Odessa in diesen Tagen – Faschisten sorgen für Ordnung – Selbstdarstellung des Rechten Sektors vom 29.9.2014

(Unabhängig vom folgenden Video: Lesenswert zum Selbstverständnis der faschistischen Saubermänner auch hier.)

Gefunden auf der Facebookseite der Montagsmahnwachen.

Zur Erläuterung heißt es dort: „Dieses Video wurde vom offiziellen „Rechte Sektor“-YouTube-Kanal am 29. September veröffentlicht. Eine Bande des Rechtes Sektors öffnet gewaltsam die Türen zu einem Büro, in dem sich vermutliche Drogenhändler verstecken.
Niemand gab dem faschistischen Rechten Sektor die Befugnis, so zu handeln. Jedoch sind sie mit die stärkste Kraft in Odessa und können sich frei bewegen und handeln – die Polizei ist machtlos bzw. verängstigt.
Diese Faschisten erfahren Unterstützung aus der Regierung Kiews und haben somit Handlungsfreiheit.

Die Türen wurden aufgebrochen, zwei Zivilisten gewaltsam gefesselt und misshandelt – auf offener Straße.
Es ist gut möglich, dass diese Zivilisten mit Drogen handeln – jedoch handelt es sich hierbei nur um einen Vorwand, um das gewaltsame und barbarische Vorgehen des Rechten Sektors zu rechtfertigen.

Die mit Plastikhandschellen gefesselten Zivilisten wurden danach mit roten Spray „markiert“ und an einen Laternenpfahl gebunden.
Diese grausame Behandlung wurde vor den Augen vieler Mitbürger in Odessa durchgeführt – auch die Polizei schaute tatenlos zu.

Somit wird die Bevölkerung an das neue Herrschaftssystem gewöhnt. Offene Bestrafungen und Misshandlungen stehen bald an der Tagesordnung – falls der Rechte Sektor und die Faschisten im allgemeinen weitere Unterstützung erfahren.

Es ist genau die selbe Entwicklung wie in Libyen und Syrien von 2011 an. Die von westlichen Staaten unterstützten Terroristen okkupieren ganze Landesteile und führen neue Herrschaftssysteme basierend auf roher Gewalt ein.
Die Bestrafung von Drogenhändlern ist dabei nur der Anfang der gewaltsamen Repression und der öffentlichen Demütigung.

Dabei war von Beginn des Euromaidan an bekannt, dass viele Faschisten selber unter Drogeneinfluss standen. Die öffentliche Bestrafung von Drogenbesitz ist somit nur ein Vorwand – die weiteren Entwicklungen in der von Kiew beherrschten Ukraine stehen in einem sehr schlechten Licht.

Der offene Faschismus ist nach Europa zurückgekehrt – gedeckt durch unsere demokratischen Regierungen.“

Ein Kommentator auf der genannten Facebookseite setzt dagegen:

Free Donbass!

 http://youtu.be/DN-Ac20bL18

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