Gift für den Friedenskampf

Auf den Themenseiten der Zeitung „junge Welt“ sind oftmals aufklärende Artikel zu finden; gewiss wechselt die Qualität, aber das ist normal.

In der jW-Sondernummer gegen den „Friedenswinter 2014/15“ (so darf man die Ausgabe vom 21./22. März 2014 mit einiger Berechtigung nennen) wurde veröffentlicht: Formierte Gegenaufklärung“ mit dem Untertitel:„Protagonisten in Die Linke sind im Begriff, sich von den antimilitaristischen Grundsätzen der Partei zu verabschieden. Derweil wird auf der Straße für den Frieden demonstriert. Aber dieser Protest ist nicht immer fortschrittlich“ von Sebastian Carlens. Der Titel erweckt den Anschein, die brennendsten Streitfragen unseres heutigen Friedenskampfes würden in ihrer Komplexität differenziert angegangen. In Wirklichkeit habe ich selten ein so oberflächliches, irreführendes, „gegenaufklärerisches“ Pamphlet gelesen.

Carlens schreibt über die antimilitaristischen „Haltelinien“ in der Linkspartei und dass sie inzwischen ziemlich aufgeweicht seien. Seit Oskars Zeiten habe die Lage sich grundlegend geändert, die Rechtsopportunisten hätten ganze Arbeit geleistet, mit den meisten Positionen der Systemparteien gehe die Linke konform, und in der Frage des Ukrainekrieges gefalle sich die Linke-Führung in Äquidistanz. Was der Beobachter äußert, mag zutreffen. Doch es genügt nicht, die Oberfläche zu zeigen. Welche Kämpfe werden geführt? Wer sind die AkteurInnen der Auseinandersetzung? Welche Parteiungen treten auf, welche Verluste, welche Sackgassen drohen? Werden vielleicht Perspektiven eröffnet? Schließlich die Frage, welche Wechselbeziehungen bestehen zu den Streitfragen anderer progressiver Gruppen?

Doch dazu Fehlanzeige beim Autor. Er vermittelt: Ein großes Scheitern steht ins Haus. Es scheint ziemlich schicksalhaft zu sein… Konkrete Analyse und Kritik sieht anders aus.

Im nächsten Abschnitt wird die kapitalistische Krise erwähnt, und es werden Folgen betrachtet. Im Kontrast zur „eklatanten Schwäche der Linken“ ist gesellschaftliche Bewegung entstanden. Das kapitalistische Interesse organisiert sich nicht als homogener Block. Die AFD ist entstanden, Bewegungen entstehen, die sowohl die Interessen von Kapitalfraktionen ausdrücken, etwa von mittelständischen, als auch Möglichkeiten dafür erproben sollen, dem Monopolkapital eine Massenbasis zuzuführen, wenn es sich bei verschärfter Krise zu einer stockreaktionären Wende entschließen sollte. Allenthalben Unzufriedenheit und ein Suchen und Drängen, Montagsmahnwachen, Pegida, Milieu der AfD und weitere. Sie haben diese oder jene Eigenart, ihren jeweiligen „Budenzauber“, gemeinsam ist ein „diffuser Antiamerikanismus“. Die Wissenschaft erklärt: „Die jeweiligen Mitläufer seien nicht über ein Leisten zu schlagen, …, hätten jedoch »ihre sozialpsychologische Gemeinsamkeit als ›Wutbürger‹, deren öffentliche Äußerungen einen hohen Grad an Aggression und Irrationalität« aufweisen“ (Hans-Christoph Stoodt in der Zeitschrift Theorie und Praxis). Jetzt kommt die marxistische Analyse, so wie Carlens sie versteht, zu ihrem Recht, die bekanntlich „nach den Klassen hinter den Phänomenen“ fragt: „Die unklare Rolle der benannten Kräfte im gesellschaftlichen Gefüge und im Verhältnis zu den Produktionsmitteln, ihre Funktion als Ausbeuter und (durch die Monopole) Ausgebeutete zugleich, oft auch nur als »Selbstausbeuter«, deren Produktionsmittel der Bank gehören, machen sie empfänglich für scheinradikale Rhetorik. Ihre Abstiegsangst lässt sie für zinskritische, pseudo-alternativwirtschaftliche und antisemitische Theorien empfänglich werden.“

Damit, ihr Elsässer, Jebsen, Mährhholz und Frings, sind Euch die Mäuler geschlossen. Ihr könnt zappeln und strampeln als Nationalistenfreund, Friedenskämpfer, besorgter Vater oder einfach ehrliche Haut – was als Marxisten-Keule daherkam, hat euch alle erschlagen. Wer sich noch wehrt, wird als „Inflationsheiliger“ gegeißelt.

Opa wagt die Einschätzung: Linke (genauer: sich selbst traditionell (im Grunde genetisch) als Linke Verstehende), die den Zerfall ihres traditionslinken Biotops ratlos über sich ergehen lassen, richten ihre Reflexionsunfähigkeit nach außen, auf das sie so enttäuschende Leben, um wenigstens ihm die richtigen Ratschläge oder, falls es partout nicht hören will, Fußtritte zu verpassen.

Das Markante an aller linken Kritik an den Montagsmahnwachen, angefangen vom ersten Wort, das Jutta Dittfurth im Lügensender sprach und nicht endend mit Carlens‘ vorliegendem Elaborat, ist Wirklichkeitsverweigerung.

Die Montagsmahnwachen in all ihrer Spontaneität und Widersprüchlichkeit und noch krasser der Friedenswinter 2014/15 in seiner klaren Ausrichtung können tun und erklären, was sie wollen – das Herschaftssystem, weiß dass sie für den Frieden wirklich Bewegte sind und bekämpft sie deshalb mit allen Mitteln. Und die Traditionslinke (genauso, wie die Traditionsfriedensbewegung) weiss, dass sie neu und lebendig sind und schon damit die überkommenen Autoritäten unerbittlich und tiefgründig in Frage stellen. Die Traditionslinke klammert sich ans früher Errungene und Bewährte und inzwischen so sehr Ungenügende wie einst das Politbüro. Ich wiederhole es: Wirklichkeitsverweigerung. In der Form nicht selten arrogant oder Verweigerung von Mindeststandards einer qualifizierten Polemik. Fehler machen ist das Normalste von der Welt, sagte Lenin, schlimm aber ist es, Fehler nicht zu korrigieren, verbissen auf ihnen zu beharren.

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6 Antworten zu Gift für den Friedenskampf

  1. HaBEbuechnerei schreibt:

    Ach Opa, solch einen Großvater habe ich mit schon immer gewünscht. Wir müssen uns möglichst bald wieder treffen und meine Kündigung der Printausgabe harrt der realisierung. Spart auch ne Menge gute Geld.

    • kranich05 schreibt:

      – „Spart Geld“ war auch mein Gedanke als ich in meiner Verärgerung auf den Kopf der jW blickte. „Kostet jeden Tag schlappe 3 Mark“, dachte ich. Dafür muss ich mich nicht verarschen lassen. Dafür bin ich den Freidenkern beigetreten mit einem (für meine Verhältnisse) ordentlichen Monatsbeitrag.
      – Ich bin froh, dass Dein und ickes Kommentar zu jW nicht eifernd sind (Danke für ickes wichtige Ergänzung!). immerhin abonniere ich sie (zunächst) online weiter, und es liegt mir fern, einen Feldzug gegen die jW zu führen.
      – Mein Posting endet etwas abrupt mit dem schweren Geschütz „Wirklichkeitsverweigerung“. Ich fühle mich verpflichtet (die Zeit! die Zeit!), das an Hand der dortigen Artikel (Ausgabe 21./22.3.)detaillierter nachzuweisen.
      Schöne Grüße
      Opa

      • Dian schreibt:

        Ich bin schon gespannt auf Deine, Opas (Klassen?-)Analyse der Montags“bewegung“ und vor allem des „Friedenswinters“. Die Kritik an Carlens Artikel, seiner Analyse bedarf weniger der markigen Worte als mehr der überzeugenden Argumente um selbst an Wert zu gewinnen. Ich begrüßte Deine Veröffentlichung dessen sehr, weil ich darin die Potenz zu einer noch weiter gehenden Wertsteigerung erahne: Sebastian Carlens könnte sich veranlasst fühlen, darauf zu erwidern, den Disput im Interesse einer Synthese fortzuführen. (Welches Medium er – oder auch andere – dafür benutzen, scheint nicht so wesentlich, da Du ja die jW wenigstens noch online liest.)

  2. icke schreibt:

    Danke! Ein paar Tage zuvor, am 18.3., gab es auch so eine „Friedenswinter“-Ausgabe, mit Jebsen-Zitaten unter „abgeschrieben“. Ich glaube, du schriebst darüber. In der gleichen Ausgabe gab es einen Bericht über pöbelnde und gewalttätige Gegendemonstranten, die den „Antideutschen“ zugerechnet wurden. Nur in der Onlineausgabe gab es ein Foto dazu, auf der neben Israel- und Amifahnen auch deren Transparent mit dem Schriftzug „Antifa“ zu sehen war. Der Text verschwieg das antifaschistische und linke Selbstverständnis dieser Wirrköpfe. Wäre es erwähnt worden, wären die Jebsenzitate des „abgeschrieben“-Artikels (in ihrer ziemlich denunziatorischen Auswahl) mit ihrem Bezug auf diese gewalttätigen „Linken“ besser einzuordnen gewesen. Das war aber nicht die Absicht der jW. Prinzipientreue Wirklichkeitsverweigerung.

  3. icke schreibt:

    Jetzt muß ich aber doch etwas polemischer nachlegen.
    Jutta Ditfurth am 21.3. auf Facebook:
    „. . . Dass weitere Gruppen der alten Friedensbewegung aus dem Bündnis mit der Querfront ausbrechen, erwarte ich nicht, nachdem ich die aalglatten Operationen von und die Interviews mit Reiner Braun beobachtet und gelesen habe. Seine Basis muckt wohl auch nicht auf oder stützt ihn sogar. . . .“
    Sie malt sich auch die Welt, wie sie ihr gefällt.

    SEHR lesenswert ist aber der Brief von Diether Dehm an Monty Schädel. Ich fand ihn nur bei Ditfurth.
    https://de-de.facebook.com/jutta.ditfurth.5/posts/1624881644410218

    „Lieber Monty, auch wenn ich am 14. März nicht in Frankfurt war, möchte ich auf Dein Schreiben an Reiner Braun antworten. Es wird dich nicht sonderlich trösten, dass Leute, die mit Ken Jebsen freundlich verbunden sind, ebenfalls, wie Du, mit Shitstorms und körperlichen Bedrohungen überzogen werden und dass dies alles nun wirklich nicht zu den Umgangsformen in einem demokratischen Rechtsstaat gehört. Manche Antideutsche, mit denen wir beide nix zu tun haben wollen, führen sich gelegentlich SA-artig auf. Dass Du dich nun bedrängt fühlst, kann ich nachvollziehen und möchte nicht, dass diese mistige Eskalation weitergeht, weil ich dich außerordentlich schätze, (wiewohl ich Dein taz-Interview für unglücklich hielt). Erlaube mir aber einen völlig anderen Zugang zur Problematik. Du gehörst mit deiner mutigen Arbeit und Biographie, besonders als Totalverweigerer, zu jenen wenigen, die vorbildlich und für andere auch Mut machend, keine Isoliertheit scheuend, agiert haben. Notwendigerweise muss Dir in Deiner Arbeit auch weitgehend egal gewesen sein, wie ein populäres Alltagsbewusstsein in deutschen Vereinen, an Stammtischen, Arbeitsplätzen, Schrebergärten etc. auf Dich reagiert haben könnte. Ohne diese Wurschtigkeit und auch gelegentliche Abschottung, wäre Dir Dein Mut vielleicht sogar geschwunden. Also: gut, dass man/frau sich auch manchmal isoliert oder zumindest in einer kleinen Minderheit wirkt. Vielleicht aber ist Dir das Verständnis für Leute, die mehr im populären Bereich wirken – wie ich mit meinen Liedern, andere in Gewerkschaften, Vereinen, an Stammtischen – abhandengekommen, oder es hat Dich nur bedingt interessiert. Ich habe zum Beispiel versucht, im populären Alltagsbewusstsein, auch beim Skat, gegen Krieg und Imperialismus zu wirken. Dafür hätte ich nie die Power gehabt, wie Du, Totalverweigerer zu sein. Aber wenn es heute heißt, gewisse Meinungen seien nach rechts offen, so ist das eben doch nur eine tautologische Beschreibung von „Alltagsbewusstsein“. Ken Jebsen u.a. sind da nicht nur Spiegel des Alltagsbewusstseins, sondern durchaus auch als Motor tätig. Er erreicht in seinem Blog bis zu 800.000 Leute. Andere Kräfte, die beim Friedenswinter aktiv waren, verfügen über erhebliche Potentiale. Euer Hin-und-Her-Gekoffere ist jedenfalls dem Kampf gegen die Kriegsprofiteure nicht förderlich. Wenn es dann heißt, bestimmte Kräfte seien „esoterisch“, und mit denen dürfe man nicht, Mensch, dann kann das doch nicht in unserem Sinne sein! Haben wir uns zum Beispiel um Esoteriker, wie Christen, und andere religiöse Kräfte und Kirchen nicht immer bemüht im Krefelder Appell? Und andere erfolgreiche Bewegungen gegen Aufrüstung und Krieg, um mehr Breite zu erreichen? Wenn es dann heißt, dort gebe es „Verschwörungstheorien“: Mein Gott! Womit ist denn der Überfall auf Polen eingeleitet worden? Doch mit einer medialen Verschwörung der Nazis namens „Sender Gleiwitz“. Oder der Vietnamkrieg mit dem sogenannten „Tonkin-Zwischenfall“ oder der Irak-Krieg mit den erfundenen Giftgaslagern des Saddam Hussein. Es kann ja wohl schlecht behauptet werden, dass der 11. September nicht auch eine Verschwörung war. Oder war es etwa eine Naturkatastrophe, als die zwei Flugzeuge in die Wolkenkratzer geflogen sind? Es ist doch bei Verschwörungstheorien, wie bei anderen Theorien auch: sie können blöd sein oder intelligent. Und hast du nicht auch in deinem Leben intelligente Verschwörungstheorien vertreten? Warum lassen wir unseren Gegnern so viel freie Hand, uns verbieten zu dürfen, über Verschwörungen Theorien zu bilden? Bürgerliche Psychologen behaupten eine Meinung folgte – abgeschlossen in ihrer Hirnschale – ihrem inneren Trend nach rechts oder links. Eine gewisse Meinung sei erst leicht rechts und würde zwangsläufig ganz rechts werden. Historische Erkenntnistheoretiker fragen dagegen: Wie viele Arbeitslose sind mit fertigen marxistischen Gedanken in den Dreißigern in die SA gegangen? Und wie viele sind mit einer übergroßen Heimatliebe oder Nationfixierung in Lateinamerika nach links gegangen? Eine Meinung entfaltet sich doch vor allem unter Kräftekonstellationen – außerhalb des Schädels! Es ist auch an uns, ob jemand im Alltagswirrwarr nach rechts oder links geht (z.B. Wie viele haben im Streik, nachdem sie mit Migranten Streikposten an Werktoren gestanden haben, jede Xenophobie hinter sich gelassen – und dennoch mal bei einem Ausländerwitz gelacht?! Thats live, thats Alltagsbewusstsein). Ich habe den festen Eindruck, dass im 70. Jahr der Befreiung vom Faschismus unsere Gegner schleichend und brachial bemüht sind, den Katalog anti-faschistischer Kategorien durch einen Katalog der „political correctness“ zu ersetzen. Und siehe da: Plötzlich haben Antikommunismus und Gewerkschaftsfeindlichkeit überhaupt keine Rolle in „political correctness“ und das Partizipieren an Rüstungsprofiten wird gleichgestellt mit dem Bestellen eines Zigeunerschnitzels (Ziganophobie). Wenn alle diese Kategorien stimmen, dann ist die „political correctness“ nichts anderes als ein extrem diktatorischer Angriffskeil, der zwischen die anti-imperialistischen Kräfte und das Alltagsbewusstsein (Stammtische, Arbeitsplätze, Vereine etc.) gehauen werden soll. Sollten wir uns für diese Manöver hergeben? Auch wenn Du womöglich auf das Alltagsbewusstsein durch die spezifische Art Deiner Aktionsformen als Totalverweigerer zunächst wenig gesteigerten Wert gelegt hast, so sollten wir doch Verständnis füreinander bewahren, dass die eine avantgardistische, vielleicht auch isolierte Friedensaktion genauso wertvoll sein kann, wie das produktive Wirken im Alltagsbewusstsein, eben dort, wo man sich die Finger schmutzig macht, weil nicht alle um einen herum exakt die lupenreinen anti-imperialistischen, anti-faschistischen und auch ansonsten politisch korrekten politischen Überzeugungen teilen. Weil Alltagsbewusstsein notwendig widersprüchlich ist und umkämpft, aber nicht bekämpft sein sollte. Nebenbei bemerkt finde ich es auch etwas snobistisch, wenn du den „Friedenswinter“ für gescheitert erklärst und selber nun (und da unterscheide ich mich nicht von Dir) kein erfolgreicheres Projekt vorzuweisen hast. Dass Dir die taz, die ja bei den meisten imperialistischen Kriegen der letzten Jahrzehnte „Gewehr bei Fuß“ gestanden hat, mehrfach so viel Lob und Raum einräumt, sollte Dich zu mindestens leise skeptisch stimmen. Durch das Einfallstor der „political correctness“ jedenfalls ist es einem Teil unserer Gegner gelungen, selbst in vormals linken Zeitschriften (wie Freitag, taz, Blätter für Internationale Politik, Neues Deutschland etc.) Einlass zu bekommen. Darüber sollte zumindest auch nachgedacht werden. Mit herzlichem Gruß und wirklicher Hochachtung für Deine Arbeit! Diether“.

  4. Pingback: Linke Realitätsverweigerung – weiter zu dem Artikel “Formierte Gegenaufklärung” in der “jungen Welt” | opablog

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