Fundstück – 1.1.2018 – Zeitlichkeit

„Zeitlichkeit ist dem menschlichen Sein inhärent. „Sein“ ist „in der Zeit sein“. Wir stehen zwischen der Vergangenheit, die ins Nichts entschwindet, und dem Unbekannten, das aus der Zukunft auf uns zukommt. Durch die Gegenwart, dem sogenannten „Hier und Jetzt“, meditieren wir darüber, was vergangen ist und hoffen auf Vergebung…

… Menschen, die sich über die wahre Bedeutung von Geschichte hinwegsetzen, sind der Zeitlichkeit entfremdet. Menschen, die ihre Vergangenheit nicht einer Überprüfung unterziehen können, sind dazu verurteilt, das Konzept von Konsequenz, Kausalität und Ethik nicht zu verstehen. Menschen, die der Geschichte trotzen, schauen nie in den Spiegel. Sie sind zu der Auffassung verdammt, dass Antisemitismus ein „irrationales“ soziales Phänomen ist, …“

Gilad Atzmon: „Der wandernde – Wer?“, Frankfurt am Main 2017, 3. Auflage, Seite 215ff.

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4 Antworten zu Fundstück – 1.1.2018 – Zeitlichkeit

  1. Theresa Bruckmann schreibt:

    Eine Feuerwerk an Farben, Klängen, Harmonien,
    was für eine Botschaft aus Köln an die Welt

    „Ein frohes, gesundes neues Jahr 2018!“

    mehrstimmig, harmonisch mit
    GEORG FRIEDRICH HÄNDELS
    FEUERWERKSMUSIK

    1747 komponiert.
    Die große Friedensfeier und damit die Uraufführung der
    Feuerwerksmusik fand am 27. April 1749 statt.
    Hören Sie, genießen Sie!
    ab Minute 5 mit Ansage
    ab Minute 6 reiner Genuss

    https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/video-silvester-am-koelner-dom-100.html

    Feuerwerk & Georg Friedrich Händels
    Feuerwerksmusik mit den Sätzen:
    Ouverture
    Bourée (höfischer Tanz)
    La La Réjouissance (Freudenfest)

    Wenn Berlin den Ball aufnimmt,
    kann es nur mit La Paix (der Frieden) fortsetzen, was in Köln begonnen,
    und wir alle werden freudig einstimmen in La Paix (prächtig, festlich, ruhig) und
    anschließend zum D-Dur-Menuett (II) beschwingt und fröhlich durch Tag und Nacht
    tanzen (nach alter Väter Sitte, 3 Tage).
    Deshalb der innige Wunsch:
    Möge das Jahr 2018 nach diesem großartigen Anfang in Köln – mit der prächtigen, feurigen Friedensbotschaft – seine Fortsetzung in Berlin finden!!!

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  2. Theresa Bruckmann schreibt:

    Noch ein Highlight – ein Hochgenuss, dieser Argumentation zu folgen:
    http://www.jungundnaiv.de/2018/01/01/fefe-ueber-aha-momente-erdogan-bedingungsloses-grundeinkommen-folge-346-34c3/

    Auch was Petra Wild über den Iran sagt, ist wissenswert:
    https://kenfm.de/petra-wild-massendemonstrationen-im-iran/
    ebenso Dugin zu Russland:

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  3. Theresa Bruckmann schreibt:

    Habe wieder lange überlegt, wo ich den Beitrag unterbringen sollte..
    Ulrich Heyden geht der Frage nach: „Woher kommt dieser Hochmut des
    Westens gegenüber Russland und warum, so fragen ihn Russen in
    persönlichen Gesprächen, habt ihr kein Mitglied mit uns? Er spricht
    von den Verbrechen an der Ostfront und den Hungrtod von über drei
    Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen, von den 27 Millionen Toten,
    davon 15 Mio auf Seiten der Zivilbevölkerung. Auch beklagt er, dass
    die deutschen Intellektuellen heutzutage lieber über die Opfer der
    Stalin-Herrschaft sprechen …wohingegen wir doch mit den jüdischen
    Menschen trauern. (Diesen Teil wollte ich erst feige weglassen).

    Höhepunkt ist das VIDEO – einmontiert in den Bericht – von Daniil
    Granin über die 900tägige Hungerblockade in Leningrad. Eine Mutter
    legt das verhungerte Kind zwischen die Fensterscheiben und schneidet
    täglich ein Stück davon ab, um ihr älteres Kind damit zu speisen.
    Mit 20 Jahren erfuhr die Schwester dann, wie sie überlebt hat.
    Eindrucksvoll beschreibt er, wie Menschen der Gedanke überleben
    ließ, für andere weiterhin dasein zu müssen.

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  4. Theresa Bruckmann schreibt:

    Über die Suchfunktion RT deutsch habe ich endlich
    das Datum dieses Auftritt im Deutschen Bundestag
    gefunden, namlich am 27. Januar 2016
    https://deutsch.rt.com/international/40475-daniil-granin-schriftsteller-und-verteidiger/
    aber auch, dass er in der Nacht vom 04. auf den 05. Juli 2017 im Alter von 98 Jahren
    in St. Petersburg (Leningrad) verstorben ist.
    https://deutsch.rt.com/gesellschaft/53628-russische-stimme-in-deutschland-gehort-wurde-hommage-daniil-granin/
    Auch davon wusste ich bislang nichts:
    https://deutsch.rt.com/inland/40488-deutsch-russische-vergangenheitsbewaltigung-schritt-zu/

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