Problem

Es ist nicht so, dass die Wahrheit nicht gesagt wird.

Im Gegenteil.

Sie wird häufig gesagt. (Und durch Wiederholung wird sie nicht wahrer.)

Sie interessiert aber nicht.

Und dass sie nicht interessiert, dass interessiert ebenfalls nicht.

Dieses Letztgenannte, so glaube ich, ist das Schlimmste.

Dieser Beitrag wurde unter Bewußtheit, bloggen, Leben, Materialismus, Mensch abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

23 Antworten zu Problem

  1. docmog schreibt:

    Leider das Hauptproblem. Die Gleichgültigkeit.

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  2. Joachim Bode schreibt:

    Das stimmt so nicht, weil es viel zu pauschal, zu verallgemeinernd ist. Die meisten Menschen in meiner Umgebung interessieren sich sehr für die Wahrheit (wie die Dinge wirklich sind). Sie haben aber oft nicht die Zeit und das Wissen, wie sie Wahrheit und Lüge unterscheiden sollen. Und dann wird der oft einfachere Weg gewählt, z.B. der doch seit Jahrzehnten gewohnten Tagesschau zu folgen. Immerhin stimmt da meistens der Wetterbericht, der sicher nicht grundlos ans Sendungsende gesetzt wird und dadurch besonders nachhaltig wirkt….

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    • Joachim Bode schreibt:

      Unsere Enkelgeneration (ja, ich weiß: nicht alle „Enkel“) strebt auf ihre Art nach der Wahrheit: Dort sind die öffentlich-rechtlichen Sender völlig verpönt und von der Fernbedienung verschwunden, RTL und Konsorten dagegen ziemlich beliebt: Die Prolo-Sendungen zum Distanzieren, die Werbe-Glitzer-Welt zum Identifizieren. Da schwebt die „Wahrheit“ beliebig durch Äther und Luft, ganz ohne Bodenhaftung.
      Persönliche Berichte von Anti-Vietnamkriegs-Demos und Kampf gegen die Berufsverbote werden sogar von Studenten mit Unverständnis und sogar Ablehnung quittiert: „Häh? Was sollte das denn?“
      Und Diskussionen über Maidan oder Syrien ersticken bereits bei Beginn mit ähnlichen Bemerkungen, der Begriff Maidan ist oft völlig unbekannt, und Syrien? Wo liegt das denn…?

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    • kranich05 schreibt:

      interessiert es sie wirklich, „Wahrheit und Lüge unterscheiden (zu) sollen“?
      Da bin ich sehr skeptisch.

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      • Joachim Bode schreibt:

        Ja, auf jeden Fall, ganz sicher!
        Ich sehe das bestätigt dadurch, dass diese heranwachsende Generation („Enkel“ – so zwischen 5 und 25…) im eigenen persönlichen Umfeld durchaus klare Vorstellungen und Ansprüche daran hat, was Wahrheit von Lüge unterscheidet. Da wird z.B. die Moral umgehend als Maßstab im Umgang mit Freunden und Bekannten angelegt und entsprechend Konsequenz gezogen.
        Über dieses persönlich überschau- und erfahrbare Umfeld hinaus wird es allerdings richtig desolat: Da fehlen historische, soziale und weitere Kenntnisse und Zusammenhänge, die – so meine Erfahrung – in den inzwischen technokratisch auf Pisa orientierten Schulen immer weniger vermittelt werden. Die Eltern geben übrigens ihre Erziehungs- und Wertvermittlungskompetenz zunehmend an Kitas und Schulen ab – kein Wunder, wenn sie oft erst am späten Nachmittag nach langem Arbeitstag auf ihre durch Kita- und Schulzeit vergleichbar gestressten Kinder treffen…

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  3. willi uebelherr schreibt:

    Ja und nein ist mein kommentar dazu. Wir finden beides. Es gibt doch diese aussage von Mark Twain, die ich aus meinem gedaechtnis zitiere:
    Es ist einfacher, menschen zum narren zu halten oder zu beluegen, als ihnen deutlich zu machen, dass sie zum narren gehalten oder belogen werden.

    Dahinter verbirgt sich eine skepsis oder kritische distanz zu neuerungen, was wir getrost als einen gesunden „Konservatismus“ bezeichnen koennen. Das hat damit zu tun, dass entwicklungen in der natur nur langsam und schritt fuer schritt sich vollziehen koennen. Brueche sind riskant und enthalten oft keine gewaehr fuer verbesserung.

    Das problem tritt auf, wenn verdichtungen auftreten, die ja eine lange geschichte enthalten. An dieser stelle wird dieser „gesunde Konservatismus“ zum desaster, weil er uns den experimentellen raum versperrt und diese sperren mit der zunahme der verdichtung von irrationalitaeten auch sich selbst verstaerken.

    Wenn ich auf diesem hintergrund eure beiden beitraege betrachte, dann sagen sie eigentlich dasselbe. Sei es der zeitbedarf, oder eine irgendwie bestimmte interessenlosigkeit, die ja oft durch „zeitmangel“ erklaert wird. Wobei wir uns doch bestimmt im klaren sind, dass die zei immer zur verfuegung steht, wenn wir sie nutzen wollen.

    Wir sehen diese problematik sehr gut zwischen jugendlichen, mittlere und aeltere erwachsene. Bei den beiden letzten gruppen existiert ein starkes moment zum festhalten. Es sind gewachsene erklaerungen zur lebensfuehrung, die stabilitaet vortaeuschen und orientierung ermoeglichen.

    Meine frage ist immer, ist das aufbrechen dieser widerstaende mit provokativer Radikalitaet nur moeglich? Wenn ja, wuerde sich meine einschaetzung bestaetigen, dass das, was wir heute als alternative medien bezeichnen, keine radikalitaet besitzen, die an die grundlagen geht. Die besten beispiel hierfuer sind fuer mich das Geldsystem und das private Eigentum an gemeinschaftlichen ressourcen .

    Aber es gibt noch eine andere seite. Es ist die quantitaet des kritischen denkens, mit dem wir in unserer direkten umgebung konfrontiert werden. Weil wenn es nur wenige stimmen sind, die konsequent radikales denken transportieren, dann verliert es sich im alltaeglichen geschehen und wirken wie einsame und verdeckte blumen im grossen monotonen feld.

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    • willi uebelherr schreibt:

      Schon hat es mich wieder erwischt:
      „Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden. 28. Juli 2018 um 01:36“

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      • willi uebelherr schreibt:

        Ja, lieber Klaus-Peter, „gesunder Konservatismus“. Du hast schon richtig gelesen. Etwas wertvolles erhalten. Wertloses wegschieben, um wertvollem den weg frei zu machen. Das ist fuer mich der kern der „Revolution“, der dialektische bruder der Evolution.

        Das besondere daran ist, dass Evolution feminin ist und Revolution maskulin. Oder anders ausgedrueckt: Konstruktiv und Destruktiv.

        Ich weiss, da straeuben sich dir jetzt die haare.

        Wenn wir konstruktiv taetig sind und waren, dann koennen wir dies gut verstehen. Wenn wir uns die „parasitaeren akteure“ des poliischen ueberbaus ansehen und ihr tun verfolgen, koennen wir vielleicht sehen, dass sie keine substanz haben. Alles ist beliebig definierbar, vertauschbar, konstruierbar. Alles, was die geldfluesse und deren sammlung stabilisiert und erweitert. Deswegen sage ich auch, dass das geldsystem das zentrale instrument ist. Auch dann, wenn es tatsaechlich nur eine virtuelle ebene, eine kopfgeburt ist, die mit unserem realen leben nichts zu tun hat.

        Lutz hat es ja wirklich lustig definiert. In seiner arbeit ist er streng deterministisch, in seiner persoelichen lebensfuehrung liebt er „Kraut und Rueben“, also das wilde durcheinander. Widersprueche sind lustvolle elemente des lebens, um „reibung“ zu erzeugen. Gut, von Reibung hat er nicht gesprochen.

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    • kranich05 schreibt:

      Vom „gesunden“ zum „ungesunden“ Konservatismus, von da zum „radikalen Aufbrechen der Widerstände“. Dann unbedingt zum „Geldsystem“ (sozusagen zu Willis „Amen in der Kirche“.)
      Komisch, als ich jüngst paar Tage mit meiner vierjährigen Enkelin zusammen war, kamen wir beide nicht dazu, irgend etwas abzuspulen (von „Aufbrechen“ erst gar nicht zu reden).
      Sie interessierte sich sehr für das, was ich zu sagen hatte. Und umgekehrt war es ebenso.
      Man könnte auf den Gedanken kommen, dass Desinteresse gelernt wird.
      Aber wer will sich diesen Kopf machen?

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  4. willi uebelherr schreibt:

    Auch wenn mein letzter kommentar auf freischaltung wartet, will ich den hinweis auf Robert David Steele weitergeben. Mir geht es hier um die radikalitaet, wie wir historische verlaeufe beschreiben.

    Robert David Steele: 9/11 Truth
    Aus unserem kreis freier DenkerInnen

    9/11 Truth
    From Campaign Promise to a Presidential Speech on 9/11 2018?
    https://phibetaiota.net/wp-content/uploads/2018/07/911-POTUS-Final-101-Pages.pdf

    9/11 Memorandums for the President: Index
    Collective Intelligence, Corruption, Cultural Intelligence, Government, IO Deeds of War, Peace Intelligence
    Robert David Steele, 27.7.2018
    https://phibetaiota.net/2018/07/9-11-memorandums-for-the-president-index/

    Liebe freunde,

    Robert David Steele hat eine sammlung von texten zum 11.08.2001, 9/11, erstellt und gibt es weiter. Sehr wichtig die grundfrage von allem:

    James Fetzer (15):
    Three Proofs We Have Not Been Told the Truth About 9/11

    John Lear (70):
    9/11 Twin Towers Were Not Hit By Nor Destroyed By Two Airliners

    Aeronautical Engineer (73):
    No Boeing 757 Hit the Pentagon

    Damit wird endlich der beginn thematisiert.

    Ist es moeglich, dass eine grosse Alu-buechse mit 2 Alu-tragflaechen und 2 angehaengten triebwerken auf ihrer gesamten breite viele hochwertige stahltraeger, 40x60cm mit 6cm wandstaerke, der beiden skelett-hochhaeuser durchschneiden?

    Ist es moeglich, dass eine grosse Alu-buechse mit 2 Alu-tragflaechen und 2 angehaengten triebwerken in einem loch in der aussenwand des Pentagon von etwa 5 m durchmesser verschwindet?

    Da muessen wir uns nicht mehr um das gebaeude 7 oder die art des einsturzes der gebaeude 1, 2, 7 kuemmern. Das kommt danach.

    Die theorie der verpulverung und/oder vergasung eines flugzeugs, das senkrecht mit der spitze in einen acker-boden rammt, lassen wir auch beiseite.

    Der 2. link zeigt auf einen namen index der beteiligten personen und gruppen. Die referenz in nummern verstehe ich noch nicht, wohin sie zeigt. Vielleicht auf die artikel in der sammlung.

    mit lieben gruessen, willi
    Asuncion, Paraguay

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    • kranich05 schreibt:

      Ich frage mich, Willi, ob Du gerade Desinteresse-Produktion betreibst (zumindest, soweit es mich betrifft).
      (Zu meinem Hintergrund sei gesagt, dass ich 2001 die sofort nach den Ereignissen einsetzende Artikelserie von Bröckers bei Telepolis intensiv verfolgt habe. Und natürlich nicht nur dieses.)

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    • willi uebelherr schreibt:

      Klaus-peter, mir erging es ja aehnlich, damals. Dies hier ist eine zusammenfassung verschiedener texte fuer einen bestimmten zweck. Robert Steele will Donald Trump in die lage versetzen, am 11.9.2018 in seiner rede zum 11.9.2001 klartext zu sprechen. Das ist eigentlich alles. Und hier setzt er auf erklaerungen in ihrem eigenen umfeld auf. Insbesondere das netzwerk AE911Truth.

      Da sind viele elemente enthalten, wie sie auch Matthias Broeckers oder Daniele Ganser oder Elias Davidsson beschreiben. Der fokus ist ein bisschen anders. Es ist eine konzentration auf Wer, Warum, Wie. Es sind keine voellig neuen resultate, wie sie heute aus den simulationen entstehen. Fuer mich ist es ein erster schritt, stabile grundlagen zu schaffen, auf denen dann alles andere ruhen kann. Z.B. auch die gefaelschten passagierlisten oder die leeren flughafen empfangshallen, weil es niemand gab, die/der auf ankommende reisende wartete.

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  5. fidelpoludo schreibt:

    Lieber Willi,
    habe im Moment leider wenig Zeit, deshalb nur kurz Folgendes: Dein Hinweis auf Robert Steel ist sehr, sehr wichtig und damit verbunden die zentrale Bedeutung der realen Hintergründe von 9/11.
    Mit deren „allgemeiner weltöffentlichen Aufklärung“ sich auch Opas „Problem des Interesses an der Wahrheit“ ganz plötzlich auflösen würde. Der Welt würden die Schuppen von den Augen fallen, weil sie erkennen würde, dass sie schon lange etwas „weiß“ und dann urplötzlich von einem Moment auf den anderen den Sinn dieses Wissens zu erkennen in der Lage ist. Es ist wie die Blindheit überwinden und „sehen“, was schon lange da war. Und viele politische, ökonomische, finanzielle und militärische wie geheimdienstliche Aktionen – verborgen oder nicht – stellen sich in ihrem wahren Zusammenhang dar (der dem „War on Terror“ inherente Staatsterrorismus, dem sich der Westen andiente), den es aufzulösen und anders und besser wieder aufzubauen gilt. Mit der weltweiten Aufklärung von 9/11 beginnt und fällt die „Wahrheitsfrage“, wohl auch die des Kapitalismus und Imperialismus und ihre notwendige Abschaffung.
    Robert Steel als ehemaliger Insider und heutiger Whistleblower (eines anderen Kalibers als etwa Snowden oder Assange) weiß, wovon er spricht. Man könnte andere hinzunehmen, wie etwa Steve Pieczenik und noch einige andere.
    Ich bleibe dabei: 9/11 und Finanzialisierung (Geldsystem – bzw. -schöpfung) sind die Lachmusstestfragen der heutigen Zeit, wobei die Klärung von 9/11 den Augenöffner für alle anderen Fragen abgeben würde – in dem Moment, wenn die MSM sich der Aufklärung nicht mehr entgegenstellen könnten, ohne der allgemeinen Lächerlichkeit zu verfallen.

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    • kranich05 schreibt:

      Lieber fidelp, gerade zu 9/11 habe ich so manches Gespräch mit Physikern und Techikern gehabt, die für eine wahre Sicht auf die Vorgänge keine Aufklärung von mir brauchten.
      Sie wollten aber ganz und gar nicht, dass ihnen passiert, was Du „die Schuppen von den Augen fallen“ nennst.
      Völliges Desinteresse an einer solchen Wendung des Gesprächs!
      Ich gebe aber zu, dass hier die Begriffe „Interesse“ oder „Desinteresse“ oberflächlich sind und Hintergründe aufzudecken zu wären.

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  6. Beat Wick schreibt:

    Oft empfinde ich die Interesselosigkeit, das Fehlen von echter Neugier (die Neugier des Kindes) an der Vielfalt des Lebens als schmerzhaft. Dagegen ist für mich die gesunde Neugier, der am Leben interessierten Menschen, ein seltenes aber freudiges Erlebnis.

    Was will ich/man nicht sehen, nicht wahrhaben, nicht akzeptieren?

    Das Wohlergehen, die Zufriedenheit, hängt, nach meinen Erfahrungen, von der Nähe zu sich selbst, zu den eigenen Empfindungen, Gefühlen und dem Ausmass an Selbstbestimmtheit ab. Je mehr auf sich gehört, sich selbst zugelassen und über sich selbst bestimmt wird, desto besser kann auch die Wahrheit zugelassen werden.

    Je weniger ich mich von den Mustern, Forderungen, Normen, Zwängen unserer Gesellschaft be-herrschen lasse, desto mehr bin ich selbstbestimmt, frei, zufrieden.

    Die Wahrheit hält uns ein Spiegel hin. Führt uns in die Nähe von uns selbst: Unseren Schwächen, Unzulänglichkeiten, Versagen, Machtlosigkeiten. Alles Eigenschaften die zum Menschsein gehören, in unserer «Zivilisation» jedoch als verachtenswert gelten. Je grösser die Entfremdung von sich selbst und je grösser die Fremdbestimmtheit, desto mehr wird diese Nähe verhindert, verdrängt (oft wütend) von sich gewiesen und jene welche selbstkritisch Wahrheiten vermitteln gehasst, mundtot gemacht, beleidigt, diskreditiert und diffamiert, da das Erkennen der eigenen Entfremdung, der Fremdbestimmtheit, der eigenen Unzulänglichkeiten, und damit auch der Wahrheit, zu schmerzhaft wäre, um es ertragen zu können.

    Arno Gruen kann es besser formulieren als ich. Es wird ihm auch nicht geglaubt, aber doch eher als mir:
    «Ich glaube vielmehr, dass der wahre Grund das Bedürfnis von Menschen ist, die Wahrheit zu verschleiern, sie nicht wahrzunehmen, weil sie zu schmerzhaft wäre …… «

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  7. willi uebelherr schreibt:

    Lieber fidelpoludo, erst mal ein froehliches wiederlesen hier. So sehe ich, dass du weiterhin mitliest, nur wenig schreibst. Konflikte mit Klaus-Peter? Er ist manchmal ruppig. Das sollten wir einfach tolerieren.

    Lackmustest? Ja, absolut. Es gibt so einige kristllisationspunkte wie 9/11, Palaestina/Nakba, Militaer/Paramilitaer, Geld und seine systeme. Es faellt auf, das auch in den „alternativen medien“ hier maechtig die rollaeden fallen.

    Ich kann Daniele Ganser per email nicht erreichen, weil dann immer eine automatische antwort zurueckkommt. Aber warum konzentriert er sich auf gebaeude 7? Und nicht auf die zentrale frage, gab es zivile linien-flugzeuge dort in dieser zeit an diesen orten?

    Gut, er hat mit physik nicht viel am hut. Ist nicht sein ding. Aber so ein bisschen haben wir doch auch verstaendnis. Professoren der „Physik“ aus der USA meinten mal, in einer erklaerung, dass die zerstoerungswucht eines kinetischen aufpralls davon abhaengt, wer sich bewegt? Selbst Gallileo wuerde sich im grabe drehen, wenn er das hoerte.

    Sind die „alternativen medien“ organisierte „Wahrheits-vernichtung“ und dazu „Sozialismus-Vernichtung“ im sinne von Klaus-Peter? Oder statt Vernichtung einfach nur Verschleierung?

    Robert Steele hat ja auch texte zusammengefasst, die die aufloesung der beiden tuerme 1/2 auf ihrer grundflaeche mit gerichteter nuklearer energie von unten erklaeren, also wie ein kamin, Das ruht auf den bauvorschriften fuer solche gebaeude in New York, um sie ohne nebenwirkung aus einem dichten bebauungsgebiet heraus zu nehmen, ohne sie abtragen zu muessen. Bei diesen debatten wurde auch die gerichtete nukleare energie vorgeschlagen und vielleicht auch anerkannt. Jedenfalls haben alle diese gebaeude eine solche funktion implementiert, weil sie sonst keine bauzulassung bekommen.

    Ich denke nicht, dass 9/11 eine zionistische aktion war. Wenn wir Gilad Atzmon folgen, dann ist der Zionismus urspruenglich der versuch, die abgetrenntheit der sich juedisch nennenden oder genannten menschen aufzuloesen, sie zu „normalen“ menschen zu machen. Die juedisch identitaeren propaganda-gruppen haben dazu den Zionismus infiltriert, um genau das zu blockieren. Das hoert sich erstmal nicht falsch an.

    Allerdings sehe ich eine vielschichtige ueberlagerung, die sich doch letztlich um kapital akkumulation ringt, wie alles, das besondere macht- und gestaltungsansprueche hervorbringt. Karl Marx sah es ja aehnlich. Moses Hess, einer der geistigen vaeter des Zionismus, war ein guter freund von Karl Marx und hat mit ihm zusammen die schrift „Sankt Max“, spaeter „deutsche Ideologie“, verfasst gegen Max Stirner und seine radikale sicht. Friedrich Engels fand diese sichtweise (sehr) gut, Karl Marx wurde stinke sauer.

    Die radikale organisierung des globalen krieges der Reichen gegen die Armen. Das erinnert mich an die Mongolen, angefangen mit Dschingis Khan im spaeten 12. jahrhundert. Das hat viel aehnlichkeit. Raeuberbanden ziehen ueber kontinente. Heute ist es der Nato++ block mit soeldner armeen und den lokalen raub-eliten.

    Das ganze ruht auf dem geldsystem, die instrumente sind militaer und paramilitaer. So lassen sich relativ einfach die strukturen schaffen, die gebraucht werden.

    Mit 9/11 lief das fass ueber, weil der propganda apparat eine hohe monotonie zelebriert hatte. Da gibt es dann keine nischen mehr, um sich der geballten gegenkraft zu entziehen. Da heisst es dann Ja oder Nein. Dass die sogenannten „linken“ oder „kritischen geister“ hier einbrechen, liegt an der radikalitaet des konflikts. Fuer oder dagegen. Aber sie sind nicht komplett dagegen. Sie wollen die grundlagen erhalten. Jens Wernicke und Albrecht Mueller inclusive Jens Berger zeigen uns das sehr ausfuehrlich.

    Lest mal den text von Jens Berger in der NDS oder ihr kennt ihn schon:
    Brennpunkt Afrika – Auch wenn die Debatte unbequem ist, müssen wir sie endlich führen
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=45160

    Da sehen wir sofort, wie intensiv er daran arbeitet, die grundlagen zu erhalten, die den raub und die zerstoerung ermoeglichen und/oder erzwingen. Sollen wir von solchen leuten erwarten, dass sie mit uns zusammen die „Wahrheit“ suchen? Das ist doch voellig unmoeglich.

    ich will noch auf eine andere debatte aufmerksam machen im KenFm blog. Dazu gebe ich einfach meine email weiter. Da sind alle links enthalten. Die diskussion versuche ich jetzt im teil 2 zu fuehren:

    *****

    KenFm: Rob Kenius: Demokrit – ein Internetforum für Demokratie und Kritik
    Aus unserem kreis der freien DenkerInnen

    Demokrit – ein Internetforum für Demokratie und Kritik (Teil 1)
    Rob Kenius, 25.7.2018
    https://kenfm.de/demokrit-ein-internetforum-fuer-demokratie-und-kritik-teil-1/

    Demokrit – ein Internetforum für Demokratie und Kritik (Teil 2)
    Rob Kenius, 26.7.2018
    https://kenfm.de/demokrit-ein-internetforum-fuer-demokratie-und-kritik-teil-2/

    Zeit ist mehr wert als Geld
    http://kritlit.de/

    Demokratisches Manifest
    Rob Kenius
    http://kritlit.de/ton/manifest.htm

    Liebe freunde,

    im blog KenFm sind 2 texte von Rob Kenius verbreitet worden, auf die ich aufmerksam machen will. Meine meinung habe ich in den kommentaren beigefuegt wie andere auch.

    Im 2.teil wurde es mir dann klar, worauf „Demokrit“ hinaus laeuft. „Die Strangulierung demokrtischer Prozesse“. Diese debatte wird sich vielleicht erweitern. Zur teilnahme einfach registrieren und dann anmelden.

    Momentan sind auch unsere freunde vom KenFm-team nicht in der lage, eine sachbezogene debatte durch zu setzen, obwohl bestimmt die leserInnen dies wuenschen. Aber selber sind sie dazu nicht in der lage. Aus der vorgegebenen struktur kann nur das moderatoren-team dies leisten, in meiner hoffnung, dass sie sich den wuenschen der aktiven, nach perspektiven ausschau haltenden leserInnen unterwerfen.

    Franz Nahrada, in Fb als auch im Dorfwiki, wie auch unser kreis sind fuer mich prakische beispiele, dass dies auch tatsaechlich und einfach moeglich ist.

    mit lieben gruessen, willi
    Asuncion, Paraguay

    *****

    Zur Rousseau Association, der traeger der Rousseau plattform der M5S, fuenf Sterne bewegung, fuege ich in die kommentare die links von kritisch reflektierenden texten dazu. Rob Kenius, der initiator von Demokrit, bezieht sich auf das system Rousseau.

    Wenn wir uns das etwas ansehen, sehen wir sofort, wie die zentralisierung und monotonisierung inclusive der mafia strukturen, heimlich und geschlossen, auch da sich ausbreitet unter dem verweis auf „Demokratie und Kritik“.

    mit lieben gruessen, willi
    immer noch: Asuncion, Paraguay
    (vielleicht kommt irgendwann Syrien oder Eritrea oder Indien, mal so als abwechslung)

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  8. kranich05 schreibt:

    Wenn ich hier das Video eines schönen kleinen Liedes einstelle…

    … so hoffe ich, dass auch ohne viele Worte der Bezug zum Posting verständlich ist.

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  9. willi uebelherr schreibt:

    Liebe freunde, habe gerade einen text im Rubikon von Paul Schreyer zu Walter Lippman gelesen.
    Die Macht der Symbole
    Paul Schreyer, 31.7.2018
    https://www.rubikon.news/artikel/die-macht-der-symbole

    Und da fand ich dieses zitat:
    „Neben der Vermeidung von Anstrengung gibt es einen weiteren Grund, aus dem wir uns so oft auch dann an unsere Stereotypen halten, wenn wir eigentlich nach einer neutraleren Sicht streben könnten. Die Stereotypensysteme stellen vielleicht den Kern unserer persönlichen Gepflogenheiten und den Schutz unserer gesellschaftlichen Stellung dar. Sie sind ein geordnetes, mehr oder minder beständiges Weltbild, dem sich unsere Gewohnheiten, unser Geschmack, unsere Fähigkeiten, unser Trost und unsere Hoffnungen angepasst haben.
    Sie bieten vielleicht kein vollständiges Weltbild, aber sie sind das Bild einer möglichen Welt, auf das wir uns eingestellt haben. In dieser Welt haben Menschen und Dinge ihren wohlbekannten Platz und verhalten sich so, wie man es erwartet. Dort fühlen wir uns zu Hause. Dort passen wir hin. Wir gehören dazu. Dort wissen wir Bescheid. Dort finden wir den Zauber des Vertrauten, Normalen, Verlässlichen; seine Spuren und Gestalten sind genau dort, wo wir sie zu finden gewohnt sind. Und obwohl wir viel aufgegeben haben, was uns gereizt haben mag, ehe wir uns in diese Gussform hineinzwängten, sitzt sie nun, sobald wir einmal fest drinstehen, so behaglich wie ein alter Schuh.
    Es ist daher kein Wunder, dass jede Störung der Stereotypen uns wie ein Angriff auf die Grundfeste des Universums vorkommt. Es ist ein Angriff auf die Grundfesten unseres Universums, und wo große Dinge auf dem Spiel stehen, geben wir nicht gerne zu, dass es einen Unterschied zwischen unserem und dem Universum gibt. Eine Welt, in der die von uns geachteten Personen sich als unwürdig erweisen und die von uns verachteten als edel, ist nervenzermürbend. Wo unsere Rangordnung nicht die einzig mögliche ist, herrscht Anarchie.“

    Das beschreibt ja sehr gut das beharrungsstreben auf dem Alten. Also weniger, keine zeit oder abwehr von anforderungen. Interessant ist auch der aktuelle text von Elias Davidsson dazu:
    Die Glaubensdiktatur
    Elias Davidsson, 31.7.2018
    https://www.rubikon.news/artikel/die-glaubensdiktatur

    Wahrscheinlich kennt ihr diese texte schon. Aber weil das ja viel mit dem hier genannten „Problem“ zu tun hat, wollte ich andere herangehensweisen auf gleiche/aehnliche sichtweisen heran ziehen.

    Fuer mich geht es dabei primaer darum, dass je tiefer wir in ein festgefugtes ganzes eingebettet sind, um so schwieriger wird es, sich davon frei zu machen. Das ist fuer mich auch der grund, warum junge menschen flexibler sein koennen. Oder gesellschaften, die nicht so streng durchorganisiert sind, leichter auseinanderbrechen koennen und so den raum fuer Neues ermoeglichen.

    Wenn nun das ganze auf „Glauben“ ruht, was so eine scheinbare festigkeit ausstrahlt, dann prallen alle streng rational und logisch aufgebauten argumentationen ab. So hat Elias durchaus recht in seinem text. Nur er verkennt, dass es schon bis zur saettigungsgrenze gefuellt ist. Weil er zur vorsicht ruft.

    Aber zur saettigung passt ja auch die verfaulung, also uebersaettigung oder ueberreife, gut dazu. So kommt uns die „Endzeit Apokalypse“ doch eher entgegen. Weil die verfaulung die strukturen schwaecht.

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  10. Johannes S. schreibt:

    Der von Willi Uebelherr zitierte Rubikon-Beitrag von Paul Schreyer zu dem hochinteressanten Buch von Walter Lippman „Die Macht der Symbole“ Paul Schreyer, 31.7.2018
    https://www.rubikon.news/artikel/die-macht-der-symbole ist sehr aufklärend und schafft ein tiefere
    Bewustheit, mit welchen Mitteln manipulativ Politik gemacht wird.
    Wenn Will Uebelherr von Sättigung, Übersättigung, Verfaulung spricht ist der von Schreyer aufgeführte Kernsatz von aktueller Bedeutung:
    „Das Zerbröckeln eines Symbols (…) ist stets der Anfang einer langandauernden Umwälzung“ (S. 221).
    „Wieder auf die Gegenwart bezogen ließe sich kommentieren: Wenn der „Krieg gegen den Terror“ zunehmend hinterfragt wird oder der Begriff „Verschwörungstheorie“ von immer mehr Menschen als manipulativ erkannt wird, dann sind diese bröckelnden Symbole Zeichen einer großen gesellschaftlichen Krise: Den Autoritäten geht Stück für Stück ihre Autorität verloren. Diese nehmen das nicht widerstandslos hin, sondern entwickeln neue Frames und Symbole, um Allianzen zu formen und die eigene Agenda damit noch geschickter den Menschen als „gemeinnützig“ nahezubringen.“
    In dieser historischen Situation befindet sich die westliche Welt und auch Deutschland.
    Dies ist am Niedergang der Volksparteien,der Sozial- und Rechtsstaatlichkeit, dem Mißtrauen gegenüber der Mainstream-Medien, den Politikeren, u.v.a.m. deutlich zu erkennen.
    Die unkontrollierte Aufnahme von Flüchtlingen wurde manipulativ als humanitär dargestellt, hat die deutsche Gesellschaft tief gespalten und zu dem Rechtsruck und zur AFD geführt.
    Gesellschaftlich fortschrittliche Kreise haben es bislang nicht verstanden, glaubwürdige und tragfähige alternative Ziele und die dazu notwendigen „Symbole“ zu setzen.
    Es bleibt abzuwarten, ob infolge dieser tiefgreifenden gesellschaftlichen und politischen Krise, die u.a. von Sahra Wagenknecht beginnende Sammlungsbewegung diese Chance für eine gerechtere
    Gesellschaft wahrnimmt, auch um den inneren und äußeren Frieden zu erhalten.

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    • Johannes S. schreibt:

      Die von Sahra Wagenknecht angekündigte Sammlungsbewegung hat unter der Bezeichnung „Aufstehen“ begonnen. Der Name ist gut gewählt, besser als „Widerstehen“ Auch wenn Aufstehen mit dem Widerstand verbunden ist.
      Nach einem Beitrag in den Nachdenkseiten sind die zentralen programmatischen Vorstellungen der Sammlungsbewegung;
      „Es geht um den Mut zur Überwindung des neoliberalen Mainstreams, um eine soziale Politik im Interesse der Mehrheit. Und um ein Ende der Kriegspolitik und des gefährlichen Wettrüstens. Der Neoliberalismus tritt die sozialen Bedürfnisse der weniger Wohlhabenden mit Füßen und bringt viele dazu, sich von der Demokratie abzuwenden. Am Ende profitieren davon rechte Parteien. Inzwischen bestimmt die AfD in Deutschland die Themen der Politik und treibt die anderen vor sich her. Das wollen wir nicht länger akzeptieren. Die konzerngesteuerte Globalisierung, der Sozialabbau, immer neue Kriege, das alles ist keine Naturgewalt. Es gibt dazu Alternativen und wir wollen den Menschen die Hoffnung zurückgeben, dass sich die Politik verändern lässt.“
      Der Zeitpunkt, die Möglichkeiten über das Internet und auch Sahra Wagenknecht u.a.sprechen für eine breite Resonanz und erfolgversprechende gesellschaftspolitische Wirkungsmöglichkeiten.
      Deshalb „Gück auf'“ beim Aufstehen.

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