Werner Fuß-Zentrum: Morgen T4-Umzug!

Demonstration zur Erinnerung an die medizinisch-psychiatrischen
Massenmorde und als Zeichen des andauernden Widerstandes gegen die
heutige Zwangspsychiatrie.

Am 2. Mai findet zum 20. Mal der T4-Umzug in Berlin statt. Der 2. Mai ist der
internationale Tag zur Erinnerung an die Verbrechen der NS-Psychiatrie und ihrer
Kooperateure und Tag des gegenwärtigen Widerstandes gegen die
Zwangspsychiatrie. Dabei starben ab 1939 mit Beginn der sogenannten ‚Aktion
T4′ in den Gaskammern der Psychiatrien und später durch Giftspritzen und
Verhungernlassen bis ins Jahr 1948 ca. 300 000 Menschen. Und ebenfalls erinnern
wir an die Opfer der Psychiatrie, die vor 1939 gequält, zwangssterilisiert und
ermordet wurden und auch derer, die (bis) heute in den Psychiatrien und auch
außerhalb aufgrund einer sogenannten Diagnose gequält, entmündigt, verleumdet und ihrer Freiheit beraubt werden.

Der Umzug beginnt am 2. 5. 14 Uhr an der Gedenkplatte in der Tiergartenstraße 4 beim
Eingang der Philharmonie.

Ausführliche Information hier. 

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3 Antworten zu Werner Fuß-Zentrum: Morgen T4-Umzug!

  1. Vernon schreibt:

    Die Nazi-Diktatur liegt weit zurück. Bevor man die heutigen Psychatrien erwähnt, muss der Vollständigkeit halber auch die Ulbricht-Dikitatur erwähnt werden, was vermutlich so manchen heute politisch aktiven neuen BRD-Bürger nicht gefallen wird: Wer nicht für den Sozialismus war, ist behandlungsbedürftig, vollkommen klar! Und er wurde auch behandelt!

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    • kranich05 schreibt:

      Sie irren, dass die Nazi- Diktatur weit zurück liegt.
      Weit zurück liegt die „Ulbricht-Diktatur“. ?? So what!
      Sie irren auch, dass VOR heutiger Psychiatriekritik ein antisozialistisches Bekenntnis stehen muss.
      Im übrigen verweise ich Sie auf die Walter von Baeyer Gesellschaft mit ihrem verdienten Vorsitzenden Dr. Weinberger, die, meines Wissens, eine solide Arbeit leistet zu den Psychiatriemiβbräuchen im Realsozialismus.

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  2. Lutz Lippke schreibt:

    Ich werd mal sehen, ob ich da mit Verspätung noch Anschluss finde. Es ist natürlich nicht egal, wessen „Traditionen“ heute fortgesetzt werden. Aber klar ist ja wohl, dass jeder Missbrauch der Psychatrie unsäglich ist und unbedingt gestoppt werden muss. Dazu mit seinem Protest beizutragen, ist wohl Jedermann berufen.

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