Handschlag ja oder nein?…

und verwandte Fragen brachten meinem Gastautor Joachim Bode eine kleine Schlafstörung

Handschlag ja oder nein? Und kühl-bemühte Stimmung…..

Das sind die meist-gebrauchten Begriffe, wenn es in den deutschen Qualitätsmedien (Verzeihung, ich vergaß die dazugehörigen Gänsefüßchen, hier sind sie: „ „) darum geht, über den Besuch der Bundeskanzlerin in Washington zu „berichten“…

Während Kanzlerin Merkel demgegenüber – jetzt wird es endlich inhaltlich! – tapfer behauptet,

sie sei freundschaftlich und sehr warmherzig“

empfangen worden, sie erlaube sich, für die Wiederaufnahme der Gespräche über TTIP zu werben, hört man von Präsident Trump denkwürdige Worte:

„Millionen von US-Bürger wurden durch die internationale Kommerzialisierung zurückgelassen“,

womit er offensichtlich die Auswirkungen der Globalisierung meint, dabei jedoch vergisst, dass Milliarden von Erdenbürgern von ebensolchen Folgen der „Kommerzialisierung“ gebeutelt sind.

Auch in Europa sind verstärkte Tendenzen zu erkennen, eines der wohl größten Probleme dieser Zeit unter vorrangig nationalem Etikett einzuordnen. Ähnliche Ansätze dienten doch schon mal dazu, den Deutschen eine Lösung ihrer Probleme vorzugaukeln, mit bekannten Folgen.

Dessen ungeachtet, jenseits des Atlantik, eine zunächst verbale Abkehr von dem sogenannten Allheilmittel der Globalisierung, das uns täglich von interessierten Kreisen als „goldener Weg“ in die Zukunft angepriesen und verkauft wird.

Gold ja, nur: Für wen? Und auf wessen Kosten?

Immerhin: Das Thema schiebt sich weiter in den Vordergrund.

Dieser Beitrag wurde unter Bewußtheit, Blödmaschine, Demokratie, Krise, Realkapitalismus, Widerstand abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Handschlag ja oder nein?…

  1. Theresa Bruckmann schreibt:

    Was geht da vor sich?
    und was meinen unsere Politiker dazu?
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/03/26/gegen-russland-us-truppen-brechen-von-der-oberpfalz-nach-polen-auf/
    Dazu ein Interview mit Wolfgang Bittner, wobei zunächst einmal
    viele bekannte Details zur Sprache kommen, aber ca. im letzten
    Drittel wird es interessant:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/03/26/wir-haben-eine-akute-kriegsgefahr-europa/

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