Fundstück – 15.1.2018 – „Sammlungsbewegung“

Als neuestes Blubbern des deutschen politischen „Diskurs“-Sumpfes ist jetzt der Begriff „Sammlungsbewegung“ aufgestiegen.

Der normale Nichtdenker (sehr oft auch NichtdenkerIN) erinnert sich an: „Gemeinsam sind wir stark!“, vielleicht sogar an „Volksfront“. Toll!

Das Wahre (nicht das Gute) liegt so nahe.

Zum Beispiel in Griechenland. Dort drückt seit Jahr und Tag „Syriza“ die Regierungsbänke. Die waren mal europaweit die linke Vorzeige-„Sammlungsbewegung“ bevor sie sich zu den übelsten Politganoven mauserten.

 

Dieses Fundstück bedeutet nicht, dass ich gegen vernünftige politische Sammlung bin. Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass mit dem „Entschluss zur Sammlung“ die Probleme erst anfangen. Wer versammelt sich wofür? Vor allem aber: Was tut die Sammlungsbewegung? Wie garantiert sie ihre dauerhaft demokratische Willensbildung und Kampffähigkeit?

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