„Die große Fata Maidana“

Unter dem Titel „Ukraine: Die große Fata Maidana“ ist eine längere Analyse der „Maidan-Revolution“ zu finden. Der Beitrag beschreibt detailliert und anschaulich die modernen Methoden des Imperiums zu „gewaltfreiem Regime-Change“; mit angemessener Würdigung der „Vordenker“ oder Paten Gen Sharp und Robert Helvey. (Der auch erwähnte Begriff „gewaltfreier Krieg“ war selbst für mich neu.) Lesenswert!

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PS: auf das Blog „Medienschafe“ bzw „Das Treiben der Lämmer“ bin ich erst in jüngster Zeit aufmerksam geworden. Offensichtlich handelt es sich um eine Stimme, die sorgfältige Analysen unter Nutzung qualifizierter, eher seltener Hintergrundinformationen zur Verfügung stellt.

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10 Antworten zu „Die große Fata Maidana“

  1. tokchii schreibt:

    Gewaltfreier Krieg erinnert mich an den von mir erfundenen Seelenmassenmord (durch Pornografisierung der Gesellschaft etwa).

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  2. Dian schreibt:

    Sehr, sehr lesenswert !!!
    Danke Opa Kranich für Deine „Findigkeit“!

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  3. Joachim Bode schreibt:

    http://medienschafe.wordpress.com/
    (Blog “Medienschafe” bzw “Das Treiben der Lämmer”)

    Das lohnt sich zu lesen.

    Da können einem die restlichen Schuppen von den Augen fallen, auch wenn nicht alles 100%ig ausgegoren erscheint (was ist schon 100%ig…).
    Das ergibt jedenfalls eine ziemlich stimmige Darstellung der Hintergründe politischen Verhaltens auf der Weltbühne und trifft die wesentlichen politischen Verhaltensmuster, die sich dem Zeitgenossen schon länger darbieten.
    So oder ähnlich könnte es in einigen Dutzend Jahren in aufgeklärten Geschichtsbüchern stehen.

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    • Joachim Bode schreibt:

      Ergänzung: Wie kommte es eigentlich, dass alle Welt inzwischen weiß, welch üble völkerrechtswidrige Rolle die USA z.B. in Vietnam, Irak, Afghanistan und vielen anderen Stätten davor und danach eingenommen haben, jetzt aber tatsächlich glaubt, die USA stünden in der Krim-Frage auf der Seite des Völkerrechts? Vom Saulus zum Paulus? Wer´s glaubt….

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      • Dian schreibt:

        Streng genommen sind die ganzen USA völkerrechtswidrig: sie sind gegründet auf der Vertreibung, der Enteignung und schließlich dem Tod von Millionen Ureinwohnern dieses Subkontinents. Wenn man dann noch bedenkt, welche Menschen sich aus Europa auf den Weg dorthin machten, auf das Abenteuer der „Besiedlung“ der Neuen Welt ein- und ihre „Geschichte“ hinter sich ließen, dann ahnt man vielleicht, wo die Wurzeln der US-amerikanischen Überheblichkeit zu suchen sind …
        „… dass alle Welt inzwischen weiß“ scheint mir übertrieben. Selbst wenn’s so wär, muss man deshalb noch lange nicht 1 und 1 zusammenzählen. Und man eckte mit solcher kritischen „Denke“ doch bloß an.
        Nein, da lob ich mir den Feierabend des Postbeamten Emil Pelle auf seiner Laubenlandparzelle …
        http://sascha313.blog.de/2013/07/27/erich-weinert-ferientag-unpolitischen-16269566/

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        • Joachim Bode schreibt:

          @ Dian:

          Auch das Völkerrecht kennt das zumeist befriedende Rechtsinstitut der Verjährung – falls nicht, sollte es – zumindest für einige Sachverhalte – schleunigst zur Geltung kommen!

          Wichtiger scheint mir die Frage:
          Was bewegt die USA, Leute zu unterstützen wie z.B. Bin Laden (in der Zeit seines Aufstiegs), die ausgewiesene Terroristen sind? In Vietnam fing es ähnlich an, dort setzten die USA den Diktator Diem ein und hielten ihn lange Zeit an der Macht, er war eine skrupellose, korrupte Marionettenfigur. Viele weitere Beispiele sind möglich. Jetzt wieder deutlich sichtbar wird es in Syrien, wo die Al Khaida-Orientierung einiger von den USA unterstützten Teile der Opposition klar auf der Hand liegt. Hauptziel solcher Politik sind Herstellung und Stabilisierung von Verhältnissen, die hauptsächlich den US-Interessen entsprechen. Die Entwicklung in der Ukraine zeigt die selben Fingerabdrücke.

          Demokratische Wahlen passen meistens nicht dazu. Notfalls werden – mit US-Hilfe – die Wahlergebnisse gefälscht, wie damals in Vietnam zu Diems Zeiten.

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          • Dian schreibt:

            @Joachim Bode
            Vielleicht haben Sie die Gelegenheit, sich bei einem nordamerikanischen Indianer des „befriedende[n] Rechtsinstitut[s] der Verjährung“ zu versichern, an dem Sie selbst zu zweifeln scheinen. Eine schnelle „Geltendmachung“ dessen wird auch keine Gefühle wie Zorn oder ähnlich beeinflussen können, noch werden Menschen dadurch lebendig(er). Meine These des mangelhaften Geschichtsbewusstseins der US-Nation, was eigentlich eine Verdrängung darstellt, war der Versuch, eine weitere Quelle der Aggressivität des Hegemons aufzuzeigen. Verdrängung zehrt Kraft, Wahrhaftigkeit macht stark. Diese mentale, „psychologische“ Ebene darf nicht über die militärische Stärke des US-Imperiums hinwegtäuschen. Aber, diese „schiesswütige“ Nation, deren Menschen nicht derartig geboren sondern dazu (z.B. in einer Columbine-Schule) erzogen werden, verdrängen einzeln und als Nation Ängste, die sie beherrschen. Und Angst macht aggressiv. (Putin scheint ein Gegenbeispiel zu sein.)

            „Wichtiger scheint mir [hier: Ihnen] die Frage: Was bewegt die USA …?“ Ja, wo soll ich da anfangen? Bei dem Bedürfnis nach Macht erwachsen aus unerfahrener Liebe? Oder beim „ollen“ Marx? Der hielt es übrigens für nicht so wichtig wie wir, die Welt zu erklären, ihm kam es mehr darauf an, sie zu verändern. Und Veränderung fängt im Kopf an, in meinem, … Ihrem?

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  4. Lutz Lippke schreibt:

    Wenn ich das Flattern in den Augen meines Gegenübers sehe, sobald ich diese desillusionierenden Themen anspreche, wird mir klar, dass die schonungslose Analyse nicht reicht. Irgendwie müssen wir die wirksamen Hebel zur Änderung und deren Folgen sichtbar machen. Sonst verschanzen sich nicht nur die Ängstlichen hinter „Nichtwissenwollen“ und Abwarten. Auch ich meide schon häufiger Investigatives, um meine Seele zu schonen. Die USA werden wir wohl nicht zivilisieren. Wir könnten hier nur allseits Besseres vormachen. Das Gefühl der mangelnden Selbstwirksamkeit ist aber auch dazu berechtigt, obwohl die hiesigen Politakteure ganz sicher nicht die hellsten Lichter auf der Torte sind (IM Friedrich und Co. AG). Aber Intriganz hat nunmal längere Beine als der kleine Verwandte Lüge und nichts weiter zu tun als zu intrigieren. Wenn’s dann doch mal eng wird, scheinopfert man den Unbedarftetsten und führt die Co. AG ohne ihn weiter und weiter. Was macht eigentlich Volker Kauder? Abgetaucht oder Strippenziehen?

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