Das Thema Flüchtlinge wird GROSS!

Eine Flut von Geschriebenem, Gesendetem beschäftigt sich mit der Flüchtlingsproblematik. Das Allermeiste davon ist unbrauchbar.

Jetzt hat ein ehemaliger Asylrichter, Herr Peter Vonnahme, sich der Thematik endlich mit Weitblick und Tiefgang gestellt. Sein Beitrag auf Telepolis stößt auf großes Interesse, wie auch 491 Kommentare in drei Tagen zeigen.

Andreas Hauss hat weitere grundsätzliche Überlegungen angestellt unter der Überschrift: „Klug und doch nicht ausgegoren“, hier zu finden.

Sehr zum Lesen empfohlen.

Dieser Beitrag wurde unter Bewußtheit, Blödmaschine, bloggen, Demokratie, Faschismus alt neu, Krise, Lenin, Machtmedien, Materialismus, Realkapitalismus abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

28 Antworten zu Das Thema Flüchtlinge wird GROSS!

  1. Joachim Bode schreibt:

    Einige Gründe (bei weitem nicht erschöpfend), warum ein bestimmter Teil der Bevölkerung („die da oben“) nicht unbedingt traurig sein wird über die derzeitige Situation:

    1. Die hier entstehenden Kosten der Flüchtlinge werden aus öffentlichen Kassen bedient.
    2. Diese Gelder werden bei Versorgung und Verbrauch umsatz- und gewinnsteigernd privaten Kassen zugeführt.
    3. In absehbarer Zeit wird der nicht kleine Anteil gut ausgebildeter Flüchtlinge dem Arbeitsmarkt zugeführt, was der Lohndrückerei Tür und Tor öffnet.

    Der sogenannte „brain-drain“ (Abwanderung der Intelligenz einer Volkswirtschaft) kommt vorrangig den oben genannten Herrschaften zugute, weil der sonst hierzulande ausbildungsbedingte Vorlauf entfällt.

  2. wolfgang schreibt:

    Soweit kann Peter Vonnahme auch nicht aus seiner Haut. Aber er sagt schon viel Richtiges, was Andreas Hass dann auf den Punkt bringt.

  3. Joachim Bode schreibt:

    Ein offener Brief von Jürgen Todenhöfer:

    http://juergentodenhoefer.de/

    Ob die verantwortlichen Politiker wirklich nicht so recht wissen, was sie da anrichten?

    • kranich05 schreibt:

      „Ob die verantwortlichen Politiker wirklich nicht so recht wissen, was sie da anrichten?“

      Wir mussten schon auf so viele Fragen die unglaublichsten Antworten finden, die schlimmsten.
      Ich fürchte, auf diese auch.

      • Dian schreibt:

        Warum sollte gerade bei Politikern, die uns so gern vorschreiben, wie wir zu leben haben, und oft nebenbei die Welt – auf ihre Art – erklären, Dummheit vor Strafe schützen?

  4. fritzLetsch schreibt:

    Hat dies auf Theater macht Politik rebloggt und kommentierte:
    Endlich mal klügere Töne zur Thematik, die in die Zukunft denken, denn im Herbst nimmt die Panik noch mal zu, auch am Mittelmeer …

  5. erika schreibt:

    http://www.ohchr.org/Documents/Publications/training8Rev1en.pdf

    Hier ist ein Link zum Istanbul-Protokoll. So sollten Flüchtlinge medizinisch untersucht werden. Nur leider kennt das in Deutschland kaum jemand. Wäre schön, wenn das irgendwie breitgetreten werden könnte …

  6. Joachim Bode schreibt:

    Hier eine Analyse über einen wahrscheinlichen Zusammenhang zwischen dem Verlauf der Flüchtlingsströme mit der von Gazprom geplanten Südtrasse über Türkei, Griechenland und weiter nach Norden:

    http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=6241

    Auch hier taucht sicher nicht zufällig der Begriff CIA auf…

  7. Joachim Bode schreibt:

    Die Flüchtlingsströme -vor allem aus Syrien – beherrschen die hiesige Berichterstattung.
    Zu den Verursachern und deren moralische und rechtliche Verantwortlichkeit hat der Rechtsprofessor Reinhard Merkel,Hamburg, bereits 2013 in der FAZ mit deutlichen Worten Stellung genommen – nach wie vor sehr aktuell:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/syrien-der-westen-ist-schuldig-12314314.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

  8. Joachim Bode schreibt:

    http://www.freundschaft-mit-valjevo.de/wordpress/

    „Erklärtes Ziel dieses Embargos“ (von 2011) „ist es, die Wirtschaft Syriens zum Erliegen zu bringen und seine Bevölkerung zum Aufstand gegen die eigene Regierung zu treiben. Gemeinsam mit den USA und den Herrschern Saudi-Arabiens und der Golfmonarchien haben EU und Bundesregierung
    die Auslandsguthaben dieses Landes „eingefroren“ und
    die Importe aus Syrien, besonders von Rohöl, verboten. Jeder Geldverkehr wurde unterbunden, um dem Land seine Einnahmen zum Einkauf der Güter zu entziehen, die es für seine Bevölkerung und Wirtschaft benötigt. Selbst Überweisungen syrischer Gastarbeiter an ihre Verwandten sind nicht mehr möglich.
    Exporte nach Syrien, insbesondere von Treibstoff, Heizöl sowie von Technologie und Ausrüstung zur Förderung und Raffination von Erdöl bzw. Verflüssigung von Erdgas und für Kraftwerke zur Stromgewinnung, wurden untersagt. Ohne Treibstoff und Strom aber kommen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion, Handwerk, Industrie zum Erliegen.
    Zynisch fragte die Tagesschau bereits am 14. Februar 2012: „Wie lange hält Assads Wirtschaft das durch?“ und fuhr triumphierend fort: „Jetzt geht es Syriens Wirtschaft schlecht. 30 Prozent der Menschen lebten schon vor dem Volksaufstand von nicht viel mehr als einem Euro am Tag. Die Inflation galoppiert. Lebensmittel sind doppelt so teuer, Diesel und Importe knapp. Strom wird selbst in Damaskus drei Stunden abgeschaltet, anderswo länger“. Heute, drei Jahre später, ist das Sozialprodukt Syriens um 60 % eingebrochen, die Arbeitslosenquote von knapp 15 % auf 58 % hochgeschnellt. 64,7 % der Syrer leben in extremer Armut und können sich selbst die notwendigsten Lebensmittel nicht mehr kaufen. In dieser verzweifelten Situation gedeihen Gewalt, Fanatismus, Kriminalität, können Terrororganisationen wie ISIS und Al Nusra leicht rekrutieren.“

    Und wir wissen, wer für einen Großteil der Flüchtlingsströme verantwortlich ist.

    Die von uns finanzierte Tagesschau entblödete sich damals nicht, wegen der jetzt Wirkung zeigenden Fluchtursachen zu triumphieren!

  9. Joachim Bode schreibt:

    Willy Wimmer über Flüchtlinge als Waffe und Schließung von Ramstein:

    Die Flüchtlingsströme sind genau so bewußt geplant wie die sie verursachenden Kriege.

    Mit der sogenannten „Willkommenskultur“ schaffen es die Politiker und die Medien, von den brennenden Flüchtlingsunterkünften hier im Lande abzulenken und den Ruf Deutschlands in der Welt wieder aufzupolieren.
    Gleichzeitig verstärkt dies den sogenannten „braindrain“, den Abfluß gut ausgebildeter junger Leute aus dem kriegsgeschüttelten Syrien, ständig angefeuert durch die verbrecherischen Aktivitäten der USA in Ramstein, geduldet und gefördert durch die Bundesregierung.

  10. mal wieder da schreibt:

    In jeder Nachrichtensendung geht es darum wer welche Flüchtlinge wohin „verteilt“, oder wie sie „verteilt“ werden könnten.
    Ich frage mich: Können Menschen verteilt werden? Sind sie eine Ware? Ich kann Gegenstände verteilen, aber keine Menschen.
    Ich kann Menschen wohin schicken, ich kann sie bitten, wohin zu gehen. Aber kann ich sie verteilen?
    Hat ein Mensch, der verteilt wird, noch Würde?
    Außerdem beweist das Wort „Verteilung von Flüchtlingen“ schon, dass sich andere Menschen über sie stellen, dass die Flüchtlinge selbst wohl keine Entscheidung mehr treffen dürfen. Ist das mit der Würde des Menschen und mit unserem Gleichheitsgebot vereinbar? Menschen, die kein Recht haben, ihren Aufenthaltsort frei zu bestimmen?
    Ich habe mich noch nie mit dem Thema Asyl beschäftigt, notgedrungen habe ich jetzt einiges gehört. Und was ich höre, läßt mich vermuten, dass es doch zwei Klassen von Menschen gibt, Flüchtlinge und welche, die über sie entscheiden. Egal, wie alt und mündig diese Flüchtlinge sind.

    „Die Stärke einer Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mir ihrem Schwächsten umgeht“, diesen Spruch habe ich mal so oder ähnlich gehört. Wie stark sind wir?

    • Joachim Bode schreibt:

      Der vorstehende „Spruch“ wird u.a. dem früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann, aber auch Helmut Kohl zugeordnet.

      Gustav Heinemann hat im Jahre 1970 der Familie von Rudi Dutschke zur Ermöglichung ihrer Flucht aus dem verhetzten Deutschland 3000 DM zur Verfügung gestellt, was ihm dann die Haß-Tiraden des damaligen (C)DU-Abgeordneten und späteren Staatssekretärs Pfeffermann einbrachte.

  11. mal wieder da schreibt:

    Ich habe es irgendwann in den 70ern in einem Dokumentarfilm (Bayerischer Rundfunk) über eine Krankheit/Behinderung gehört. Damals wurde irgendein Philosph genannt.

    • Joachim Bode schreibt:

      Die meisten der in vorstehend verlinktem Artikel angeführten Fragestellungen lassen sich doch leicht über den Weg der Amtshilfe durch die NSA beantworten.

      • Horst schreibt:

        Gute Idee, im G10-Gesetz ist zwar in § 7 a die Information an andere vorgesehen. Aber gibt es auch Gesetze oder Verträge, dass die Deutschen Anspruch auf Informationen haben? Haben die ausländischen Stellen die Pflicht, die Deutschen zu informieren?
        Kann es sein, dass wegen dieser Vorschrift die Ermittlungen zum Handy-Abhören von Merkel eingestellt werden mussten?

        § 7a Übermittlungen durch den Bundesnachrichtendienst an ausländische öffentliche Stellen
        (1) Der Bundesnachrichtendienst darf durch Beschränkungen nach § 5 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2, 3 und 7 erhobene personenbezogene Daten an die mit nachrichtendienstlichen Aufgaben betrauten ausländischen öffentlichen Stellen übermitteln, soweit

        1.
        die Übermittlung zur Wahrung außen- oder sicherheitspolitischer Belange der Bundesrepublik Deutschland oder erheblicher Sicherheitsinteressen des ausländischen Staates erforderlich ist,
        2.
        überwiegende schutzwürdige Interessen des Betroffenen nicht entgegenstehen, insbesondere in dem ausländischen Staat ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet ist sowie davon auszugehen ist, dass die Verwendung der Daten durch den Empfänger in Einklang mit grundlegenden rechtsstaatlichen Prinzipien erfolgt, und
        3.
        das Prinzip der Gegenseitigkeit gewahrt ist.

        Die Übermittlung bedarf der Zustimmung des Bundeskanzleramtes.
        (2) Der Bundesnachrichtendienst darf unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 durch Beschränkungen nach § 5 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2, 3 und 7 erhobene personenbezogene Daten ferner im Rahmen von Artikel 3 des Zusatzabkommens zu dem Abkommen zwischen den Parteien des Nordatlantikvertrages über die Rechtsstellung ihrer Truppen hinsichtlich der in der Bundesrepublik Deutschland stationierten ausländischen Truppen vom 3. August 1959 (BGBl. 1961 II S. 1183, 1218) an Dienststellen der Stationierungsstreitkräfte übermitteln, soweit dies zur Erfüllung der in deren Zuständigkeit liegenden Aufgaben erforderlich ist.
        (3) Über die Übermittlung entscheidet ein Bediensteter des Bundesnachrichtendienstes, der die Befähigung zum Richteramt hat. Die Übermittlung ist zu protokollieren. Der Bundesnachrichtendienst führt einen Nachweis über den Zweck, die Veranlassung, die Aktenfundstelle und die Empfänger der Übermittlungen nach Absatz 1 und 2. Die Nachweise sind gesondert aufzubewahren, gegen unberechtigten Zugriff zu sichern und am Ende des Kalenderjahres, das dem Jahr ihrer Erstellung folgt, zu vernichten.
        (4) Der Empfänger ist zu verpflichten,

        1.
        die übermittelten Daten nur zu dem Zweck zu verwenden, zu dem sie ihm übermittelt wurden,
        2.
        eine angebrachte Kennzeichnung beizubehalten und
        3.
        dem Bundesnachrichtendienst auf Ersuchen Auskunft über die Verwendung zu erteilen.

        (5) Das zuständige Bundesministerium unterrichtet monatlich die G10-Kommission über Übermittlungen nach Absatz 1 und 2.
        (6) Das Parlamentarische Kontrollgremium ist in Abständen von höchstens sechs Monaten über die vorgenommenen Übermittlungen nach Absatz 1 und 2 zu unterrichten.

        • Joachim Bode schreibt:

          Wenn man, wie es richtig zu sein scheint, den BND weitgehend mit der NSA gleichsetzen kann, dürften sich die Bedenken im ersten Absatz weitgehend erübrigen….

  12. Joachim Bode schreibt:

    „Europa – Das Chaos ist gewollt

    Von Doris Auerbach, 06.09.2015

    Im Gegensatz zu zahlreichen Stimmen, die die Auffassung vertreten, dass der Zustrom von Flüchtlingen nach Europa die unbeabsichtigte Folge der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika ist, teilt Thierry Meyssan von ›Réseau Voltaire‹ diese Sichtweise nicht; vielmehr erklärt er diesen als ›ein strategisches Ziel der Vereinigten Staaten‹.“

    http://www.seniora.org/politik-wirtschaft/713-europa-das-chaos-ist-gewollt

    Und jetzt noch ein „Schmankerl“ von Willy Wimmer, der ebenfalls die (m.E. begründete) Meinung vertritt, dass sich die Politiker zu lange zu dumm gestellt haben, um glaubwürdig zu wirken:

    „Die Merkel-Regierung gehört auf den Blocksberg.

    …. Wir werden seit Jahren als Bürger dieses Landes in einer Weise unter Mitwirkung der eigenen Sicherheitsorgane nachweislich in einer Weise ausgespäht, wie es bei Gestapo und Stasi nicht besser hätte sein können. Man will von uns alles wissen und Regierung und private Konzerne erfahren es auch. Die Polizei verkündet Verfahren, mit denen sie glaubt Verbrechen herausfinden zu können, bevor sie begangen worden sind. Alles richtet sich in diesem Land gegen die eigenen Bürger und diese Regierung will von der Million Migranten erst aus der Zeitung erfahren haben?

    Wo sind denn die Nachrichtendienste, die eigenen Hilfsorganisationen und vor allem unsere Botschafter in den Herkunftsländern dieser Migrationsbewegung, die nichts gemerkt haben wollen und vielleicht nichts merken durften, bevor griechische Inseln oder ungarische Grenzzäune überrannt werden konnten?

    Warum legte der wichtigste „Bündnispartner“ die Welt in Schutt und Asche und wir halten ihn nicht an, mit diesem verbrecherischen Tun aufzuhören und gefälligst die Folgen alleine zu tragen? Warum leisten wir uns einen Bundespräsidenten, der davon noch nicht genug hat und Deutschland in noch mehr kriegerische Aktivitäten verwickelt sehen will?…..“

    http://www.seniora.org/politik-wirtschaft/deutschland/715-die-merkel-regierung-gehoert-auf-den-blocksberg?highlight=WyJ3aW1tZXIiXQ==

  13. Joachim Bode schreibt:

    Wenn man das zugrunde legt, was Willy Wimmer hier ausführt, muß man sich sich in Anbetracht der dort angeführten Verfassungs- und Gesetzwidrigkeiten der Bundesregierung wundern, dass noch so viele Bundesbürger sich an Recht und Gesetz halten:

    • kranich05 schreibt:

      Wimmer äuβerst bedenkenswert (wie immer). Aber auch einige der Kommentare dort sind hochinteressant. Wimmer spricht immer als (groβ-)bürgerlicher deutscher Patriot. Die verbrecherischen und volksfeindlichen Interessen und Strategien der deutschen Mächtigen/Oligarchenclans (denen auch Kohl diente) kommen bei ihm nicht vor.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s