Xavier Naidoo: „Nie mehr Krieg“

Wenn ich sonst NIE auf SPON verlinke, dieses Aufheulen, stellvertretend für alle getroffenen Kriegshetzer, muss mensch gelesen haben.

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5 Antworten zu Xavier Naidoo: „Nie mehr Krieg“

  1. Pingback: Nie wieder Krieg! | Argus

  2. klotzchrist schreibt:

    Muss ich doch mal nachfragen: was ist falsch an der Einschätzung des „Stumpfen“ der sentimentalen Gefühligkeit, die nun mal kein Politikum ist, sondern die eigene hilflose Bravheit betränt?.

    • kranich05 schreibt:

      Ich erwarte von einem Popsong keinerlei intellektuelle Schärfe. Aber ich zweifle an der Aufrichtigkeit von Journalisten, die plötzlich Sentiment kritisieren. Das Schlimme ist doch offensichtlich, dass ein Gefühl „Nie mehr Krieg“ gepflegt wird, während WIR. doch Alle DIENEN. sollen für DEUTSCHLAND.
      Und noch ärger ist die „Stumpfheit“ doch tatsächlich auszudrücken, dass jemand am Krieg profitiert.

  3. paul schreibt:

    Musikalisch überzeugt mich das Lied auch nicht, aber unfreiwillig komisch ist in der Rezension der folgende Satz: „Gegen suggestive Vereinfachungen ist im Pop nichts einzuwenden“. Bei Spiegel-Online anscheinend auch nicht. Man lese einmal diesen (übrigens nicht als „Kommentar“ gekennzeichneten) Artikel im selben Medium über die Veröffentlichung des Lieds von einem „umstrittenen Musiker“ durch einen „umstrittenen Autor“ (das ist bestes FOX-News Vokabular):

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/xavier-naidoo-juergen-todenhoefer-veroeffentlicht-neuen-song-nie-mehr-krieg-a-1066040.html

    Money-quote (würde fefe sagen 😉 aus dem Artikel.: „Noch eine Zeile ist zumindest etwas krude: ‚Wer vom Krieg profitiert, ist irritiert, wenn er seinen Propagandakrieg verliert.‘ Soll damit der Bundesregierung vorgeworfen werden, dass sie den Krieg als Bereicherung anstrebt und Propaganda betreibt?“. Der Autor tut so (diese Naivität ist hoffentlich nur gespielt), als ob er das Grundprinzip der repräsentativen Demokratie nicht verstanden hat, nämlich dass Politiker stellvertretend für Interessengruppen handeln.

  4. Lutz Lippke schreibt:

    Heute sind Menschen schon deshalb symphatisch und zu respektieren, weil sie sich öffentlich so geben, wie sie sind. Deshalb ist mir Xavier Naidoo mittlerweile sehr symphatisch, nach dem ich erkannt habe, dass er trotz Pop-Karriere unkonventionell und eigenständig geblieben ist. Deswegen muss ich weder alle seine Ansichten und Aktionen toll finden noch Fan seiner Musik werden. Obwohl ich jetzt auch durchaus mal hinhöre.

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