Elias Davidsson: Der gelbe Bus

Siehe auch: „Berliner Anschlag“.

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31 Antworten zu Elias Davidsson: Der gelbe Bus

  1. fidelpoludo schreibt:

    Diese Arbeit von Elias Davidsson lasse ich mir auch von einem geschätzten Mann wie Gilad Atzmon nicht madig machen, zumal diese Arbeits- und Forschungsweise genau dem entspricht, was Gilad Atzmon von einem Historiker fordert: die permanente Infragestellung offizieller wie sonstiger Geschichtsschreibung, die „jerusalemite“ Dogmen und Tabus nicht nur nicht achtet, sondern sie in der von ihm geforderten „Athenian search for reason, essence and logos“ in Frage stellt und damit dazu beiträgt, „the dystopia in which we live“ aufzuklären, die „derail(s) the Western ethos“. Elias Davidsson ist hier – mit oder wider Willen -, wenn es um „the battle against historicity“ als „symptoms of Jerusalemite thinking“ geht, mit Gilad Atzmon in eine Reihe zu stellen, mögen beide – jeder in einer Art partieller Blindheit verfangen – sich auch dagegen sträuben.

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    • kranich05 schreibt:

      Sehe ich genauso, weshalb auch beide hier im Blog
      a) sofern sie es wünschen und
      b) etwas zu sagen haben (und nicht nur aufeinander schimpfen)
      zu Worte kommen.

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      • fidelpoludo schreibt:

        Es dürfte Gilad Atzmon schwer fallen, aber wenn er Einwände gegen Elias Davidsson hat, würde mich interessieren, wie er seinen wahrscheinlichen Vorwurf einer „Jewish Controlled Opposition“ im Falle von dessen Forschungen zu 9/11, zum Breitscheidplatz in Berlin oder seinen anderen Untersuchungen von Terroranschlägen mit einer solchen Behauptung in Zusammenhang bringt. Richtig ist, dass Davidsson bei 9/11 nicht so weit geht wie etwa Alan Sabrosky oder Christopher Bollyn (vgl. etwa das höchst aufschlußreiche Video:

        der eine hervorragende Besprechung von Atzmons „The Wandering Who“ auf seinem Blog geschrieben hat (http://www.bollyn.com/the-jewish-state-and-gilad-atzmon/), was ich wiederum von Gilad Atzmon per Mail erfahren habe, nachdem ich glaubte, ihn auf Christopher Bollyn aufmerksam machen zu müssen.
        Jedenfalls lese ich Elias Davidsson so, dass er zwar kaum Verbindungen zu Israel zieht, seine Forschungsergebnisse eine mögliche Verbindung aber weder verdunkeln noch ausschließen.

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        • fidelpoludo schreibt:

          Leider muss ich den folgenden Kommentar um diese Vorbemerkung erweitern, weil wordpress mir einreden will, dass ich den Kommentar doppelt verfasst hätte. Vielleicht hilft der Trick!

          Am Ende seiner Besprechung von „The Wandering Who?“ (dessen Fragezeichen im Titel ich dieses Mal nicht noch einmal unterschlage) lernen wir eine Seite von Gilad Atzmon kennen, die uns Hoffnung macht, dass er möglicherweise bereit sein könnte, seine überharte Einschätzung Elias Davidssons doch noch einmal zu überdenken und „jerusalemite-like“ or „jesus-like“ großzügig nicht einfach Gleiches mit Gleichem zu vergelten, sondern Gnade vor Recht ergehen zui lassen. Bollyn schreibt dort:

          There is one point where Atzmon and I do not agree. In several places he says, “I do not believe in Jewish conspiracies; everything is done in the open.“ I, on the other hand, think that a great deal of Zionist planning is done in secret societies, like the B’nai B’rith, the parent organization of the Anti-Defamation League (ADL) and Hillel. The Zionist planning of the false-flag terrorism of 9-11, for example, was clearly done behind closed doors in a secret society where oaths of secrecy have been sworn. Such secret societies exist for a reason and secrecy is the most important aspect of such organizations.

          I asked Gilad about this statement and told him that my reading of Zionist history revealed that secret societies like the B’nai Moshe, B’nai B’rith, and others, played key roles in creating the Zionist fervor in Eastern Europe in the late 1800s and beyond. One source in particular, the Encyclopedia of Zionism and Israel, by Raphael Patai, Herzl Press, 1971, has many articles about these secret societies.

          He wrote back agreeing that this “could be an open subject to debate.”

          Übrigens haben wir mit Christopher Bollyn einen weiteren Fall wie Gilad Atzmon vor uns:
          Jemand, der zunächst nicht links ist, sich kaum als solcher versteht und wohl auch nicht so genannt werden möchte, dessen Herz aber dennoch auf der richtigen (nicht rechten) Seite schlägt und deshalb nicht in die Gefahr gerät, seine linke Gesinnung weder ständig auf der Zunge noch wie eine Monstranz vor sich hinzutragen.

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    • ups2009 schreibt:

      Gilad Atzmon rebuts Elias Davidsson’s Hasbara rant
      http://www.thetruthseeker.co.uk/?p=163386

      Was solls …

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  2. Lutz Lippke schreibt:

    E.D. hat viel Mühe aufgewandt, die Widersprüchlichkeit der behördlichen und medialen Darstellungen detailliert aufzuzeigen und offene Fragen zu benennen.
    Wenn ich mich nicht irre, hat er sich dabei auf die Meldungen zum eigentlichen Tatgeschehen konzentriert.
    Seither hat sich die „offizielle Aufklärung“ jedoch nicht auf das Tatgeschehen selbst fokussiert, sondern auf das Handeln der Institutionen vor und nach dem Ereignis. Dass es sich um einen terroristischen Anschlag durch Amri handelte, bei dem Todesopfer und Verletzte zu beklagen sind, wird wohl nicht angezweifelt.
    Es wäre daher zu überlegen, in welcher Weise die weiteren Erkenntnisse aufgearbeitet werden können. So ist in Berlin ein Untersuchungsausschuss eingerichtet worden, der sich mit einer Unmenge an Akten befasst.
    https://www.berlin.de/sen/inneres/presse/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.667470.php
    https://www.parlament-berlin.de/de/Das-Parlament/Ausschuesse/1.-Untersuchungsausschuss-der-18.-Wahlperiode
    Auch NRW und der Bundestag setzten einen U-Ausschuss ein. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Aufklärung durch schiere Masse an Material, selektiver Geheimhaltung und Mängel im Austausch der Beteiligten zur unlösbaren Farce verkommt. Das Muster ist auch nicht ganz neu und meines Erachtens nach nur durch streng logische Analyse zu durchdringen. Es wäre natürlich das Einfachste, wenn man der Darstellung folgt, dass ein Anschlag gar nicht stattgefunden hat. Meine Bedenken zu dieser These hatte ich vor allem moralisch begründet. Ich sehe aber auch echte Lücken für diese These, die mit Expertenmeinungen und Vermutungen aufgefüllt werden. Für einen Laien ist es jedoch schwer entscheidbar, was im Ausnahmefall möglich oder unmöglich ist.
    Im Grunde kann man den derzeitigen Stand so zusammenfassen:
    Die These vom Fake findet keine allgemeine Anerkennung, die Thesen von offiziellem Versagen und deren Vertuschung ist Allgemeingut. Hierzu soll offiziell eine Klärung erfolgen, die sich derzeit aber vor allem in Verantwortungsdiffusion, länderübergreifende Schuldzuweisungen und Materialmasse verliert. Wo dringt man am besten in den übel duftenden Haufen ein, um zu mehr Gewissheit und Aussagekraft zu gelangen?

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    • fidelpoludo schreibt:

      Elias Davidsson ließ es dabei aber keineswegs bewenden, sondern erkannte Muster wieder, die sich in vielen „Terroranschlägen“ wiederfinden:

      Wir müssen verstehen, dass der Tod von mutmaßlichen Terroristen für den Staat günstig ist. Damit wird der Staat von der Bürde befreit, die Schuld des Verdächtigen gerichtlich nachzuweisen und Beweise vorzulegen. Diese Methode zieht sich wie ein roter Faden durch fast alle Anschläge, die Islamisten zugeordnet sind. Dies geschah auch bei den Anschlägen am 9/11, in Madrid, London, Paris, Nizza, München, Würzburg, Brüssel, Kopenhagen, Amman usw. Manchmal wird der Öffentlichkeit erzählt, der Täter hätte sich in die Luft gesprengt oder sich selbst erschossen und wenn diese Legende nicht überzeugend wirkt, soll er in einer Schießerei mit der Polizei ausgeschaltet worden sein. Der Tod eines islamistischen Terroristen ist zwar kein Beweis, aber ein wichtiges Merkmal einer staatlicher Operation. (…)
      Die öffentliche Version der Ereignisse von Berlin ist offensichtlich falsch. Darüber lässt sich kaum streiten. Was sich in Berlin am 19. Dezember aber tatsächlich abgespielt hat ist vorerst ein Rätsel.
      Es bestehen heute zwei Thesen zur Debatte: Handelt es hier um eine traditionelle staatliche Operation unter falscher Flagge oder ein vom Staat inszeniertes Schauspiel?
      Im ersten Fall wird von einer tatsächlichen Terroroperation unter falschen Flagge mit realen Toten ausgegangen. Die Ereignisse des 9/11 sind ein Paradebeispiel für eine solche Operation. Niemand bezweifelt, dass damals rund 3000 Personen ums Leben kamen.
      Aber seit etwa 2012 veranschaulichen sogenannte Terrorereignisse und Amokläufe merkwürdige Anzeichen von vorgetäuschter Inszenierung, in welcher sogenannte Krisendarsteller die Rolle von Opfern, Sanitätern und Zeugen spielen. Diese Ereignisse ähneln weitgehend Anti-Terrorübungen. Die Opfern werden mit Wunden und Blut geschminkt. (…)
      In meinem neuen Buch (28) stelle ich 17 Journalisten vor, die zufällig beim Anschlag in Nizza anwesend waren und vom Ort weltweit berichteten, als wären sie zufällige Passanten. Die Berichterstattung wird ganz genau inszeniert, um den Anschein eines echten Anschlages zu erzeugen. Solche Operationen sind in ihrer reinsten Form ein Schauspiel ohne Tote. Es gibt bereits Unternehmen, die solche Krisendarsteller zur Verfügung stellen. Bei diesen Unternehmen kann man vorgetäuschte Demos, inszenierte Massaker und demokratische Aufstände kaufen, wenn man das Geld und ein Motiv hat. Diese Methode hat sich bereits bewährt. (…)
      Kein Politiker und keine Organisation in Deutschland haben bisher eine öffentliche Untersuchung des Tathergangs gefordert. Die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat angedeutet, sie würde unter Umständen einen Untersuchungsausschuss zur „Rolle der Sicherheitsbehörden“ fordern. (30) Der Linken-Fraktionsvize Tempel sprach über ein „Versagen der Behörden.“ (31) Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke sagte zum Sender rbb: „Wir fordern die Bundesregierung auf, dort endlich ihr Wissen über die Hintergründe dieses schrecklichen Anschlags und die Versäumnisse der Sicherheitsbehörden im Umgang mit dem Attentäter auf den Tisch zu legen“. (32) Damit bekräftigten diese Vertreterinnen des Volkes die behördliche Verletzung des Grundsatzes der Unschuldsvermutung eines hingerichteten Mannes (Amri).
      Daher sollte, nach meiner Meinung, die Zivilgesellschaft die Forderung zu einer politisch unabhängigen Wahrheitskommission erheben, die befugt wird, in angemessener Weise und durch die Einhaltung internationaler Rechtsnormen in den letzten terroristischen Ereignissen (Würzburg, Ansbach, München, Berlin) zu ermitteln.
      Auf einer ganz anderen Ebene stellt sich die Frage, wie es dazu kommt, dass das gesamte politische Establishment diese Täuschungsmethoden duldet oder billigt. Wieso machen z.B. die Linken dabei mit, obwohl sie sich immerhin gegen Angriffskriege und den Abbau des Rechtsstaates einsetzen? Ist hier Ignoranz, Blindheit, Feigheit oder Opportunismus im Spiel? Sind Täuschung und Staatsterrorismus normale Erscheinungen einer staatlichen Gewalt? Wir sollten uns auch mit solchen politischen und verfassungstheoretischen Fragen in der Zukunft befassen.

      (Alle Hervorhebungen sind von mir. Wer den zweiteiligen Text nachlesen will, halte sich an die folgenden Links. Wo? Ach, auf dem Opablog, wer hätte das gedacht!:
      https://opablog.net/2017/01/14/elias-davidsson-der-berliner-anschlag-vom-19-dezember-2016/
      https://opablog.net/2017/01/15/elias-davidsson-der-berliner-anschlag-vom-19-dezember-2016-teil-2/)

      Also sein Beitrag bringt doch erhebliche Brisanz in die umso nötigere Debatte um einen Fall, der den Fall Mollath noch in den Schatten stellt. Kenner des Mollath-Skandals dürften ihrerseits bestimmte Muster wieder erkennen, die Davidsson so nicht im Einzelnen benennt, besonders was das Verhalten staatlicher Institutionen und manche und nicht wenige ihrer Vertreter betrifft.

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      • Lutz Lippke schreibt:

        Mir ist das zu spekulativ. Muster, die auf Vertuschung und Inszenierung hindeuten , gibt es bei fast allen Ausnahmeereignissen. Da man nicht alle Tatsachen, Interessen und Beweggründe kennt, verleiten mögliche aber keineswegs zwingende Erklärungen zu vorschnellen Gewissheiten oder den Zweifel an Allem und Allen. Wenn es keine „echte“ Wahrheit gibt, dann kann der Glaube zur Überzeugtheit genügen. Auf diese Weise treffen Verdächtigungen auch Unbescholtene, z.B. wenn StA und Gericht sich mal schnell auf einen möglichen Täter verständigen, weil es für Indizien keine anderen Erklärungen gibt oder diese wegen „üblicher Muster“ nicht mehr erforscht werden. Ergebnisorientierte Wahrnehmung nennt man das. Die Methoden ähneln sich also, sind aber damit zu den Hintergründen weder kausal noch personell direkt vergleichbar. Während häufig das „cui bono“ in der Rückschau bemüht wird, was selten erhellend ist, sehe ich die Frage: „Wem nützt es?“ eher zukunftsbezogen als sinnvoll an. Was glauben, wem trauen oder doch besser gar nicht mehr hinschauen? Das wäre ein fatales Ergebnis von weitreichenden Erklärungen in Aufklärungsbemühungen, denn aufmerksames Hinschauen möglichst Vieler ist der wichtigste Part für Aufklärung. Der gelbe „Statistenbus“ hindert doch daran, aus den U-Ausschüssen die bestmöglichen Informationen zu ziehen, um damit die beweiskräftige Aufklärung in jede denkbare Richtung voranzutreiben. Was denkbar ist, sollte man zwar nicht kategorisch ausschließen, aber andererseits auch nicht zur Arbeitshypothese oder sogar Gewissheit erklären. Ich plädiere dafür, mit Zweifeln an Offiziellem eher sparsam zu sein und den Widerspruch in den unabweisbaren Tatsachen zu finden.

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        • fidelpoludo schreibt:

          „Der gelbe „Statistenbus“ hindert doch daran, aus den U-Ausschüssen die bestmöglichen Informationen zu ziehen, um damit die beweiskräftige Aufklärung in jede denkbare Richtung voranzutreiben. Was denkbar ist, sollte man zwar nicht kategorisch ausschließen, aber andererseits auch nicht zur Arbeitshypothese oder sogar Gewissheit erklären. Ich plädiere dafür, mit Zweifeln an Offiziellem eher sparsam zu sein und den Widerspruch in den unabweisbaren Tatsachen zu finden.“
          Hä? Warum hindert der gelbe Statistenbus daran, aus den U-Ausschüssen die bestmöglichen Informationen zu ziehen? Ist mir völlig unnachvollziehbar! Könnte ein Hinweis auf den Bus nicht auch eher – viel eher – den Ausschüssen auf die Sprünge zu helfen? Sie meinen, den Bus sollte man vernachlässigen, schließlich rede auch sonst keiner darüber, das sind unangebrachte Zweifel am Offiziellem? Sie scheinen mir nicht wirklich an Aufklärung interessiert und möchten Skeptiker und Zweifler lieber in den Verdacht der Unseriosität bringen. So klingen Sie mir hier.

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          • fidelpoludo schreibt:

            Wären die Kritiker, Zweifler und Skeptiker im Falle Mollath ihrem Rat gefolgt, säße er noch heute in der Psychiatrie.

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            • Lutz Lippke schreibt:

              Der Fall GM hat gezeigt, dass Zweifel und Skepsis wichtig für die Aktivierung sind, aber im Kampf um die Wahrheit unter der Bedingung eines erheblichen Machtgefälles nicht zum Erfolg führen kann. Im direkten „Gefecht“ nützen die geäußerten Zweifel einer Minderheit nichts. So möchte ich darauf hinweisen, dass die Beweis(ver)fälschung durch das LG im WAV bei den Zweiflern unterm Radar blieb. Warum?
              Nachdem ich von einem einzelnen aufmerksamen Zweifler auf gefühlte Mängel bei der forensischen Untersuchung der Praxissoftware des Arztes hingewiesen wurde, hatte ich mich damit intensiv befasst. Kaum nachvollziehbar war, dass diese offensichtlichen Mängel unerkannt geblieben waren. Im beckblog und gegenüber dem Mollath-Kreis hatte ich die beweisbaren Mängel und die falsche Beweiswürdigung des LG im Detail offengelegt. Mir wurde im beckblog mit dem StA gedroht, weil ich ein Versehen für undenkbar hielt. Mir wurde allerdings von Juristen erklärt, dass sie die technischen grundlagen fehlgedeutet hatten und die Mängel erst nach meinen Erklärungen erkannt haben. Ich habe daraufhin meine Feststellung einer Fälschung auf Verfälschung korrigiert und verstärkend aufgezeigt, dass ein Versehen/Nichtwissen der Richter, StA und Polizei die Verfälschung im Verfahren und im Urteil nicht besser macht. Ich wies nach, dass auch ohne technische sachkenntnis das Erkennen der Mängel zwingend war. Ebenso intensiv haben wir im beckblog gegen die Deutung einer unbestimmten Äußerung von GM als Tateingeständnis argumentiert. Nicht zuletzt gab es eine intensive Auseinandersetzung zur Konstruktion einer fehlenden „Beschwer“ durch den konstruierten Freispruch. Es ging dabei um die verfassungswidrige Praxis der richterlichen „Rechtsfortbildung“. Nicht zuletzt gelang der Nachweis, dass „Abartigkeit“ im §21 StPO unmittelbar NS-Jargon und rassistische Ideologie ist und als solche in das Urteil einfloss.
              Zu keinem Zeitpunkt brauchte man für dieses Vorgehen „alternative Wahrheiten“. Ob GM vollkommen unbescholten nett oder anstrengend und selbstgerecht ist, spielte keine Rolle. Im Gegensatz dazu haben viele GM-Getreue sich ständig mit ihren Zweifeln und den widersprüchlichen Signalen befassen müssen und damit die strikt rational orientierte Aufklärung versäumt. Das war sehr schade. Denn GM brauchte wohl weniger persönliche Führung und Glaubensbekenntnisse, sondern eher ergänzenden Sachverstand. Daran mangelte es zum Schluss auf jeden Fall.

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          • Lutz Lippke schreibt:

            Ich hatte deutlich gemacht, dass in der „offiziellen Aufklärung“ das Attentat nicht bezweifelt wird und dargelegt, warum ich eine „alternative Vollversion“ für problematisch halte. Auch habe ich den Statisten-Bus als Hindernis bezeichnet und nicht Frage nach der Bewandnis des Busses.. Vielleicht hilft das objektiv für das Verständnis meines Einwandes.
            Es ist wohl genau der Punkt:
            Braucht es alternative Medien, alternativen Glauben und alternative Erklärungen, die sich möglichst frei und weit vom „Offiziellen“ entfernen oder braucht es kritische Rezeption, Hinterfragen ohne den ausgeschmückten Generalverdacht gegen Alles, was von „Oben“ kommt. Schnell wird sich die Frage stellen, wieviel kritische Masse die kritische Masse verträgt. Denn natürlich ist Lückenfüllen unseriös, egal wer das betreibt.

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            • fidelpoludo schreibt:

              Das Verständnis Ihres Einwandes verdunkelt sich von Mal zu Mal mehr. Warum die offizielle Aufklärung des Attentats nicht bezweifelt werden darf und kann, haben Sie keineswegs ausreichend begründet. „Schnell wird sich die Frage stellen, wieviel kritische Masse die kritische Masse verträgt.“ Hä? Was soll ich bitte damit anfangen?
              „Denn naturlich ist Lückenfüllen unseriös, egal wer das betreibt.“ Hä? Lücken in offiziellen Erklärungen zu füllen ist das Seriöseste, was ich mir vorstellen kann, wenn es an den Widersprüchen der offiziellen Erklärung Anstoß nimmt, die sie selbst nicht wahr haben bzw. verdrängen oder zum Thema zu machen verbieten will. Wenn Sie gegenteiliger Ansicht sein sollten, holen Sie bald hinter Ihrem Rücken die Keule der „Verschwörungstheorie“ hervor und erledigen die ganze Angelegenheit damit auf elegante Weise? Ich hoffe, ich irre mich da!
              Trotz mancher Mängel rate ich zum „plumpen Denken“ zurückzukehren, wie es Andreas Hauß in seinem Essay auf Rubikon „Terror-Logik“ (Mit den Waffen der Logik ist Terror oftmals besser beizukommen als mit Grundrechteabbau, Militarisierung und Krieg) vorführt und empfiehlt.
              https://www.rubikon.news/artikel/terroralarm
              An einer Stelle bemerkt er ganz mit Recht:

              Begriffe wie „Verschwörungstheorie“ sind Herrschafts-Sprache und dienen dem Niederbügeln kritischer Fragen.

              Aber auch darüber hinaus finden sich manche Hinweise, die wir uns zu Herzen nehmen sollten. Finden Sie nicht?

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              • Lutz Lippke schreibt:

                Da es Ihnen offensichtlich nicht darum geht, meine Einwände tatsächlich zu verstehen, sondern diese nur benutzen, um Ihrer Abneigung zu frönen, wird eine Diskussion ergebnislos bleiben.

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                • fidelpoludo schreibt:

                  Vielleicht sollten wir uns darauf einigen, Elias Davidssons „Gelben Bus“ erst einmal zu lesen, um dann in eine neue Diskussion darüber einzutreten, was an seinen Einwänden berechtigt ist und was nicht. Ich gebe zu, dass ich – wahrscheinlich im Gegensatz zu Ihnen – nach allem was ich von ihm gehört und gelesen habe (mit der Ausnahme seines „Brunnenvergifter“-Vorwurfs gegen Gilad Atzmon) mit dem Vorurteil an die Lektüre herangehe, dass seine Darstellung wegen seiner akribischen Abweisung fast aller sogenannten „Terroranschläge“ höchst Bedenkenswertes zur Aufklärung zu liefern haben wird. Dass es keine „alternative Vollversion“ sein kann, wie Sie sie ihm unterstellen, ist ja gerade der springende Punkt. Denn er stellt ja die Mechanismen dar, die das gezielt zu verhindern trachten.

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    • fidelpoludo schreibt:

      „Dass es sich um einen terroristischen Anschlag durch Amri handelte, bei dem Todesopfer und Verletzte zu beklagen sind, wird wohl nicht angezweifelt.“
      Doch E.D. bezweifelt, dass unwiderlegbar bewiesen sei, dass Amri der Täter war. Er kann es gewesen sein, dass er es tatsächlich aber war, ist nicht eindeutig bewiesen. Das so späte Auffinden seines Ausweises, soviel später, ist kein Beweis. Muss daran erinnert werden, welche seltsamen Rollen die Ausweise von Terroristen bei solchen Anschlägen gespielt haben? Es waren immer Ausweise von Leuten, die erschossen wurden, sich nie zu ihren Ausweisen und wie sie wohin kamen äußern konnten.

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  3. Lutz Lippke schreibt:

    Am 19.12.17 wurden in einem Beitrag des Deutschlandfunk alle Namen der tödlichen Opfer genannt. http://www.deutschlandfunk.de/der-tag-das-attentat-vom-breitscheidplatz.3415.de.html?dram:article_id=406436

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  4. Dian schreibt:

    FakeNews?! Dazu dürfte auch passen, dass heute ab 17Uhr bei der SPD „ausgezählt“ wird – in einer angemieteten Halle.

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  5. fidelpoludo schreibt:

    „Es gibt Anzeichen dafür, dass die Aufklärung durch schiere Masse an Material, selektiver Geheimhaltung und Mängel im Austausch der Beteiligten zur unlösbaren Farce verkommt.“
    Dem ist – leider, leider wie die Dinge bei uns eingerichtet sind – nichts hinzuzufügen.

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  6. fidelpoludo schreibt:

    …außer vielleicht, dass die Farce – wie selbstverständlich ihre Unlösbarkeit – ihre Autoren hat und die Interessierten, denen sie in den Plan passt.

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  7. Johann S. schreibt:

    Im Blog “ geomatico“ haben sich sehr viele kritische Menschen mit dem Geschehen auf dem Berliner Weihnachtsmarkt befasst. Geomatico kann über die Eingabe mit dem Schlagwort geomatico im Opa-Blog eingesehen werden. Ich habe geomatico nicht mehr weiter verfolgt. Ich empfinde es sehr nachteilig, dass aus so vielen Recherchen und Erkenntnissen keine Zusammenfassung erstellt wird und hoffe, dass dies im Buch von Davidsson erfolgt.
    Es wäre an der Zeit, dass die Wahrheit über diese fragwürdigen Geschehnisse ans Tageslicht kommt.Die betroffenen Angehörigen könnten u.U. den entscheidenden Anstoß dazu geben.
    Auch wenn im Fall Mollath bezüglich der Körperverletzung ein entscheidender Beweis nicht erbracht werden konnte, war aufgrund der immens großen Anzahl von Unstimmigkeiten, Fragwürdigkeiten und Zusammenhängen offensichtlich, dass zielgerichtet, systematisch gegen Gustl Mollath vorgegangen wurde, die Verantwortlichen Kontakt zueinander hatten, politische Verantwortliche einschl. der Bank voll und über das unrechtmäßige Vorgehen informiert waren.
    Bereits dieses gesamte Geschehen sprach dafür, dass der Fall Mollath der größte Justizskandal der Nachkrieggeschichte nach der Aussage von Dr. Schlötterer war.
    In der Gesellschaft dominiert der Standpunkt erst einen wissenschaftlichen Beweis zu finden, bevor Entscheidungen getroffen werden, wie z.B. das Verbot von Glyphosat und nicht all die gesamten Gegebenheiten einzubeziehen die bereits jetzt für ein Verbot sprechen.
    Diese indifferente, unpolitische Denke führt u.a.auch dazu, dass der Anschlag vom Berliner Weihnachtsmarkt nicht unvoreingenommen untersucht wird.

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  8. hintermbusch schreibt:

    Der Täterwechsel am ersten Tag zu Amri (es waren im Detail sogar zwei!) erinnert stark an den Mordfall Buback. Um diese Hypothese zu testen, habe ich am ersten Tag nach dem Attentat begonnen, die Medienberichte zu tracken und nach Indizien abzusuchen.
    Ergebnis: die offizielle Geschichte ist mit ziemlicher Sicherheit Desinformation über dubiose Informanten wie Lutz Bachmann und erstaunlich gleichförmig berichtende Medien.
    https://hintermbusch.wordpress.com/2016/12/21/kleine-theorie-zum-taeter-von-berlin/

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  9. ups2009 schreibt:

    Das Jan Hollitzer Video hier ab Sekunde 1302
    Die Wahrheit über den Anschlag vom Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz vom 19.12.2016

    -https://youtu.be/CA8AcG1zoFA?t=1302

    und hier ab Sekunde 48
    Jan Hollitzer Berlin Attack

    -https://youtu.be/2EzniEXuvLI?t=48

    Und ein späteres Opfer (genau dorthin gebeamt nachdem Jan Hollitzer bereits durchgegangen) am Eingang für 4 Sekunden sichtbar ab Sekunde 59

    https://www.welt.de/vermischtes/article160454887/Mutiger-Zeuge-fuehrt-die-Polizei-zum-Verdaechtigen.html

    https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/2016/12/20/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL_,2000,1500,1000,200,.mp4.csmil/index_0_av.m3u8?null=0

    https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/2016/12/20/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL_,2000,1500,1000,200,.mp4.csmil/index_1_av.m3u8?null=0

    https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/2016/12/20/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL_,2000,1500,1000,200,.mp4.csmil/index_2_av.m3u8?null=0

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    • ups2009 schreibt:

      Die-ganze-Zeile-ab-https-als Link-in-den-Browser—-https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/2016/12/20/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL_,2000,1500,1000,200,.mp4.csmil/index_0_av.m3u8?null=0

      Die-ganze-Zeile-ab-https-als Link-in-den-Browser—-https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/2016/12/20/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL_,2000,1500,1000,200,.mp4.csmil/index_1_av.m3u8?null=0

      Die-ganze-Zeile-ab-https-als Link-in-den-Browser—-https://weltsfclips-vh.akamaihd.net/i/2016/12/20/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL/20161220-124311_MAZ_Opfer_und_Zeugen_1220_oL_,2000,1500,1000,200,.mp4.csmil/index_2_av.m3u8?null=0

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  10. MachtdurchWissen schreibt:

    Zunächst einmal muss zweifelsfrei geklärt werden, ob am 19.12.2016 in Berlin am Breitscheidplatz überhaupt ein Terroranschlag stattgefunden hat mit Toten und Verletzten oder ob es sich um einen Inszenierung handelt mit (oder ohne) Toten und Verletzten. Alle Indizien, die den „Terroranschlag“ in Frage stellen, sollten ausräumbar sein. Das ist bei weitem nicht geschehen. Alle Behauptungen, die von einem Terroranschlag sprechen, sollten bewiesen werden. Schliesslich liegt die Beweislast bei der Anklage.

    Es tauchen immer mehr Hinweise auf, die nahelegen, dass an der offiziellen Berichterstattung der Geschichte der Ereignisse am 19.12.2016 in Berlin etwas grundsätzlich faul ist. Wir gehen diesen Hinweisen nach und dokumentieren sie:
    https://www.youtube.com/channel/UCW3qUCPJMog1FoscqMpU-yw

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  11. Caesper schreibt:

    Völliger Blödsinn, einer Meinung nach, nicht mehr zurechnungsfähigen Person, welche sich in Verschwörungstheorien ergeht.

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    • kranich05 schreibt:

      Dat is kein Kommentar.
      Mit solchen Rülpsern, Neuling, fliegen Sie hier raus.
      Und zur Klarstellung: Ich habe im Prinzip nichts gegen Neulinge, und „Altlinge“ andererseits genießen keine Sonderrechte.

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