Antwort auf einen Kommentar von Harmut Müller (hostana)

Es handelt sich um diesen Kommentar auf mein Posting vom 6.1.2015 „Gegen welche Rechten?“:

„Hab mir eben die livecam von der pegida-demo in dresden am montag angesehen…und kann keine rechte propaganda darin erkennen. kannst du mir deine erkenntnisse erleutern? füge den link vom livevideo an grüße von hostanahttp://youtu.be/MI3P1HUB9UY

Hallo Herr Müller,

ich habe mir nicht die ganze Live-Übertragung angesehen. Reden gibt es ja nur die ersten dreißig Minuten.

Klare Aussage der Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel, sie seien Patrioten, nicht Idioten. Ob ich, der ich nicht Patriot bin, damit in ihren Augen als Idiot zu gelten habe, weiß ich nicht.

Das Bekenntnis Patriot zu sein ist die 1. Superphrase der rechten Propaganda, sozusagen ihre Startphrase. Patriot sei eine Person, die ihr Vaterland liebt, weiß Wikipedia.

Du hast kein Vaterland, das du lieben könntest. Ebenso gut könnte Pegida das Dresdner subtropische Klima lieben – ein Nonsens. Einer, der sich durch seine Liebe zu einem Nichts definiert, ist selbst eine Null. Was ist es, was als „deutsches Vaterland“ apostrophiert wird? Es ist der deutsche Herrschaftsraum der deutschen Machthaber. Damals (ab 1871) waren das diverse Kaiser + Adelsszenerie + Großkapital. Später, bis heute, sind es primär Kapitaldynastien + der notwendige politische Zirkus. Letzterer mal mehr spaßig, mal mehr blutig. Die Dynastien der Macht (ein zeitgemäßerer Begriff wäre „Oligarchen“) und erst recht ihre Aktionen im Einzelnen sind wenig bekannt. Heute gehören zu ihnen die Springer (was ein Sammelname ist), Mohn/Bertelsmann, Quandt/Klatten, Piech/Porsche. Sie agieren in hohem Maße verdeckt, was besonders auch von den Clans zu sagen ist, die hinter der Rüstungsindustrie stehen, einer der mächtigsten der Welt. Übrigens erfüllen ALLE Parteien des Bundestages ihre Funktion als Stützen dieser über weite Strecken verdeckten Macht. Ich sagte: ALLE Parteien des Bundestages.

Hin und wieder begreift eine relevante Anzahl von Leuten aus dem Volk (niemals das ganze Volk) die Grundstruktur der ganzen Verarsche. Meist braucht es dazu die Schrecken mehrjähriger Krisen und Kriege. 1918 etwa haben die „vaterlandslosen Gesellen“ in Deutschland eine Revolution gemacht, die aber bald stecken geblieben ist. 1945 kam es nicht zu einem revolutionären Aufbegehren der deutschen „Patrioten“.

Der Vollständigkeit halber füge ich hinzu, dass ein „wirkliches Vaterland“, ein humanistisches tatsächlich erträumt und erstrebt wurde. Ich kenne meinen Hölderlin oder 1813 oder Robert Blum. Es gab sogar eine Staatsgründung, zu deren, wenn ich so sagen darf, vaterländischen Orientierung man sich durchaus bekennen konnte. Es war die DDR, und was ich meine läßt sich gut an ihren beiden Nationalhymnen ablesen; der einen, der offiziellen, mit dem schönen Text von Johannes R. Becher und der anderen, der nicht ausgewählten, mit dem schönen Text von Bertolt Brecht.

Patriotismus ist nur möglich als Solidaritätserklärung an alle Menschen dieser Welt. An 1. Stelle die menschlichen Interessen, nicht die nationalen, wie Frau Oertel meint. Immerhin formuliert auch das GG der BRD, dass die Würde des Menschen unantastbar sei, es formuliert nicht „die Würde der Deutschen“.

Als inhaltsleeres Wort, wie oben ausgeführt, ist „Patriotismus“ natürlich nicht „Rassismus“. Damit es dazu kommt, braucht es einen Gegenbegriff, am besten einen anderen „Patriotismus“, der den eigenen bedroht und gegen den sich also der eigene P. seiner Größe, Würde, Kraft, Exzeptionalität usw. versichern muß, um all diese Schätze schließlich mit allen Mittel zu verteidigen. Und je größer die Bedrohung, umso rücksichtsloser natürlich die nötige Verteidigung und die erlaubten Mittel.

Den Gegenbegriff lieferte in Dresden in aller Breite und unverschämten Demagogie Herr Ulfkotte. Wer diese Patrioten gegen die islamische Entschweinefleischung der Kindergärten in Stellung bringt, betreibt unverhüllte rechte Propaganda. Das ist nicht mit einer momentanen geistigen Umnachtung des Redners zu erklären. Ulfkotte lieferte eine ganze Batterie gleichrangiger Wahnbilder, und er hatte diese auch bereits eine Woche zuvor in Köln von sich gegeben. Diese antiislamische Agitation ist einen 1:1-Übertragung der antisemitischen Agitation der Nazis auf die Jetztzeit. Bezeichnend übrigens, dass Frau Oertel zur Zuspitzung ihrer antiislamischen Aussage sich des Kronzeugen Broder bediente, bekanntlich von Springers „Welt“. Da blitzte mal kurz auf, wie der rechte Protest („Lügenpresse! Lügenpresse!“) gänzlich auf der Linie der rechten Presse liegt. Das alles ist aus SA-Zeiten bestens bekannt.

Ich könnte weitere Momente rechter Propaganda aufzeigen, doch das soll es erst einmal gewesen sein.

Beste Grüße

vom opablogger.

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9 Antworten zu Antwort auf einen Kommentar von Harmut Müller (hostana)

  1. gast schreibt:

    Um etwas Belangloses oder Krudes als ebensolches zu bezeichnen, muss man doch nicht immer mit der Null-Definition ‚Rechts‘ daherkommen.
    Wenn Sie meinen, dass Ulfkotte aus einem Einzelfall auf das Ganze schließt und sich wie bei einem Wahn (bei diesem Argument sollte man sich den Fall Mollath in Erinnerung rufen) verhält – dann ist es doch möglich den Einzelfall als en berechtigtes Ärgernis stehen zu lassen, und die Verallgemeinerung zu kritisieren.
    Wenn mehrere oder viele Einzelfälle zusammenkommen, dann kann man doch verstehen, dass ein genereller Eindruck darin eine Materialisierung erblickt, und sich auf diese Weise zum Ausdruck bringt. Dann kann man fragen, inwieweit der Erfahrungshorizont sich mit dem eigenen deckt, dies respektieren, und trotzdem die Lösungsforderungen kritisieren – ohne die Null-Definition Rechts zu bemühen.

    Wenn der Wahrnehmung und Zuschreibungskomplex ‚Wahn‘ schon angemacht ist, dann darf man auch die eigene Wirkmachtszuschreibung hinterfragen. Welche Wirkmacht haben diese Demonstranten wirklich, und wie ist die Reaktion darauf? Angemessen nichtig? oder ist es angemessen, es einfach zur Kenntnis zu nehmen? Oder ist es gar angemessen, heftigst mit Bann-Sprüchen einzudämmen?

    Wenn ein Innenminister meint, ebenfalls Patriot sein vorgeben zu müssen, dann hat dies eine potentiell ganz andere Wirkmachtsnähe und Motivation, als wenn da tatsächlich dummes Zeug auf Demonstrationen proklamiert wird. Hätte die Demonstration Wirkmacht auf andere Menschen – dann wäre dies ein demokratischer Prozess, und wäre bedenklich – bedenklich ernst zu nehmen. Aber nicht immer nur in dem Sinne der Verbannung, sondern ernst nehmen im Sinne, dass man anders darauf reagiert, und den Kern der Bedürfnisse so aufdeckt, dass man selbst damit leben könnte, vor allem mit den daraus geführten Schlussfolgerungen.

    Einfacher ist es natürlich, Bedürfnisse mit kruden Schlussfolgerungen als Gesamtes zu verwerfen, mit Rechts zu bannen – um sich dann zu wundern, dass keine Kommunikation und Besserung/Beruhigung eintritt.

    • kranich05 schreibt:

      Sehr geehrter Gast,
      Was bei Pegida, Hogesa und vergleichbaren Veranstaltungen passiert, halte ich keineswegs für belanglos, deshalb meine Äußerungen dazu. (Ihr „krude“ lasse ich beiseite, das Wort ist mir zu modisch.) „politisch rechts“ gehört in den Bedeutungsbereich konservativ, reaktionär, elitär. Das ist zwar keine Definition (an der ich mich auch nicht versucht habe), ist aber mehr als Null.
      Die Unschärfe der politischen Bezeichnungen „links“ und „rechts“ ist mir bekannt, habe ich wiederholt im Blog thematisiert. Für überflüssig halte ich trotzdem beide Bezeichnungen nicht. Gegenstand meines Postings https://opablog.net/2015/01/06/gegen-welche-rechten/ ist es ja gerade, auf verschiedene Aspekte und Bedeutungen des Rechten hinzuweisen, besonders auch die mehr hintergründigen. Von „Bannstrahl“, zumal bezüglich verschiedener Elemente des Pegida-Gemenges, kann da wohl kaum die Rede sein.
      Ihrer Verteidigung des „Stehenlassens“ der „Einzelfalldarstellung“ kann ich leider gar nicht folgen. Vor zehntausend Menschen gibt es keinen Einzelfall. Ihr kritischer Hinweis zur Benutzung des Wahnbegriffs ist bedenkenswert. Zwar hat der Fall Mollath nicht bewiesen, dass es keinerlei Wahnvorstellungen gibt. Sicher gibt es sie auch im politischen Bereich. Dennoch würde/werde ich den Begriff in einer öffentlichen politischen Auseinandersetzung vermeiden.
      Im weiteren Text Ihres Kommentars wechseln sie in die Form „man“, was ich als störend empfinde.
      Falls Sie der Meinung sein sollten, dass „mehrere oder viele“ irgendwie „Einzelfälle“ zusammenkommen, die Sie berechtigen von der Gefahr der Islamisierung Dresdens, Deutschlands oder des Abendlandes zu sprechen, so sollten Sie diese Behauptung äußern. Am besten mit den zugehörigen massenhaften Beweisen (möglichst ohne Sarrazin- oder Broderzitate). Bevor es soweit ist, bleibe ich dabei, dies rechte oder reaktionäre Hetze zu nennen.
      Sie bieten, wenn ich Sie richtig verstehe, einen bunten Strauß von Möglichkeiten an, die „Wirkmacht“ von Pegida/Hogesa einzuordnen. Noch ein wenig bunter würde Ihr Strauß, würden Sie auch die zeitliche Dynamik berücksichtigen. Auch diesbezüglich können Sie meinem Ausgangsposting einige Anregungen entnehmen (solange wir keinen Zugang zu Planungsstäben haben). Übrigens, ein, zwei Anschläge ähnlich Paris und es laufen Hundettausende für Pegida (obwohl „die Islamisierung des Abendlandes“ um kein Jota zugenommen hat). Dann ist mancher „man“ auch dabei.
      Letzte Bemerkung zu Ihrer Wendung, es werde „tatsächlich dummes Zeug auf Demonstrationen proklamiert“ und zu Ihrer „demokratischen“ Ernstnehmerei desselben: Höchst beachtlich finde ich, dass von diesen Demonstranten selbst, außer einigen (wie sagten sie? „kruden“) Versatzstücken kaum etwas proklamiert wird. Es scheint buchstäblich, als hätte sich dieser „demokratische Aufschrei“ ein Schweigegebot auferlegt. Das lädt zum fröhlichen Interpretieren ein.

      Beim Friedenswinter um mal ein Gegenbeispiel zu erwähnen und auch bei den Montagsmahnwachen für Frieden mit allen Menschen gibt es viel Kommunikatiuon.
      Besserung/Beruhigung erwarte ich trotzdem vorerst nicht. Dafür werden andere, herrschende Kräfte sorgen.

      Beste Grüße
      opablogger

  2. Dian schreibt:

    Gesundes neues Jahr, lieber Opa, und danke für Deine unermüdliche Aufklärung!
    Aus aktuellem Anlass eine Sicht auf die jüngsten französischen Ereignisse von Ken Jebsen: http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/150108_ken_jebsen.pdf (Von Albrecht Müller hier empfohen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=24499 )

  3. Lutz Lippke schreibt:

    Bin auch mal wieder kurz da.
    Ich hatte mir zu Pegida bisher Funkstille verordnet. Insofern will ich nur Eindrücke beisteuern. Pegida erfährt eine enorme mediale Aufmerksamkeit, die AfD liebäugelt zögerlich, die Kanzlerin ist nicht begeistert und zeigt die Herrschafts-Raute. Die Innenminister wollen die Aufwiegler demaskieren.
    Der Frust auf Politik, Medien und auch Probleme der Integrations- und Flüchtlingspolitik sind im Grundsatz verständlich. Wie kommt es aber zur massiven medialen Präsenz der xGidas.
    Spontan hatte ich Bild-lesenden Kollegen, die entweder Pegida ablehnen oder begrüssen, vorgehalten, dass das doch ein Bild-Gewächs ist. Eben ein Gewirr von Obrigkeitsdenken und Untertanenwut. Nicht jeder Einzelne, aber die Tendenz, die Grundstimmung ist Bild. Bild-Wagner ist auch begeistert. Aber nicht von Pegida, sondern von Protest gegen die Pegida-Idioten: „Ich bewundere Menschen, die sich engagieren.“ schreibt er am 6.1.. Woran liegts? An Islamfeindlichkeit, an Deutschtümelei der Pegida? Oder doch eher an den Sprechchören „Lügenpresse, Lügenpresse“. Oder ist schlechte Werbung nicht doch gute Werbung? Ihr fordert, wir lehnen pikiert ab und setzen die Forderungen dann sukzessive um.
    „Ich bewundere Menschen, die sich engagieren.“ so Bild-Wagner, aber zu den Montagmahnwachen und zum Friedenswinter lässt Bild anderen Medien den Vortritt. Sind diese Leute, diese Themen unwichtig, diese Menschen für Bild-Wagner nicht engagiert genug?
    Nein, die intellektuell, herausfordernde Bearbeitung dieser Echoräume wird den „intellektuellen“ Medien überlassen, die mit einem DIT-Furz (Dreist-Intellektualisierten-Trick) diese Anliegen unter der Pegida subsummieren und damit ihrem denkfähigeren, aber wohlstandsverängstigten Konsumenten ausreden.
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=48407

    • Lutz Lippke schreibt:

      Ich wollte noch einwenden, dass es in unserer Gesellschaft meist um ein Gegeneinander bis hin zum Aufhetzen geht. Politik und Medien jonglieren freizügig mit Desinformation, Meinungsmache und Ängsten. Scheinbar ziellos, so wie Bild heute die soziale Hängematte beklagt und morgen mit Betroffenen wegen Sanktionen leidet. Aber wer sich nebenher die Vermögensverteilung und das Geschäftsgebaren in den höheren Kreisen betrachtet, kann sich bewusst werden, dass es dabei immer und vor allem um große Stücken am Kuchen und die Vernebelung der Sinne geht. Pegida ist dabei Teil des Konzepts, ob das die Teilnehmer wollen oder nicht. Ich meine, gegen Pegida kann ich nicht und mit ebenso wenig. Viel wichtiger ist das eigene Wollen, der positive Gestaltungswille und der Blick auf den Einzelnen, Familie, Freunde, den Kollegen, den Nachbarn. Man kann nicht Jeden mögen aber muss ihn wohl ertragen. Nicht zuletzt hilft das Wissen darum, dass es unter den normalen Menschen überall auf der Welt ein ähnlich hohes Potential an Friedfertigkeit, Leistungsfähigkeit und Gelassenheit gibt. Genau das ist das größte Hindernis für das sinnentstellte, emotional verkrüppelte Macht- und Besitzstandsstreben der asozial Kompetenten. Deswegen wird Verwirrung und Konkurrenz geschürt, um die dreiste Selbsterhebung Weniger über den großen „Rest“ immer wieder zu retten und neu zu formieren. Es kann also im Kleinen wie im Großen, im „Abendland“ wie im „Morgenland“ nur um bessere Lebensbedingungen und den Kampf wider dem arroganten, geschäftstüchtigen Nichtsnutz gehen. Der wohnt nicht in Flüchtlingsheimen.
      Zum Ende ein Tipp auf Wopp, den Coach für asoziale Kompetenz
      http://mediathek.daserste.de/Shows-im-Ersten/Timo-Wopp/Das-Erste/Video?documentId=25296116&topRessort=tv&bcastId=2673654

  4. Manfred Thaelmann schreibt:

    Die XXgida Sponsoren machen Schluss,
    Na ja, PEGIDA WAR eine Party, die von den Mainstreammedien, Superreichen organisiert und bezahlt wird. Klar haben die Einheizer und Disjockeys wie CSU, Sarrazin, AFD, Springers PRO Bewegungen, Lummer, Republikanern oder Broder Da dürfen, arme, dumme deutsche Schweine, die zu feige sind gegen Hartz4 zu demonstrieren, endlich mal ihren rassistischen Charakter zeigen.
    Hallo ihr Looser : Die Partybezahler- und Veranstalter haben keinen Bock mehr auf Euch, daher geht nach Hause und bekämpft die Katerstimmung.
    Oder macht endlich ne eigene Party gegen Hartz4 und für progressivste Reichensteuer . Am besten mit den Ausländern zusammen.
    Wie kann man Patriot sein, wenn man noch noch mal ein eigens Haus in Deutschland besitzt, sondern lebenslang überhöhte Miete an irgendwelche Schmarotzer (vielleicht sogar ein ausländische Fonds Gesellschaft) bezahlt ? Wenn Deutscland den Deutschen heisst, den BONZEN die Grossbetriebe, den Banken-, Versicherungen-, Land- und Immobilienbesitz wegzunehmen und in die Hand der deutschen Bevölkerung zu legen, klingt der Spruch doch schon viel netter, ODER ?

    • Lutz Lippke schreibt:

      Es heißt im (deutschen) Volksmund: „Man sägt nicht an dem Ast, auf dem man sitzt.“
      Der Pegida-Deutsche ahnt ja vielleicht zuweilen eine ganze Menge, aber diese Volksweisheit ist für den „ehrbaren“ Pegidianer wohl so existenziell wie die Schmutzgrenze am Fussabtreter „Herzlich Willkommen!“.
      Wenn der Pegida-Deutsche nun wegen der Verhältnisse schon mal sägen will oder muss, konzentriert er sich sehr auf den Ast, auf dem er sitzt. Scheuklappen!
      Die Aasgeier am freien Himmel des GGG und der Macht sieht er nicht mehr, nur noch deren huschende Schatten am Boden, die er wohl für gefährliche, fremdartige Monster von niederer Art hält. Bloooß nicht am eigenen Ast sägen!

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