Bruckmann schreibt:

    Diese Insider-Sicht finde ich lesenswert.
    https://www.rubikon.news/artikel/lasst-uns-endlich-massenhaft-aufstehen
    Ein Auszug:
    Ökologie: wieder nur Lippenbekenntnisse?

    “ In der Pressekonferenz spielte die existenzielle Frage, wie der keineswegs „drohende“, sondern längst stattfindende Ökozid eingebremst werden soll, keine erkennbare Rolle…Es dominierte „das soziale Thema“, dessen Dringlichkeit ja nun niemand in Abrede stellt.
    Auf Platz zwei folgte die Frage von Krieg und Frieden, auch das ist gut so. Die zerstrittene Friedensbewegung braucht dringend eine schnelle und nachhaltige Belebung durch die Sammlungsbewegung. Nebenbei bemerkt hätte dem Grünen Ludger Volmer ein öffentliches Wort der Selbstkritik gut zu Gesicht gestanden, als er bei der Bundespressekonferenz nach seiner Rolle als Regierungsgrüner im Kosovokrieg befragt wurde.
    Aber der Zusammenbruch der Insektenwelt? Die Klimakatastrophe? Mikroplastik? Der Wahnsinn der Massentierhaltung? Der Kampf gegen die Verpestung der Biosphäre? Unsere völlig kranke, von allen guten Geistern verlassene Lebensweise? Der sofortige, unaufschiebbare Umbau unserer gesamten Gesellschaft entlang kategorischer ökologischer Notwendigkeiten? Die nötige Revolution im Transportsektor? Die sofortige Abschaltung der Kohlekraftwerke?… Das geht so nicht weiter. Wir haben keine Zeit mehr. Und eine Sammelbewegung, die für höhere Löhne und Renten streitet, während die Kohlekraftwerke weiterlaufen, die Agrarwirtschaft Böden und Wasser vergiftet und der Petromobilismus und die Industriedinosaurier die letzten fossilen Ressourcen in die Atmosphäre blasen, braucht kein Mensch… Ja, diese Bewegung ist keine fertige Struktur aus dem Baukasten, zusammengefügt nach einer strikten Anleitung. Einiges ist schief und krumm. Manches noch nicht stimmig.
    Das ist eben keine Bewegung, die am Reißbrett entworfen wurde und nun autoritär von oben nach unten durchgereicht wird, wie vielfach behauptet.

    Dieses Unfertige, Experimentelle, das Vorwärtsstolpern und Vorwärtstasten dieser Sammlungsbewegung ist gerade die Möglichkeit, sich einzubringen und das nunmehr ins Leben kommende Wesen mitzuformen, mitzunähren, mitzugestalten…Die Hoffnung von Millionen liegt derweil brach in der Gegend herum, gänzlich unerreicht von einer SPD unter Nahles und Scholz, von hemmungslos opportunistischen Grünen und einer heillos zerstrittenen Linkspartei.

    Dafür, dass diese Millionen sich in Bewegung setzen für die Rettung unserer Spezies und des Planeten vor den Machenschaften einer restlos durchgeknallten Minderheit, gilt es #aufzustehen – für, mit und innerhalb der neuen Sammlungsbewegung.“

    Lesenswert und inspirierend finde ich auch diesen Text:
    https://www.rubikon.news/artikel/1282-die-welt-von-morgen

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  6. Theresa Bruckmann schreibt:

    Und jetzt das:
    http://www.taz.de/!5534084/

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    • kranich05 schreibt:

      Der Vorstand der Linkspartei ist auf konsequent neoliberalem Kurs.
      (Im historischen Vergleich ist das die Haltung der SPD-Führung im August 1914, allerdings ohne dass wir exakt an der gleichen Entscheidungssituation stünden, wie damals.)
      Die Wagenknecht-Fraktion ist irgendwie dagegen, wahrscheinlich subjektiv ehrlich aber ohne Prinzipien, ohne theoretisch-strategisches Bewusstsein. (Dass man einmal über eine Klassentheorie verfügte, ist absolut verdrängt.)
      Im Grunde will Wagenknecht einen „guten Neoliberalismus“.
      Das ist im historischen Vergleich die Kautsky- und die Luxemburg/Liebknecht-Fraktion von 1914.
      Auch damals brauchten unsere Heroen LL, das vergisst man manchmal, noch 4 1/2 Jahre bis sie „wieder bei Marx“ waren. 14 Tage später waren sie dod.
      Schon damals wurden die Zuspätkommer „vom Leben“ (der Konterrevolution) bestraft.
      Von Lenin wollte man damals wie heute nichts lernen.

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  7. fidelpoludo schreibt:

    Warum kann „Aufstehen“ nicht für eine besser technische Qualität sorgen?

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