Friedenswinter, Montagsmahnwachen, Die Linke

Ein ausführlicher Beitrag von Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann unter dem Titel:

„Wider denunziatorische Kommunikation – Volksfront statt Querfront“ 

in dem beide u.a. den denunziatorischen Angriffen von Funktionsträgern der Linken gegen den „Friedenswinter 2014/15“ und namentlich Ken Jebsen und Lars Mährholz entgegentreten.

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5 Antworten zu Friedenswinter, Montagsmahnwachen, Die Linke

  1. Wolfgang schreibt:

    Habe den Text gelesen und stimme zu. Wolfgang Gehrcke scheint einer der wenigen Linken zu sein, die die Dinge wirklich durchschauen.

  2. Albert A. schreibt:

    „Wer im Kampf um politische Hegemonie mitmischen will, muss rechts von links, populistisch von populär unterscheiden lernen und vor allem genau hinschauen und hinhören.“
    schreibt Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann.

    Als Linkshänder, der mit Zwang auf „rechts“ umgeschult wurde, kann ich da sehr gut unterscheiden. Trotzdem verwechsle ich das immer wieder. Leider merke ich das JEDES MAL, hier und da sogar schmerzhaft. Und weil ich es jedes mal merke, die Verwechslung, kann ich mich darauf verlassen, dass ich da gut unterscheiden kann. Im Gegensatz zu denjenigen, die es nicht merken.

    So fällt mir gleich der Begriff „politische Hegemonie“ ins Auge:
    „Wer im Kampf um politische Hegemonie mitmischen will,“

    Ich schaue mit angeborener Zurückhaltung hin und höre genauso zu, trotzdem weiß ich immer noch nicht, WORUM es DABEI geht. Um politische Hegemonie? Oder geht es um die Demokratie, kombiniert mit dem Verhalten eines Zugvögel-Schwarms? (Na ja, da sieht man gleich, wie blöd ich bin – es geht doch um den Frieden!)

    Was „populär“ ist, weiß wohl jeder, und „populistisch“ ist der Missbrauch des Populären zu eigenen Zwecken – halt um Publikum und damit potenzielle Sympathisanten und Anhänger mit dem Populären für sich zu gewinnen. Als ich noch klein war, hat man versucht, die potenziellen Sympathisanten mit einer Eis-Kugel zu gewinnen. In der heutigen Zeit sind die populären Anziehungsmittel viel breitbandiger geworden – ein Segen für jeden, der sich da auskennt. Und auch der Frieden ist immer noch populär…

    Sehr populär ist seit meiner Kindheit die Intelligenz geworden. Noch nie war die Intelligenz so populär wie heute. Na ja, es gab Zeiten, in denen die Weisheit angebetet wurde, aber das sind schon lange her. Heute ist es die Intelligenz, von der sich die Menschen angezogen fühlen…

    Und daher bleiben die Dummen wie immer auf der Strecke. Und die Kinder auch. Es sei denn, die Dummen verstellen sich, um sich in den Vogelschwarm integrieren zu können. Sie tun deshalb so, als ob sie die überragend intelligente Menschen vollständig verstehen und strahlen Begeisterung aus. Denn die Begeisterung ist praktisch bei allen Veranstaltungen (ausgenommen Beerdigungen) sehr gefragt und daher populär. Eine kritische Haltung wirkt dagegen wie ein Dorn im Auge. Und so was schmerzt.

    Womöglich kann nur solche Veranstaltung unpopulistisch sein, in der mit der Begeisterung sehr sparsam umgegangen wird. Daher muss man nicht nur den Rednern, sondern auch den Zuhörern Aufmerksamkeit schenken. Halt bei welchen Gelegenheiten die Zuhörer am schnellsten und lautesten ihre Begeisterung äußern…

    • kranich05 schreibt:

      Als sensibler Beobachter werden Sie bestimmt noch entdecken, dass Beerdigungen auch Begeisterung auslösen können. Manchmal besonders viel. 😉

      • Albert A. schreibt:

        Ja, auslösen kann sie das, gefragt wird die Begeisterung bei einer Beerdigung jedoch nicht. So integriert bin ich schon… Deswegen forsche ich gar nicht nach, welche Begeisterung die aktuellen Morde in Paris ausgelöst haben. Kriege aber mit, das auch die Begeisterung für die Zeitschrift deutlich zunahm. Einen Frieden mit den Begeisterten zu schließen ist nicht einfach, ganz gleich, wovon sie begeistert sind. Das wusste schon der Buddha wie auch Jesus. Frieden den Seeligen…

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