Die „himmlische Hundertschaft“

Wer die „rekrutiert“ hat, wird aufgedeckt werden!

Estland bestätigt die Echtheit des Mitschnitts.

Mehr hier und hier, siehe auch hier und hier.

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Jetzt, 19.30 Uhr, drei Stunden nach seiner Veröffentlichung, ist das Video auf youtube bereits weit über 100.000 x  angeklickt worden.

Bei Tagesschau und SPON existiert es nicht!

„Parteibuch“ (hier) analysiert weitere Aspekte des Umgangs der westlichen Blödmaschinen Medien mit dem geleakten Telefonat:

„Der RT-Artikel zum Telefonat ist mittlerweile mehr als vier Stunden alt. Außer vielen russischen Medien haben auch internationale Medien inzwischen über das Telefonat berichtet. Bei Google News finden sich etwa etwa Prensa Latina aus Kuba, B92 aus Serbien, der russisch-indische Russia & India Report, die alternative Nachrichtenseiten Global Research aus Kanada und Inner City Press aus den USA, Thanh Niên aus Vietnam und The Nation Newspaper aus Sri Lanka. In den gleichgeschalteten zionistischen Propaganda-Medien der westlichen Wertegemeinschaft herrscht hingegen nach wie vor eine Totenstille dazu, die nur bislang nur, wie oben geschrieben, vom britischen Telegraph und Channel 4 durchbrochen wurde. Amerikanische, deutsche, französische, spanische und italienische Medien haben über das Telefonat bisher kein Wort verloren. Alle Medien dieser Staaten, zynisch oft “freie Presse” genannt, sind offenbar auf Nachrichtenunterdrückung konditiert und offensichtlich gleichgeschaltet. Es ist davon auszugehen, dass jeder mit der Ukraine befasste “Journalist” von dem Telefonat längst weiß, aber niemand von den Lügenpropagandisten der verkommenen Massenmedien der westlichen Welt darüber berichten darf oder will, bevor er eine explizite Anweisung hat, welcher Spin auf die Geschichte gesetzt werden soll, wobei jeder Journalist verstehen dürfte, dass diese Geschichte brisanter als Watergate ist.“

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38 Antworten zu Die „himmlische Hundertschaft“

  1. gabrielewolff schreibt:

    Der Außenminister von Estland schildert seine Eindrücke nach einem Besuch in Kiew, und teilt mit, was ihm dort von verschiedenen Personen gesagt worden sei. Darunter auch, daß nach dem Gefühl einer Ärztin (entsprechende Untersuchungen haben nicht stattgefunden) sowohl Oppositionelle als auch Sicherheitskräfte mit derselben Munition erschossen worden seien, was nach Ansicht dieser Ärztin dafür spreche, daß die neuen Koalitionäre für das Blutbad verantwortlich seien. Gerüchtsweitergaben gehören zu einem Eindrucksbericht.
    Und?
    Was soll der Bericht des Außenministers beweisen, nachdem man Aktenteile gefunden hat, die Janukewitschs Involvierung in die Eskalation belegen? Es war doch klar, daß Janukewitsch nach der Einigung unter Zusammenraffung seiner ergaunerten Millionen bis Milliarden das Land verlassen würde: schließlich war eine Untersuchung der Befehlskette bis hin zu ihm selbst vereinbart worden, was den Schießbefehl für die Sicherheitskräfte angeht.

    Nicht, daß die jetzige Regierung einen Deut besser wäre: auch Timoschenko ist eine Ex-Oligarchin, die ihre Schäfchen im Trockenen hat, und von dem Rechtssektor brauchen wir gar nicht erst zu reden.
    Die Ukraine ist ein failed state, innerlich zerrissen, wenig geeignet, die ukrainische, russische und tartarische Bevölkerung zu einigen. Vertrauenswürdige Politiker sind Mangelware, das Rechtssystem funktioniert gar nicht und die Wirtschaft liegt am Boden.
    Es hilft nur eins: der „Westen“ und Rußland müssen sich einigen, damit das Land Stabilität erlangt und wirtschaftlich auf die Beine kommt.

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    • Joachim Bode schreibt:

      Und noch was hilft – neben der Einigung – :

      Den Oligarchen, die das Volk seit Jahrzehnten ausplündern, sind die ergaunerten Vermögen zu beschlagnahmen (überall, wo sie „geparkt“ sind!) und dem Volk zurück zu geben. Dann wird sich erweisen, dass die Ukraine doch nicht so hoch verschuldet ist, wie ständig behauptet.
      Dann haben die deutschen und anderen europäischen Steuerzahler nicht die gesamte Last zu tragen, weil die Kredite nicht so hoch sein müssen.
      Solche Maßnahmen sind viel einfacher und wirksamer als jedes Säbelrasseln. Ich sehe aber keinerlei Ansätze hierzu, warum wohl?

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    • federleichtes schreibt:

      Bravo!
      Aber was meinen Sie mit „Westen“:
      Die beiden Mühlsteine, auf denen kapitalistischer Terror und kommunistische Paranoia geschrieben steht?

      Aus meiner Sicht erleben wir nämlich keinen „westlichen“ Werteverfall, sondern ein sich Offenbaren von (über-)lebensuntauglichen „Idealen“.
      Und mal ganz am Rande: Auch Verbrecher und Psychopathen folgen Idealen; IHREN.

      Gruß
      Wolfgang

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    • Dian schreibt:

      „Es hilft nur eins: der ‚Westen‘ und Rußland müssen sich einigen …“ – Sehr geehrte Frau Staatsanwältin, vor Gericht geht so etwas vielleicht besser, weil die Prozess- und Nebenkosten (unsichtbar) mit ins Kalkül genommen werden. Aber hier sind es es zudem nicht nur zwei „Streitparteien“; da sind wenigstens die „fuck EU“, die NATO, USA, Russland, Ukraine und wahrscheinlich noch China, deren Interessen sehr weit auseinander gehen. Insbesondere haben die USA-Hegemonie und Russland diametrale Interessen „an“ der Ukraine. Als der US-Außenminister Kerry jüngst in Kiew die symbolische Summe von einer Milliarde Dollar – wohl für Gas – in Aussicht stellte, wusste er mutmaßlich von den 5 Mrd., die der Putsch ihn und seine Vasallen bereits gekostet hat. Die bunten „Revolutionen“ haben alle ihren Preis.
      Das Geld hätte tatsächlich dafür eingesetzt werden können, „damit das Land Stabilität erlangt und wirtschaftlich auf die Beine kommt“, wie Sie formulierten.
      Jetzt hat der russische Bär sehr geschickt das Heft des Handelns übernommen und seine Widersacher geifern nur noch und versuchen ihre (abermalige) Schmach wenig geschickt zu kaschieren.
      Da fragt man sich, ist es wirklich nur diplomatisches Geschick das Putin so erfolgreich macht? Für mich sind einerseits das offensichtliche Lügenmeer und die hinterhältig-subversive Taktik der USA und ihrer Verbündeten bestimmend und andererseits steht der Bär Putin mit dem Rücken an der Wand. Und diese Lage ist nach meiner Kenntnis der Geschichte für Russland immer Zeichen eines zwar langen, verlustreichen aber letztlich siegreich ausgetragenen Kampfes gewesen. Ist es Polemik, dass hier die Wahrheit gegen die Lüge kämpft? – Zumindest erklärte dies das „diplomatische Geschick“ Putins.

      Ach und zu Ihrer Frage nach Beweisen: In Ihrem Metier anerkennt das Gericht – oder eben auch nicht – die Beweise. Hier, in der Politik, wer ist da der Richter? Vox populi, vox dei!? Mundus vult decipe! Jeder, absolut jeder Krieg fängt mit Lügen an. Und diese Lügen sind so gut, dass Tausende, wenn nicht gar Millionen von Soldaten für „ihre“ Freiheit in den Kampf ziehen. Diese, die „Heimatfront“ entscheidet über den (militärischen) Erfolg. Sind die NATO-Soldaten etwa noch erfolgreich in der Welt, im Irak, in Afghanistan oder sonst wo? Wahrscheinlich müssen wir uns mehr des Unterschieds von Soldat und Söldner bewusst werden. Zumindest könnte das Hilfe sein zu verstehen, warum in unserem Land die obersten Repräsentanten die Kriegstrommeln rühren.

      Von den USA las ich jüngst, dass immer mehr „Kanonenfutter“ Fragen stellt; dabei ist es nur eine Frage: für wen soll ich mein Fell verkaufen!? Etwa für lügende Politiker …

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    • kranich05 schreibt:

      Guten Morgen, Frau Wolff,
      dass ich das erlebe! Sie kommentieren ein Posting, das sich mit der Einmischung der EU in der Ukraine beschäftigt! Nur wenige Wochen ist es her, dass Sie auf Ihrem Blog durchblicken ließen, der Opa spinnt jetzt Verschwörungstheorien über Einmischung der EU in der Ukraine. Tempora mutantur 🙂
      Bei der Ärztin Olga, die Paet und Ashton gut kennen, Sie wohl nicht, handelt es sich um Olga Bogomolets. Wenn Sie meinen Links im obigen Posting folgen, können Sie mehr über Bogomolets erfahren. Falls Bedarf gebe ich Ihnen noch paar Informationen darüber hinaus.
      Wie StaatsanwältInnen mit Gerüchten umgehen, werden sie besser wissen. Dass Lady Ashton dem Außenminister eines Zwergstaates, der sie mit Gerüchten zulabert, die Ohren lang zieht, möchte ich unterstellen.
      Was der Bericht des Außenministers beweist, sollen andere beurteilen. Meine Meinung steht im Blog: „Die Wahrheit wird aufgedeckt werden!“ Wobei das Ausrufezeichen auch bedeutet, dass bestimmt nicht die faschistischen Banditen, die jetzt in Kiew die Sicherheits- und Justizstrukturen bestimmen und auch nicht die EU-Politikerbande bis hin zu Lady Ashton, die sich auf jene Banditen stützt, diese rückhaltlose Aufklärung vornehmen werden.
      Wie die Eskalation in Kiew über Wochen erfolgt ist, hat jeder, der es wollte (bei aller Vernebelung der Informationslage) live verfolgen können. Dazu bedarf es keiner jetzt gefundener „Aktenteile“ von Janukowitsch. Den Null-Satz „Es war doch klar, daß Janukewitsch nach der Einigung unter Zusammenraffung seiner ergaunerten Millionen bis Milliarden…“ dürfen Sie gerne zurückziehen. Solches nenne ich „Klein-Erna-Polemik“. Zum Spaß hab‘ ich für Sie mal ausgerechnet, wie schwer ein Goldklumpen ist, der 1 Milliarde Euro wert ist – 30 Tonnen. Hans im Glück war gar nicht so dumm.
      Was Janukowitschs Zusammenraffen mit der erwähnten „Einigung“ zu tun haben soll, bleibt Ihr Geheimnis.
      Diese so gern vergessene Einigung habe ich im Blog ausführlich dokumentiert. Dass dabei die „Untersuchung der Befehlskette“ bis hin zu Janukowitschs „Schießbefehl“ vereinbart worden sein soll, ist mir entgangen. Für eine Quellenangabe zu Ihrer Behauptung wäre ich dankbar.
      Ein wenig pedantisch: Timoschenko ist nicht in der jetzigen Regierung, vermutlich ist sie auch nicht EX-Oligarchin.
      Wenn Sie sagen „und von dem Rechtssektor brauchen wir gar nicht erst zu reden“, so mag ja gemeint sein, dass wir beide den irgendwie „bäh“ finden… Wie Sie meinem Blog mühelos entnehmen können, sieht mein Antifaschismus anders aus. Auch Frau Marina Weisband („Ich war auf dem Maidan! Ich spreche ukrainisch!“) kürzlich bei Jauch, meinte, dass man von den Rechtsextremen nicht zu reden brauche. Denn das seien nur etwa 15% der Protestler. Vielleicht ist die junge Dame ja nur strunzdumm? Mit Sicherheit nicht Ihr Niveau.
      Mal schnell von „failed states“ zu sprechen und dass die Ukraine wenig geeignet sei, „die ukrainische, russische und tatarische Bevölkerung zu einigen“, finde ich atemberaubend arrogant. Wer bitte ist denn geeignet die dortige Bevölkerung zu einigen? Vielleicht Der Deutsche? Weil er massenhaft vertrauenswürdige Politiker hat?
      Wie schnell eine Gegend „failed“-Probleme kriegen kann, wenn das Imperium daran Interesse hat, kann man gut an der Euro-Krise studieren. Wenn Sie an weiteren (durchaus vorsichtigen) Erörterungen diesbezüglich interessiert sind, empfehle ich als unverdächtigen Analysten Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank.
      Zwar stimme ich Putin grundsätzlich zu, dass die Ukrainer ihre Probleme selbst lösen müssen. Trotzdem ist natürlich eine ordentliche Zusammenarbeit der Mächte drumherum fundamental. Russland ist dazu bereit, durchaus auch aus Großmachtinteresse. Das Interesse von Westeuropa sollte es auch sein. Die USA (und ihre europäischen Knechte) glauben, dass sie gewinnen können, wenn sie einen Krieg auf europäischem Boden anzünden. Dann liebe Frau Wolff mit Verlaub, geht es auch uns beiden an den Arsch.

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    • Brian schreibt:

      @Wolff etc.
      Um allen kleinen Deutschbürgern beiderleich Geschlechts ein wenig auf die Sprünge zu helfen: Lombrosos „L’Uomo delinquente“ erschien 1876. Nazifaschistische Rechtspraktiker (Frank, Best, Heydrich, Höhn, Stuckart etc.) verstanden ihn so: Wenn Du erst den Täter(typ) hast, ergibt sich der Rest. Und irgendwas findet sich immer, um ihm was anzuhängen. Soweit zur Kontinuität(slinie) im bürgerlichen Deutschland. Any questions?

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  2. mal wieder da schreibt:

    Wann werden erste Telefonate unserer deutschen Politiker ins Netz gestellt?
    Welche Veränderungen werden sich ergeben, wenn alle Absprachen künftig persönlich erfolgen müssen, am besten noch in einer Umgebung, in der auch keine Richtmikrophone sein können …

    Und: Die Vorgänge in der Ukraine bündeln Energien. Darüber gerät die Situation in Deutschland in den Hintergrund. Es gäbe im eigenen Land auch viel Anlass zur Diskussion. Schade, dass diese durch Ereignisse im Ausland verdrängt werden. Auch hierzulande gibt es Menschenrechtsverletzungen …
    Ich meine, eine Diskussion ob Tote schlimmer sind als Lebende, die Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind, erübrigt sich. Beides ist furchtbar.

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    • Lutz Lippke schreibt:

      Da ja mittlerweile unstreitig ist, dass die deutsche Regierung nicht nur selbsternannter Vermittler in dem Konflikt in der Ukraine ist, sondern auch eine der Quellen, sind die „internen“ Fragen Deutschlands auch für dessen internationale Aktivitäten u.a. in der Ukraine wesentlich. Jeder Kommentator zu diesem Blogbeitrag ist sich wohl bewusst, dass der Rechtsstaat in Deutschland erhebliche Mängel aufweist. Das dies wesentlich durch politische und wirtschaftliche Einflüsse verursacht ist und gleichzeitig auch wieder erheblichen Einfluss auf die Politik ausübt, wird hier wohl auch niemand bestreiten. Erst nachdem himmelschreiende Fälle von Justizwillkür nicht mehr zu verschweigen waren, nahmen sich zögerlich auch die offiziellen Medien der Sache an. Inzwischen wissen wir, dass es schon seit vielen Jahren „übliche“ Praktiken in Justiz und Psychiatrie gibt, die hier wohl kein Kommentator dulden, geschweige denn anderen Ländern als „Law-Made in Germany“ empfehlen würde. Sie sind auch keine Folge der Globalisierung, einzelner Fehltritte oder versehentliche Fehlentwicklungen. Insoweit besteht wohl bei allen halbswegs Informierten traute Einigkeit. Trotzdem wird äußerst selten das Selbstverständnis der „deutschen Demokratie und Freiheit“, der „offenen deutschen Gesellschaft“, des „deutschen Rechtsstaats“ und der des „internationalen Helfers Deutschland“ hinterfragt. Schon der Umstand, dass es Anderen schlechter geht und die Läden mit billigem Gut überquellen, genügt meist als Beleg für dieses deutsche Rollenbild. Deutschland als preisgünstiger Exportweltmeister, Garant der sozialen Marktwirtschaft und der Menschenrechte, geht das mit den heutigen Erkenntnissen eigentlich noch zusammen? Dass die Griechen mit ihrem geringeren wirtschaftlichen Potential erst unter EU-Einfluss von Ärmeren zu Bettlern wurden, stört dieses Selbstbild auch nicht? Die innere Zurückweisung des Faktischen, der Glaube an Mutti und die eigentlich guten Absichten deutscher Politik, sind letzten Endes verzweifeltes Wunschdenken oder ignoranter Selbstbetrug. Das spürt doch Jeder in diesem Land. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die deutsche Politik, die im Inneren versagt, die Verhältnisse nachweislich fälscht und schönredet, nun im Ausland fähig und vertrauenswürdig agiert.
      Auf die Medienindustrie wird weiter erheblicher Druck nötig sein, damit sie sich wenigstens in Teilen aus der propagandistischen Umarmung der Politik befreit. Ungeduldige mögen zu forsch erhebliche Beweise für eine Anklageerhebung zusammenreimen, aber der Anfangsverdacht einer bewussten Missachtung unserer grundlegenden Gesellschaftsnormen durch weite Teile der derzeitigen Machteliten ist nach den Ereignissen und Erkenntnissen der letzten Jahre wohl nicht mehr zu leugnen. Es droht bei Fortsetzung dieser Entwicklung mittelfristig das Ende jeder Demokratie und letztlich wieder Krieg auch in Deutschland. Überall unglaubliche Offenbarungen und Baustellen.
      Was tun?
      Einander zuhören, austauschen, Kompetenzen gegenseitig nutzen und nicht von Allen alles sofort und einmütig einfordern! Unbedingt auch mal zusammen lachen. Die Vielfalt der Kompetenzen, Blickwinkel und Interessen ist bei allem Streit in der Sache eine gute und wohl notwendige Basis für die anstehenden Herausforderungen. In diesem Thread gelingt es doch schon ganz gut.

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      • Joachim Bode schreibt:

        Vielen Dank, Herr Lippke, für Ihre weitestgehend nachvollziehbaren Ausführungen,
        aber (das ist weniger an Sie adressiert):
        „gut“ läßt sich noch zweimal steigern

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      • federleichtes schreibt:

        Gehen wir mal davon aus, ich hätte wirklich bereits ‚einen an der Waffel‘ gehabt, als ich vor knapp 30 Jahren begann mit der Aufklärung der für menschliches Leid und Elend sorgenden Muster, dann kann das nach Ihrer Theorie (oder Erfahrung) bestenfalls zu einer Verschlimmerung geführt haben. Hier im Ruhrgebiet ist der Begriff ‚Waffelbruch“ geläufig – für die Beschreibung hoffnungsloser Fälle.

        Der Fall
        ist gar nicht so leicht aufklärbar Das Probleme (fast) jeden Analytikers ist, einen Fall als etwas Abgeschlossenes untersuchen zu müssen. Schauen Sie auf den ersten Fall, als der böse Kain den guten Abel erschlug, begann die Zeit der offensichtlichen Feindseligkeit bereits kurz nach dem Sündenfall. Ich erachte die Analyse dieses Falles als niemals wirklich erfolgt.

        Fragen wir uns, was aus der ersten Feindseligkeit wurde. Ich sehe Expansion, umfassendere, vielschichtigere und massivere Feindseligkeit; ich sehe einen Strick und eine Schlinge; ich höre das Röcheln der Todekandidaten Menschheit und Natur statt Kinderlachen und Singen der Vögel.

        Wie sieht’s heute mit der Fall-Analyse aus. Klar, wir verfügen über SEHR viel Erfahrungen mit Feindseligkeit. Aber wenn Sie mit all den Erfahrungen mit Feindseligkeit heute nur einen Blick auf Deutschlands Justiz, Psychiatrie und Politik werfen und mit einer Analyse des JETZT beginnen, ist die Analyse mit ihrer Fertigstellung bereits nichtig; weil es kein JETZT geben kann: Entwicklung herrscht, genauer gesagt spielte die Feindseligkeit ihre letzte Karte noch gar nicht aus.

        Wenn es für mich etwas zu analysieren gäbe, dann die Dynamik der Feindseligkeit: Vom ersten Mord über den Massenmord hin zur absoluten Nicht-Existenz. Ukraine, Venezuela, Syrien – ist die letzte Karte der Feindseligkeit dabei? Eher nicht. Steckt sie als absolute Bösartigkeit verborgen in einem Ärmel, in Raketensilos, in Fukushima, in HAARP?

        Wir suchen nach einer Lösung, einer Befreiung vom Übel? Suchen wir, ohne lösen zu wollen? Oder können wir lösen, ohne suchen zu müssen?
        Da beginnt der zweite Teil einer mir sinnvoll eerscheinenden Analyse: Steckt im Leben selbst das Potenzial für eine Lösung. Und ist Mensch grundsätzlich dazu befähigt (worden), die Feindseligkeit IN-SICH und vielleicht damit als-solche aufzulösen?

        Einerseits sprechen die Fakten klar dagegen, weil „Kain“ informativ in JEDEM Menschen lebendig werden kann, und weil die Feindseligkeit lebendig blieb und weitere sie befördernde Muster entstanden; klar, von der Macht der Täter gerne genutzt. Aber ist das alles, was uns das Leben offeriert, zeternd, paralysiert oder ignorant auf die letzte Karte warten zu müssen? Starren wir auf Putin und Obama, als wäre diese Karte in einem ihrer Ärmel?

        Unsere Analyse fragt nun nach der Existenz dieser Karte: MUSS sie folgerichtig im Spiel sein? Und wir fragen weiter: IST die Feindseligkeit im Zugzwang? Und wir fragen noch weiter: STICHT diese Karte? Oder muss sie nur ausgespielt werden? Geht es nicht um die Macht dieser Karte, sondern um unsere Angst, die ihr die Macht erst gibt?

        Dass Sie das Lachen bereits im Visier haben, macht Hoffnung, die Liebe im Leben als Freude zu leben könne stärker als die Angst vor einer – bislang imaginären – Arschkarte sein.

        Ihr
        Wolfgang Jensen

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        • Lutz Lippke schreibt:

          Lieber Wolfgang Jensen,

          ich sehe wohl, sie tragen mir meinen Kommentar
          https://opablog.net/2014/02/28/im-gehause/#comment-13925
          noch etwas nach.
          Ich möchte mich ehrlich für die etwas flapsige Ausdrucksweise entschuldigen. Ich hatte das bereits angedeutet.
          https://opablog.net/2014/02/28/im-gehause/#comment-13991
          Ich wollte Sie keinesfalls abseits stellen. Berliner verstehen:“ einen an der Waffel haben“ selten als Androhung des Maßregelvollzugs. Wobei mit bayrischer Hilfe in Schönefeld entsprechende Kapazitäten durch Umnutzung entstehen könnten. Denn der „Waffelbruch“ ist in Berlin Tagesgeschäft und trifft auf die eine oder andere Art Jeden. Also wenn Sie mal nach Berlin kommen, landen Sie nicht direkt in Schönefeld! Ansonsten ist die Stadt für alle Ideen empfänglich.
          Wenn ich mit dem weiterem Kommentar
          https://opablog.net/2014/02/28/im-gehause/#comment-14153
          mein Unverständnis erklärte, dann war das keine Rücknahme der Relativierung, sondern das ehrliche Eingeständnis meines mangelnden Zugangs zu Ihren Ausführungen. „Alle Achtung …“ war nicht ironisch gemeint, sondern drückt meinen Respekt für Ihre gedankliche Gründlichkeit aus.

          Herzliche Grüsse
          Lutz Lippke

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          • kranich05 schreibt:

            Mir ist das hier angedeutete Verständnisproblem nicht unbekannt.
            Z. B. ist eine Figur „Gott“ in meinem Denken irrelevant, und auch „Geist“ verstehe ich wohl sehr viel anders als Herr Jensen. Wenn Zentralbegriffe sehr eigenwillig und divergent benutzt werden, ist Austausch mitunter schwierig.
            Herr Jensen hatte seinen Beitrag ursprünglich mir „nur“ als Mail geschickt, ich habe ihn aber bestärkt, ihn als Kommentar zu veröffentlichen.
            Weil ich so etwas wie „sinnvolle Verständnischwierigkeiten“ schätze 😉

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        • Niemand schreibt:

          „Und ist Mensch grundsätzlich dazu befähigt (worden), die Feindseligkeit IN-SICH und vielleicht damit als-solche aufzulösen?“

          Dieser Fingerzeig wird hier im Forum stets penetrant verdrängt.

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        • Lutz Lippke schreibt:

          @ federleichtes
          Ich möchte hinzufügen, dass ich Ihren Kommentar https://opablog.net/2014/03/05/die-himmlische-hundertschaft/#comment-14169 schon nachvollziehen kann und daraus Anregungen ziehe. Eine Bewertung möchte ich mir nicht anmaßen. Aus meiner weniger systematischen und ausdauernden Sinnsuche, genau genommen einem Flickenteppich aus unterschiedlichsten Erfahrungen und Überlegungen, ergeben sich aber ein paar Anmerkungen.
          Jeder Analytiker steht nach anfänglichem Optimismus irgendwann vor der Frage, ob er ein Problem möglicherweise doch nicht lösen kann. In der Komplexitätstheorie (Teilgebiet der theoretischen Informatik) werden komplexe Probleme systematisch untersucht und auch spielerisch vermittelt.
          Zum Bei-Spiel: Türme von Hanoi http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrme_von_Hanoi
          Die triviale Aufgabe mit vielen Scheiben (z.B. 64) intuitiv ohne Analyse zu lösen, ist kaum möglich. Durch einen rekursiven Algorithmus ist die Herausforderung im Beispiel durch 64 Mönche zu bewältigen. Dieser Algorithmus funktioniert für jede Anzahl von Scheiben, mathematisch bewiesen durch vollständige Induktion.

          Sind also letztlich alle Probleme unabhängig von der Anzahl der Eingabeinformationen analytisch und damit effizient lösbar, wenn man nur den richtigen Algorithmus gefunden hat? Das ist das eigentliche Thema der Komplexitätstheorie. Ohne hier in meinen mittlerweile verschwommenen Detailkenntnissen zu wühlen, ist nachweisbar, dass es neben äußerst schweren Problemen (praktisch kaum lösbar) auch nicht entscheidbare Probleme gibt. Es gibt also für bestimmte Probleme keine definitiv gültige Lösung, obwohl die Ausgangssituation, das Ziel und das Regelwerk trivial und vorgegeben ist.
          Hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/P-NP-Problem

          Algorithmisch schwer oder nicht Lösbares trotzdem lösen?
          Praktisch hilft man sich in der Informatik damit, dass man die Anzahl der möglichen Eingangsinformationen begrenzt oder sich z.B. mit Algorithmen zufrieden gibt, die eigentlich nicht optimal sind, aber schrittweise den größten Gewinn wählen. Die Qualität und Laufzeit dieser Algorithmen kann mathematisch bestimmt werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Greedy-Algorithmus

          An die Frage, welche komplexen gesellschaftlichen oder psychologischen Probleme mit ähnlichem Handwerkszeug lösbar sind, haben sich soweit ich weiß, noch keine Wissenschaftler gewagt. Sobald man in den Bereich der Geisteswissenschaften oder in die Praxis wechselt, ist faktisch alles „greedy“ und dazu ohne gesicherte Qualitätsaussage. Dies wird regelmäßig versucht, mit Dogmen, Hypothesen, Erfahrungen und Überzeugungen auszugleichen. Ich finde, dass uns zu dieser Problematik die Geisteswissenschaftler bisher noch Antworten schulden.
          Wenn mich an Ihrer Analyse also etwas irritiert, dann ist es wohl die wahrgenommene Behauptung der Folgerichtigkeit, für deren Anlass ich keinen objektiven Nachweis sehe.

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          • Niemand schreibt:

            „Dies wird regelmäßig versucht, mit Dogmen, Hypothesen, Erfahrungen und Überzeugungen auszugleichen. Ich finde, dass uns zu dieser Problematik die Geisteswissenschaftler bisher noch Antworten schulden.“

            Das liegt aber eher daran, dass ‚materialistisch‘ oder ’naturwissenschafltich‘ (im vulgären Gebrauch) denkende Personen, nicht wissen, wie geisteswissenschaftliche Aussagen zu verarbeiten sind – bzw. die geisteswissenschaftlichen Grundlagen naturwissenschaftlicher Aussagen nicht ausreichend reflektiert wurden.

            (Zu Lösbarkeitsfrage im Allgemeinen würde ich eigtl. Gödel erwarten.)

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            • kranich05 schreibt:

              @ Niemand, Lutz Lippke, Federleichtes und alle,
              nun schon wiederholt und mit einer Mischung aus wertfreiem Interesse, Verwunderung und Besorgnis stelle ich fest, dass Postings, die eindeutig um politische Probleme kreisen und sich um eine politische Wertung bemühen (die freilich oft nicht leicht zu haben ist) in geistig-naturwissenschaftlich-theogonische und sonstwie-Diskussionen ausfasern.
              Mir kommt die Vermutung, dass der Mensch, da er nun mal ein reflektierendes Tier ist, da er nun mal Geistiges/Geistliches ausquellen, ausquallen kann (wofür der aktuelle Bundespräsident kostbare Beispiele am Fließband liefert), damit über ein Instrument verfügt, mit dem er (noch ungestorben) ganz nach Belieben ins Nirwana entschweben kann aber auch – wenn er will – sich der Mutter Erde zuwenden kann (mit der Hand, die den Spaten führt aber auch mit Auge, Ohr und Nase), um auf ihr etwas hervorzubringen, das ihm Bauch und Herz erfüllt.
              Kurz: Ich sage nachdrücklich „ja“ zum Gebrauch des Verstandes/der Vernunft, „ja“ zu Analytik und Wissenschaft. Doch ich möchte zu Bedenken geben, dass da ein Fundamentales, Materielles besteht, dass sich unseren klügsten Ideen und Beweisführungen ein unzweifelbares endgültiges Machtwort vorbehält. Dem sollte alles Denken gehörigen Platz einräumen. Oder um es krass zu sagen: Die großen Fragen zwischen den Menschen werden immer noch aus/mit Bauch und Blut entschieden. Wer davon absehen kann, hat das Privileg, zu den Satten zu gehören.

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          • Niemand schreibt:

            @Kranich
            „Ich sage nachdrücklich “ja” zum Gebrauch des Verstandes/der Vernunft, “ja” zu Analytik und Wissenschaft. Doch ich möchte zu Bedenken geben, dass da ein Fundamentales, Materielles besteht, dass sich unseren klügsten Ideen und Beweisführungen ein unzweifelbares endgültiges Machtwort vorbehält. Dem sollte alles Denken gehörigen Platz einräumen. Oder um es krass zu sagen: Die großen Fragen zwischen den Menschen werden immer noch aus/mit Bauch und Blut entschieden.“

            Das müssen Sie so sehen, weil Sie das Politische im Außenblick verstehen, als äußere Verhalten/Entscheidungen andere Menschen untereinander – und dort machen Sie dann Schluss, und jeglicher Versuch den Menschen dahinter miteinzubeziehen (mit der Unannehmlichkeit, selbst miteinbezogen zu werden) wird erfolgreich gebannt.

            Selbst wenn unser Verstand/Vernunft (über)komplexe Probleme mit unterkomlexen Lösungen (Trotz ‚Quantenmechanik‘ funktioniert ‚Newton‘ immerhin bis zur Mondlandung) geistig in den Griff bzw. in den Blick bekommen mag (erfolgreich oder nicht), so kann er zweifelsfrei seinen Willen und sein Machtwort dennoch gegen sich und seine (‚ungelöste‘) Triebe stellen, bis hin zum Selbstmord, durchsetzen.

            Und diese Selbstbefähigung sich und die eigene Veranlagung/(‚Triebe‘) (im Guten wie im Schlechten) steuern zu können, ist überhaupt erst die Grundlage, jeder sinnhaften Kritik an anderen politischen Playern.

            Nimmt man dann aber auch hinzu, was es alles ‚kostet‘ sich (und seine Anschauungen, Machtansprüche, Eitelkeiten) selbst in den Griff zu bekommen, und welchen Versuchungen zur Kontrollierbarkeit oder zu einem Nein widerstanden werden müssen, (was man ja durch Kritik an politischen Entscheidungen dem anderen zumutet), wenn man also erst einmal erkannt hat, wieviel übersehene ‚Neins‘ bei einem selbst zum Schlechten geführt haben, der kann unmöglich mehr in eine plumpe Dialektik verfallen und in binären Gegensätzen denken, ohne nicht einen Zusammenhang zwischen sich und dem anderen zu konstruieren. Konstruieren(!)

            Dazu braucht es tatsächlich nicht bloß klügste Ideen, über- oder unterkomplexe Analysen, sondern auch (passiv) hörende, nach Innen gerichtete (ge)horchende Selbstehrlichkeit – also anstrengende, uneitle harte Arbeit, und Verzicht auf selbstsüchtige Macht.

            Man erkennt aber an den Reflexen auf solche Aussagen sehr schnell, wer in keinem einzigen Bereich in seinem Leben nur annähernd und streng etwas an und durch sich verwirklicht hat. Die meisten kennen nichts anderes, und halten es als das größte, nämlich passives Wissenschlucken und Kopieren, oder tändelndes Talentausschöpfen, soweit man davon getragen wird, und kennen nicht den Weg, dort weiter zumachen, wo man das Talent anfängt tragen zu müssen, Wissen selbst zu schöpfen (nicht mit aktivem äußeren Sammeln zu verwechseln).

            Und dieser Mangel, über das bloß (Talent) gegebene hinauszuschreiten, selbst für sich Strukturen anzulegen, den Weg zu gehen, sich selbst in die Hand zu nehmen, Prozesse zu formen, sich umfassend, also Denken, Fühlen, Tun, nach einer inneren Vernunft (die ihr Wissen aus dem Weg, und nicht dem schöngeistig-ideell-planenden Verstand) auszurichten – das ist vielen fremd, gerade den mitgeschwommen und nach oben gespülten Talenten, die dies als Schlüsselqualifikation betrachten, und das Hineinhüpfen in einen Oppositionellen Nebenstrom schon als selbstgesteuerte Individualität erleben.

            Während wenige das (zunächst) nicht formbar erscheinende ‚materielle‘ in sich sehr wohl zu formen wissen, machen andere schlapp genau dort schlapp, und können gar nicht anders als ihren Phallus von dort nach außen auf andere zu verlagern.

            Sie kompenensieren das dann durch überkomplexes Wissen über eine Sache, wie etwa beim Ballett die Abfolge und Haltung einer Bewegung, können analytisch darüber pausenlos reden und famos selbstverliebt und manchmal auch treffend kritisieren – aber sobald jemand fordert die eigentliche knochenharte jahrzehnte lange Selbst-Arbeit miteinzubeziehen, die unmöglich Spagate und Geist-Körper-Streckungen locker-leicht aussehen lässt, diese schwitzende Selbstformung wird geradezu von oben herab verachtend herabgesetzt – weil man als Kritiker nicht zugeben will, dass das geistige Ideal, mit dem der Kritiker geistig misst, erstens erst durch Arbeit mach und denkbar gemacht worden ist, und zweitens die Grundlage für die geistig-ideelle Kritik außerhalb dieser Kritik-logischen Struktur liegt.

            Und deswegen sehen manche es für nicht logisch, sondern alogisch an, wenn da Verknüpfungen von sich zu anderen (synthetisch) gefordert werden, weil sie nur die Ebene und Struktur der Kritiklogik ihrer ideell gedachten ‚Weisheiten‘ kennen, und nicht deren Grundlage, die dieses Denken/Ideen überhaupt hervorgebracht hat.

            Außerdem ist es recht müßig mit solchen Leuten zu diskutieren, weil sie an den angesprochenen Grenzen nicht bei sich und ihre eigene Denkerfahrung weiterreden können, sondern andere Denkmodelle und Theorien brauchen. Geblendet von der semantisch korrekten Anwendung fremd-hervorgebrachten Wissens, wird es als eigenes Wissen gehalten, nur weil man es kopiert in das eigne Denksammelsurium eingebaut hat, und hält den für ‚argumentativ schwächer‘, der sich nicht mit genau selbigen Denk-Interieur satt gemacht hat.
            Der Wahrheits und Überzeugungswert erzeugt sich dann aus einer komischen Vereinigung einer Bauch-Analyse (ohne sich zu fragen welche Grenzen dadurch gezogen werden, und ob die Analyse dem Problem/ der Antwort/ der Menschlichen Natur überhaupt adäquat näherkommt) und selbstgenerierter (im Sammelsinn) Wissensinformationen.

            Da wird und will(!) und zwar vehement(!) gar nicht gefragt werden, ob etwa das Analysewerkzeug wirklich geeignet ist, weil da an einem unntalentierten Ort weiterzuarbeiten wäre, weil „ein Fundamentales, Materielles “ bestünde.

            Also lieber den Blick nach außen auf andere gerichtet – anstatt sich abzumühen, welcher Art welche Bilder/Wirkung/Kräfte man selbst sich diesem (zunächst) übermächtigen ausgesetzt, gegenüber oder verbunden fühlt.

            Da ist mit bloß talent-getriebenem Bauchdenken natürlich Schluss – wie so oft.

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          • Lutz Lippke schreibt:

            @Niemand und federleichtes
            Habe Ihre Kommentare gern gelesen und (fast) verstanden.
            Um aber mal aus der philosophischen Höhe wieder in die gewerbliche Realität hinabzusteigen, zu anderen wichtigen Themen die hier im Blog penetrant verfolgt werden.
            Haben Sie strukturelle Ideen, Methoden um Rechtswissenschaften, Psychologische Begutachtung zu analysieren und systematisch zu reformieren bzw. neu aufzusetzen?
            Also nur die Ideen und Prinzipien dafür.
            Das interessiert mich deshalb, weil die gravierenden Mängel und Justizirrtümer nicht nur aus Feindseligkeiten herrühren, sondern auch Fehler durch Unübersichtlichkeit, versehentlich falsche Auslegung usw. entstehen, die dann allerdings in der Praxis nicht zugegeben werden und durch weitere Mängel vertuscht werden. Diese ursächlichen Fehlfunktionen müsste man wohl anders bewerten, als die bewusste Produktion von Gesetzeslücken und gesetzwidrigen Entscheidungen. Möglicherweise gibt es hierzu etwas in den Rechtswissenschaften, aber meine Fragen dazu im Beckblog wurden nur oberflächlich beantwortet.

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  3. Brian schreibt:

    Hi, was soll die Polemik gegen G. Wolff? Lernen Sie denken mir Brecht – DIE UKRAINE IST EIN GESCHEITERTER STAAT – SIE ALLEIN?

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  4. stringa schreibt:

    Fakt ist, daß mir die Berichterstattung in den deutschen Leitmedien ziemlich einseitig gefärbt erscheint. Ich kanns nicht mehr hören, bzw. lesen, wenn Putin ständig als der Teufel persönlich an die Wand gemalt wird.
    Ich glaube, ohne daß ich dies jetzt gezielt belegen kann, daß Putin bei aller Härte, die er vielleicht im einen oder anderen Fall gezeigt hat, sich große Verdienste um die Stabilität und Ordnung in Russland erworben hat. Daß dies nicht immer mit lauteren moralisch einwandfreien Handlungen zu bewirken ist, klar.
    Aber vielleicht mag sich der eine oder andere ja mal vorstellen, wie der russischsprachige Raum nach dem Zusammenbruch der UDSSR ohne Putin ausgesehen hätte. Wieviel Kriege, wieviel blutige Auseinandersetzungen hätte es geben können. Ich denke da besonders an den Kaukasus. Putin ist zu verdanken, daß es wenigstens so annähernd zu einer gewissen Ordnung und Stabilität gekommen ist.
    Soweit ich mich erinnere, gabs vor einiger Zeit auch ein „Eingreifen“ der russischen Militätmacht in Georgien. Ich habe diese Sache nicht weiter verfolgt, aber ich hab nicht gehört oder gelesen, daß es da zu größeren Verwerfungen gekommen wäre. Ich finde, er machts schon richtig.
    Da ist ein Staat, der sich in einer Umbruchphase befindet und er schickt seine Soldaten dahin, um ureigene russische Interessen zu schützen, nämlich die Schwarzmeerflotte sowie den russischen Teil der Bevölkerung auf der Krim. Er hat noch nichts gemacht, er hat nur seine Soldaten dorthin geschickt, für alle Fälle. Das halte ich für durchaus nachvollziehbar. Ist doch sein direkter Nachbar, schließlich.
    Ich halte es außerdem für durchaus möglich bis wahrscheinlich, daß westliche Geheimdienste ihre Finger im Maidan-Aufstand drin hatten. Die ganze Zeit, in der ich in den Medien dieses Spektakel verfolgt habe, stellte sich mir die Frage, warum dieser Platz so lange und so gut organisiert besetzt sein konnte. So etwas läßt sich nach meiner Erfahrung nicht so lange fortführen, wenn nicht jemand im Hintergrund für die Versorgung oder Organisation tätig ist. Reine idealistische Freiheits-Demonstranten haben meistens keine Organisation. Sicher, von denen werden viele auf dem Maidan gewesen sein, aber ich habe das traurige Gefühl, daß die da von irgendeiner Seite gezielt vorgeschoben wurden.
    Da man also (noch) nicht genau weiß, in welche Richtung das Ganze steuert, halte ich das russische Vorgehen bisher für logisch und auch hinnehmbar.
    Ich bin dem OPA-Blog sehr dankbar, weil ich hier Infos zu lesen bekam, die mir die normalen deutschen öffentlichen Medien nicht geben können oder wollen. Nur so kann man sich doch eine eigene Meinung bilden.
    Also, lieber Opa, ich teile ihre Meinung in einigen Themen nicht, aber das muss ja auch nicht sein. Aber ich freu mich, daß es Sie und ihren Blog gibt.

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    • stringa schreibt:

      Kleiner Nachtrag: Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wenn in Mexiko z. B. eine ähnliche Situation auftreten würde, d. h. es bildet sich eine neue Regierung und die amerikanisch-stämmigen Menschen würden die USA um Hilfe bitten.
      Man könnte sich sicher gar nicht schnell genug umdrehen, um amerikanische Soldaten in den entsprechenden Gebieten zu sehen.
      Soviel zu „Unverantwortliches Eingreifen in fremdes Hoheitsgebiet“.

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  5. Joachim Bode schreibt:

    Da fällt mir doch ein, dass die USA im Jahre 1983 die vor Venezuela liegende Karibikinsel Grenada unter Verweis darauf militärisch besetzt haben, die Sicherheit US-amerikanischer Staatsbürger sei gefährdet.
    Putin sollte sich in der Krim- und Ukraine-Frage nicht zu weit die USA als Vorbild nehmen, das würde den USA und der EU nicht gefallen – oder hätte man da plötzlich im Gedenken an Grenada doch Verständnis dafür?

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  6. federleichtes schreibt:

    @ KPK
    „Köstlich, Ihr Text hat mich schwelgen lassen“
    Stilistisch oder inhaltlich?

    @ Lutz Lippke
    Mit Ihrem „einen an der Waffel“ erwiesen Sie mir einen großen Dienst. Und Sie sagten das ja nicht unberechtigt. Zumal in Sachen Gustl Mollath die Waffel zweifelsfrei sich zeigte. Was halten Sie davon, der Psychiatrie die Wissenschaftlichkeit abzusprechen? Und möglichst unter dem Aspekt gleich das ganze „Nest“ gründlich auszuräuchern?

    @ Niemand
    Ich lebe in einer Zeit des Staunens. Ich staune gerne. Besonders gerne, wenn ein Thema sich, mäandernd, ziellos scheinend entwickelt. Gestern beobachtete ich den Flug eines Zitronenfalters, eigentlich, weil ich hoffte, er würde sich hinsetzen, damit ich ihn fotografieren kann; übrigens war der auch mal in einem Gehäuse. Ein Dialog mit ihm entstand:
    Wenn Du schnurgeradeaus fliegen würdest, schafftest du die dreifache Strecke.
    Und er antwortete mir:
    Wenn ich geradeaus fliegen würde, schaffte ich höchstens die halbe Stecke, dann schnappte mich ein Vogel.

    Ich sagte mal etwas provokativ:
    Die Wissenschaft löst keine Probleme, sie macht sie. Hätten wir jemals gedacht, dass wissenschaftliches Denken uns an einen Punkt führen kann, an dem Leben seinen Sinn verzehrte?
    Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Religions- und Sozialwissenschaften – was leisteten sie anderes, als den Untergang der Menschheit zu befördern.
    Und wenn KPK von einem Gehäuse spricht und auf die schaut, die im Angesicht des Untergangs ihren Arsch nicht raus bewegen, empfehle ich denen, die auf Andere warten, den Gang ins Freie, unter Menschen, in die Natur oder dem, was davon übrig blieb. Ich empfehle, mal ein paar Wochen nur mit dem Fahrrad zu fahren, einfach mal beobachtend durch ein paar Supermärkte/Einkaufszentren zu wandeln, und dann mal eine Stunde am Straßenrand stehend die Insassen in den Auto-Gehäusen anzuschauen.

    Da habe ich hinter mir, jahrelange Beobachtungen – nicht nur im Außen.

    Es gibt ein Phänomen. Was nach Freud kam, entwickelte sich dichotomisch. Zwei Psychologien entstanden, die eine für das Volk, die andere für die Kriegsführung. Aber es gibt ein weiteres bedenkenswertes, wenn auch unbeachtetes Phänomen: Das Trauma. Was auf diesem Gebiet wissenschaftlich geleistet wurde, ist weniger als ein Flickenteppich – es ist gar keiner. Und (fast) niemand interessiert sich wirklich für den funktionalen Kern des Menschseins. Nein, das ist nicht merkwürdig. Als merkwürdig empfinde ich nicht mal, dass ich das Phänomen niemals als bemerkenswert einstufte; steckt ja eine Logik in der Verweigerung: Mensch will glücklich sein und glaubt, mit der Verdrängung „seiner“ Schatten könne das gelingen.

    Mensch und Gesellschaft sind heute das, was das Leben seit Anbeginn hervor brachte. Sprechen wir von Evolution und meinen geistige Evolution, hängt derzeit einer der Spiegel in der Ukraine (und ein anderer in der Forensik und ein weiterer auf der politischen Bühne). Wie schwer fällt es uns, den Wahn als nachhaltig und nachhaltig progressiv zu erkennen? Ja, es fällt uns schwer, nicht weil wir blöd wären, sondern weil es eine Funktion gibt, das Existenzfeindliche zu verdrängen: Das Trauma.

    Sprechen wir von der Evolution des Bewusstseins, stelle ich zwei Punkte zur Diskussion. Erstens kann sich das Bewusstsein nur in dem Maße entwickeln, wie das Unbewusste aufgelöst wird. Dem steht – nach meiner Auffassung – hinderlich das Trauma entgegen. Und zweitens können wir, im Gegensatz zur Feindseligkeit/dem Wahn, Bewusstsein nicht direkt erkennen.

    Wenn ich fragte:
    “Und ist Mensch grundsätzlich dazu befähigt (worden), die Feindseligkeit IN-SICH und vielleicht damit als-solche aufzulösen?”,
    stellte ich eine ziemlich durchdringende Sinnfrage. Denn wenn Mensch so ausgestattet wurde, um Feindseligkeit nicht nur in Bewusstsein transformieren zu können, sondern (durch feindselig-reaktive Informationen, ich erinnere gerne an Kain und Abel) zu müssen, ist nicht nur Krieg der Weg zum Frieden, sondern bereitet auch Frieden (Bewusstsein) die Wege in den Krieg (Wahn/Feindseligkeit).

    Aus diesen Überlegungen ergeben sich andere Polaritäten. Und natürlich ein anderes Denken. Natürlich, die Überlegungen konsequenter werdend angewendet, auch ein völlig anderes Verhalten.
    Meine Kurzformel lautet: Bewusstsein besiegt die Feindseligkeit.
    Und wollen wir – auf unorthodoxe Weise – das gewachsene Bewusstsein messen, schauen wir auf die Entwicklung der Feindseligkeit, die sich immer stärker engagieren muss.
    Waffelbruch-Extrakt? Jedenfalls ergibt sich aus dem gedanklichen Ansatz eine gewisse Plausibilität.

    Das Leben arbeitet an der Lösung.

    Herzliche Grüße in die Runde sendet

    Wolfgang Jensen
    (auch ein Niemand)

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    • Albert A. schreibt:

      Zitat:
      „weil es eine Funktion gibt, das Existenzfeindliche zu verdrängen: Das Trauma.“
      Wie funktioniert diese Funktion?
      Zuerst kann ich als Kind nicht alles verarbeiten, dazu fehlt mir zumindest das Abitur. Wegen meiner Ohnmacht, ganz wichtige Dinge mit unvollständigem Verstand verarbeiten zu müssen, also noch bevor ich diese verstehe, vergesse ich so einiges, was ich dringend verarbeiten müsste. Dazu lenken mich noch viele andere Dinge ab, wie z.B. das Märchen von Hänsel und Gretel, das ich auch dringend verarbeiten müsste, allein wegen den Vorurteilen, denen viele Frauen ausgesetzt wurden, wenn sie als Hexen gebrandmarkt wurden.

      Dazu kommt noch meine Starrköpfigkeit, mit der ich mich dagegen weigere, manche Dinge zu verarbeiten, weil sie mir allzu sehr stinken, Ich unterdrücke dann meine von Gott gegebene Bürgerpflicht, alles sorgfältig zu verarbeiten, was mir so vor die Nase kommt und achte lieber auf die Schmetterlinge im Bauch und im Garten.

      Und wenn manche Dinge aufgehört haben, mich zu schmerzen oder mir zu stinken, dann habe ich das Recht, sie als verarbeitet zu betrachten. Auch wenn sie eigentlich nur an der Müllhalde des speziellen Unterbewussten – also auf der Müllhalde des nicht mehr Bewussten, des Vergessenen liegen und vor sich weiter stinken. (Im Gegensatz zu dem unbewussten „Instinktiven,“, das ich gar nicht vergessen haben konnte, so lange es mir nicht bewusst wird und das ich auch nicht vollständig unterdrücken kann.)

      Also ist das „Trauma“ wahrscheinlich nur ein absichtlich vergessener Gegenstand neben vielen anderen Gegenständen, welche ich aber auf keinen Fall absichtlich vergessen habe. Ich bin jedoch soweit optimistisch, dass ich noch in viele Situationen hinein geraten kann, die bei mir ein anderes, unvergessliches Trauma verursachen, das ich dann leider auch nicht mehr vergessen kann und tief traumatisiert dahin sieche.

      Dieses Trauma untergräbt dann meine unbewussten Instinkte, mich z.B. darüber zu freuen, dass Hänsel und Gretel der Hexe entkommen konnten, während die Kinder in Syrien vor dem Horror nicht weglaufen können, sondern das alles ohne jede Bildung verarbeiten müssen…

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    • Niemand schreibt:

      „Meine Kurzformel lautet: Bewusstsein besiegt die Feindseligkeit.“

      Ich würde es zwar nicht so formulieren, weil eine bloße Bewusstmachung ( – Selten gelingen einem Trauma-auflösende ‚Wahrheiten‘, also bewusstseins-erweiternde Erfahrungen – ) noch keine Methode beinhaltet, funktionale (und damit Seelenfunktionswichtige) mentale Prozesse neu anzu’trainieren‘.

      Wo und wann kann mit dem ‚Feind‘, wo und wann mit dem ‚Freund‘ eine Ahnung besprochen werden, getrieben zu sein, von ein und der selben Struktur. Wo und wann kommt man in die Gelegenheit nicht auf sich oder den anderen zeigen zu müssen, sondern auf das dritte, das beide bewegt?
      Wo und wann kann man mit dem Widerpart in einem Boot sitzend auf den gemeinsamen ‚Feind‘ in sich (als kollektiv-strukturelles Wirkproblem) zeigen, und dies ansprechen?

      Wo kann es zur Sprache, und wo zum Bewusstsein kommen, der Antrieb der Menschen?

      Lieber identifiziert man sich für die eine oder andere Seite, als auszusprechen, dass man unter einer Wirkmacht leidet, deren Herkunft aus einem Mix aus ‚Trieb‘, unverarbeiteten traumatischen Erlebnissen oder kollektiven Wirkstrukturen kommen kann.

      Und welche Kultur hat die Sprache und Form, die das Ansprechen fremder (und eigener) vereinnahmender (auch kollektiver) Kräfte begünstigen und fördern würde, mit der Absicht, die Autonomie des Kollektivs (und des Einzelnen) zu stärken?

      Wir klagen die einzelnen des Kollektivs an, als wären sie, jeder für sich einzeln ein in sich abgeschlossener Täter, deren Summe das Kollektiv ergäbe.
      Ich allerdings wäre dafür, gemeinsam, in jedem Einzelnen die kollektive Wirkmacht anzusprechen.

      Wo kann man denn sinnvoll ansprechen, in sich unter der Wirkmacht von Ideologien zu leiden, und äußerlich unter jenen, die sich nur mit diesen Kräften identifizieren können, und damit das Kollektiv (bzw. die Wirkmacht) zu einer persönlichen Sache , und damit nicht mehr vom Menschen lösbar machen, weil sie sich vereinnahmen ließen, und nicht einmal für kurze Zeit aus ihrer Rolle schlüpfen wollen(!).

      Wir reden nicht darüber worüber wir – in uns – leiden.

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  7. Pingback: Ein Kommentar macht nachdenklich | opablog

  8. federleichtes schreibt:

    @ Lutz Lippke
    „Haben Sie strukturelle Ideen, Methoden um Rechtswissenschaften, Psychologische Begutachtung zu analysieren und systematisch zu reformieren bzw. neu aufzusetzen?
    Also nur die Ideen und Prinzipien dafür.“

    Vorneweg mal zwei Dinge.
    Ich spreche hier nur über persönliche Erfahrungen, die keine Belehrungsabsicht verfolgen.
    Ich habe mich bereits vor vielen Jahren entschieden, nicht mehr an einem betrügerischen, verlogenen, unberechenbaren Staatsystem teilzunehmen; auch im Sinne meiner Liebsten.

    In einem Gesellschafts-System, das sich auf Unrecht begründet, lässt sich nicht so ohne weitere ungerechte Implikationen nach Gerechtigkeit streben. Die Weichen dieses Systems sind auf Feindseligkeit gestellt, nicht auf Gerechtigkeit. Aber wer Anderes glaubt, hat natürlich ebenso einen an der Waffel, wie der, der glaubt, auf seinem Hemd stünde eine besondere Nummer. Die besondere Nummer steht nur für Systemgewinnler, in dem Sinne, wie Krupp ein Kriegsgewinnler war.

    Die Ideen und Prinzipien, denen ich folgte, sind so einfach, dass sie nur wenige befolgen können.
    Staat ist ein Ungeheuer. Und ich halte mich von ALLEN Mächten fern, die auf Kosten anderer mit allen Mitteln der Gemeinheit nach Macht streben. Was für Staat gilt, gilt mir auch für Kapital, Kirche und Konzerne.
    Eine weitere meiner Regeln lautet: So viel als möglich leisten und dafür so wenig als nötig verbrauchen. Und eine weitere, kein unnötiges Aufsehen zu erregen und unnötige Aufregungen zu befrieden.

    Was Sie wollen, lieber Herr Lippke, ist in diesem System und zu diesem Zeitpunkt der Entwicklung schlicht nicht möglich. Wenn Sie die Wahl haben, treffen Sie für sich und Ihre Liebsten eine KLARE Entscheidung:
    Dem Bewusstsein zu dienen – oder der Feindseligkeit.
    Dienen Sie dem Bewusstsein im Sine des Friedens, werden Sie glücklich; dienen Sie der Feindseligkeit, werden Sie erfolgreich; wenn Sie sich nicht klar entscheiden können, werden Sie wahrscheinlich krank.

    Wenn ich Sie richtig einschätze, könnten Sie glücklich sein. Indem Sie, wenn irgend möglich, nach Ihren eigenen Gesetzen/Regeln leben.

    Danke für Ihre Ansprache.

    Wolfgang

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