Bei Freidenkern gelesen … und anderswo… 1/15

von kranich05:

Immer wieder, wenn wir Berliner FreidenkerInnen uns treffen, stellen wir fest, dass sich unser Austausch lohnt. Weil wir nämlich ziemlich gut informierte Leute sind und darüber hinaus  auch noch vernünftige Ansichten vertreten.

smileys Ironie

Außerdem haben wir bemerkt (eigentlich schon lange), dass sich Informations- und Meinungsaustausch überhaupt lohnt  – mit FreidenkerInnen und ebenso mit Leuten, die sich nicht Freidenker oder Freidenkerin nennen.

smileys Ironie

Jede/Jeder weiss etwas. Keiner/Keine weiss alles. Also, dachten wir uns,  lasst uns doch unsere Teilweisheiten kombinieren! Wir fangen an, bei Anderen zu lesen – und das in aller Öffentlichkeit. Und wer seinen Senf dazugeben will: Bitte sehr!

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Hartmut Barth-Engelbart schreibt fleißig; fast täglich auch im Internet. Seine Art, literarisch zu fabulieren begeistert mich nicht immer, umso mehr seine Leidenschaft, mit der er keinem Streit aus dem Wege geht sowie sein enormes Wissen.

Jüngst hat er diese Meldung aufgegriffen: „Der Abgeordnete des türkischen Parlaments, Eren Erdem, hat im Interview vom 15.12.2015 mit Russia-Today dargelegt, dass das Material für das Giftgas Sarin, mit dem am 21.08.2013 bei Ghouta bei Damaskus mehr als 1’400 Zivilisten umgebracht wurden, höchstwahrscheinlich über die Türkei nach Syrien geschmuggelt wurde.“

HaBE wäre nicht HaBE, wenn er diese Information nicht mit weiterführenden Links untersetzen würde. Darüberhinaus bringt er weitere, etwas ältere Artikel, die helfen, in diese Giftgas-Affäre Klarheit zu bringen.

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Andreas Wehr ist Wissenschaftler, Freidenker und hier mit seiner Webseite präsent. Vor einigen Wochen veröffentlichte er einen Beitrag, von besonderer, aktueller Bedeutung: „Die Bedeutung der Nation für eine revolutionäre Strategie“. Wehr hat seine Marx, Lenin, Gramsci und Holz gelesen und führt einige wesentliche Aspekte der Nationalen Frage aus marxistischer Sicht aus. Damit trägt er bei zu einer Diskussion, die dringend zu führen ist. Ihren Schwerpunkt würde ich in bewusster Abwandlung seines Titels nennen: „Die Bedeutung der Nationalen Frage heute für die Verhinderung des Krieges und für den Eintritt in eine multipolare Weltordnung“.

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Ich möchte diese kleine Umschau beenden mit dem Verweis auf ein weiteres Telefonat, das Ken Jebsen mit Willy Wimmer geführt hat. Diesmal meldet sich Willy Wimmer aus Moskau, wo er an den Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen des russischen Senders RT teilgenommen hat. Das sind 32 Minuten mit dem CDU-Urgestein, das bekanntlich kein Blatt vor den Mund nimmt und aus einer nationalen großbürgerlichen Position heraus so klar blickend wie energisch die Menschen für den Frieden aufklärt und begeistert. Zur Stunde wurde dieses Video 33 tausendmal abgerufen. Ich war auch dabei.

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