Unerträgliches vom israelisch-zionistischen Imperialismus

Israel, Atommacht, Kriegsmacht nicht nur im Nahen Osten, hat bekanntlich ein Problem mit dem Iran.

Kürzlich war der israelische General Yair Golan (Kandidat für den Posten des israelischen Stabschefs) in den USA, um die neue israelische Militärdoktrin mit den USA abzustimmen. DefenseNews hat davon am 8.September 2017 berichtet, und Analitik ist zu danken, diesen Bericht ins Licht der Aufmerksamkeit gerückt zu haben.

Golan erwähnt die Bedrohung durch IS. Doch diese sei beherrschbar. Die Terroristen seien primitiv und hätten relativ begrenzte Kapazitäten.

Eine wirkliche Bedrohung Israels aber sei der Iran. WEIL ER KULTIVIERT IST!

Ich übernehme Analitiks Übersetzung der betreffende Passage:

„Sie [Iran] sind eine höhere Form der Zivilisation. Sie haben eine gute akademische Infrastruktur, eine beeindruckende Industrie, gute Wissenschaftler und viele talentierte junge Leute. Sie sind uns sehr ähnlich und weil sie uns ähnlich sind, sind sie viel viel gefährlicher. Und wir können ihnen nicht im Alleingang widerstehen.“

Und weiter: „Ich verfolge die iranische Denkweise seit vielen Jahren. Sie denken global, aus einer historischen Perspektive heraus und in großem Rahmen. Sie hatten bis jetzt drei Imperien. Warum sollten sie kein viertes haben?“

Aufklärer, nicht wenige jüdische unter ihnen, werben seit Jahrhunderten für Kultur, für Bildung, für die Zivilisierung des Menschengeschlechts. Der israelische Militarist weiss das. Er beobachtet diese Denkweise genau. Sie hat er als die größtmögliche Gefahr für seine zionistische Auserwähltheit ausgemacht.

Gegen diese Gefahr sollen die USA den Knüppel schwingen. Dagegen hat Deutschland U-Boote zu liefern. In dem einen wie dem anderen Land mobilisiert die zionistische Krake im Verbund mit weiteren imperialistischen Akteuren erstrebter Weltherrschaft. Das alles verzehrende, alles „reinigende“ Feuer ist Option.

Seit dem deutschen Faschismus kenne ich nur wenige öffentliche Äußerungen aus den Tiefen des Wertewestens von derart extremer Menchenfeindlichkeit.

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2 Antworten zu Unerträgliches vom israelisch-zionistischen Imperialismus

  1. Joachim Bode schreibt:

    Eigentlicher Hintergrund für die (derzeit noch) verbalen Angriffe gegen den Iran sind vorrangig zwei Punkte:

    Der Iran ist von großer Bedeutung für die von China geplante „Neue Seidenstrasse“, einem der bedeutendsten Projekte unserer Zeit, dem vor allem die Eliten der USA mehr als ablehnend gegenüber stehen.

    Ebenso oder noch mehr fürchten die USA-Granden die bereits eingeleitete Abkehr des Iran vom US-Dollar als Leitwährung für internationale Geschäfte (http://www.neopresse.com/politik/naherosten/iran-widersetzt-sich-dem-dollar-als-leitwaehrung/).

    Mit den (grotesken und offenbar absurden) Äußerungen des Generals Golan soll wahrscheinlich die Positionierung der US-Vasallen herausgefordert und weiter gestärkt werden. In diesen Kreisen spielt die Realität eine immer kleinere Rolle, dem entsprechend wächst die Kriegsgefahr immer weiter.

  2. Pingback: Fundstück – 6.11.2017 – „Tatsachenproduktion“ | opablog

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