Wer korrigiert mich?

Der systematisch vorbereitete Abschuss des russischen Kampfflugzeugs durch den NATO-Staat Türkei und die Tötung eines russischen Piloten (beides Kriegsverbrechen) geschah am 24. 11. 2015. Ebenfalls am 24.11.2015 tagte der NATO-Rat auf Antrag der Türkei in einer Sondersitzung und stellte sich verbal hinter die Türkei.

Seitdem hat es eine ununterbrochene Folge aggressiv-eskalierender Akte des NATO-Staates Türkei gegen Syrien und Russland gegeben bis zum gegenwärtigen Gipfelpunkt der unmittelbaren Kriegsdrohung der Türkei gegen Syrien (und damit Russland). Das Vorgehen der Türkei wird durch die NATO insgesamt und einzelne NATO-Mitglieder, auch NATO-Deutschland, propagandistisch, politisch, ökonomisch und begrenzt militärisch, also umfassend, unterstützt.

Seit dem 24. 11. 2015 bis heute wurde durch den NATO-Staat Türkei, abgestimmt mit der NATO, die militärische Eskalation bis unmittelbar vor den Beginn direkter Kampfhandlungen gegen die atomare Supermacht Russland vorangetrieben. 

In diesem Zeitraum von fast einem Vierteljahr hat es keine einzige, offensiv und eindeutig gegen diese Aggressionsakte der NATO/Türkei, gerichtete offizielle Erklärung irgendeiner Organisation der deutschen Friedensbewegung und Linken gegeben.

(Ich bitte mich zu korrigieren, wenn es doch solche Erklärung gegeben haben sollte, die mir unbekannt geblieben ist.)

Ich unterlasse hier weiterführende Einschätzungen der Friedensbewegung, die aus den Tatsachen folgen müssen.

Die aktuellste militärpolitische Lageeinschätzung des Saker (englisch) übrigens hier und eine weitere bedenkenswerte Einschätzung hier.

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2 Antworten zu Wer korrigiert mich?

  1. Theresa Bruckmann schreibt:

    Habe mir einmal alle Beiträge zur Friedensbewegung seit den Ostermärschen 2015 auf Opablog angesehen und fand viel von meinem Frust wieder.
    Ich konnte nicht einschlafen, weil die Gedanken um die Notwendigkeit einer großen Bewegung kreisten.
    Da kam mir die Idee wie es doch noch zu einer großen Friedensbewegung kommen könnte:
    Ich teile in den sozialen Netzwerken mit, dass ich mich an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit allein und frustriert mit meiner Friedensfahne (Peace, ohne weiteren Zusatz)
    auf einem öffentlichen Platz aufstellen werde und lade alle ebenfalls frustrierte Friedensbewegte
    dazu ein.
    Gedacht, getan, stehe ich noch einmal auf, gehe an den Computer – und finde eine E-Mail
    vom „Opa“ mit dem Hinweis auf diese 3 Aufrufe!
    Das ist aber eine Megaüberraschung!!!
    Danke „Opa“!
    Aber meine Idee wollte ich dann doch noch mitteilen, die ja nun überflüssig wird.

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