Fundstück – 19.1.2018 – Antisemitismus

„Der Vorwurf des Antisemitismus ist offenkundig leer. Er soll die Kritik an Israel und der jüdischen Machtausübung unterdrücken.“

(Quelle)

Siehe auch „Antisemitismusbeauftragter“

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Eine Antwort zu Fundstück – 19.1.2018 – Antisemitismus

  1. Joachim Bode schreibt:

    Atzmons Ausführungen sprengen das, was ich bisher über den Bereich des Antisemitismus dachte. Ich denke, dass er richtig liegt – bis zum Beweis des Gegenteils 🙂
    Interessant, was der Bundestag auf Vorschlag der üblichen Verdächtigen zum Thema Antisemitismus beschließen soll („Antisemitismusbeauftragter“). Nach einigen Text-Absätzen erweitert der Entwurf den zu ächtenden Bereich über den Antisemitismus hinaus, wobei er sich völlig zu Unrecht auf die Antisemitismusdefinition der IHRA beruft:
    Während die IHRA als Beispiel betont: „Eine Kritik an Israel, die sich auf einem Niveau bewegt, wie sie ein beliebiges anderes Land treffen könnte, ist allerdings nicht als antisemitisch anzusehen“, mogelt der Bundestagsentwurf dem Antisemitismus die Begriffe Antizionismus und Israelfeindlichkeit hinzu, dabei völlig offen lassend, was mit Antizionismus gemeint sein könnte, und ob sich Israelfeindlichkeit auf das ganze Land oder nur die derzeitige Regierungspolitik beziehen könnte.
    Hier schließt sich der Kreis zu Atzmon:
    Die größten und gefährlichsten Antisemiten und Israelfeinde sitzen in der derzeitigen Regierung Israels, sorgen sie doch mit ihrer Politik der Apartheit, Besetzung fremder Gebiete, Militarisierung und notorischer Missachtung sämtlicher UN-Beschlüsse für die zunehmende Gefährdung der eigenen Bevölkerung und der Nachbar-Länder.
    Das deutsche Grundgesetz ordnet in Art. 25 an, dass die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes Bestandteil des deutschen Bundesrechts sind und den Gesetzen vorgehen. Daraus ergibt sich, was von dem Beschlussentwurf und den Autoren zu halten ist.

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