Es gibt unbestrittene Tatsachen

Solche sind:

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Im laufenden Krieg hat Israel hunderte Menschen/Zivilisten in Gaza ermordet.

Die Palästinenser/Hamas haben in diesem Krieg keinen ( nach manchen Berichten einen) Zivilisten ermordet.

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Die US-ukrainischen Machthaber und Faschisten haben bei ihrem laufenden Terror in der Ostukraine hunderte Zivilisten ermordet.

Die ostukrainischen Kämpfer/Separatisten haben keine Zivilisten ermordet.

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Das sind Tatsachen, die selbst die offizielle Propaganda des Westens nicht bestreitet. Tatsachen verlangen zwar Interpretation, vor jeder Interpretation/Deutung müssen sie jedoch zur Kenntnis genommen, d. h. in ihrem eigenen Gewicht akzeptiert werden.

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4 Antworten zu Es gibt unbestrittene Tatsachen

  1. Joachim Bode schreibt:

    Opa vergisst zu erwähnen:

    Die zivilen Mordopfer (darunter nicht wenige Kinder!) beruhen – als angebliche Kollateralschäden, ich behaupte: voll beabsichtigt – auf der Durchsetzung westlicher Werte.
    Deshalb gibt es auch keine Ermahnung der Täter z.B. aus Richtung Berlin, was der Nah-Ost-Kenner Dr. Michael Lüders gestern Abend in den Tagesthemen (ZDF) ausdrücklich bedauert hat.

    • Joachim Bode schreibt:

      Gibt es jetzt die „Wende“?

      Dieser Tag erinnere uns daran, wie wichtig es sei, mutig zu unseren Werten zu stehen und uns nicht mitschuldig zu machen, wenn anderen Unrecht geschehe, sagte Gauck. „Wir haben eine Wahl zwischen Handeln und Untätigkeit, auch zwischen Reden und Schweigen.“

      http://orf.at/stories/2238678/

      (orf hat das sicher nicht ohne Grund in die Rubrik „stories“ – deutsch: Erzählungen, Geschichten – eingeordnet…., ich würde es mit „Fabeln“ oder „Märchen“ noch treffender übersetzen… )

      • Joachim Bode schreibt:

        Und hier eine Stimme, die begriffen hat, was mit den Werten des Widerstands gegen die Faschisten tatsächlich gemeint ist:

        http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/todenhoefer-massloser-angriff-der-israelis-auf-gaza-100.html

        Das Video ist zeitlich nur noch wenige Tage lang verfügbar.
        Kann es jemand speichern und hier einstellen?

      • Breitenbach schreibt:

        Leider hat es mit der Ru­brik »sto­ries« viel­leicht noch ei­ne an­de­re als feuil­le­toni­sti­sche oder gar iro­ni­sche Be­wandt­nis, auch wenn an Herrn Bo­des Über­set­zung nicht zu rüt­teln ist. Denn in die mo­der­ne Wis­sen­schaft ist seit lan­gem die aus außer- wie an­ti‑wis­sen­schaft­li­chen Ka­nä­len stam­men­de Un­sit­te ein­ge­sickert, das Ak­tions­po­ten­tial von mensch­li­chen Ge­hir­nen nicht nur im an­glo­ame­ri­ka­ni­schen Raum he­rab­set­zend, mensch­li­che und außer­mensch­li­che Ge­schich­te glei­cher­maßen als »sto­ry« zu be­trach­ten, der außer dem er­zäh­le­ri­schen (sto­ry­tel­ling) kein an­de­rer Wert zu­zu­mes­sen sei. Ge­schich­te (nicht nur mensch­li­che, son­dern auch Na­tur­ge­schich­te) und Ge­schich­ten er­zäh­len, dies, so die gel­ten­de Lehr­mei­nung, ste­he in pa­ri. – In dem Fall könn­ten wir uns al­ler­dings den gan­zen Auf­wand er­spa­ren, der mit Wis­sen­schaft ih­rem We­sen nach un­wei­ger­lich ver­knüpft ist, und uns was Leich­te­res aus­den­ken – »Wis­sen­schaft light« fällt mir da­zu ein. In der Pra­xis lie­fe dies auf die vor­wis­sen­schaft­li­che Me­tho­de von Ver­such und Irr­tum hi­naus – ein enor­mer Auf­wand, wel­chem die Wis­sen­schaft seit ih­rer neu­zeit­li­chen Wie­der­er­weckung zu­nächst ge­ra­de ab­hel­fen soll­te, was sie be­kannt­lich er­fol­greich be­werk­stel­lig­te.
        »Kön­nen« könn­te sie zwar im­mer noch; nur »Sol­len« soll sie halt nicht mehr. Denn die na­tur­wüch­sig aus der ka­pi­ta­li­sti­schen in ei­nen qua­si‑ge­schichts­lo­sen Zu­stand über­ge­tre­te­ne Mo­no­pol­wirt­schaft ent­bin­det vom un­wei­ger­lich dem öko­no­mi­schen Kon­kur­renz­druck ge­schul­de­ten In­no­va­tions­zwang. Be­reits Freud fiel auf, daß der Em­pi­rio­kri­ti­zis­mus – um den Aus­druck Le­nins zu ver­wen­den (Freud sprach statt­des­sen von »Anar­chis­mus«) – sich die Auf­ga­be ge­stellt hat, die Wis­sen­schaft mit ih­ren ei­ge­nen Mit­teln zum Selbst­mord zu trei­ben.

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