Gesundheit

Vor paar Jahren hatte ich Anlass, mich zur Schulmedizin zu äußern, positiv. Im alten opablog – das steht immer noch im Netz! – habe ich ausführlich vom Drum und Dran meiner Bypassoperation 2007 berichtet („Bypass“).

Heute steht wieder einmal ein Countdown an. Hatte ich hier etwas verklausuliert bereits angekündigt. Nun also „Nägel mit Köppe“:

Am kommenden Sonntag, 4.3., starte ich Richtung Klinik. Zufällig hat Sohnemann Franz (zusammen mit Jakob Schnetz) eine Ausstellung seiner Fotografien aus Kiruna in der Galerie BOHAI in Hannover („Unter Null„), und zufällig findet am 4.3. dort ein „Artist Talk“ statt, und zufällig führt mich mein Weg über Hannover. Also habe ich noch ein sicherlich schönes Erlebnis, bevor ich am 5.3. in die Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie in Bad Oeynhausen aufgenommen werde. Am 6.3. soll dort eine Katheteruntersuchung durchgeführt werden und für den 7.3. ist die Operation meines Aneurysmas geplant. Bei normalem Verlauf schließt sich daran eine 10- bis 12-tägige „Mobilisierung“ in der dortigen Klinik an, gefolgt von drei Wochen Reha-Klinik.

Das Blog werde ich in dieser Zeit nicht vergessen und meine Leserinnen und Leser erst recht nicht. Ob es auf einen Blog-Urlaub hinausläuft, und wenn ja, wie lange, kann ich jetzt nicht einschätzen. Auch wenn Laptop und Internet sicherlich in meiner Reichweite sein werden, wird sich die Welt gewiss auch ohne meine Randbemerkungen weiterdrehen.

Dieser Beitrag wurde unter bloggen, Gesundheit Alter Tod, Leben, Mensch, Realkapitalismus abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Gesundheit

  1. fritzLetsch schreibt:

    Da wünsch ich gute Reisen und gutes Gelingen,
    ein alter Bekannter hat sich auch grade wieder zurück gemeldet,
    ich hoffe nun wieder mit einem guten verständigen Anwalt:
    http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/justiz—muenchen-mollath-verklagt-bayern-auf-rund-zwei-millionen-euro-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180228-99-283284

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    • fidelpoludo schreibt:

      Sollte es ich bei dem „alten Bekannten“ um Herrn Mollath handeln, dürfte es interessieren, dass der Fall Mollath verfilmt wurde. Ich erwähne das, weil hier auf dem Blog darauf nicht hingewiesen wurde.
      Der Film lief auf Arte, trägt den Nichts sagenden Titel „„Gefangen – Der Fall K.“, ist in der Regie von Hans Steinbichler und mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle gedreht worden.
      Ich halte den Film für einigermassen gelungen, auch wenn nur Eingeweihte beurteilen können, inwieweit der reale Skandal getroffen bzw. verfehlt wurde. Der Bezug zur Realität ist für mein Verständnis eher ein wenig kryptisch, was die Wahl der Namen betrifft. So wird etwa aus Gustl Mollath ein Wastl Kronach – „…tl …a…o…“ sind die konsonantischen und Vokalen Entsprechungen. Wer’s erkennt, wer’s mag und wer’s für raffiniert hält, dürfte an diesem Hauch von Sklavensprache mehr oder weniger Anstoß nehmen.
      Die Pressereaktionen sind da um einiges direkter, auch wenn in ihnen wiederum das Skandalöse des realen Falls nicht so deutlich wird wie im Film selbst.
      Der Film ist auf arte noch zu finden und zwar hier:
      https://www.arte.tv/de/videos/074497-000-A/gefangen-der-fall-k/
      Als „Bekannte“ würde mich Ihre Einschätzung des Filmes interessieren.

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      • fidelpoludo schreibt:

        Apropos Schulmedizin: Im Falle Mollath wie im Film präsentiert sie sich eher von einer weit schlimmeren Seite.

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      • fritzLetsch schreibt:

        endlich kam ich dazu, den Film anzuschaun,
        und ich find ihn in den allermeisten Bereichen sehr treffend,
        nur war der Freund nicht so nahe und oft dabei.

        ja, die Firma Diehl in Nürnberg hatte da noch einen Pechstein,
        als Ministerpräsident in der Nachfolge der Waffenhändler …

        Die kleine Gesetzesänderung … kam wirklich,
        und die Verbindung in die Staatskanzlei war nicht vollständig,
        aber sonst sehr gut getroffen.

        Die Fortsetzung müsste mit einem Freiburger Menschenrechts-Anwalt und Dr. Schlötterer beginnen,

        und richtig zu stellen wäre:
        Orangen und Dattel gedeihen so leicht,
        Apfelkerne müssten eine Zeit in’s Gefrierfach, sonst treiben sie nicht …

        Der Fall Haslbauer wäre noch eine feministische Aufgabenstellung,
        stille Entlassung am letzten Urteils-Tag des Wiederaufnahme-Verfahrens.

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  2. fidelpoludo schreibt:

    Ich erlaube mir, Ihnen ebenfalls das Allerallerbeste zu wünschen und dass Ihnen die guten Erfahrungen mit der Schulmedizin treu bleiben mögen. Und wie Sie das Blog nicht, werden Ihre Leser und Leserinnen in dieser Zeit auch Sie nicht vergessen. Soviel Unverschämtheit, im Namen anderer zu sprechen, die Sie vielleicht viel besser kennen und mit Du anreden, nehme ich mir heraus. Ein neuer Frühling erwartet Sie mit uns. Michael Meisel

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  3. Lutz Lippke schreibt:

    Lieber opablogger,
    vernünftig ist der direkte Weg Richtung Westen. Eine Friedensfahrt Richtung Osten liegt zwar prinzipiell auch auf dem Weg, muss aber halt auf das Ende der Reha warten.
    Also Hals und Beinbruch und liebe Grüße
    Lutz Lippke

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  4. Theresa Bruckmann schreibt:

    Lieber Kranich05,
    ein einsichtiger Patient, ein sehr guter Operateur!
    bleibt mir, einen guten Tag, guten Mut
    zu wünschen.
    Aber Glück und Segen gehört auch
    unbedingt dazu!
    Also alles, alles Gute
    zum Gelingen der OP und der anschließenden Reha!
    Theresa Bruckmann

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  5. Johann S. schreibt:

    Lieber Kranich,
    wir kennen uns bereits einige Jahre und ich freue mich, dass es Sie gibt und dadurch Hoffnung und Bestärkung entsteht.
    Zu Ihrer aktuellen Herausforderung diese Worte:
    In der Krankheit erfahren wir uns selbst ganz nah. Diese Erfahrung soll Ihnen Kraft zur Heilung und schnellen Genesung geben.
    Den Rat der Ärzte zu befolgen ist jetzt wichtig. Aber, auch zu wissen, dass andere für Sie da sind. Wir sind da! Die vielen Leser und Kommentatoren vom Opa-Blog, auf dem gerade in den letzten Woche ein sehr intensiver klärender Dialog entstanden ist.

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