Geht es hier etwa auch um „Rubikon“?

„Medien vs alternative Medien“

„Freiwillige Selbstreflexion“

Dieser Beitrag wurde unter Bewußtheit, Blödmaschine, Mensch, Realkapitalismus, Widerstand abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Geht es hier etwa auch um „Rubikon“?

  1. Bernhard Meyer schreibt:

    Zitat Analitik: „Die meisten Alternativmedien werden von den gleichen Hinterleuten betrieben wie die Quälitätspresse.“
    Den gleichen Hinterleuten: Da sollte man sich aber doch mal die Macher ansehen! Selbst wenn sich Wernicke beim Thema Israel-Kritiker bzw. Atzmon auf unverständliche Weise stur stellt, heißt das doch nicht gleich, dass er zu „den gleichen Hinterleuten“ zählt, auch nicht die anderen Autoren.

    Gefällt mir

  2. Bernhard Meyer schreibt:

    Ergänzung: Ich bin vor etwas über vier Jahren „aufgewacht“, als der Vorwurf „Putinversteher“ bei mir eine kognitive Dissonanz auslöste. Das Misstrauen gegen meine bisherigen Info-Quellen (u.a. TAZ ARD/ZDF) erwachte und verschiedene Alternativmedien, die ich nach und nach für mich entdeckte (und zum Teil wieder aussortierte), halfen mir mächtig, die Augen zu öffnen; dort erhielt ich auch jede Menge Buchtipps. NIEMALS hätte ich das durch „Primärquellen“ erreicht! Welche denn? Wo denn? Und mit welchem Hintergrundwissen, hätte ich die kritisch lesen können?

    Nein, ich brauche Interpreten, verschiedene, glaubwürdige, in ihren Eigenheiten allmählich vertraute und immer mal wieder verblassende und verlassene. Und es darf auch ein Ulfkotte dabei sein, dessen „Gekaufte Journalisten“ ich interessant und später auch durch ganz andere Quellen bestätigt fand. Auch „Wie der Dschihad nach Europa kam“ von Jürgen Elsässer war erhellend. Und ich habs gelesen, als ich schon wusste, dass und warum er zum Unberührbaren wurde, einfach, weil ich dabei war, rückblickend die Ereignisse in Jugoslawien zu studieren und da gab es den Hinweis auf dieses Buch und es war ein guter Tipp.

    Gefällt mir

  3. willi uebelherr schreibt:

    Meine antwort dazu klar: Ja. Der kommentar von „Analytik“ und der urspruengliche kommentar haben eine andere stossrichtung und eine andere analytische grundlage.

    Jens Wernicke hat das Rubikon beschrieben als instrument zur herstellung einer „kritischen masse“. Aber was ist das? ich habe es immer noch nicht verstanden.

    Dem einspruch von Bernhard stimme ich zu. Aber, ist die Ausgrenzung von Gilad Atzmon nicht doch ein deutlicher hinweis? Die arbeitsdiskussionen von der rubikon redaktion, autoren gruppen und beraterstab sind komplett im heimlichen, verschlossen. Es ist eine mafiose methodik, wird im spanischen als Clandestinos beschrieben. Ohne die berichte wie z.b. von Wolf Wetzel wuessten wir nichts.

    Und die auswahl der autoren, der texte? Und die meinungen der leserInnen, ihre kritischen reflektionen, ihre ergaenzungen, ihre erweiterungen?

    Oder der oft erscheinende hinweis, dass dieser text exclusiv oder zuerst bei Rubikon erscheint? Das sind fuer mich alles hinweise, dass auch die sogenannten „Alternativ medien“ nach den gleichen regeln ihrer grossen schwestern sich manchmal organisieren. Der hinweis, dass es sich da oft um standardisierten Journalismus handelt, ist voellig richtig.

    Und was ist journalismus? Vom namen her ein Journal, eine dokumentation. Tatsaechlich handelt es sich um eine gruppe gekaufter menschen, die danach ausgesucht werden, dummes geschwaetz und luegen zu verbreiten. Auch John Swinton der New York Times sah dies so am ende des 19. jahrhunderts.

    Worin unterscheidet sich nun Rubikon von den anderen Massenmedien, wobei ich da den begriff „Masse“ sehr eingeschraenkt sehe. Der alte brei wird mit neuen farben aufgetuencht, aufgewaermt, verkleidet.

    Wie bei Ken Jebsen finden wir auch im Rubikon immer wieder den kalauer „repraesentative Demokratie“. Alvaro Linera, Vizepraesident Bolivien, hat es bei der letzten einfuehrung von Evo Morales als praesident auf den punkt gebracht: Sozialismus ist repraesentative Demokratie. Ein kurzer satz, 3 subjekte, dreimal schwachsinn.

    Alvaro Linera hatte die aufgabe, den politisch-philosophischen teil zu bearbeiten. Evo Morales hat sich dem GDP (globl domain product), etwa BIP (brutto inlands produkt), zugewandt und wollte damit die oekonomische entwicklung in Bolivien aufzeigen. Er versteht nicht, dass der ganze schrott parasitaerer staatsapparate, die korruption, die (wirkliche) misswirtschaft mit katastrofaler ressourcenverschwendung das GDP aufblaeht. Wir sehen es beim GDP der USA.

    Der Onkel von Alvaro Linera, der Clan-chef der Linera’s, hat in einer zeitung oeffentlich erklaert: Die politik bestimmt sein neffe Alvaro. Evo ist nur fuer fussball.
    Er hat ja recht. So ist es tatsaechlich. Aber so sehen wir, wie dumm-frech diese elitaeren banden heute agieren.

    Und warum koennen sie es? Weil die „kritische Masse“ selbst teil des verbands der dummschwatzer und luegner ist. Wenn ich die texte von Daniela Dahn lese, wirds mir nur schlecht. So viel schwachsinn, was da ausgebreitet wird.

    An dem konflikt mit Gilad Atzmon koennen wir dies gut erkennen. Vordergruendig. In wirklichkeit geht es um die vorstellung menschlicher sozialer gemeinschaften, die ein friedliches zusammenleben organisieren. Das waere ja eigentlich einfach, wenn wir uns dem wesentlichen zuwenden.

    Wenn wir aber danach trachten, wilde theaterspektakel inszenieren zu wollen, uns selbst wichtig machen zu wollen, wird das nichts.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s