Fundstück – 11./12.8.2018 – Klartext Wagenknecht

„Die Fraktionschefin der Linken Sahra Wagenknecht hat sich gegen ein Einwanderungsgesetz für Fachkräfte ausgesprochen. „Deutschland muss seine Fachkräfte selbst ausbilden“, sagte Wagenknecht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). Hauptgrund des Arbeitskräftemangels sei ein unterfinanziertes Bildungssystem.

Sie halte es für zynisch, junge Leute mit einem Numerus Clausus vom Studium abzuhalten und „dann die qualifizierten Fachkräfte aus armen Ländern zu holen“.

In „grenzenloser Welt“ regieren die „Multis“

Internationalismus bedeute nicht „Abwerbung der Mittelschicht aus armen Ländern, um hier Lohndumping zu betreiben“, sagte Wagenknecht. „In einer grenzenlosen Welt regieren die Multis.“ Schon die Freizügigkeit innerhalb der EU habe sich seit der Osterweiterung „in ein Instrument der Lohndrückerei verwandelt“. Die globale Migration verschärfe das Problem zusätzlich.“

Meine Quelle ist das Web.de-Magazin, da bei der FAS das Interview hinter der Bezahlschranke verschwindet.

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3 Antworten zu Fundstück – 11./12.8.2018 – Klartext Wagenknecht

  1. Sven Thom schreibt:

    Genau mit den Ansichten ließe sich die Gesellschaft zum Guten wandeln, aber die große Mehrheit ist einfach zu dumm und lassen sich immer wieder hinhalten und mit fadenscheinigen Ausreden hinhalten. Und so lange das so ist werden wir gnadenlos untergehen allein schon aus umweltpolitischen Gründen. Ich wünsche der Menschheit die schnellstmögliche Ausrottung. Wir sind einfach zu dumm.

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  2. willi uebelherr schreibt:

    Liebe freunde, ich gebe euch meine letzte email aus unserem kreis mit den links zu vielleicht wichtigen texten weiter:

    Aufstehen für ein gerechtes Land
    Sahra Wagenknecht, Bernd Stegemann, 7.8.2018
    https://www.nwzonline.de/meinung/berlin-nwz-gastbeitrag-von-sahra-wagenknecht-und-bernd-stegemann-aufstehen-fuer-ein-gerechtes-land_a_50,2,719263146.html

    Wir brauchen eine linke Ökumene
    Peter Brandt, 8.8.2018
    https://www.ipg-journal.de/rubriken/soziale-demokratie/artikel/wir-brauchen-eine-linke-oekumene-2910/

    Aus der Sackgasse bewegen
    Malte Heidorn, Jan Marose, 9.8.2018
    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/aus-der-sackgasse-bewegen

    Kampfansage an den Status quo
    Markus Decker und Sahra Wagenknecht, 11.8.2018
    http://www.fr.de/politik/sahra-wagenknecht-kampfansage-an-den-status-quo-a-1561010

    Liebe freunde,

    aus dem rundbrief von team-sahra habe ich die links zu 4 texten entnommen und chronologisch geordnet. So haben wir weiteres originales oder verifiziertes/akzeptiertes aus diesem team.

    Unser eigener standpunkt fuer/dagegen/offen ist ja wohl davon eher unabhaengig.

    mit lieben gruessen, willi
    Asuncion, Paraguay

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  3. willi uebelherr schreibt:

    Liebe freunde, in dem text von Peter Brandt lese ich:
    „Es ist nicht die Aufgabe eines Parlaments, die Meinungen der Wähler in ihrer quantitativen Verteilung einfach widerzuspiegeln.“

    Das ist der kern der entkpplung von waehlerInnen und gewaehlten. Dem prinzip der Repraesentation gewidmet. Ich denke, wir muessen ihnen, den schnoeden Mammon-Verherrlichern, diesen faulen zahn ziehen.

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