Wenige Fotos

Obwohl Heerscharen von Journalisten in der Ukraine tätig sind und obwohl alle Welt mit Fotohandys herumfuchtelt, kenne ich kaum Bilder, die heute alltägliche Szenen dokumentieren. Dieses scheint eines zu sein. Eine alte Frau wird mißhandelt, die einen Blumenstrauß an einem Lenin-Denkmal niederlegen wollte (Quelle).

Neue ukrainische Demokraten

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3 Antworten zu Wenige Fotos

  1. Beate N. schreibt:

    Gewalt gegen die alte Frau geht gar nicht!
    Man wird sie auch nicht mehr umpolen können. Sie hat ihr ganzes Leben damit verbracht!
    Schön auch, dass man im Hintergrund Männer sieht, die die Kamera drauf halten.
    Wenn das der Revolutionsgedanke ist…

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  2. Weltbürger schreibt:

    Danke, Beate.
    Das Foto läßt leider vermuten, dass deine Aussage falsch ist. Es scheint, als ob Gewalt gegen die alte Frau doch geht. Wie konnte da jemand den Foto in der Hand haben, als andere die Füsse gegen die alte Frau erheben? Warum sind die Blumen so weit vorne? Lag sie schon am Boden und war gerade am Aufstehen?
    Was ist das für eine Fotograf, der hier ein Foto machen kann?
    Ich hoffe, es war mit einem Teleobjektiv, so dass aufgrund der Entfernung keine Chance zum Eingreifen für den Fotografen bestand.
    Schöner wäre es allerdings, es wäre ein gestelltes Foto, ist aber wohl ein Wunschtraum.

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  3. Dian schreibt:

    Ich bewundere die Frau, ihren Mut, sogar ihr Leben im Kampf gegen die Faschisten einzusetzen, und ich wünsche Ihr Gesundheit.
    Auch die Körperhaltung des Mannes, der sein Bein am weitesten hebt, verrät viel über ihn. Eingezogener Kopf und Schultern.
    Ich bin sicher, dass besonders die Tretenden Angst vor der Frau, mutmaßlich ihrer Größe, ihrer Wahrheit haben.
    Auch bei Faschisten sind ihre Aggressionen Zeichen ihrer unterdrückten Gefühle, ihrer eigenen Demütigungen, ihrer Minderwertigkeitsgefühle, gar ihres Selbsthasses.
    Sehr interessantes, sehr schauriges Foto …

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