Neues vom Aufruf

Sigmar Gabriel ist auch dabei. Merkel fehlt noch. Witzbold Putin hat schon.

Dieses ist der Wortlaut:

abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für  Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

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9 Antworten zu Neues vom Aufruf

  1. Theresa Bruckmann schreibt:

    Heute ist Volkstrauertag. Da klingt es gleich so:

  2. Pingback: Für eine aktive Friedensbewegung, für die Solidarität der Friedensbewegten! | opablog

  3. Paradigma schreibt:

    Der Frankfurter Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich hat in den 60-er Jahren zugehörig zu der Frankfurter Schule, das sehr bekannte Buch verfasst: „Die Unfähigkeit (der Deutschen) zu trauern“ (Trauerarbeit über die Verbrechen des totalitären Systems des Nationalismus zu leisten).
    Aktuell stehen wiederum 120 km Nato-Truppen unter deutscher Führung vor Sankt Petersburg.
    Insofern ist die heutige Veranstaltung im Deutschen Bundestag fragwürdig, zum größten Teil heuchlerisch und zeugt nicht von der von Mitscherlich eingeforderten Trauerarbeit der politischen und militärischen Entscheidungsträger. Dies ist alles mehr als traurig!

  4. Theresa Bruckmann schreibt:

    Danke Paradigma,
    stehe ganz am Anfang des Nachdenkens darüber, wie üblicherweise die Zusammenhänge
    traditionell, (dabei aber schon ganz unterschiedlich) hergestellt werden zwischen
    einerseits. Trauern, Totengedenken, Landesverteidigung, Auslandskriegseinsätze,
    andererseits. friedenschaffende, friedenerhaltende Maßnahmen; der Mensch sei Zweck, nie Mittel; das Leben ist heilig –
    und ob und inwieweit sich solche öffentlichen Akte instrumentalisieren lassen.

  5. Theresa Bruckmann schreibt:

    Möchte noch ein zweites schönes Video zum Erinnern einstellen, das heutzutage,
    nachdem wir die Ereignisse seitdem (also seit dem 28.08.2014) im Nahen Osten
    verfolgt haben, einen anderen Klang hat oder?

  6. Theresa Bruckmann schreibt:

    Pardon, eigentlich meinte ich das komplette Event:

  7. Theresa Bruckmann schreibt:

    Willy Wimmer zu den Fragen des russischen Schülers gehört hier noch unbedingt dazu:
    https://de.sputniknews.com/kommentare/20171125318438530-deutschland-russland-willy-wimmer-stalingrad-russischer-schueler-bundestag/

    Ganz aktuell auch Karin Leukefeld hier bei einem Vortrag in Augsburg.
    Es ist die Nr. 4 der Videohinweise der Woche (die allesamt erwähnenswert wären):
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=41385#h04

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