langsam aufstehen; Zeitlupe (Update 20.8.)

Vermeide ruckartige Bewegungen beim Aufstehen. Die es von Ferne sehen, könnten  denken, du seiest von einer Tarantel gestochen. Andere – sie sehen dein Aufstehen, unschlüssig Rumstehen, dein Hinknien, Hocken, wieder Aufstehen – meinen, dass du eine merkwürdigen Gymnastik machst. Vielleicht Chigong?

Ich habe vor zwei Wochen meinen Chip in Gestalt meiner Emiladresse, in den „Aufstehen-Topf“ geworfen, wie etliche Zehntausende noch. Ich wurde sofort begrüßt mit „Ey, Super, Kumpel!“ Seitdem bin ich, glaube ich, irgendwie am Aufstehen. Am 4. September dann („Den dritten Advent noch, den vierten, dann ist es endlich soweit!“) passiert’s. Dann werden wir angeknipst. Richtig?

Mancher findet wohl meine Ironie bischen dick aufgetragen, sogar ungerecht? Will ich gar Missmut ausdrücken, weil mir mit der Länge der Zeit schwant, gesammelt zu werden, statt aktiv zu sammeln?

Aber: Zwar ist es gut, in sich ‚reinzuhorchen, kleine irritierende Gefühlsregungen nicht zu ignorieren – aber absolute Gültigkeit können sie nicht beanspruchen. Sie müssen überdacht und geprüft werden.

Es gibt nun einmal Initiatoren. Ich bin es nicht, Du bist es nicht. Wagenknecht und Lafontaine und eine Gruppe sind es. Denen, die entschlossen zu einer politischen progressiven Sammlungsbewegung sind, wird ein Programm angeboten/vorgegeben werden. Es werden Führungsfiguren da sein. Sie werden Orientierungen, sicherlich (hoffentlich) auch konkrete Aktivitäten ankündigen/vertreten. Es ist müßig, ja sogar ungerecht, darüber zu räsonieren, dass das ohne mich und über meinen Kopf hinweg passiert. Das teils Verpuffen, teils Demontieren, teils Einhegen der Montagsmahnwachen steht mir noch vor Augen. (Auch damals waren einige Politiker der Linken führend beteiligt. Ihr Vorstand distanzierte sich. Wagenknecht zog sich unerwartet zurück. Was ist heute anders? Gab es Lernprozesse oder wirkten andere, unbekannte Faktoren? Welche?)

Meine persönlichen Empfindungen dahingestellt – etliche der Reaktionen auf die zwei Wochen alte Initiative deute ich als beginnende Verschiebungen wirklicher politischer Gewichte in der BRD. Und das ist den sichtbaren politischen Führungsfiguren zu verdanken.

Die globalistische, proatlantische Rechte nimmt unerwartet offensiv Stellung. Das zeigt, dass sie wirklich alarmiert ist. Mit der Mahnwachenbewegung einst hatte man sich eher über Stellvertreter auseinandergesetzt.

Vor allem aber bauen von Anfang an die Systemlinken/“Life Style-Linken“, korrekt gesagt die neoliberalen Linken, ihre Front auf. Da gibt es mittlerweile viele Wortmeldungen, die eindeutig genug sind, obwohl man  noch teilmaskiert bleibt. Konstantin Wecker hat sich bei Heise ausgebreitet. Riexinger blamiert sich in der taz („bin schon eingesammelt“). Die namhaften selbsterklärt-alternativen Portale (KenFM, Rubikon) machen merkwürdige Verrenkungen oder stellen sich tot. Diese neue Bewegung hat die Chance (ich hoffe, dass sie gar nicht anders kann), genau ins faule Herz der sogenannten linken Mitte zu stoßen, der Linken, die sich im globalisierten Monoimperialismus des Wertewestens so komfortabel eingerichtet hat. Diese Bewegung muss, wenn sie tatsächlich in der beginnenden multipolaren Epoche eine Rolle spielen will, sozial sein, national sein (früher sagte man: patriotisch) und der bürgerlichen Demokratie einen neuen progressiven Lebensschub geben.

Soweit der objektive gesellschaftliche Rahmen, der der Bewegung vorgegeben ist und auf den sie sich wohl bewusst einlassen will (vermute ich zumindest, wenn ich mir die Positionen von Wolfgang Streeck vergegenwärtige: https://www.youtube.com/watch?v=XoBmQaEESFQ).

Wenn die Bewegung grundsätzlich Politik im Gespräch mit den Menschen machen will (wenn ihr erstrangiges Ziel nicht die Beschickung der bürokratisierten Repräsentativ-Formen der „Demokratie“ ist) muss sie einen großen republikanischen Diskussionsraum gestalten. Allein hier im Blog sind dazu viele Ideen geäußert worden. Dabei handelt es sich um ein VÖLLIG NEUARTIGES Informations- und Kommunikationsorgan, das nur schrittweise geschaffen werden bzw. sich herausbilden kann. (Es muss sich selbst steuern.)

Zu vorstehendem Abschnitt mein Update:

Äußerungen von Sahra Wagenknecht aus einem Interview vom 11.8., die ich sehr vernünftig finde: „Die Bewegung wird am 4. September gegründet. Dann werden die Namen aller prominenten Initiatoren bekannt gegeben, und es wird eine erste programmatische Orientierung in Form eines Gründungsaufrufs veröffentlicht. Aber die Programmatik der Sammlungsbewegung wird nicht von den Initiatoren festgelegt. Die muss von den mittlerweile über 50.000 Mitstreitern der Sammlungsbewegung in den nächsten Monaten entwickelt werden. Das halte ich für sehr wichtig. In den meisten Parteien werden die Mitglieder mit den Positionen ihrer Führung konfrontiert, die sie oft gar nicht teilen. Sie wurden aber nie gefragt. Wir wollen einen demokratischen Prozess.“

(Quelle)

Obwohl sich die Sammlungsbewegung offenbar realistisch auf eine Art „humanistische Bändigung“ des Kapitalismus orientieren wird (so verstehe ich zumindest Wagenknecht-/Lafontaines Position), muss der Diskussionsraum für alle Ideen geöffnet bleiben. Am Ende kann die erhoffte Transformation des Kapitalismus nicht gedacht werden, wenn nicht Evolution und Revolution gedacht werden können.

Ich würde es begrüßen, würde in der Sammlungsbewegung das Bewusstsein heimisch werden, unter den Bedingungen von ökonomischer Ausbeutung und politischer Herrschaft der Oligarchen-Eliten zu agieren. Das sind Faktoren, die jedem humanistischen Wollen entscheidende materielle Bedingungen vorgeben und Grenzen setzen. Ein realistisches Bewusstsein dieser Abhängigkeiten zu erlangen, erfordert aufzudecken, wie die ökonomischen und politischen Interessen der Mächtigen beschaffen sind und durchgesetzt werden. Das setzt die uneingeschränkte Transparenz des Politischen und Ökonomischen voraus.

Wenn ich hier besonders auf das ökonomische Interesse verweise, ergibt sich hier vielleicht eine Berührung mit Willis Hervorhebung des Ökonomischen. Doch Willis Begriff der ökonomischen Basis ist höchst eingeschränkt auf LOKALE Ökonomie. Sie hat zweifellos eine bedeutende Rolle zu spielen, erheblich größer als gegenwärtig, doch sie bleibt ein Segment der Politischen Ökonomie im nationalen, internationalen und teilweise auch globalen Maßstab. Politische Ökonomie ist auf’s Engste mit der Produktiv- und Destruktivkraft „Wissenschaft“ verbunden, eine ihrer mächtigsten Ausprägungen ist der Militärisch-Geheimdienstlich-Industrielle Komplex.

Im Sinne dieser gewaltigen Dimensionen, die die Sammlungsbewegung erlangen könnte und sollte, halte ich einen allmählichen Aufbau, ohne Übereilung, ohne Schnellschüsse für wünschenswert.

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28 Antworten zu langsam aufstehen; Zeitlupe (Update 20.8.)

  1. Jens schreibt:

    Grad mal, gespannt auf die Verrenkungen (die ich von dort eigentlich nicht kenne), KenFM angeklickt – und finde dort eine sehr treffliche Sammlung sau-blöder Kommentare von selbsterklärt-linken-progressiven-liberalen PauschalisiererInnen, UnterstellerInnen (eigentlich „üble Nachrede“, substanzlos und anmaßend; echt, voll beschämend) und BesserwisserInnen; ich hab mir wohl nicht alles angetan. Aber den letzten Absatz hab ich noch gelesen, und empfinde ihn als gute Zusammenfassung der gar nicht verrenkt wirkenden, sondern „uns“ weitestgehend entsprechenden Sicht:
    „Laut Oskar Lafontaine hätten sich seit Samstag letzter Woche 50.000 Menschen bisher auf der Online Seite registriert(10). Warten wir den 4. September 2018 ab. Aufstehen klingt gut, aber wohin werden Interessierte geführt? Es wird sich zeigen, welchen Weg die Linke diesmal offeriert. Ob links, oder rechts abgebogen wird, wird sich auch durch den Winkel der Betrachtung zeigen.“

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  2. fidelpoludo schreibt:

    Mit der Hetze gegen die Sammelbewegung im Allgemeinen und gegen Sahra Wagenknecht im Besonderen geht es unvermindert weiter. Vgl. die Tages-Sau von gestern, in der das Thema gleich nach der Rentenreform, also ziemlich bevorzugt behandelt, in den Vordergrund gerückt und durchs deutsche Dorf getrieben wurde.

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  3. fidelpoludo schreibt:

    Lieber Kranich,
    Du schriebst in einem Deiner letzten Kommentare, dass Du – sinngemäß – alle Hindernisse zur Freischaltung beseitigt hättest. Hast Du am Ende vielleicht vergessen, auf die blaue Schaltfläche „Änderungen übernehmen“ zu klicken. Wenn Du das nicht tust, bleibt nämlich alles beim Alten. Könnte ja sein.

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  4. willi uebelherr schreibt:

    Liebe freunde, ich will jetzt nicht auf diesen beitrag meine konzentration verschieben, sondern nach wie vor den diskurs-linien in „Alles richtig gemacht“ folgen. Weil da entsteht jenes, was uns zur orientierung und zum gegenseitigen verstaendnis hilft.

    Lieber Kalus-Peter, dein schielen auf die vielen „gedanklichen Aeusserungen“ ist relativ nutzlos. Sie agieren auf der basis der reduktion auf repraesentative stimmen und meinungen und sind nie daran interessiert, einen offenen raum der debatte zu unserer zukunft zu ermoeglichen. Bei KenFm war mir mein ausschluss aus dem blog der deutliche hinweis. Die email-sperren bei Rubikon und NDS zeigen es auch.

    Wir verweigern eine ausrichtung und folgen unseren eigenen impulsen. Und immer dort, wo wir agieren. Wir verweisen dann auf stimmen in anderen umgebungen, wenn wir sie als konstruktive beitraege wahrnehmen.

    Der inhalt ist nicht die auswahl von stellungnahmen und kommentaren anderer, sondern unser eigenes streben, eine transformation unseres gesellschaftlichen Seins in evolutionaerer oder revolutionaerer Aktorik zu ermoeglichen. Hier neigen wir zu voellig unterschiedlichen Aktionsformen, die sich bei aehnlichen und/oder gleichen zielbestimmungen gegenseitig veraterken.

    Du sprichst die begrenztheit lokal/regionaler fokussierungen an. Betrachte unsere grundlagen unserer materiellen existenzen, dann wirst du es selbst verstehen. Die globalen oder gross-regionalen abhaengigkeiten sind gedankliche konstruktionen (kopfgeburten). Es gibt nur einen bereich, wo wir global agieren. Und das ist unser globales netzwerk fuer freie technologie auf den beiden prinzipien: „Global denken, lokal handeln“ und „Wissen ist immer Welterbe“.

    Unser interesse ist es, fuer Alle Menschen stabile materielle Lebensgrundlagen entstehen zu lassen. Das ist von sich aus im globalen angesiedelt. Wir kooperieren und helfen uns gegenseitig. Und auf der erkenntnis unserer bedingtheit von der allgemeinen Natur erweitern wir es.

    Das sind alles keine moralischen konstrukte, sondern vollstaendig rationale denkweisen. Unsere ethischen orientierungen fliessen in unsere formen des gemeinschaftlichen denkens und tuns ein. Es ist die art und weise, wie wir agieren und nicht, wofuer.

    Aus dem diskursstrang „Alles richtig gemacht“ koennen thematische vertiefungen entstehen, die dann auf den hauptstrang zurueckfuehren. So arbeitet Git, eine freies „Version Controlsystem“ fuer freie Software. Diese parallelen zweige werden „Forks“ genannt und dienen dazu, detailthemen zu bearbeiten. Der hauptstrang bleibt immer erhalten.

    Blogs und Foren arbeiten meist anders. Sie zerfasern, zerfleddern, loesen auf, anstatt zu konzentrieren. So werden die leserInnen und schreiberInnen durch die theamtiche beliebigkeit getrieben, um nie zu tragenden ergebnissen zu kommen.

    Auch du willst spontan diesem weg folgen. Vielleicht macht es fuer dich lebendiger, viraler. Ich weiss es nicht. Aus deinem kommentar unter „Alles richtig gemacht“ entstand meine vermutung, weil du die uebersicht verloren zu haben glaubst.

    Diese notwendige strenge diskursfoederung ist mit WordPress blog mechanismen direkt nicht zu leisten. Vielleicht geht es auch generell nicht, wenn die akteure dies nicht wollen. Aber aus dem versuch von Zusammenfassungen von Deltlev und Johannes sehen wir, dass sie dies anstreben. Das sollten wir unterstuetzen, und nicht zerreden.

    Bei Software projekten, was wir auch sofort auf hardware projekte ausdehnen koennen, gibt es eine klare referenz. Bei uns ja eigentlich auch. „Wie kann uns die Initiative einer linken Sammlungsbewegung helfen“? Das wuerde ich als die hauptlinie beschreiben. Die basis hierfuer ist unser lokales/regionales tun und wollen.

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  5. Pingback: Jeder wie er mag? | opablog

  6. fidelpoludo schreibt:

    Liebe Leute,
    der Hinweis von Kranich auf Streecks Positionen und ihm zu folgen, würde ich jedem empfehlen, zumal auch Sahra Wagenknecht zu Wort kommt. Vieles von dem, was wir hier bisher an-, durch- und „über“-diskutiert haben findet sich dort in gebündelter Form hier wieder, samt dessen, was wir übersehen haben. Über die teilweise schlechte Tonqualität sollte man hinwegsehen können.
    Deshalb noch ein mal der Link:

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  7. fidelpoludo schreibt:

    Lieber Kranich,
    dass Rubikon, zumindest mit dem von Dir verlinkten Beitrag (Interview mit Antje Vollmer), zu den „namhaften selbsterklärt-alternativen Portalen“ zu zählen sei, die „merkwürdige Verrenkungen“ machen oder „sich tot“ stellen, und deshalb so mir nichts, dir nichts zu jenem Teil der Linken zu zählen sei, der „sich im globalisierten Monoimperialismus des Wertewestens so komfortabel eingerichtet hat“, also dazu bestimmt sei, von der neuen Bewegung „genau ins faule Herz der sogenannten linken Mitte“ getroffen zu werden, kann ich nicht finden.
    Vielleicht gibt es für den Verdacht andere Anhaltspunkte, nicht jedoch diesen Beitrag. Ansonsten reproduzierst Du im Grunde den von Dir zurecht kritisierten Beitrag von der Bonath auf KenFM, der den gleichen Vorwurf der sich komfortabel eingerichteten Linken gegen Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine („Ambitionen eines politisch bereits aufgestiegenen und eingefriedeten Millionärsehepaares“) erhoben hat.
    Und selbst Ken Jebsen und KenFM würde ich nicht vorzeitig abschreiben. Dass dort der Beitrag von Susan Bonath erscheinen konnte, spricht keineswegs gegen das Portal, sondern für dessen Eintritt für eine relativ breit gefasste Meinungsfreiheit, die auch in der Menge der höchst einander bekämpfenden Kommentare (KenFM 137; Youtube 582) sich wiederfindet. Muss ich den Hinweis der Redaktion wirklich noch zitieren, der unter jedem Beitrag steht:
    „KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.“?

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  8. fidelpoludo schreibt:

    Liebe Leute, lieber Kranich,
    wenn einmal etwas Wichtiges gesagt wird, darf es doch – wenn es sein muß, nicht nur einmal – wiederholt werden, auch wenn das „Kopieren“ von Streeck zu den vier Tätigkeiten gezählt wird, die uns in den Zeiten der neoliberalen Verantwortungslosigkeit des Staates während seines laufenden Experiments mit der Leitfrage „Ist eine marktkonforme Gesellschaft möglich?“ (das in Europa in Griechenland am weitesten fortgeschritten ist) uns noch übrig geblieben sind, die er – wohl ihrer „poetisch“ deren jeweilige aufeinander verweisenden Begrenztheit und Artverwandtschaft aufzeigenden Form wegen – uns auf Englisch präsentiert:

    1. C o p i n g
    2. H o p i n g
    3. D o p i n g
    4. S h o p p i n g

    (5. P o p p i n g hat er wohlweislich und wohlerzogen unter den öffentlichen Tisch fallen lassen, obwohl es gleich unter S h o p p i n g gesetzt – des Reimes wegen – eine ausnehmend gute Figur machen würde.)

    Obwohl es nur wenige Scrolls nach oben entfernt im Original zu besichtigen ist, kopiere ich es – hoping, dass es auf diesem kurzen Weg an Aura nicht einbüßt – an diese Stelle:

    „Ich würde es begrüßen, würde in der Sammlungsbewegung das Bewusstsein heimisch werden, unter den Bedingungen von ökonomischer Ausbeutung und politischer Herrschaft der Oligarchen-Eliten zu agieren. Das sind Faktoren, die jedem humanistischen Wollen entscheidende materielle Bedingungen vorgeben und Grenzen setzen. Ein realistisches Bewusstsein dieser Abhängigkeiten zu erlangen, erfordert aufzudecken, wie die ökonomischen und politischen Interessen der Mächtigen beschaffen sind und durchgesetzt werden. Das setzt die uneingeschränkte Transparenz des Politischen und Ökonomischen voraus.“

    Womit ich („examplifyingly“) die Erweiterung des Streeckschen Tätigkeitsfeldes aufgezeigt habe durch 6. E m p h a s i z i n g, 7. U n d e r s c o r i n g, 8. M u l t i p l i c a t i n g und 9. P r i z i n g. Vielleicht gelangen wir – mit Eurer Hilfe – unaufhaltbar in den zweistelligen Bereich durch 10. C r i t i s i z i n g.

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    • fidelpoludo schreibt:

      Ob dieser unerwartet direkten Freischaltung will ich ein Tänzchen wagen, auch wenn die Verhältnisse damit kaum zum Tanzen gebracht werden dürften, weil noch gewisse Noten samt ihrer Schlüssel fehlen, um ihnen ihr eigenes Lied vorzusingen.

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    • fidelpoludo schreibt:

      Jetzt, wo wir die Schallmauer durchbrochen haben, möchte ich einige Tätigkeitsmöglichkeiten noch hinzufügen, die ich allerdings nicht alle gleichermaßen empfehle:

      11. A w a k e n i n g
      12. G e t t i n g U p
      13. F i g h t i n g

      oder alternativ:

      S h e e t i n g O n I t A l l

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  9. fidelpoludo schreibt:

    Fundstück im Garten des Herren</b

    Selbst den religiös verschalten Apfel,
    eigentlich weit genug vom Stamm der Sünde abgefallen,
    packt ab und an das Heimweh nach seinen Wurzeln

    „Und wenn Marx die bloß formellen Freiheiten in der bürgerlichen Gesellschaft kritisierte und die Durchsetzung der reellen, sozialen Freiheiten verlangte, dann propagierte er keineswegs einen anarchistischen Umsturz, sondern äußerte den legitimen Anspruch auf das, was wir heute mit umfassender Teilhabe für alle meinen und auch von seiten der Kirchen einfordern…(Marx) wollte keineswegs hinter die Erungenschaften der Französischen Revolution zurück, sondern diese
    vielmehr vollenden“ (Reinhard Marx in: Sonntagsblatt 360 o Evangelisch)

    Wir laden den Auferstanden zum Aufstehen ein.

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  10. fidelpoludo schreibt:

    Korrektur: Wir laden den Auferstandenen zum Aufstehen ein.

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  11. fidelpoludo schreibt:

    Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich halte es für keine Themenverfehlung, in Zusammenhang mit der Sammelbewegung auf Griechenland und die Verhältnisse dort hinzuweisen. Wenn wir nicht „aufstehen“, wird es uns über kurz oder lang ähnlich ergehen:

    „Die europäische Politik gegen Griechenland, die als europäische Politik für Griechenland verkauft wurde, ist der Knoten, den progressive Kräfte lösen müssen, wenn sie – in ihren Ländern, in Europa ingesamt – über einen echten Kurswechsel nicht bloß reden, sondern auch in die Lage kommen wollen, diesen durchzusetzen.“

    heißt es in einer lesenswerten Beilage zum nd, die hier zu finden ist:
    http://www2.alternative-wirtschaftspolitik.de/uploads/info_griechenland_juli_2018.pdf

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  12. willi uebelherr schreibt:

    Liebe freunde, ich hatte mir ueberlegt, unter welchem thema ich diesen link verorte. So kam ich zu diesem hier, obwohl er su den „Gaertners Flausen“ bestimmt auch passt.

    Tagesdosis 22.8.2018 – Täuschung und Gefangenschaft der Menschen
    Rüdiger Lenz
    https://kenfm.de/tagesdosis-22-8-2018-taeuschung-und-gefangenschaft-der-menschen/

    Beim anlesen dieses textes fragte ich mich, was will denn Ruediger jetzt. So nach und nach wurde es mir dann klar.

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  13. fidelpoludo schreibt:

    Liebe Freunde,
    Diesen Vortrag über Demokratie von Yanis Varoufakis, den er 2016 in Kanada auf einer TED-Conference im Rahmen der Plattform TED-Talks (nach eigenen Angaben mit über 6 Mill. Abonnenten; auf der Denker und Projektemacher aus der ganzen Welt sich zu einem Thema 18 Minuten lang äußern dürfen) möchte ich Euch hier – ins Deutsche übersetzt – präsentieren. Der Grund ist, weil ich den Begriff der Demokratie und wie er ihn hier historisch mit seiner gegenwärtigen praktisch-politischen Bedrohtheit abhandelt, als grundlegenden Beitrag zur – wie als Ausgangspunkt für – die Sammelbewegung betrachte. Nicht nur seiner Bedeutung wegen, sondern nicht zuletzt auch weil der Begriff der Demokratie immer noch quer durch die meisten politischen Lager positiv besetzt ist und so Aussicht besteht, für die „Aufstehen-Bewegung“ öffentlich ein breiteres Interesse zu gewinnen. Wer den Vortrag und den Vortragenden per Video ansehen möchte, findet den Link hier:

    (Der unzumutbaren Länge wegen habe ich den Beitrag in zwei Teile geteilt)

    „Der Kapitalismus wird die Demokratie verschlingen – wenn wir nicht dagegen aufstehen“

    Demokratie. Wir im Westen machen einen großen Fehler, sie als selbstverständlich zu betrachten. Wir sehen die Demokratie nicht als die zerbrechliche Pflanze, die sie in Wirklichkeit ist, sondern als Inventar unserer Gesellschaft. Wir neigen dazu, sie als unveränderliche Gegebenheit zu betrachten. Wir glauben, dass Kapitalismus zwangsläufig zu Demokratie führt. Das stimmt nicht.
    Lee Kuan Yew aus Singapur und seine großen Nachahmer in Peking haben zweifelsfrei bewiesen, dass es durchaus möglich ist, einen blühenden Kapitalismus und beeindruckendes Wachstum zu haben, während die Politik komplett undemokratisch bleibt. Tatsächlich schwindet die Demokratie bei uns, in Europa.

    Anfang des Jahres, als ich Griechenland repräsentierte – die neu gewählte griechische Regierung – wurde mir als Finanzminister in der Eurogruppe unmissverständlich klargemacht, dass der demokratische Prozess unseres Landes – unsere Wahlen – nicht die Sparprogramme beeinflussen dürften, die in Griechenland verwirklicht wurden. In diesem Moment dachte ich, dass es wohl keine bessere Rechtfertigung für Lee Kuan Yew oder die Kommunistische Partei Chinas geben könnte, oder an einige meiner aufsässigen Freunde, die mir wiederholt sagten, dass die Demokratie abgeschafft würde, wenn sie irgendetwas verändern würde.

    An dieser Stelle möchte ich Ihnen ein wirtschaftliches Modell für eine echte Demokratie vorstellen. Ich bitte Sie, gemeinsam mit mir, wieder daran zu glauben, dass Lee Kuan Yew, die Kommunistische Partei Chinas und sogar die Eurogruppe dem Irrglauben erliegen, wir könnten uns die Demokratie sparen, sondern daran festzuhalten, dass wir eine wahrhafte und wehrhafte Demokratie benötigen. Denn ohne Demokratie werden unsere Gesellschaften gemeiner, unsere Zukunft düster und unsere großartigen, neuen Technologien verschwendet.

    Zum Thema Verschwendung möchte ich Sie auf einen interessanten Widerspruch hinweisen, der aktuell unsere Wirtschaften bedroht. Ich nenne es das „Zwillingsgipfel-Paradox“. Ein Gipfel ist Ihnen bekannt. Sie kennen und erkennen ihn als den Schuldenberg, der seinen langen Schatten über die USA, Europa und die ganze Welt wirft. Wir alle erkennen den Schuldenberg, doch nur wenige erkennen seinen Zwilling. Ein Berg von ungenutztem Bargeld, das den vermögenden Sparern und Konzernen gehört, die jedoch zu ängstlich sind, es dort zu investieren, wo es produktiv wäre und Einkommen einbringen könnte, mit dem man den Schuldenberg abtragen und auch all die Dinge produzieren könnte, die die Menschheit dringend benötigt, zum Beispiel „grüne“ Energie.

    Ich nenne ihnen dazu zwei Zahlen. In den vergangenen 3 Monaten wurden in den USA, in England und in der Eurozone zusammengenommen 3,4 Billionen US-Dollar investiert in all die Wohlstand produzierenden Güter, wie Industrieanlagen, Maschinen, Bürogebäude, Schulen, Straßen, Gleise, Ausrüstung u.s.w. 3,4 Billionen US-Dollar klingt nach viel Geld, bis man es mit den 5,1 Billionen US-Dollar vergleicht, die zur gleichen Zeit in denselben Ländern und unseren Finanzinstituten herumlagen, und absolut nichts taten, außer die Börsen aufzublähen und die Immobilienpreise hochzutreiben. So bilden Schulden und unproduktives Kapital die Zwillingsgipfel, die sich durch die üblichen Marktmechanismen nicht ausgleichen.

    Das Ergebnis sind stagnierende Löhne, mehr als ein Viertel der 25-54-Jährigen in den USA, Japan und Europa arbeitslos, und folglich eine niedrige gesamtwirtschaftliche Nachfrage, die wie in einer Endlosschleife den Pessimismus der Investoren verstärkt, die, eine niedrige Nachfrage befürchtend, diese selbst befördern, in dem sie nicht investieren. Genau wie Ödipus Vater, der aus Angst, die Prophezeiung des Orakels könnte wahr werden, dass sein Sohn ihn töten würde, wenn er erwachsen wird, ungewollt die Umstände herbeiführt, die dazu führen, dass Ödipus ihn tötet. Das ist mein Hadern mit dem Kapitalismus: Seine überaus verschwenderische Art. All das unproduktive Kapital sollte eingesetzt werden, unser Leben zu verbessern, menschliche Talente weiterzuentwickeln und besonders all die Technologien zu finanzieren, „grüne“ Technologien, die entscheidend für die Rettung der Erde sind.

    Ist also Demokratie die Lösung? Ich glaube schon. Aber bevor wir fortfahren: Was verstehen wir unter Demokratie? Aristoteles definierte Demokratie als die Gesellschaftsform, in der die Freien und die Armen als Mehrheit die Regierung kontrollieren.Die athenische Demokratie schloss natürlich zu viele aus: Frauen, Ausländer und natürlich Sklaven. Es wäre jedoch ein Fehler, den Stellenwert der athenischen Demokratie aufgrund dieser Ausschlüsse zu mindern.

    Das Entscheidende an der athenischen Demokratie war und ist, dass sie die arbeitenden Armen einbezog, und ihnen nicht nur das Recht auf freie Meinungsäußerung gab, sondern wichtiger und entscheidender ist, dass sie ihnen das Recht auf politische Mitbestimmung mit gleicher Stimmgewichtung in Fragen der Staatsbelange einräumte. Die athenische Demokratie hat zwar nicht lange gehalten – wie eine Kerze, die sehr hell leuchtet, ist sie auch schnell ausgebrannt. Allerdings haben unsere heutigen liberalen Demokratien ihre Wurzeln nicht im antiken Athen, sondern in der Magna Carta, in der glorreichen Revolution von 1688, sogar in der amerikanischen Verfassung. Während die athenische Demokratie sich auf die freien Bürger konzentrierte und die arbeitenden Armen stärkte, basiert unsere liberale Demokratie auf den Werten der Magna Carta, die letztlich eine Satzung für Herrschende war. Denn die liberale Demokratie kam erst auf, als eine vollständige Trennung von Politik und Wirtschaft möglich und der demokratische Prozess auf die Politik eingegrenzt wurde, während die Wirtschaft – also die Welt der Konzerne – eine demokratiefreie Zone wurde.

    In unseren heutigen Demokratien findet seit dem Zeitpunkt, an dem diese Trennung von Politik und Wirtschaft begann, ein unerbittlicher Kampf zwischen den beiden statt, indem die Wirtschaft allmählich die Politik unterwandert und sie entmachtet.

    (Fortsetzung folgt in Teil 2)

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  14. fidelpoludo schreibt:

    „Der Kapitalismus wird die Demokratie verschlingen – wenn wir nicht dagegen aufstehen“
    (Teil 2)
    Wundern Sie sich, warum die Politiker nicht mehr so sind wie früher? Es liegt nicht an einer Degeneration ihrer DNA. Es liegt daran, dass man heutzutage in der Regierung sein kann und trotzdem nicht an der Macht, weil die Macht von der Politik in die Wirtschaft abgewandert ist und die Bereiche getrennt sind. Ich erwähnte mein Hadern mit dem Kapitalismus. Wenn Sie darüber nachdenken, ist es in etwa so wie eine Herde von Raubtieren, die so nachhaltig die Tiere, von denen sie sich ernährt, dezimiert hat, dass sie am Ende deshalb verhungert.

    Ähnlich ist es mit der Wirtschaft, die die Politik so weit kannibalisiert hat, dass sie sich durch die selbstverursachte Wirtschaftskrise selbst schadet. Die Macht der Konzerne wächst, politische Güter werden entwertet, die Ungleichheit steigt, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage fällt und die Geschäftsführer der Konzerne sind zu verängstigt, das Bargeld ihrer Unternehmen zu investieren.
    Je erfolgreicher der Kapitalismus den „Demos“ [das Volk] aus der Demokratie vertreibt, desto höher werden die Zwillingsgipfel, und umso größer die Verschwendung von menschlicher Arbeitskraft und des Wohlstandes der Menschheit. Wenn das stimmt, ist es offensichtlich, dass wir die Politik und die Wirtschaft wieder zusammenbringen müssen, und es wäre besser, wenn dabei der „Demos“ die Kontrolle behält, so wie im antiken Athen, abgesehen vom Ausschluss der Sklaven, der Frauen und der Ausländer.

    Das ist übrigens keine neue Idee. Die marxistische Linke hatte diese Idee schon vor 100 Jahren und es ging nicht sonderlich gut aus. Die Lehre aus dem Debakel der Sowjetunion sollte sein, dass die arbeitenden Armen nur durch ein Wunder eine Stellung wie im antiken Athen wiedererlangen, ohne neue Arten der Brutalität und Verschwendung zu schaffen.

    Aber es gibt eine Lösung: Die arbeitenden Armen abschaffen! Der Kapitalismus tut es, indem er Niedriglohnbeschäftigte durch Automatisierung und Roboter ersetzt. Das Problem dabei ist, so lange Wirtschaft und Politik getrennte Bereiche sind, lässt die Automatisierung die Zwillingsgipfel höher werden, die Verschwendung zunehmender, und die sozialen Konflikte tiefer, so wie es – schon sehr bald, wie ich glaube – in Ländern wie China kommen wird.

    Wir müssen also die Wirtschaft umgestalten und die Bereiche Wirtschaft und Politik wieder vereinen, und dabei darauf achten, dass wir den wiedervereinten Bereich demokratisieren, sonst enden wir in einer krankhaften Überwachungs-Hyperautokratie, die den Film „Matrix“ wie eine Dokumentation erscheinen lässt. Die Frage ist also nicht, ob der Kapitalismus die technischen Errungenschaften, die er hervorgebracht hat, überleben wird – die interessantere Frage ist, ob der Kapitalismus durch eine Dystopie, ähnlich der in „Matrix“, abgelöst wird oder durch etwas, das der Gesellschaft in „Star Trek“ ähnelt, in der Maschinen den Menschen dienen und die Menschen ihre Energie in die Erforschung des Universums stecken, oder in eine Hightech-Version der antiken Athener „Agora“ in langen Gesprächen über den Sinn des Lebens ihre Zeit verbringen.
    Ich glaube, wir dürfen optimistisch sein. Was bräuchte es also, wie könnte es aussehen, diese „Star Trek“-artige Utopie anstatt der „Matrix“-ähnlichen Dystopie zu haben?

    In der praktischen Umsetzung möchte ich Ihnen, in aller Kürze, einige Beispiele nennen.
    Im Bereich der Unternehmen: Stellen Sie sich bitte einen Kapitalmarkt vor, in dem man Geld verdient, während man arbeitet und in dem Ihr Kapital Ihnen von einer Arbeitsstelle zur nächsten folgt, von einer Firma zur nächsten, und die Firma – egal in welcher man gerade arbeitet – ist Eigentum derer, die aktuell in der Firma arbeiten. Dann entstammen alle Einkommen aus Kapital und aus Erlösen und das Konzept der Lohnarbeit ist vollkommen überholt. Keine Unterscheidung mehr zwischen denen, denen die Unternehmen gehören, die aber nicht darin arbeiten, und Angestellten, die dort arbeiten, denen die Firma aber nicht gehört. Kein Tauziehen mehr zwischen Kapital und Arbeit, keine großen Lücken zwischen Investition und Sparen, und letztlich keine emporragenden Zwillingsgipfel.

    Im Bereich der globalen politischen Ökonomie: Stellen Sie sich bitte kurz vor, dass unsere nationalen Währungen einen frei schwankenden Wechselkurs hätten, in einer universellen, globalen, digitalen Währung, die vom IWF [Internationalen Währungsfonds], und der G-20 [Gruppe der 20 größten Schwellenländer], im Interesse der gesamten Menschheit ausgegeben wird. Stellen Sie sich weiterhin vor, dass der gesamte Welthandel in dieser Währung gehandelt wird — nennen wir sie „den Kosmos“, in Einheiten von „Kosmos“‚ — und jede Regierung zahlt die Summe, die dem Handelsdefizit oder dem Handelsüberschuss des jeweiligen Landes entspricht, in einen gemeinsamen Fonds ein. Stellen Sie sich auch vor, dass dieser Fonds in „grüne“ Technologien investiert, besonders in Teilen der Welt, in denen Investitionsmittel rar sind.

    Das ist keine neue Idee. Es ist im Grunde das, was John Maynard Keynes in der Bretton Woods Conference von 1944 vorgeschlagen hatte. Das Problem war, dass man damals nicht die technischen Mittel hatte es umzusetzen. Heute haben wir sie, insbesondere vor dem Hintergrund einer wiedervereinten Politik und Wirtschaft.
    Die Welt, die ich Ihnen beschreibe, ist gleichzeitig libertär, in dem sie privilegierte Personen bevorzugt, und marxistisch, weil sie die Trennung von Kapital und Arbeit im Mülleimer der Geschichte begraben haben wird, und keynesianisch, global keynesianisch. Aber über allem anderen ist es eine Welt, in der wir uns eine echte Demokratie vorstellen können.

    Werden wir in einer solchen Welt erwachen oder werden wir in eine „Matrix“- ähnliche Dystopie versinken? Die Antwort hängt davon ab, wie wir uns gemeinsam politisch entscheiden. Es liegt in unseren Händen, und wir tun es besser demokratisch.

    Danke.

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  15. fidelpoludo schreibt:

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    …es sei denn mit den zwei auf den Sockel der Spardose
    gemeißelten Worten „Das Kapital“
    (Die Karl-Marx-Spardose ist hier zu besichtigen: https://abo.freitag.de/de/p/mini-df18-138/start?b=WTDFEM)
    Wer es mit der Ansammlung von „Kapital“ in der Karl-Marx-Spardose jedoch ernst meint, sollte nach den fünf Wochen nicht mehr weiterlesen.

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  16. willi uebelherr schreibt:

    Und wo sind die links zu diesen texten?

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  17. Pingback: um „aufstehen“ drumherum | opablog

  18. Pingback: „aufstehen“ will Daten | opablog

  19. fidelpoludo schreibt:

    Vielleicht an Klaus-Peter oder (ohne Aussicht auf Beachtung) an WP:
    Ich finde in der Rubrik „Neueste Kommentare“ zwei untereinanderstehende Links, die zu nichts führen:
    „aufstehen… zu langsam aufstehen; Zeitlupe (U…
    „aufstehen… zu Alles richtig gemacht!
    Wie kommt sowas wieder zustande?

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