Wieder fand man einen Paß

Man findet immer einen Paß, diesmal einen syrischen. Und nun, so heißt es, muss wohl die NATO in den Krieg ziehen. Nach Syrien und in den Irak.

Ein Paß wurde gefunden, und der Krieg „brach aus“.

Die atlantische Kriegspartei hält Kurs.

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8 Antworten zu Wieder fand man einen Paß

  1. Joachim Bode schreibt:

    Das erleichtert die Arbeit des Standesamtes ungemein, wenn da ein Pass vorgelegt werden kann…

  2. Vernon schreibt:

    Der Waffenfund an der Autobahn in Bayern hätte eine Chance geboten, das Attentat in Paris zu verhindern. Allerdings war die Reaktion Frankreichs, als die deutsche Polizei den Sachverhalt nach Paris meldete, sehr unverständlich. Entweder liegt hier absolute Unfähigkeit vor, oder der Anschlag wurde bewusst geduldet, um Gründe für ein totalitäres Europa zu schaffen. Beispiele hierfür gibt es seit 9/11.
    Der Versuch eines französischen Richters, die Herkunft der Charlie-Hebdo-Waffen zu klären, wurde durch den französischen Innenminister unterbunden. Alles das deuted auf die zweite Möglichkeit.
    Die Problematik mit den syrischen Pässen, „Made in France“, ist allgemein bekannt. Auf jeden Fall kann nun in Syrien bombadiert werden. Man hat jetzt ein Alibi dafür, unter dem Tarn-Namen „Kampf gegen den IS“ das Land völlig zu zerstören. Auch am „Military Operation Center“ in Amman ist ja Frankreich schon lange mit beteiligt, dort werden die Planungen für Terror-Aktionen in Syrien koordiniert.
    Die Planungen unserer Regierung, die Asylanten aus Syrien zu integrieren, obwohl diese dringend für den Wiederaufbau ihrer Heimat benötigt werden, zeigt doch, dass man von deutscher Seite nicht mit einer Rückkehr dieser Leute in die Heimat rechnet. Man kennt vermutlich die Pläne der sog. „freien Welt“ für dieses Land: die totale Vernichtung.

  3. 5jahrehartz4 schreibt:

    Gestern hat ein Ex-General (in den Nachrichten zitiert) schon ausgesödert, dass der Bündnisfall eingetreten sei – nur nebenbei zugehört und dann bei diesem Inhalt meinen Mageninhalt durch weghören geschützt

  4. JoachimBode schreibt:

    Was faseln die da von Krieg und Kriegserklärung?

    In Paris handelt es sich offensichtlich um kriminelle Akte einer Terrorbande, die polizeilich zu untersuchen und juristisch nach dem Strafgesetzbuch zu ahnden sind.
    Alles andere ist Unsinn.

    Es fehlt der Angriff eines anderen Staats auf Frankreich, auch wenn man die marodierenden Terrorbanden des sogenannten „Islamischen Staats“ in kritikloser Übernahme von deren Selbst-Definition als „Staat“ bezeichnet – was sie offensichtlich nicht sind.
    Dafür fehlen nämlich sämtliche Bestandteile eines Staates, die vor allem nach dem Völkerrecht erforderlich sind: Danach müssen mindestens vorliegen ein von Grenzen umgebenes Territorium (Staatsgebiet), eine darauf als Kernbevölkerung ansässige Gruppe von Menschen (Staatsvolk), sowie eine auf diesem Gebiet herrschende Staatsgewalt. Das ist die engste(!) Definition, es werden aber noch darüber hinaus weitere Bestandteile gefordert.

    Schon aus diesen Gründen kann der sogenannte NATO-„Bündnisfall“ nicht eintreten, auch wenn dies von einigen Hitzköpfen in Berlin und anderswo herbeigesehnt wird.

    • kranich05 schreibt:

      Gauck hat von Krieg gesprochen. v. d. Leyen hat dies eindeutig NICHT übernommen.

    • Joachim Bode schreibt:

      Es verdichten sich die Anhaltspunkte, dass die Terroranschläge in Paris hauptsächlich von Franzosen verübt worden sind, mit Stützpunkt in Brüssel.

      Man darf gespannt sein, wie sich die u.a. gegen die französischen Terroristen ausgesprochene Kriegserklärung Frankreichs gegenüber den französischen Staatsbürgern und dem benachbarten Belgien auswirkt….

  5. Joachim Bode schreibt:

    „IS, al Quaida, Taliban – alle unsere Jungs?“

    Willy Wimmer trifft wieder mal den Nagel auf dem Kopf:
    http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/151114-willy-wimmer-sicht-des-terrors-von-paris.pdf

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