Opa too

Nee, nicht, was Sie denken.

Opa gesteht jetzt nicht, wann er von wem wie sexuell belästigt wurde.

Wann er selbst wen wie sexuell belästigt hat, würde er gern gestehen, kann er aber nicht, da er ein „Meister des Verdrängens“ ist (O-Ton Mrs. Tapir) und sich nicht erinnert.

Mit einem gewissen Interesse verfolge ich, wie sich Me too-Aktivistinnen momentan darüber streiten, ob ein süßes schwarzes oder ein süßes buntes Kleidchen protestiger wäre.

Auch im Morgenradio trommelten man und frau für die Frauenbefreiung. Wann endlich startet die Demo für mehr Aufsichtsrätinnen in DAX-Unternehmen oder Genralinnen in der Bundeswehr?

Opa und Mrs. Tapir erörterten die richtige linkspazifistische Position zu dieser Frage: Wahrscheinlich sollte Katja Kipping für 50% Generalinnen kämpfen und dann für deren 100 % ige Arbeitslosigkeit.

Die Lage ist verworren. Catherine Deneuve z. B. findet Anmache, selbst wenn sie plump ist, nicht schlecht.

Ich werde mich bis auf Weiteres von diesem verminten Feld fernhalten. Freilich, wenn wirklich mal ’ne Bombe platzt…. Wenn Altmaier mit dem Outing kommt, dass Merkel ihn jahrelang… oder besser noch umgekehrt…., dann komme ich auf das Thema zurück.

Dieser Beitrag wurde unter Blödmaschine, bloggen, kein Witz, Krieg, Krise, Kunst, Liebe Sex, Machtmedien, Mensch, Realkapitalismus abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Antworten zu Opa too

  1. Dian schreibt:

    Kaum glaubhaft, dass die „MeToo-Sau“ zum Spaß, zur Unterhaltung oder gar nur zur Ablenkung durchs irdische „Dorf“ getrieben wird. Jedoch Opas mokante Zeilen lassen mich zweifeln, dass er die wirkliche Tragweite des damit weiter betriebenen Angst-Machens erkannt hat.
    Deneuves Gegenkampagne sollte unter der Kategorie Aufklärung erfasst werden; kaum glaubhaft, dass diese anmutige und geehrte Schauspielerin „plumpe Anmache“ schätzt.
    Opa, nicht DIE Lage ist verworren …

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  2. Clara S. schreibt:

    Die Übersetzung bezieht sich auf den verlinkten Counterpunch Artikel, aus dem das übersetzte Zitat stammt, nicht auf den Brief von Deneuve. 😉

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  3. Lutz Lippke schreibt:

    metoo Deutschland wird die mediale Steigerung und Vermarktung des GewSchG, mit dem vordergründig eigentlich gefährliche / gewaltätige Partner von der gemeinsamen Wohnung und den Aufenthaltsorten gefährdeter Frauen ferngehalten werden sollten. So die offizielle Darstellung. Bei wirklichen Gewalttätern ist das aber meist kein effektives Mittel. Denn gefährliche Gewalttäter und Stalker lassen sich von GewSchG-Verfügungen nicht beeindrucken. Aber zur Stigmatisierung des Partners im Zusammenhang mit familiären Streit ist das GewSchG ein probates Mittel und wurde über verschiedene staatlich finanzierte Kanäle extensiv vermarktet. Insbesondere kampagnenmäßig durch Hilfe-Vereine und Institute der sogenannten Genderforschung, sowie ÖR-Medien wie auch Zeit und Co. Auch bei diesen Kampagnen wurden Anzeigen mit Taten gleichgesetzt und daraus dann ein hohes Dunkelfeld interpoliert. Das, obwohl schon 2005 eine vergleichsweise imtensive Studie des bayrischen LKA eine hohe Falschbeschuldigungs-Rate belegte.Davon Betroffene verlieren dadurch den Kontakt zu ihren Kindern, ihr soziales Umfeld und geraten existenzvernichtend in die Streitbewirtschaftungs-Industrie des deutschen Familienrechts. Alles ohne Belege, ohne Ermittlungen, ohne Unschuldsvermutung.

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