„Antiamerikanismus“

Die Herrschaftsmedien hatten es vorgegeben und sehr viele „zivilgesellschaftliche Aktivisten“ (bis hin zu Campact) hatten es nachgemacht – den Kritikern des USA-Imperialismus (oder auch nur einer besonders ätzenden Erscheinungsform dieses Imperialismus) mit diesem Begriff das Maul zu stopfen.

Bin neugierig, wie sie nun weitermachen. Wen werden sie jetzt als größten „Antiamerikaner“ attackieren? – Trump? Merkel? 11-images

Während sich das deutsche „Alternative-für-Demokratie-Gesocks“ die Eier krault ob „seines“ Sieges namens „Trump“, ruhen die bienenfleißigen Deutschinnen nicht: 161109-merkel-getrumpt

Zwar, etwas getrumpt sieht sie aus aber Ihr wisst doch: „Was uns nicht umhaut, macht uns stark!“.*

Der deutsche Imperialismus sieht sich längst wieder gewappnet, in jeder Krise „auf die Füße zu fallen“ (die Füße eines Vasallen mit stetig wachsender Macht).

„Linke“ und „Demokraten“ sind zu jeder Hilfestellung bereit. Schlafmichelland; ungefähr seit Dr. Martin Luther. „Schland“ dürfte nur ein Druckfehler von „Schand“ sein.

* Man schaue sich diesen Mund, diesen Blick an. Sie sagen: Egal welche Schläge ihr meinen Auftraggebern, den transatlantisch-zionistischen Herrschern, versetzt, ich -„Israel-ist-unsere-Staatsräson-Merkel“!- (in Wahrheit aber: die hinter mir und ich) mache noch verbissener weiter.  (Aber nicht nur und nicht primär Verbissenheit kennzeichnet ihr Weitermachen. Man höre sich die Erstreaktion der Kriegsministerin GANZ an, höre bitte nicht nur auf die scheinbar etwas trottelige Formulierung „schwerer Schock“ aus den ersten Sekunden des Gesprächs. Da ist neben der Verbissenheit von vornherein eine höchst komplexe, ALLE Machtmittel nutzende, in diesem Sinne weit blickende, überlegte Aktions-/Reaktionsweise angekündigt.)

Die Börsen übrigens, weltweit, sind noch kein bißchen aufgeregt.

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Nachtrag am Tag der Jecken: Hier geht’s zum Trump-Impuls.

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4 Antworten zu „Antiamerikanismus“

  1. Pingback: Liebe US-Chefzäpfchen und „Journalisten“ der Wahrheitspresse | volksbetrug.net

  2. Lutz Lippke schreibt:

    Der Artikel im Tagesspiegel erinnert mich an viele ähnliche „linguistische Enttarnungsstudien“ der jüngeren Vergangenheit zu Querfront und Rechtspopulismus. Ganz berühmt wurde ja das Interview von Jutta Ditfurth in 3Sat-Kulturzeit. Im Tagesspeichel wird nun eine wissenschaftliche Studie von Dr. Knappertsbusch vorgestellt und mit gestelzter Sprache kurze Wort- und Meinungsfetzen aus unterschiedlichsten Zusammenhängen und Quellen verglichen und durch deutende Auslegungen zu einem taktgenauen Chor der Anti-Antideutschen gegen alle Anderen geformt. Mit solcher strukturellen „Wissenschaftlichkeit“ im Zusammenhang von Sozialforschung, Think Tanks / Stiftungen und den journalistischen Höchstleistungen der Medien, sollte man sich auch mal wieder beschäftigen.

  3. Pingback: Multipolare Welt (MPW) oder Neue Weltordnung (NWO)? | opablog

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