Nachricht aus Sklavenland

Guido liegt seit fünf Wochen in der renommierten Herzklinik. Die große Brustnarbe von seiner Operation vor drei oder vier Jahren will und will nicht endgültig richtig verheilen. Damals, im Anschluss an seine Bypassoperation, sollte Guido zur Reha. Sein Chef aber sagte: „Entweder Du kommst zur Arbeit oder Du kannst gehen.“ Der Chef ist Inhaber eines Hotels am Flughafen Köln-Wahn. Das Hotel, zweihundert Zimmer, hat die Stadt Köln gemietet, um dort Obdachlose unterzubringen. Sie zahlt pro Nacht und Zimmer 25,-€ an den Chef. Unter den Obdachlosen gibt es auch mal Schlägereien. Guido ließ seinen Chef nicht in Stich. „Mit breiter Brust“ (meine Formulierung) stellte er sich der Randale entgegen. So sind die Sitten in Sklavenland, in dem Guido nun wieder die Kunst hervorragender, im Moment etwas ratloser  Ärzte genießt.

 

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2 Antworten zu Nachricht aus Sklavenland

  1. ups2009 schreibt:

    „Ein Königreich für mehr Verstand“ … das Schimmelmittel Borax ist verboten, auch Hanf (natürlicher Hanf) bereits in Spuren auf dem Körper gesund wurde vom Schacher und Geld verboten … Cayennepfeffer (Capsaicin) , Kamille, Kokosöl, Hanföl (Hanfspeiseöl besser man hätte eine Blüte drin eingelegt aber leider zu gesund und daher verboten ), … vom Kopf bis zu den Füssen

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  2. kranich05 schreibt:

    Nicht verboten ist es, Profit zu generieren um jeden Preis menschlicher Gesundheit.

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