Heute vor fünf Monaten, am 2. Mai 2014,

verübten ukrainische Faschisten das Massaker von Odessa (konzentrierte Informationen hier: „HA’OLA“).

Auf eine solche Tat sind eigentlich nur zwei – alternative – Reaktionen möglich:

– entweder umfassende Aufklärung des Geschehenen und Bestrafung der Schuldigen gemäß der Schwere ihrer Verbrechen

– oder Ignorierung und Vertuschung der Tat, keine Aufklärung, keine Bestrafung der Schuldigen, keine Sühne.

Für die zweitgenannte Verfahrensweise hat sich die Kiewer Junta entschieden aber nicht nur sie, sondern auch alle die westlichen Regierungen, Medien und RegierungsHilfsOrganisationen (sog. NGOs), die mit Kiew kooperieren.

Diese zweite Verfahrensweise enthält immanent die Garantie, dass bei Vorliegen entsprechender Bedingungen die gleichen oder vergleichbare Verbrechen erneut begangen werden. Die ukrainischen Faschisten haben inzwischen vielfach und bis in die jüngste Vergangenheit diese Garantie eingelöst.

Das dokumentiert u. a. Saker hier und hier:

„In Charkow wurde ein Mann aufgespießt auf das Gitter einer Kirche gefunden. Sein Körper war mit einem Band an das Gitter festgebunden. Medizinische Handschuhe wurden am Tatort gefunden. Nach Augenzeugenberichten war er vom Rechten Sektor unter dem Verdacht, er sei ein Sympathisant von Neurussland, ermordet worden. Nach dem offiziellen Polizeibericht hat der Mann sich selbst aufgespießt, und, wie man wohl annehmen muss, dann noch Zeit und Energie gefunden um sich sicher an das Gitter mit dem Band festzubinden.“

In der deutschen Medienlandschaft, hier im „freien Westen“, ergehen sich gebildete Leute in feinsinnigen Differenzierungen, wie faschistisch das Kiewer Regime sei oder nicht. Weitere naheliegende Differenzierungen, wie weit „freiheitliche Politiker“ (ich meine Merkel, Steinmeier, Gauck, Harms usw. usf.) mit Faschisten kooperieren dürften oder nicht, werden eher beschwiegen.

Ich überlege, ob man die Genannten als „Faschistenversteher“ bezeichnen sollte. Eine mögliche Bezeichnung aber zu schwach, denn sie bringen mehr auf als nur Verständnis. „Faschistenkooperationspartner“? Das ist zutreffend aber ein Wortungetüm. Außerdem erfasst dieser Begriff nur das empirisch Faktische, sagt nichts über den Gesinnungshintergrund. Mir fällt der gute deutsche Satz ein: „Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist!“ Goethe hat ihn geprägt. Auch was Goethe anschließend formulierte, verdient Beachtung: „Weiß ich, womit du dich beschäftigst, so weiß ich, was aus dir werden kann.“ 

Zweifellos sind sie regelmäßig mit Faschisten beschäftigt, unsere freiheitlichen Oligarchen- und Faschistenkooperierer.

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2 Antworten zu Heute vor fünf Monaten, am 2. Mai 2014,

  1. Pingback: Heute vor fünf Monaten, am 2. Mai 2014, verübten ukrainische Faschisten das Massaker von Odessa | barth-engelbart.de

  2. Goehte war ein kluger Mann. trifft insbesondere auf unsere Politker zu. Nur vor der Wahl lassen sie sich von kleinen Leuten kontaktieren; all die andere Zeit bekommen Beschwerdeführer sofern sie sich über politisch gelenkte faule Grundstücksgeschäfte beschweren verarschende Antworten mit hochnäsigem Abschluss: Wir hoffen Ihnen geholfen zu haben! Ich möchte nicht wissen, wie hoch die Immobilien und Hausgrundstücke überschuldet wurdenn, welche nach der Einheit so wie in unserem Falle Dorotheenstr. 16 in 12557 Berlin im Jahr 1993 über die OFD der Kommunalen Wohnungsgesellschaft am Ort zugeordnet worden sind, obwohl es das Amt zur Regelung offener Verrmögensfragen zuständig war!

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