Matrix. Alternative.

Alternative zur Alternative; Spiegel im Spiegel; Spiel über Bande über Bande über Bande.

Es scheint immer dasselbe zu sein. Jüngstes Beispiel: Rubicon. Ein frisches alternatives Medium erscheint, begeistert uns. Endlich! Doch es hat noch kaum eine Saalrunde absolviert, da zeigt es schon sein hässlichstes Instrument – den Maulkorb.

Die Metapher „Matrix“, die Analitik diskutiert, macht Manches verständlicher. Analitik erläutert, dass wir in der Matrix gefangen und damit Sklaven des Systems seien. Der Gedanke ist nicht neu. Wir kennen „Das Schweigen der Lämmer“. Doch unser Gefangensein in der Matrix endet nicht mit dem Durchdenken der Matrix. Das Dasein der Lämmer endet nicht damit, dass Lämmer reflektieren.

Der Film „Die Matrix“ und Analitik meinen, dass „Wahrheit“ und „Liebe“ uns (über mehrere geistige Tode und Wiedergeburten) zu den Auserwählten machen würden, die das System besiegen können.

Nicht erst seit Atzmons Provokationen hasse ich das AUßERWÄHLTSEIN. Es ist die Kehrseite des UNTERMENSCHEN. Und nicht nur die geistigen Prozesse des „Wahrheit Findens“ und „Liebe Erfahrens“ machen den Menschen frei (obwohl er ohne sie nicht frei werden kann). Frei wird der Mensch – jeder nicht auserwählte Mensch! – und zu unbezwingbarer vernünftiger Kraft kommt er durch seine praktisch-lebendige Verbindung zu Mutter Erde und zum Licht der Sonne – praktisch-lebendig, also sozial, niemals als Vereinzelter.

Das ist zunächst eine Antwort auf metaphorischer Ebene. Was kann sie praktisch bedeuten?

Der Kampf um die Wahrheit – der freie Meinungsstreit, der aufklärende Austausch sind notwendig, doch sie bleiben im Ideellen. Zur materiellen Gewalt werden sie, wie Marx es aussprach, wenn sie „die Massen ergreifen“. Allein der heisse Wunsch der „Ideenträger“, der „Erzieher“ (Marx), reicht keineswegs, um die Massen zu mobilisieren. Die guten Ideen müssen auf die Interessen der Massen treffen, die eng mit ihrer materiellen Lage verknüpft sind.

Die Kommunikationsebene soll nicht verlassen werden, Freiheit der Meinung ist zwingend notwendig. Sie selbst aber ist nicht der Inhalt. Der Inhalt, der materielle Unterbau (ausgedrückt vornehmlich in konkreten Interessen) ist das innere Maß der frei geäußerten Meinung. Er ist der innere Gehalt all der heftigen ideologischen Kriege, einschließlich der  persönlichen Animositäten. Der Inhalt in seiner Interessenbestimmtheit muss diskutiert werden, im besten Fall bis zur Einigung auf Aktionen.

Meine These ist, dass die real praktizierte Meinungsfreiheit in unserer bürgerlichen Gesellschaft (ausdrücklich der „linke Diskurs“ eingeschlossen) deshalb immer wieder so unergiebig ist, immer wieder in Sackgassen gerät, die dann zu Feindschaften und Spaltungen führen, weil die Interessenbestimmtheit der Akteure in geradezu sträflicher Weise ignoriert wird.

2 x 2 ist zwar 4, wenn aber dieses Ergebnis nicht gewünscht ist, werden „überzeugende“ Argumente vorgebracht, dass 2 x 2 = 5 ist. Sollte 2 x 2 = 4 nicht irgendwelchen, sondern MÄCHTIGEN Interessen schaden, wird die Medienphalanx, werden Denkfabriken und zahllose Experten das Gegenteil beweisen.

Wenn der Glyphosatproduzent begründet, dass der massenhafte Einsatz von Glyphosat ein Segen ist, wird selbst Klein-Erna vermuten, dass dahinter Profitinteressen stehen könnten.

Wenn die wissenschaftliche Studie einer Universität begründet, dass der massenhafte Einsatz von Glyphosat ein Segen ist, wird eine aufgeweckte Klein-Erna vielleicht noch wissen wollen, ob die Universität Drittmittel (falls Erna diesen Begriff versteht) vom Glyphosatproduzenten bekommt.

Wenn die Umweltschutzorganisation, für die Klein-Erna spendet, begründet, dass der massenhafte Einsatz von Glyphosat ein Segen ist, wird Klein-Erna sich als beruhigtes Lamm seiner Spielwiese erfreuen.

Wir werden von denen, die dazu die Macht haben! lückenlos überwacht. Das ist Lebensrealität. Auf der Grundlage der erhobenen Massendaten werden wir (jeder Einzelne) und unser gesamtes Verhalten modelliert (von denen, die dazu die Macht haben!). Die Modellierungen, die ein hohes Maß an Gültigkeit erreicht haben, werden in hohem Tempo vervollkommnet. Zur Steuerung der Individuen-Modelle in ihren Interaktionen werden die faktisch unbegrenzten Kapazitäten (und Erfahrungen) des wissenschaftlich-geheimdienstlichen Komplexes eingesetzt (von denen, die dazu die Macht haben!).

Und wir führen unsere Diskurse nach den Regeln, die vor rund 250 Jahren entwickelt wurden. Die Situation ist hanebüchen; trotzdem kein Grund zur Depression. Der Mensch ist zur Freiheit fähig. „1984“ kann eine warnende Utopie bleiben. Das erfordert aber, Schlussfolgerungen zu ziehen. An die erste Stelle gehören dabei Schlussfolgerungen für den offenen Diskurs, die die wirkenden Interessenhebel der Macht, sichtbar machen oder zumindest neutralisieren können.

Im zweiten Teil versuche ich einige einfache Vorschläge in diesem Sinne zu formulieren.

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6 Antworten zu Matrix. Alternative.

  1. Theresa Bruckmann schreibt:

    Na Gott sei Dank, ist der Mensch in der Matrix
    noch so frei, die rote oder blaue Pille zu wählen!
    Und was die Logikregeln angeht, ich schätze
    sie sehr, denn sie sagen mir noch am ehesten
    wo es um Geschwafel, Tautologien oder nach-
    vollziehbares Erfahrungswissen geht.
    Aber: Ich bin neugierig auf Ihre Logikregeln.
    Und Diffamierungen, gang gleich welcher Art,
    haben zum Glück nichts mit Logik zu tun und
    sind abzulehnen.

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    • Lutz Lippke schreibt:

      Liebe Theresa Bruckmann,
      wir müssen unseren Impuls zur Anwendung formaler Logik unbedingt weiterführen.
      Einerseits scheint mir bei Vielen ein grundsätzliches Missverständnis zu bestehen, warum und wofür formale Logik sinnvoll einsetzbar ist. Die formale Logik soll ja Empfindungen, Vernunft und Sprache genausowenig ersetzen, wie Digitalisierung die analoge Kommunikation ersetzt. Um hierzu ein anderes Verständnis zu erreichen, müssten wir so etwas wie eine „Killeranwendung“ finden. Außerdem wäre es auch interessant der Frage nachzugehen, warum wir in der Allgemeinbildung letztlich nicht über das intensive Rechnen hinausgekommen sind. Denn auch 2 + 2 = 4 ist ja Teil einer formalisierten Logik, wenn auch auf Zählbares beschränkt. Mit unbestreitbarer Nützlichkeit, weil es für viele Lebensbereiche ein einheitliches und objektives Werkzeug zur Klärung klar umrissener aber häufig wiederkehrender Fragetypen darstellt. Wir wissen, dass wir die korrekte Anwendung der Axiomatik des Rechnens beweisen können und somit auch deren Verfälschung oder die Verletzung des Gültigkeitsbereichs. Wer also 2 + 2 = 5 behauptet, muss entweder eine schlüssige Axiomatik dafür vorzeigen oder belegen, warum die bereits bewiesene Axiomatik falsch sein soll. Derzeit sehe ich nirgendwo eine Gefahr für diese weltweit anerkannte Gültigkeit der Ergebnisse korrekten Rechnens. Die Ursachen für wesentliche Ergebnisverfälschungen liegen alle außerhalb des Gültigkeitsbereiches zum mathematischen Rechnen und die Ergebnisse sind daraufhin auch überprüfbar.

      Lieber opablogger,
      zu Matrix, Auserwählten, Metaphern usw. kann man viel sinnieren. Wenn das ein Joint unterstützt, erkenne ich auch bei „Star Wars“ das große Menschheitsthema hinter düsteren Marschformationen und den Wandlungen der dunklen Macht.
      Ich finde Metaphern und Gläubigkeit eine akzeptable Sache, wenn sie mir an der Supermarktkasse nicht mit der Behauptung kommen, 2 + 2 sei 5 und dies wäre eine höhere zu erkennende Wahrheit. Will damit sagen, wir werden zwar in der Matrix getäuscht, aber nicht unbedingt durch unerkanntes Handeln einer übermächtigen Außenwelt namens Über-Ich, sondern mittels Verwirrung, Überforderung und anderen bereits bekannten Fehlfunktionen. http://www.illusionen.biz/blog/wp-content/uploads/2008/09/German_postcard_from_1888.jpg

      Als sich Matrix-Passagiere im anbrechenden Zeitalter der Aufklärung auf den Weg machten, um sich von ihrem eigenen Aberglauben und den Märchen des herrschenden Klerus und der Despoten zu befreien, entschieden sie prinzipiell, Glauben als fakultativ anzusehen und die Spielregeln des allgemeinen sozialen Umgangs rational und verbindlich zu definieren. Das Morden hörte deswegen nicht auf, auch der Glaube an alles Mögliche blieb hartnäckig. Das hängt vermutlich eng miteinander zusammen. Diese Zeit begann vor über 250 Jahren und wir haben uns gerade in letzter Zeit offensichtlich nur wenig weiterentwickelt. Eher rückentwickelt. Spielregeln gelten uns nur, wenn sie uns in unserem Glauben bestärken und nützen. Wir bezichtigen Andere aber regelmäßig des kalkulierten Regelverstoßes. Wir agieren affektiv und die Regeln sind uns oft schnuppe. Noch immer suchen wir Halt in „letzten Gründen“, in fertigen Antworten und höherer Moral, statt ergebnisoffen den aufklärerisch begründeten Weg weiter zu markieren und auf die allseitige Einhaltung verbindlicher Spielregeln zu achten. Wir glauben diesen Regeln wohl doch nicht so ganz. Das Ergebnis soll feststehen. Die starken Überbleibsel des gläubigen Ergebnisdenkens zu überwinden und zum transparenten, analytischen Prozessdenken zu finden, ist vielleicht die große aufklärerische Herausforderung unserer Zeit. Schmerzhaft ist dabei das tödliche Ticken der Bomben und des unvermeidbaren Zeitablaufs.

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  2. Theresa Bruckmann schreibt:

    Danke Lutz Lippke,
    Da bin ich ganz Ihrer Meinung.
    Gerade habe ich den Versuch unternommen Ihren Text von Ingeborg Maus
    zur Entwicklung der Rechtstheorie von der juristischen Sprache in die
    Alltagssprache herabzubrechen.
    Wenn mein ‚guter Geist‘ mit dem Gegenlesen fertig ist,
    stelle ich ihn ein, aber natürlich unter Ihren Gastbeitrag.

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  3. willi uebelherr schreibt:

    Lieber Klaus-Peter, meinen grossen dank fuer diesen text. Und schon der anfang laedt mich ein zur ironischen reflektion.

    Im thema juedischer Holocaust hast du die rote karte gezogen. Zu recht fuer dich subjektiv. Zu unrecht fuer die thematik. Auch du selbst bist in dieser matrix eingebunden, die dir nur wenige wege oeffnen.
    Ich bin der meinung, dass die diskussionen um den juedischen Holocaust die problematiken nicht aufloesen werden. Zu sehr ist das thema ueberladen, verankert an mechanismen, um es frei und unbedarft zu behandeln. Wir weden auch mit dem 9/11-ereignis keine transformation erreichen.

    Das zentrale feld, wo wir lernen koennen, frei uns den wirklichen fragen zuzuwenden, sind unsere materiellen lebensgrundlagen. Also unsere hinwendung zur oekonomie.

    Mit Rubikon wird es offensichlich. Fuer mich ist es eine sammlung von texten, die eher als geschwaetz bezeichnet werden koennen. Es ist ein feld des jammerns und klagens, ohne jemals versucht zu haben, sich den fragen der alternativen, die ja immer existieren, sich zuzuwenden.
    Der OpaBlog ist dabei, das „Altersheim“ zu verlassen, die aermel hochzukrempeln, mit allen schwierigkeiten, die sich ihm dabei in den weg stellen.

    Der grund ist einfach. Es beginnt ein suchprozess, der danach fragt, was haelt uns eigentlich davon ab, es anders zu machen. Das andere ist ja eher einfach, zu finden. Das finden wollen schon viel schwieriger, Das gefundene anzuwenden, praktisch unmoeglich.

    Ich lehne es grundsaetzlich ab, externe systemische konstruktionen dafuer verantwortlich zu machen, dass sie existieren. Sie existieren, und koennen nur existieren, wenn sie auf positive resonanz stossen. Das gilt fuer alle formen systemischer konstruktion im sozialen.

    Ken Jebsen und Rubikon verweisen immer auf die medien, die die positive akzeptanz erzeugen. Das kann ja sein, dass dem, oberflaechlich betrachtet, so ist. Aber sie konnen nur sichtweisen konzentrieren und fokusieren, durch nebelwolken leerraeume erzeugen, ablenken und hinlenken.

    Eine wirkliche veraenderung entsteht dann, wenn wir sie praktisch anstreben. Und das wichtigste dabei ist, dass wir unser tun dem geldsystem entziehen. Weil das geldsystem definiert die Matrix, grenzt die wege ein, die verbindungsmoeglichkeiten. Die Matrix ist ein system reduzierter verbindungen, die damit notwendig den raum der freien kooperation reduziert.

    Die oekonomie kennt kein geld. Wir finden es im virtuellen layer, dem Distributionssytem. Dort agieren die eliten, die konzentratoren. Ueber dieses system erzeugen sie verinnerlichte zwangshandlungen.

    Ich verwende oft in diesem zusammenhang den bezug zur christlichen inquisition. Was war der inhalt? Die zerstoerung des wissens, der erkenntnisse unserer freidenkenden vorfahren. Das begann 360, kurz nch der installation des katholizismus als roemische staatskirche, mit den buecherverbrennungen. Universitaeten, bibliotheken, schulen wurden zerstoert. So entstand ein leerer raum, der mit dem ganzen dummen geschwaetz und luegen gefuellt werden konnte. Und vielleicht das wichtigste: Der analphabetismus wurde massiv ausgeweitet.

    Das freie denken ist eine notwendige bedingung, uns den wirklichen fragen zuwenden zu koennen. Aber in dem raum des denkens werden wir die loesung nicht finden. Erst wenn unsere gedanklich entstandenen alternativen materielle form und kraft annehmen, koennen sie wirklich werden.

    Du schreibst:
    „Die guten Ideen müssen auf die Interessen der Massen treffen, die eng mit ihrer materiellen Lage verknüpft sind.“

    Albert Einstein hat es etwas anders formuliert:
    „Wenn Ideen sich verbreiten, dann werden sie zur Wirklichkeit“.

    Das ist ja sehr aehnlich zu dem, was du schreibst. Aber verweist auf den verifikationsprozess, der dann entstehen kann, wenn menschen mit ideen konfrontiert werden oder in kontakt dazu kommen. Und dieser prozess des ueberpruefens ist so zentral. Mit sicherheit werden es keine abgehobenen juristischen diskussionen um verfassungsrechte sein, weil sie keine direkte wirkung zu unseren materiellen lebensgrundlagen erzeugen. Sie koennen vielleicht versperrte raeume zugaenglich machen, wenn wir die sperren akzeptieren.

    Wir koennen auch vielleicht sagen, dass gute Ideen nur jene sind, die positiv mit den interessen der vielen korrelieren. Den begriff „Masse“ verwende ich nicht in diesem zusammenhang, weil es eine physikalische groesse ist, die die verdichtung von substanzen beschreibt.

    Ein gutes beispiel der totalen konfusion der „Linken“ finden wir im gespraech „Positionen 13“ bei KenFm. Dort wird das geschwaetz zelebriert. Und das kennzeichnende ist, dass immer dann, wenn es auf eine markante stelle trifft, sofort alles getan wird, das Markante zu verwischen. Das gespraech darf nicht substanziell werden.

    Und diesen zustand finden wir in allen „linken“ und „alternativen“ medien. Oder vielleicht den meisten. Ken Jebsen und seine „Macher“ Apologetik zeigt uns dies sehr gut. Da werden ja durchaus praktische und hochinteressante dinge angesprochen. Aber innerhalb der Matrix, dem Geldsystem, haben diese initiativen keine chance, ihr wirkliches potential zu entfalten.

    Du, und ihr, seht, dass fuer mich die Matrix das Geldsystem ist, die dann auch die Matrix unseres denkens aufspannt. Und solange wir unsere reale existenz daran binden, finden wir keinen ausweg. Dann bleiben wir in all diesen Matrixen gefangen.

    mit dank und lieben gruessen, willi

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    • Lutz Lippke schreibt:

      Ein Ausstieg aus dem virtuellen Geldsystem, wie sollte der funktionieren? Es gibt das Konzept der Nachbarschaft und des Gemeinschaftseigentums im lokalen Bereich. Das ist nicht für Alle und Alles möglich. Es zeigt sich ja auch, dass die Zugehörigkeit zur „verwerteten Masse“ nicht das alleinige Kriterium für Verbundenheit und Solidarität ist. Darin liegt wohl auch ein wesentlicher Irrtum der Klassenideologie. Schließt sich dem „Rette sich wer kann“ bei der Entsorgung der Menschen vom Arbeitsmarkt nicht das gleiche Prinzip bei der Entsorgung der physischen Existenzen an?
      Libertäre erheben solch ein Szenario zur Grundlage eines persönlichen Überlebensplans und bunkern sich und ihre Familien mit Vorräten und Waffen ein.
      Abgesehen von diesen für mich offenen Fragen, stimme ich Dir in Vielem zu.

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      • willi uebelherr schreibt:

        Lieber Lutz, ich habe versucht, den ausstieg dadurch als reale moeglichkeit zu skizzieren, weil ich Oekonomie und Distributionssystem trenne.

        Oeokonomie, die lehre des haushaltens, des wirtschaften, beinhaltet grob gesprochen 2 elemente: Die substanzen der natur mit ihren eigenen gesetzlichkeiten und unsere zeit.

        Das Distributionssystem agiert im virtuellen raum und schafft eine rechtlich-sanktionierte verbindung zum realen raum. Aber diese verbindung ist konstruktive kopfgeburt wie der virtuelle raum selbst.

        Einfach damit, dass wir uns auf den realen raum konzentrieren und auch reduzieren, finden wir die auswege, die moeglich sind. Mit sicherheit geht es nicht abruppt von heute auf morgen. In diesem prozess der transformation sollten wir vermeiden, uns auf die resultate zu konzentrieren, sondern auf die strukturen, die notwendig sind, um die faehigkeiten hierfuer zu verbreiten und sich entfalten zu lassen.

        Eines der zentralen strukturellen instrumente hierfuer ist unser globales netzwerk fuer freie technologie. Ein teilthema dessen ist die telekommunikation. Diese aber ist fuer sich selbst eine der fundamentalen vorraussetzungen, um die regionale und globale kooperation zu ermoeglichen.

        mit lieben gruessen, willi

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