Fundstück – 14.5.2018 – „Ein bisschen erpressbar“

Im vergangenen Jahr lieferten deutsche Firmen Waren im Wert von rund 112 Milliarden Euro in die USA und erzielten damit einen Exportüberschuss von 51 Milliarden Euro, während die deutschen Direktinvestitionen dort zuletzt 260 Milliarden US-Dollar erreichten – weit mehr als in jedem anderen Land.“

„…, dass zahlreiche in Iran tätige deutsche Unternehmen weitaus größere Geschäfte in den Vereinigten Staaten machen. Siemens beispielsweise konnte in Iran Aufträge für den Bau von Gasturbinen und für die Modernisierung der Bahn an Land ziehen und hoffte auf ein Volumen von mehreren Milliarden US-Dollar. In den USA hingegen erzielt Siemens aktuell rund 24 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Der Düsseldorfer Henkel-Konzern wiederum beziffert den Ertrag seiner Iran-Aktivitäten auf ein Prozent seines Gesamtumsatzes. Das US-Geschäft allerdings bringt 25 Prozent des Konzernumsatzes und 20 Prozent des Ergebnisses ein.“

Quelle

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2 Antworten zu Fundstück – 14.5.2018 – „Ein bisschen erpressbar“

  1. willi uebelherr schreibt:

    Wenn wir uns auf zahlen in Datenverarbeitenden System (Computer) stuetzen, mag das relevant sein. Nur, mit Oekonomie hat das nichts zu tun. Mit Handel, ja. Aber das ist etwas anderes und folgt seinen eigenen regeln.

    Gefällt mir

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