Wozu die Destabilisierung Europas?

Ein Masterplan ist schier mit Händen zu greifen.

Die schrecklichen Anschläge in Paris in Wechselwirkung mit der Zuführung von Massen von Flüchtlingen verunsichern fundamental.

Darauf reagiert die herrschende Macht (unter Zustimmung, zumindest Duldung durch die Mehrheit) mit dem Ausnahmezustand.

Der Ausnahmezustand verstetigt sich zum Normalzustand.

Die so zugerichteten westeuropäischen Gesellschaften sind Ausplünderungsobjekte (TTIP usw) der USA/des atlantisch-zionistischen Zentrums

und marschieren als US-Kampfschweine in den eurasischen Nuklearkrieg.

*

Versteht sich, dass alle deutschen PolitikerInnen, die diese Politik verantworten, Hochverrat begehen.

Die atlantische Kriegspartei hält Kurs.

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3 Antworten zu Wozu die Destabilisierung Europas?

  1. Lutz Lippke schreibt:

    Taktik und/oder Strategie?
    Auch wenn der „Masterplan“ gegen UNS Menschen derzeit wieder besonders zynisch und plump umgesetzt wird (und für den Moment auch zurecht so gebrandmarkt werden muss), halte ich die Vereinfachung auf einen stringenten, durchdachten Plan imperialer Herrscher und gleichzeitig eine Zwangsläufigkeit durch das kapitalistische „System“ als Erklärung nicht für ausreichend. Es ist wohl gerade die Planlosigkeit, das Gierige und das Destruktive, dass kurzfristig immer Erfolge feiern wird. Nicht nur in der Wirtschaft und der Politik. Denn es ist zunächst immer der einfachste und schnellste Weg, einfach kurzatmiges Agieren. Es gibt kein hehres Ziel an dem man sich beweisen müsste, keine nachhaltige Anstrengung und Haftung am Plan, sondern ständige Vorteilsnahme, mit den Mitteln des Vortäuschens, der Intriganz, zur Not eben auch „friendly fire“, wahlloses Agieren oder Warten auf Gelegenheiten. Das nennt sich dann Machen und Führen. Hauptsache „Oben“ und sich irgendwie durchsetzen. „Oben“ ist je nach Fokus auch der sichere Posten im Amt. Der tiefe Staat ist das Produkt eines Strebens nach abgesicherter Alimentierung für ein Tun ohne nachhaltigem Motiv, außer eben dem Bleiben und die kleine Beförderung. Das lähmt und diskreditiert jede konstruktive Absicht, jede nachhaltige Entwicklung. Wer mehr Ressourcen, Anrechte, Vorbedingungen, Waffen und manipulierbare Massen in die Waagschale werfen kann, ist im Vorteil und kann die Bedingungen auch ohne einen Plan offensiv diktieren. In jeder Lage einfach „Oben“ sein, ist schon ein erschöpfender Plan. Deswegen wohl auch die Fokussierung auf sogenannte Führer und ständiges Krisenmanagement, womit „Unten“ durch Kurzatmigkeit und Ermüdung für ausreichend Hinnahmebereitschaft gegenüber einer personifizierten und fähigen Obrigkeit gesorgt wird. Es reicht „Unten“ oft nur noch für Alltags-Produktivität, ohne die so notwendigen Gedanken an Nachhaltigkeit. Denn die gesellschaftlichen Funktionen basieren nicht auf der Potenz großer Finanzmakler, Wirtschaftsführer oder Vordenker, sondern auf den kollektiven und oft auch konstruktiven Fähigkeiten der Allgemeinheit, die von den Profiteuren genutzt und zugleich im Schach gehalten werden.
    Wird der Betrug also von oben befohlen oder wächst er von „Unten“ mit „jedem Stück mehr zu verteidigendem Besitzstand“ die Hierarchie nach „Oben“, wie auch die fürs Machen geeigneten Kader in eine zunehmend destruktivere Hierarchie aufsteigen und spätestens als Hauptdarsteller dieser Machtshow fatale Opfer ihrer eigenen Konzept- und Ehrlosigkeit werden. Die Kontrolle und die Machtausübung hängt damit unmittelbar an der mehr oder weniger bewussten Bereitschaft der Allgemeinheit zur Unterwerfung im Gegenzug für den Erhalt von kleinen Vorteilen, Status und Sicherheitsversprechen. Insofern bekämpfen wir uns letztlich selbst. Denn diese „mächtigen“ Führer und Geldeliten haben auch nur ein Loch zum Sch… und ohne unsere kollektive Unterwerfung und Dienstbarkeit nicht einmal Macht. Die medialen Führer taktieren so gesehen als Getriebene und potenzielle Versager zwischen ihrer Unfähigkeit, den Intrigen ihrer Konkurrenten und unserer dagegen stehenden naiven Erwartung. Strategie stört da nur.
    Das ist wohl solange vom ideologischen Gesellschaftssystem unabhängig und „systemimmanent“, wie auf Hierarchien in Form von Macht-Pyramiden mit Statusdenken und die Regulierung durch die da „Oben“ gesetzt wird, obwohl doch erfahrungsgemäß die „Luft“ (auch zum Denken) oben immer dünner ist. Warum sollte strategische Planungskompetenz in krankhaftes Übertreiben und Destruktion abgleiten, wenn nicht gerade dadurch, dass es sie tatsächlich gar nicht gibt?

    • kranich05 schreibt:

      „Masterplan“ = an langfristigen Absichten/Interessen ausgerichtetes Handeln. Was soll daran „nicht ausreichend“ ein? Allerdings sind sowohl „plump“, als auch „stringend“ im Sinne von „keinerlei Abweichung zulassend“, als auch „Zwangsläufigkeit“ nicht meine Worte. Das kurzfristig „Planlose“, kurzsichtig „Gierige“ und erst recht das „Destruktive“ stehen einer überlegten Strategie der Mächtigen keineswegs entgegen, sondern zu Gebote.
      Heute zu glauben „es ist zunächst immer der einfachste und schnellste Weg, einfach kurzatmiges Agieren…“ ist schon verwunderlich. (Wo doch die Schachmaschinen mühelos die Weltmeister schlagen.) Muss ich Sie erinnern, L. L., dass heute mit Stochastik wissenschaftlich umzugehen, mit Chaos, mit Netzen zum ABC gehört, auch dem politischen ABC?
      Allerdings rede ich nicht von denen, die rudern und strampeln „Hauptsache oben“. Ich rede von den Gottgleichen. Sie sind WIRKLICHKEIT, wie ich an anderer Stelle ausführte (https://opablog.net/2015/10/25/zeitumstellung-3-personen-vorlaeufige-version/).
      Den „Tiefen Staat“ sollte mensch ernst nehmen. Er ist das ultimative Werkzeug der Gottgleichen. In Deutschland hat der „Tiefe Staat“ deutsche Besonderheiten (verständlicherweise). Man würde wohl nicht sehr daneben liegen, würde man ihn als realexistierenden Faschismus in Zeiten der Demokratie bezeichnen.
      Wenn Sie unter ihrem blassen „Oben“ die amerikanische (einzige) Weltmacht verstehen, kann ich mitgehen. Wozu aber Klarbegriff (NWO) in Jargonbrei („Oben“, „Unten“) auflösen?
      Es gilt den Begriff des Superreichtums, des GGG (Ganz Großen Geldes) konsequent zu denken. Und auch das Phänomen „Kriegspartei“ (wenn es nun schon mal da ist 😉 ist der Betrachtung wert.
      Zum Thema Unterwerfungsbereitschaft der kleine Leut‘ liefern manche deutsche Märchen schönen Kommentar, z. B. „Die sieben Schwaben“. 🙂

      • Lutz Lippke schreibt:

        Vielleicht liegt meine Skepsis nur daran, dass ich die vermutliche Unumkehrbarkeit eines solchen zerstörerischen Szenarios nicht akzeptieren kann. Es ist ja auch nicht von ungefähr, dass Superreiche, Gottgleiche auch mitunter als Aliens oder mutierte Spezies gesehen werden. Man kommt dann schnell zum verzweifelten und blutigen Befreiungskampf weniger aufgeklärter Underdogs gegen diese Unterwanderung von hochintelligenten Missgeburten, die abstruse und zerstörerische Pläne verfolgen. Im Erfolgsfall wird eine Befreiung dann zur Geburtsstunde einer neuen Elite.
        Es geht mir nicht darum, das Phänomen zu ignorieren oder zu bestreiten, sondern eine (für mich) annehmbarere Perspektive als Nichtelitärer zu finden.
        So ist für mich die Verbindung Superreichtum = GGG = Gottgleichheit nicht zwingend. Diese Verbindung setzt doch die Akzeptanz der Mehrheit für das GGG-stützende Rechte- und Geldsystem voraus. Deswegen wird dieses Herrschaftssystem ja mit Hilfe eines Millionenheeres von Medien- und Politik-Multiplikatoren und dem Mythos scheinbar mehrheitsfähiger Regeln und kapitalistischer Potenz verschleiert. Auf diesem permanenten Betrug baut diese Exklusiv-Macht doch grundlegend auf. Das könnte dann in eine totale Macht umschlagen, wenn alle Konkurrenten ausgeschaltet sind und sich die vereinte Elite im gesamten Imperium maschinengleicher, übermächtiger Helfer bedienen kann. Alles andere wäre letztlich doch destruktiv und fatalistisch. Was wäre bei einem solchen Zukunftsszenario das strategische Ziel der Elite? Wer beschafft die Mittel und die Innovationen für die langfristige Umsetzung eines solchen Plans? Kann das überhaupt erfolgreich sein? Welche Bedürfnisse befriedigen sich die Superreichen mit solchen Zielen? Sind diese Ziele und Bedürfnisse exklusiv oder kennen wir die auch vom normalsterblichen Menschen?
        Damit komme ich zu einer anderen Perspektive, die sich nicht auf die vom Wolkennebel verschleierte Spitze eines Eisberges konzentriert, sondern auf den Koloss unterhalb der Wasserlinie mit über 80 % der Masse. Reichstumspyramiden sind wohl wie Eisberge eher keine Stalagmiten oder Eiszapfen. „Unten“ wird es nicht nur zum gefährlichen Crash kommen, sondern in dem breiten Rumpf liegt auch die einzige Existenzgrundlage der abgehobenen Spitze. Bricht der Rumpf, bricht vermutlich auch die Spitze. Dies zu provozieren und zugleich wieder zu vermeiden, verstehe ich als Taktieren und nicht als ausgeklügelte Strategie. Ist man sich an der Spitze der Sturzhöhe und Abhängigkeiten durchaus bewusst und bremst den drohenden Abstieg möglicherweise nur wegen der fehlenden Strategien mit den gleichen intriganten Methoden, mit denen man zuvor mal aufgestiegen war?

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