Putin, Xi Jinping und Trump

Ein Philosoph hat gesagt (ich glaube es war Hegel), dass die Geschichte manchmal listig ist.

Der heutige Tag der Amtsübernahme von Trump könnte historisch sein. Er wäre es dann, wenn sich Trump ernsthaft an die Arbeit macht, die Putin und der chinesische Führer seit einiger Zeit auf die Tagesordnung gesetzt haben.

Auf der Tagesordnung steht die Multipolare Weltordnung.

Manches erinnert fatal an 1914. Doch es gibt einige Voraussetzung dafür – objektive Faktoren und auch subjektive – dass sich das damalige Desaster nicht wiederholt.

Die List der Geschichte bestünde darin, dass ein absoluter Reaktionär, wie Trump, plus zwei (vermutlich) Halbreaktionäre, wie Putin und Xi, der Menschheit tatsächlich eine neue Tür öffnen.

Nachtrag 18.30 Uhr:

Nun habe ich die Antrittsrede Donald Trumps gehört und bin durchaus davon beeindruckt, dass er seine patriotisch-demokratische Wahlkampflinie entschieden weiter vertritt. Mit klaren Worten verspricht er die Schaffung von Massen neuer Arbeitsplätze und ebenso eindeutig die Vernichtung des ISIS-Terrors, um nur diese beiden Punkte herauszugreifen. Ich muss annehmen, dass er diesen Worten Taten folgen lassen will. Das muss zu enormen Auseinandersetzungen mit denen führen, die bisher in den USA und über die USA hinaus geherrscht haben. Wird es einen wirklichen Kampf geben?

Die entschiedensten Worte ersetzen nicht die Taten. Jetzt aber hat er die Hebel für Taten in der Hand. Die Prüfung an der Realität wird unausweichlich in kurzer Zeit beginnen.

In seiner Rede bei der Amtsübernahme jedenfalls habe ich keinen Grund gefunden, der Feindschaft gegen ihn rechtfertigen würde.

Wer schnell eine brauchbare Betrachtung zu jetzigen Lage sucht, findet sei allein bei rt. Das ist mittlerweile ein Qualitätsbegriff. Auch Parteibuch ist aktuell.

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Eine Antwort zu Putin, Xi Jinping und Trump

  1. Theresa Bruckmann schreibt:

    Deutschlands seit Jahren andauernder Exportüberschuss wurde oft kritisiert,
    aber jetzt könnten Taten folgen (müssen):
    https://makroskop.eu/2017/01/deutschland-droht-ein-waehrungskrieg/

    Auch Willy Wimmer kritisiert im letzten Abschnitt des nachfolgenden Interviews
    Deutschland habe seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit der Agenda 2010
    „zwar nach dem System des amerikanischen Shareholder Value gesteigert, aber
    auf Kosten unserer Nachbarn in Frankreich. …“
    http://www.world-economy.eu/details/article/willy-wimmer-tornado-trump-und-gespaltenes-deutschland/

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