Ein, zwei Seitenblicke – auf Germania

Bei der Betrachtung der Ukrainekrise kommen Viele zu dem Schluss, dass sie eigentlich nur den USA nütze. Die Ukraine selbst sei bloßer Spielball, großen Schaden erleide Russland, großen Schaden, womöglich noch größeren, erleide Europa.

Bei dieser Sicht der Dinge, der ich durchaus auch zuneige, bleibt unverständlich, warum Europa mit der BRD an der Spitze, treu und doof diese selbstschädigende Politik macht.

Vielleicht sollte mensch bedenken, dass nicht alle Europäer gleichermaßen betroffen sind. Vielleicht wird die BRD als mächtigstes europäisches Land dafür sorgen, dass die Schwächsten das meiste tragen und dass „wir“, BRD, „stärker aus der Krise herauskommen, als wir hineingegangen sind“ (Merkel). Vielleicht geht dieses Kalkül auf: Europa gesamt erleidet einen Rückschlag aber BRD steigt zur absoluten Führungsmacht auf?

Und ein zweiter Gedanke: USA, der „große Bruder“, hat vielfältig und umfangreich faschistisches Instrumentarium in seine Innen- und Außenpolitik integriert. BRD gibt sich, bei allem eigenem Machtanspruch, als treuer Pudel der USA-Kriegspartei. Daraus entsteht ein Erfordernis, dem Berlin nur allzu gerne nachkommt, der systematischen Reintegration und auch Neuimplementierung (verteilt auf viele kleine Schritte!) faschistischen Instrumentariums und Gedankenguts in die BRD-Politik und -Gesellschaft.

Ein letzter kleiner Gedanke: Es ist auffällig, dass die neuen aggressiven Züge der BRD-Politik mit Merkel, Gauck, Steinmeier, Gabriel, v.d. Leyen, Schäuble usw. Politiker protestantischen Glaubens führend verantworten. Die besondere Nähe der evangelischen Kirche zum Faschismus ist bekannt, der Hass Luthers auf aufständische Bauern ebenfalls. Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich kurz, knapp, kritisch mein Geschichtswissen über die evangelische Kirche auffrischen kann?

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16 Antworten zu Ein, zwei Seitenblicke – auf Germania

  1. Herbstbuche schreibt:

    Ich weiss keine schlüssige Antwort. Aber mir fällt dazu ein… negative Formen evangelischer Erziehung, die für die jetzt Mächtigen im Land teilweise noch zutreffend sein könnten.
    Filmtipp: „Das weisse Band“ von Michael Haneke, 2009. Der Film tut weh und öffnet die Augen – das wiederum tut gut.
    Geschichtswissen: große Teile der evangelischen Kirche liefen mit den Nationalsozielisten (wie mit allen Herrschern vorher) mit, sich auf einen Vers im Römerbrief (Apostel Paulus. Vers 10 oder 13…) berufend, demnach die Herrschaft quasi von Gott eingesetzt worden wäre. Es gab aber eine kleine starke Gruppe, den Barmer Kreis, der dem kräftig widersprach, und außerdem lebten viele einzelne Geistliche und Gruppen von Gläubigen, die offen oder geheim zuwider handelten und vielfach deshalb um ihr Leben gebracht worden sind.
    Aus meiner Sicht ist es so: wenn ein Mensch zur Essenz eines christlichen Glaubens vorgedrungen ist, egal ob katholisch, evangelisch oder sonst etwas, kommt er wie andere fühlende und denkende Menschen auch, unbedingt in geheimen oder offenen Konflikt mit versklavenden faschistischen, oft dummen und kriegsbereiten Herrschern. Es ist unbedingt eine Frage der Herzensbildung und der bildenden Information, ob jemand erkennt, was gespielt und verbrochen wird und was zu tun ist.
    Was nun Einordnung in eine Religion anbelangt, muss auch gesagt werden: viele werden wie Hühner im Stall, und sei’s im Priesterkleid (als Hahn:-)). Andere wieder entwickeln gerade aufgrund ihrer Religion und aufgrund ihrer seelenstärkenden Familie, Schule, Freundschaften usw. eine Stärke, die dann durch nichts gebrochen werden kann. Siehe die katholischen Geschwister Scholl, siehe den protestantischen Theologen Bonhöffer. Filmtipp: „Sophie Scholl – Die letzten Tage“

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    • kranich05 schreibt:

      Hallo Herbstbuche, danke für Ihre Ausführungen. Doch möchte ich in aller Bescheidenheit darauf hinweisen, dass meine Frage sich nicht auf Religion, sondern eindeutig auf „mein Geschichtswissen über die evangelische Kirche“ richtete.

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  2. Vernon schreibt:

    Korrektur: Luther hatte keinen Hass auf die aufständischen Bauern. Er hatte einerseits Schuldgefühle, weil durch seine Schrift „die Freiheit eines Christenmenschen“ er sich mitschuldig fühlte am Aufstand, und andererseits war er seinem Landesherrn verpflichtet, der ihm vor dem Scheiterhaufen beschützt hatte.
    Thema: Kirchen und Nationalsozialismus: Anders als heute, waren die Kirchen überzeugt, dass der Krieg Deutschland aufgezwungen wurde. Die Greueltaten in den KZ waren vielen Leuten vor 1945 nicht bekannt. Und erst heute, nachdem viele Archive geöffnet wurden, wird bekannt, dass viele der Dokumente über Greueltaten, die beim Kriegsverbrecher-Prozess in Nürnberg vorgelegt wurden, an die heute viele Deutsche glauben, schlicht gefälscht waren.

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    • kranich05 schreibt:

      Hallo Vernon, zum Ersten: mit Ihrer „Korrektur“ mache Sie es sich wohl allzu leicht. Den Schritt von „Schuldgefühlen“, wofür eigentlich? zum Hetzer ist Luther sehr wohl gegangen: „Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern“ Zur Lektüre empfohlen: http://www.projektwerkstatt.de/religion/luther/luther_bauern.html
      Zum Zweiten: Geschichtsrevisionistischer Unrat der Art, dass Hitler der Krieg aufgezwungen wurde, ist zwar heute in der BRD fast schon common sense. Passt so gut zu der systematischen regierungsoffiziellen Kooperation mit Faschisten und faschistischer Politik. Dieses Blog aber bleibt davon frei!
      Das betrifft zum Dritten ebenso und in besonderem Masse Ihre verschwurbelte Behauptung die Dokumente über die faschistischen Greuel innerhalb und außerhalb von KZ seien gefälscht. Danke.

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      • Joachim Bode schreibt:

        „Night will fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen“

        wird am heutigen Montag, 26.1.2015 um 23.30 Uhr im Ersten gezeigt.

        Dort kann man u.a.einen netten Orten (Bergen in Niedersachsen) bestaunen, der eine heile Welt zeigt. Störend nur der überall wahrnehmbare Verwesungsgeruch, der vom nahen Konzentrationslager über die Idylle streicht.

        Das zum Thema, die Gräueltaten in den KZ seien vielen Leuten vor 1945 nicht bekannt gewesen.

        Hitchcock, der beauftragte Regisseur des oben erwähnten Lehrfilms, zeigt eine Karte Mitteleuropas, die die Existenz unzähliger KZs in fast allen Gegenden aufführt.
        Soweit ich weiß, stand die Seh- und Riechfähigkeit der Deutschen nie in Frage.

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        • Dian schreibt:

          Im Gegensatz zum Geld, welches bekanntlich – nicht – stinkt:

          Mo, 26. Jan · 21:00-21:45 · 3sat
          KZ-Geschäfte. Buchenwald und die Außenlager, Film von Ute Gebhardt, 2012(?)
          „… widmet sich dem Wirtschaftssystem des größten Konzentrationslagers im deutschen Reich.“
          Verdienen an einer Tötungsmaschine, wie sie mir grausamer kaum denkbar scheint – von Menschen betrieben, beaufsichtigt, bedient und zudem von sadistischen Ärzten für vorgeblich „medizinische“ und „wissenschaftliche“ Forschungszwecke benutzt, jener „Gilde“, die die „Vernichtung unwerten Lebens“ lange vor den Nazis erdacht und in Büchern niedergeschrieben hatte.

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  3. Frieder Kohler schreibt:

    http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0131_ekd&l=de
    „Das Stuttgarter Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirche in Deutschland, 18./19. Oktober 1945“

    dazu „Gerechtigkeit schafft Frieden“ Wort der Deutschen Bischofskonferenz zum Frieden vom 18.April 1983 (mit der Bitte S.72 um die Mitarbeit aller in der Sache des Friedens)

    wer „tiefer“ schürfen möchte: „Abenteuerlicher Simplicius Simplicissimus“ Goldmanns Gelbe Taschenbücher Nr. 422 – 423 : Adieu, Welt , behüte dich Gott, Welt!

    Spaß beiseite, opa möchte es kurz, knapp und kritisch mit Friedrich von Logau (1604 -1655):
    „Anders sein und anders scheinen, anders reden, anders meinen, alles loben, alles tragen, allen heucheln, stets behagen, allem Winde Segel geben. Bös und Guten dienstbar leben, alles Tun und alles Dichten bloß auf eignen Nutzen richten: Wer sich dessen will befleißen, kann politisch heuer heißen“ (Heutige Weltkunst – 350 Jahre später?)

    Und die heutigen Pastoren als Teil der Gesellschaft? Wer ist die First Lady der BRD?

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  4. Gast schreibt:

    „Aus meiner Sicht ist es so: wenn ein Mensch zur Essenz eines christlichen Glaubens vorgedrungen ist, egal ob katholisch, evangelisch oder sonst etwas, kommt er wie andere fühlende und denkende Menschen auch, unbedingt in geheimen oder offenen Konflikt mit versklavenden faschistischen, oft dummen und kriegsbereiten Herrschern.“
    … also in Konflikt mit Gott und Gottes Plan, dessen Wege nicht unsere Wege sind, dessen Moral (noch) nicht unsere Moral ist.

    Die Rückkoppelung Gottes Sein durch uns Menschen und andersherum, ist eine christliche Denk- und Hoffnungsmöglichkeit auf den „offenen Konflikt“ mittelbar-wirkmächtig einzuwirken, dahingehend, einen inneren Frieden zu Finden, bei dem die Realität ertragbar ist und hoffentlich sich mit unserer Moral weitestgehend deckt.

    Das wiederum bedeutet, nicht auf die Schuld von allein der bösen Herrscher zu beharren, und sie damit zu wirkmächtigen halbgötterartigen Allmächtigen zu machen, aus deren Wille allein sich kausal alles Übel der Welt schöpfen und verbreiten würde, sondern anzunehmen, dass die Herrscher selbst bloßer Spielball, verführte sind, die ebenfalls die anfängliche Ohnmacht dadurch verdrängen, indem sie sich mit der Macht identifizieren, und sich tatsächlich für Herrscher halten im Sinne kausaler Anfangsgründe.

    Welch Leistung einer Gruppe und Nation, sich komplett als ‚Opfer‘ zu betrachten, um als Gruppe oder Volk den Wirkmächten zu stellen, die tatsächlich Antrieb für angebliche Herrscher sind, um gemeinsam nicht gegen einzelne Herrscher-Opfer vorzugehen, sondern gegen eine Wirkmächtigkeit, von der wir alle mehr oder weniger verführt sind, und der jeder mehr oder weniger widersprechen, und menschliche Moralvorstellung entgegenhalten kann.

    Welch Leistung, diesen Ethos als das gemeinsame Band über Generationen weiterzugeben, um über ein ‚Schicksal‘ Herr zu werden, welches uns von innen her anrührt und verführt, und welch Leistung, sich darüber zu definieren, und einen ganz anderen Lebenssinn und Beschneidung ursprünglichen Wollens zu akzeptieren und zu kultivieren.

    Dann, ja dann wäre Zuversicht in diesem „offenen Konflikt“, nämlich dass er in irgendeiner Weise wirkmächtig in eine heilvolle Richtung gebracht werden könnte, und ein gelobtes Land angepriesen geglaubt werden könnte.

    Dazu gehört aber meiner Ansicht nach die Akzeptanz, dass bloß nach außen gerichtete Wirk und Heilsbestrebungen, welche die eigene (und damit die der anderen) onthologische Bedingtheit und Verführbarkeiten übergehen und übersehen, dass die bloß nach außen gerichtete Tat und kausale Denkweise zwar als Konsequenz und Werkzeug eigener Standhaftigkeit Berechtigung haben, aber das eigentliche Ziel und Ansinnen auf eine innere Kausalität gegründet und beabsichtigt sein sollte.

    Denn ‚wem‘ oder ‚was‘ unser Ansinnen nützen soll, wird kaum gefragt. Dem inneren Frieden, der Wahrheit, oder der Eitelkeit, oder doch nur dem Hass auf irgendwelche Herrscher.

    Ich persönlich glaube nicht an Menschen, Herrscher, die wie Götter gedacht den Ursprung ihres Handelns, allein aus sich und dem bloß eigenen Willensakt heraus gebären und diesen Willen zu ‚Fleisch‘ materialisieren lassen. Das ist mir persönlich zu hangreifliches Götzengold.

    In Wirklichkeit sind sie arme verführte, die ihre Teilhabe an Wirkmächten gerne als Abels-mal ausgeben, sich als Lieblingssöhne/Lieblingstöchter und gerechtfertigt dastehen und sich so sehr mit fremden Wirkmächten identifizieren, dass sie sich der Verführung gar nicht mehr entgegenstellen können, weil sie aus sich nahezu total Verführte gemacht haben wollten – und eifrigst auf das Kainsmal eindreschen, weil gerade sie einen alleinigen Anspruch auf Gerechtfertigtsein und Lieblingsein benötigen – sonst wäre die Selbstaufopferung ja ein totaler Verlust eigener Person, an dessen Stelle doch wenigstens die Stellvertreteridentifikation stehen muss.

    Aber diesen Fehler sollten wir meiner Meinung nicht machen, und zu der Erkenntnis kommen, dass insgeheim nicht Kain, sondern onthologisch Abel der erste Mörder ist.

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  5. Wolfgang schreibt:

    Interessanter Text von Gast, nur, was soll er mich nun lehren?

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    • Stresstest schreibt:

      … dass Gott ein Intrigant war?

      Stresstest – „Großraum Krefeld“

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      • Frieder Kohler schreibt:

        Der „Beweger“ ein Intrigant ( auch Anführer, Anstifter, Hintermann, Dunkelmann, Rädelsführer, graue Eminenz, Auftraggeber, Obskurant, Drahtzieher, Ränkeschmid) oder der Konstrukteur, der sich zur Verbesserung seiner Fehlkonstruktion unendlich viel Zeit läßt, lassen kann? Lieber Stresstest, R.M.Rilke sagte es schon in der Überschrift „Alle, welche dich suchen, versuchen dich“ und schrieb dann die Verse:
        Alle, welche dich suchen, versuchen dich. Und die, so dich finden, binden dich an Bild und Gebärde.
        Ich aber will dich begreifen wie dich die Erde begreift; mit meinem Reifen reift dein Reich.
        Ich will von dir keine Eitelkeit, die dich beweist. Ich weiß, daß die Zeit anders heißt als du.
        Tu mir kein Wunder zulieb. Gib deinen Gesetzen recht, die von Geschlecht zu Geschlecht sichtbarer sind.
        Wie wahr – und dann Primo Levi: Ist das ein Mensch (dtv 11561, Seite 49)?
        „Weh dem, der träumt! Der Augenblick des Bewußtwerdens, der das Erwachen begleitet, ist die schmerzlichste Pein. Aber dies widerfährt uns nicht oft, und es sind auch keine langen Träume: Wir sind nichts anderes als müde Tiere“.
        Und dann noch der Apostel Paulus (selbst suchen): Jede Macht kommt von …GOTT (0h)

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        • Stresstest schreibt:

          … „(Oh)“ – das kenne ich: „Wen Gott liebt, dem gibt er Amt, Macht und Geld“.

          Der Verständlichkeit halber, @Frieder Kohler: Ich bin ein anständiger Atheist, kein Häretiker.

          Stresstest – „Großraum Krefeld“

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  6. dorengba schreibt:

    Als Standardverweis wäre an der Stelle vielleicht der Hinweis auf Max Webers Analyse angebracht, wie hinter dem sprechenden Titel zu finden: .
    Über die Rechtfertigungsstrategie des braven protestantischen bzw. calvinistischen Christenmenschen, sich vorderhand per Verweis auf seine Taten glücklich schätzen zu wollen, ergibt sich die unablässige Geschäftigkeit als Selbstzweck, die dann wohl auch über Leichen gehen wird, wenn damit die Denkfaulheit im Kokon der gemütlichen Selbstherrlichkeit zu retten und zu perpetuieren ist. So in etwa, vom Ansatz her, durchaus im Kontrast zu anderen Rechtfertigungsstrategien.

    Weniger bekannt wird ein Bändchen sein, das mir vor längerer Zeit in die Hände fiel und seitdem ein wenig beachtetes Dasein in meinem Regal fand, , Herausgeber siehe . Nein, nicht dass ich gerade nochmal reingeschaut hätte (falls vegriffen lass ich gern mit mir über einen Weitwurf reden), aber die Grundlegung obiger Form von Rechtschaffenheit findet sich (nach dem memoriert, was ich zuletzt darin überflog) für U.S.-Verhältnisse skizziert wieder, blindwütige Geschäftigkeit schon alleine um ihrer selbst willen, und sei es bis zur bitteren Neige, an der Stelle mit dem Vorwurf der Trivialisierung gepaart, bis zur unappetitlichen Entstellung, eben diesen Lebensrhythmus an oberflächlich zelebrierte Rituale gekoppelt, wie als Fortführung von gesellschaftlichem Smalltalk, mit dem bekannten Hang zur moralisierenden doktrinären Rechthaberei, in popular-kompatibler Verkürzung (womöglich als Ersatz für die Mühle der unermüdlichen exegetischen Abgleiche, wie sie mit einer etwas gewichtigeren Theologie-Historie einherkommen wird, deren Details wiederum dem Smalltalk eher abträglich sein werden, sowie in Reaktion darauf, dass die Gemeinden selbst für halbwegs einträglichen Zulauf sorgen müssen).

    Hoffe, die kurze Skizze ist mir jetzt nicht zu flach oder zu spekulativ geraten. Von der Idee her hat sich mir das auch in etwa in der Gestalt verinnerlicht.

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  7. walterfriedmann schreibt:

    Hat dies auf Forum Politik rebloggt und kommentierte:
    Seitenblicke

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  8. Krysztof Daletski schreibt:

    @dorengba
    Webers Studie ist m.E. das Interessanteste und Brillianteste was in den letzten 150 Jahren zum Protestantismus geschrieben wurde, aber es wird nur der mit Gewinn lesen, der sich wirklich für die Gedankenwelt des Protestantismus und deren gesellschaftliche Konsequenzen interessiert. Und da glaube ich nicht, dass das Opa glücklich macht.
    Übrigens gab es im Dritten Reich sehr wohl eine christliche Gruppierung, die durchgängig und konsequent bei Terror und Krieg der Nationalsozialisten nicht mitgemacht hat: die „Ernsten Bibelforscher“ (nennen sich heute „Zeugen Jehovas“). Da habe ich im Radio kürzlich ein Interview mit einem Autor zu einer Studie darüber gehört, aber dessen Namen habe ich leider vergessen.

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