Man glaubt den eigenen Augen nicht!

Die Terroristen des faschistischen Kiewer Regimes fahren durch Mariupol und knallen protestierende Zivilisten ab.  

Kanzlerin Merkel hat sich jetzt das Prädikat „Faschistenfreundin“ verdient. 

Quelle: chartophylakeion.

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11 Antworten zu Man glaubt den eigenen Augen nicht!

  1. Pingback: Die Terroristen des faschistischen Kiewer Regimes fahren durch Mariupol & knallen protestierende Zivilisten ab. | barth-engelbart.de

  2. peter Klemm schreibt:

    Die offiziellen Politiker: Faschistenversteher.

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  3. Lutz Lippke schreibt:

    Die „Notwendigkeit“ der dokumentierten Erschießungen ordnet Merkel so ein:
    (Auszüge: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Samstag, 10. Mai 2014, Pressemitteilung 141)

    „Die Abhaltung freier und fairer Präsidentschaftswahlen in der Ukraine am 25. Mai ist von herausragender Bedeutung“
    „Alle Beteiligten sollten auf Gewalt und Einschüchterung sowie auf provokative Handlungen oder Erklärungen verzichten.“
    „Dies wird es den ukrainischen Sicherheitskräften ermöglichen, auf den Einsatz von Gewalt zu verzichten.“
    Quelle: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2014/05/2014-05-10-erklaerung-stralsund.html

    Die Erschießungen unbewaffneter, friedlicher Protestler durch „ukrainische Sicherheitskräfte“, ist dem Kanzleramt zufolge den provokativen Handlungen und Erklärungen der ukrainischen Bürger geschuldet. Die Fehlhandlung ist hier z.B. allein freistehend mit erhobenen Armen Todesschützen ansprechen.
    Merkel bekräftigt die Konsequenzen, die der Europäische Rat am 06.03.2014 für den Fall solcher provokativen Störungen der Wahl ziehen will.

    In der Erklärung der Staats- und Regierungsschefs zur Ukraine vom 06.03.2014 wird erklärt:
    „Wir loben den Mut und das Durchhaltevermögen, die vom ukrainischen Volk in den letzten Monaten und Wochen gezeigt wurden.“
    „Die Europäische Union würdigt die maßvolle Reaktion, die die neue ukrainische Regierung
    bislang gezeigt hat.“
    „Wir sind auch bereit, unverzüglich auf Ersuchen um humanitäre Hilfe zu reagieren.“
    Quelle: http://gr2014.eu/de/news/press-releases/au%C3%9Ferordentliche-tagung-zur-ukraine-632014

    Die Planungen u.a. dieser Erschießungen gehen auf Abstimmungen mit bekannten Vertretern der EU seit mindestens 2010 zurück. Die Kamera-Schusssalven im Video unten stellen eine wortlose Kodierung der nun umgesetzten Aktionen dar. Der Abbruch der internationalen Gespräche mit Russland (u.a. G8), Sanktionen und die Unterstützung der militärisch-kriminellen Einschüchterung und Gewalt gegen die ukrainischen Bevölkerung durch faschistische Kräfte sind die Mittel der EU-Administration zur Sicherstellung der Wahlen und des angestrebten Assoziierungsabkommens.
    http://tvnewsroom.consilium.europa.eu/event/foreign-affairs-council-march-2014/eu-ukraine-relations1

    Die Erschießungen sind also auch aus Merkel-Sicht maßvoll und zur Durchsetzung freier Präsidentschaftswahlen und des Assoziierungsabkommens notwendig. Die ukrainische Bürger sollen daher besser auf provokative Handlungen und Erklärungen verzichten. Ob damit auch die Beteiligung, Nichtbeteiligung und das Abstimmverhalten bei den angestrebten Wahlen gemeint ist, lässt sie offen.

    Vielleicht sollten wir über sinnvolle Möglichkeiten der Meinungsäußerung zu dieser Haltung von Merkel und der EU-Administration bei den zum gleichen Termin geplanten Europawahlen diskutieren.

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    • kranich05 schreibt:

      Danke für den Link auf’s BRD-Propagandaamt.

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    • Lutz Lippke schreibt:

      Nachtrag vom WDR-Europaforum am 08.05.2014:
      Deppendorf: Wenn sich Putin etwas bewegt, werden Sie dann auch die Kiewer Regierung auffordern, sich zu bewegen und die Militäraktionen einzustellen?

      BK´in Merkel: Es ist ja so: Kompromisse kann man nicht finden, indem sich eine Seite überhaupt nicht bewegt. Aber jetzt sind natürlich Verhärtungen eingetreten, auch dies über viele, viele Tage hinweg. Deshalb kann man auch nicht erwarten, dass alles, was von ukrainischer Seite kommt, nun mit einem Mal sofort wieder eingestellt wird. Es ist so, dass jeder Staat das Recht hat, für sich auch das Gewaltmonopol einzuklagen. Es ist zum Zweiten so, dass man klug handeln muss. Das gilt für alle Politiker auf der Welt. Dazwischen immer den richtigen Weg zu finden, ist natürlich auch nicht einfach.

      Fazit:
      Frau Merkel betont das Recht JEDES Staates (also auch BRD), für sich das Gewaltmonopol einzuklagen, so auch durch standrechtliche Erschießungen einzelner, unbewaffneter Protestierer. Das geht weit über die Todesstrafe nach Gerichtsverfahren hinaus. Es ist die Befürwortung von Terrorakten gegen Zivilisten durch die amtierende Bundeskanzlerin in Deutschland.

      Frau Merkel nimmt für sich den Umbruch 1989 in Anspruch:
      „Man braucht manchmal einen langen Atem. Es hat sich – das haben wir doch in Deutschland erlebt – auch gelohnt, dass man einen langen Atem hatte. Sonst säße ich heute nicht hier – oder Sie säßen nicht hier.
      (Heiterkeit)
      Ich säße nicht hier und Sie säßen nicht hier.
      (Beifall)
      Ich war in DDR-Zeiten nicht hier, und Sie säßen hier auch nicht.“

      Ich distanziere mich ausdrücklich von dieser Geschichtsfälschung. Merkel hatte in der Wendezeit weder einen langen Atem, noch steht sie mit ihrer heutigen Politik in der Tradition des friedlichen Umbruchs von 1989.
      Dass die führenden Medienkader der Bundesrepublik Deutschland hierzu applaudieren statt Merkel für diesen Missbrauch auszupfeifen, zeigt deren Charakterlosigkeit und erinnert deutlich an die Propagandafunktion der Medien in der Zeit vor 1989.

      Quelle: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2014/05/2014-05-08-merkel-wdr-europaforum.html?nn=391850

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  4. tokchii schreibt:

    Ich verstehe nicht, warum alle Foren im Netz voll sind mit Meinungsäußerungen, die der Regierungsmeinung entgegengesetzt sind, die die „Interimregierung“ für faschistisch halten, nicht für unterstützenswert und warum dies unsere Regierung so wenig beeindruckt, dass es offensichtlich nicht einmal wahrgenommen wird.

    Ich sehe eine gewisse Doppelmoral in der westlichen Beurteilung der Ukraine Krise. Während Yanukovic davor gewarnt wurde, Militär gegen das eigene Volk einzusetzen, wird Yazenjuk dabei unterstützt, selbiges zu tun, man finanziert ihn sogar. Selbst grausame Brandanschläge werden akzeptiert und nicht abgelehnt. Wenn das die „demokratischen Werte“ sind, die man beabsichtigt zu exportieren, dann Gute Nacht, Friedensprojekt Europa.

    Dies denken außer mir wohl recht viele deutsche Bürger, die Presse hat sogar schon eine Bezeichnung für diese Meinung/Ansicht/Einstellung gefunden, sie werden abfällig „Putin-Versteher“ genannt.

    Warum allerdings beim verteilen von Steuermilliarden die Bürger dermaßen missachtet werden, es sind nicht wenige, evtl. gar eine Mehrheit, die den Regierungskurs nicht unterstützen, das leuchtet mir echt nicht ein. Unsere Politiker sind Volksrepräsentanten, keine Diktatoren, zumindest theoretisch. Offensichtlich ist das in Vergessenheit geraten. Nicht nur bei den Politikern, auch bei den Medien.

    Wer während des Europa-Wahlkampfs hauptsächlich mit Engagement außerhalb der Gemeinschaft „wirbt“, bekräftigt jedenfalls in meinen Augen die bereits vorhandenen Abspaltungswünsche innerhalb der EU, wie sie etwa von Groß Britannien bereits geäußert wurden.

    Ich glaube auch nicht, dass ein Beitritt der Ukraine erfolgversprechend ist, wenn er mit Militärgewalt erzwungen wird. Im Gegensatz zu den Machthabern.

    Ob mein Wahlverhalten jedoch irgend eine Art Einfluss auf dieses Vorhaben haben wird, wage ich zu bezweifeln. Die CDU und die SPD werden doch ohnehin die Gewinnerparteien sein, egal wie ich abstimme. Würde ich die Wahl boykottieren, wäre das Ergebnis auch nicht anders, und die erforderliche Stimmanzahl für eine gültige Wahl würde trotzdem erreicht werden…

    ….und die Doppelmoral wird bleiben. Genauso wie das schlechte Wetter….

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    • Lutz Lippke schreibt:

      Das Unverständnis ist auf jeden Fall berechtigt. Allerdings glaube ich nicht, dass die Regierenden das nicht wahrnehmen und unbeeindruckt sind. Selbst unter der Annahme, dass sie von vielen Details abgeschirmt werden, sitzt ihnen die Unsicherheit schon in den Knochen. Nicht wegen der Moral und der persönlichen Integrität. Das Hochbuckeln im politischen Raubtierkäfig haben sie nicht mit Wahrhaftigkeit und Moral betrieben. Konditioniert auf Ränkespiele, kleine und große Intrigen bleibt ihnen derzeit nur starres „Augen zu und durch“ oder doppelzüngiges Lavieren mit hohlen Phrasen.
      Wie zynisch diese Phrasen angesichts der Tatsachen wirken, habe ich in meinem Kommentar mit bewusster Zuspitzung verdeutlichen wollen. Sie können es eben nicht besser. Sie sind gleichermaßen Opfer des politischen Systems als auch ihrer politischen Selbstvermarktung. Merkel und Steinmeier sind dafür Musterbeispiele.
      Hinzu kommt, dass sie in der jetzigen akuten Phase auch Getriebene eines globalen Abhängigkeitswahns sind, deren Auswirkungen sich nicht durch moderates Umsteuern auflösen lassen. Sie müssten ihre Fehler, ihr Scheitern und ihre Verantwortung unumwunden eingestehen. Das wäre mutig. Aber woher sollte dieser Mut kommen? Es wird wohl eher auf ein starrsinniges Kurshalten hinauslaufen, wie es Merkel sich schon von Honecker und Kohl abgeschaut hat. Sicher ergänzt um Durchsitzungskraft in Hinterzimmern und eine Maskerade des ruhigen Abwägens. Dazu die selbsthypnotisierende Beschwörung: Wir sind doch die Guten.
      Es ist also wichtig, deutlich auszusprechen, dass diese Selbstdarstellung nicht stimmt und das wir die Akteure persönlich für ihr skandalöses Handeln verantwortlich machen werden. Die gesamte politische Klasse und auch die Medien müssen sich fragen lassen, wo sie wirklich stehen und wie sie sich die Abwendung von Schaden für die Bevölkerung vorstellen. Substanz ist allerdings von dort kaum zu erwarten.
      Der Frieden in Europa, der Euro und unsere verfassungsrechtlichen, demokratischen Grundlagen werden nicht durch Euro-Skeptiker, politische Radikale oder Putin gefährdet, sondern genau durch diese „bürgerliche“ Politikkaste und deren Propagandagurus der Leitmedien. Genau die Leute, die uns Demokratie als ermüdendes Gezerre um Partialinteressen und Symbolpolitik verkaufen wollen und in Hinterzimmern die großen Geschäfte absegnen. Nicht von ungefähr versichert sich diese Schicksalsgemeinschaft bei Terminen wie dem WDR-Europaforum am 08.05.2014 gegenseitig Zusammenhalt und Gefolgschaft. Dieses Signal der Geschlossenheit soll Abweichler auf Kurs halten.

      Es wäre also vorstellbar, dass eine signifikant niedrige Wahlbeteiligung bei den Europawahlen auf dieses fragile Rettungsbündnis der Intriganten nicht ohne Einfluss bliebe. Der Nachteil ist jedoch, dass damit kein konkretes Statement verbunden ist. Die Wahl einer kleinen Partei würde dagegen ein klareres Bekenntnis darstellen, führt vermutlich aber nicht zu politischen Konsequenzen. Es nährt die wirkungsarmen Kleinen nur mit kompromittierender Wahlkampfkostenerstattung und Minibeteiligung.

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      • Frieder Kohler schreibt:

        „Die gesamte politische Klasse und auch die Medien müssen sich fragen lassen, wo sie wirklich stehen und wie sie sich die Abwendung von Schaden für die Bevölkerung vorstellen“ – und wie verhält sich die Bevölkerung, das Wahlvolk im eigenen „Milieu“?
        Bei F.M. Dostojewskij (Worte wie Spiegel/Herder) fand ich die Sätze „Ohne ein bestimmtes Ziel, ohne nach diesem Ziel ständig zu streben, lebt kein einziger lebendiger Mensch. Verliert der Mensch Ziel und Hoffnung, so verwandelt er sich nicht selten vor lauter Langweile in ein Ungeheuer.“ Langeweile im eigenen politischen Umfeld (Gemeinde-, Kreis-, Landespolitik) dürfte (?) in Baden-Württemberg und Bayern (Justizskandale!) nicht entstehen und die Pläne der KKW-Betreiber müßten doch Tausende auf die Straßen und Plätze treiben! Dürfte – müßte – und was ist?
        Kennen die Unbeteiligten, die Stillen im Lande Hermann Hesse und leben nach dessen „Bekenntnis“:“Holder Schein, an deine Spiele sieh mich willig hingegeben; Andre haben Zwecke, Ziele, Mir genügt es schon zu leben“.!
        „Fremdes Leid macht nicht gescheit“ – die Ukraine ist doch so weit weg!

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        • Lutz Lippke schreibt:

          Ich glaube das Abwerten des Volkes bringt nichts. Die Menschen gehen arbeiten, versorgen Kinder, wollen in ihrem Leben glücklich sein. Sie zahlen Steuern, halten sich an Regeln und erwarten das auch von den Anderen. Viele leisten Enormes für diese Gesellschaft. Von den Wenigsten werden sie als Leistungsträger erkannt und gewürdigt. Wäre die Mehrheit so intrigant und unfähig wie die politische Klasse, die Propagandamedien und (wie wir erst jetzt wissen) auch vieler vermeintlicher Alternativen, dann liefe gar nichts. Wo bleiben die Stimmen der Intellektuellen, der Wissenschaftler, der Künstler? Alle kompromittiert?
          Es kommt darauf an, das Selbstbewusstsein gegen diese herrische Taugenichtse wiederzugewinnen, unterscheiden zu lernen wer wahrhaftig ist, wer täuscht und nicht zuletzt den grundehrlichen, respektvollen Umgang des Alltags in die politische Auseinandersetzung zu tragen.
          Ich wünschte mir, die Menschen in Europa, der Ukraine und Russland träfen sich am 25.05.2014 auf Plätzen und in Parks und feiern den ganzen Tag bei Sonnenschein das Ende der politischen Intriganz und demonstrieren Frieden. Das wäre meine Wahl.

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          • Frieder Kohler schreibt:

            „Ich glaube das Abwerten des Volkes bringt nichts“ – und steht mir/uns nicht zu, muß deshalb auch nicht begründet werden! Aber mit den „eigenen Augen“ und den „eigenen Ohren“ ist im Familien-, Freundeskreis festzustellen, daß an den Themen „der politischen Intriganz“ wenig Interesse besteht, „Laut(e)“ geben unanständig ist und den Frieden im Ländle stört, wo doch der Südwesten zusammen hält ( Studie sieht starke gesellschaftliche Bindung in Baden-Württemberg): Näheres in http://www.schwaebische-post.de/ueberregional/politik/10399076/ . Also: „Einer ist keiner“ – oder „Jeder deckt jede/n“ , und dazwischen ist Platz für jede Menge (un-)friedlicher demonstrativer Aktionen, vom (Parteien-)Stammtisch bis vor den Altar oder zur Kanzel!

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  5. walterfriedmann schreibt:

    Hat dies auf Europapolitik rebloggt und kommentierte:
    Ukraine 10.05.2014

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