Schulamit Aloni

Schulamit Aloni (1928-2014) war mir bisher völlig unbekannt. Wikipedia, denke ich, informiert ausreichend. im Gelben Forum habe ich dieses Video mit drastischen Interviewaussagen von ihr gefunden. Für mich war es neu. Aber immerhin 112 T Leute haben es bereits gesehen. Ich meine, mensch sollte es kennen.

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2 Antworten zu Schulamit Aloni

  1. Joachim Bode schreibt:

    Dazu passt das grundlegende Buch des Amerikaners Norman Finkelstein über die sogen. „Holocaust-Industrie“ in den USA.

    Hierzu der „Spiegel“:

    „Mit seiner Polemik gegen eine vermeintliche „Holocaust-Industrie“, die im vergangenen Jahr in England und den USA veröffentlicht wurde, hat der amerikanische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein die Erinnerung an den Völkermord einer wütenden Kritik unterzogen. In Deutschland setzte seine Schrift eine Debatte in Gang, die mit ihrer Heftigkeit an den Streit um Daniel Goldhagen vier Jahre zuvor erinnerte. Ab Mittwoch ist nun auch die deutsche Übersetzung auf dem Markt.
    Finkelsteins Thesen sind provozierend: „Jüdische Eliten“, so behauptet er, beuten im Einvernehmen mit der amerikanischen Regierung das entsetzliche Leid der Millionen von Juden aus, die während des Zweiten Weltkriegs ermordet wurden. Diese „Holocaust-Industrie“ erpresse immer neue Entschädigungszahlungen, von denen die Opfer tatsächlich kaum Nutzen hätten. Vielmehr werde das Geld für vermeintliche „Holocaust-Erziehungsprojekte“ verwendet, mit deren Hilfe das zentrale Dogma von der historischen Einzigartigkeit des Holocaust zementiert werden solle.
    Diese Doktrin der „Einzigartigkeit“ wirke intellektuell lähmend (vor allem auf die historische Forschung) und moralisch diskreditierend (weil demnach das Leiden nichtjüdischer Opfer mit dem der Juden „unvergleichbar“ erscheine), werde aber nach Ansicht Finkelsteins politisch ausgenutzt: Denn zusätzlich zum „Abkassieren“ durch die „Holocaust-Industrie“ werde eine vermeintliche Instrumentalisierung der Erinnerung an den Holocaust durch Israel möglich. Jüdische Eliten wollten sich so gegen Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern immunisieren….
    In Deutschland stieß Finkelstein mit seinem wütenden Buch auf einhellige Ablehnung.“

    Was der „Spiegel“ verschweigt: Finkelsteins Buch ist sachlich gehalten und enthält keine Behauptungen ohne Beleg. Klar, dass dem „Spiegel“ so etwas nicht gefällt….

    In den USA, dem Land der (Meinungs-)Freiheit, wird Finkelstein wegen seiner Meinung weitgehend geächtet, seine wissenschaftliche Karriere blockiert. Er genießt jedoch die volle Rückendeckung von Noam Chomsky, einem der weltweit bekanntesten linken Intellektuellen und seit den 1960er Jahren einer der prominentesten Kritiker verschiedener Aspekte der US-amerikanischen Politik.

    Übrigens: Finkelsteins Eltern sind beide Überlebende von Warschauer Ghetto und Konzentrationslagern, sie von Majdanek, er von Auschwitz.

    Während meiner USA-Aufenthalte habe ich Finkelsteins Darstellungen durch eigene Erfahrungen z.T. mehrfach bestätigt bekommen.

    • Joachim Bode schreibt:

      Hier noch eine kleine Ergänzung:

      „ISRAEL
      Nörgler müssen draußen bleiben ….
      … Auch der amerikanische Autor Norman Finkelstein und der Uno-Sondergesandte für die palästinensischen Gebiete, Richard Falk, durften nicht ins Land. Besonders absurd: Beide sind Juden. Wären sie nicht als Besucher, sondern als Einwanderer eingereist, hätten sie automatisch die israelische Staatsangehörigkeit erhalten.“

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70500997.html

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