Am 2. Mai 2014, gestern vor 11 Monaten,

verübten ukrainische Faschisten das Massaker von Odessa (konzentrierte Informationen hier: “HA’OLA”).

Wer öfter hier im Blog liest, weiss, dass ich seitdem monatlich an dieses Ereignis erinnere. Warum?

„Odessa“ ist die größte, offenkundigste („vor den Augen der Welt“) und unzweifelhafte Ausübung offen faschistischen Terrors durch die USA/NATO/EU-gesteuerten Kiewer Putschisten. „Unzweifelhaft“ heisst, dass die Kiewer Putschisten sich selbst zu erkennen gaben (und geben mussten), weil nur so die beabsichtigte abschreckende Wirkung gegen die Ukrainer-Russen erreicht werden konnte.

„Odessa“ war nicht das erste Massaker. „Korsun“ ging voraus. „Korsun“ erregte geringere öffentliche Aufmerksamkeit, was ein Mangel ist, da es eine fundamentale Bedeutung für das hatte, was sich in der Folge auf der Krim entwickelte. (Überhaupt nicht mehr in der Öffentlichkeit beachtet werden terroristische Einzelaktivitäten faschistischer Einsatzkräfte in der Ostukraine, denen friedlich protestierende Zivilisten zum Opfer fielen. Ich erinnere mich an schockierenden Videos, die das dokumentiert haben.)

„Odessa“ hat auch insofern prinzipielle Bedeutung, als es über die Tolerierung von an der Macht beteiligten Faschisten durch die Bundesregierung hinausgeht, diese geschah bekanntlich bereits am 20.2.2014 durch Steinmeier. „Odessa“ markiert die Tolerierung offen terroristischer Verbrechen der Faschisten an der Macht mit Dutzenden Toten durch die Bundesregierung.

Die prinzipielle politische, auch friedenspolitische, Bedeutung des Massakers von Odessa wird in der deutschen Friedensbewegung gesamt (bekanntlich ist sie aber heterogen) bisher verkannt oder verdrängt und beschwiegen. In Vorbereitung auf die Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus zwischen 8. und 10. Mai 2015 sollte das nicht so bleiben. Es gibt Bemühungen, darüber innerhalb der Friedensbewegung die Diskussion zu beginnen.

Der Film „Lauffeuer“ spielt eine positive Rolle dafür, dass es nicht gelingt das Massaker von Odessa vergessen zu machen.

Am 2. Mai 2015 findet anlässlich des 1. Jahrestages des Massakers von Odessa eine Mahnwache in Berlin statt. Beginn: 17 Uhr, bis 21 Uhr, Ort: Brandenburger Tor

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