Merkelchen weiß natürlich gar nichts. Update Fritsche. Update Schmidt.

Eine Dreierhorde von PolitikerInnen (Gauck, v.d.Leyen, Steinmeier) verkündet Deutschlands neue Weltbedeutung – Merkel piepst nicht einmal.

Deutschland läßt (US)-Genmais zu und klagt zugleich dagegen – knapp zu erkennen: Merkels Fingerchen im schmutzigen Spiel. (Einige klare Worte dazu von KenFM.)

Irjendwat is mit Edathy. Die halbe Regierung weiß es. Merkel? Siehe oben.

Haben sie beim Theater „Wulff“ geprobt, was sie uns alles zumuten können? Und den Schluss gezogen: ALLES? Opa denkt, dass es beim Wulff-Skandal um einen nur mittelgroßen Fisch ging. Wulff hätte wohl auch funktioniert; vielleicht nicht ganz so phänomenal wie Gauck. An Wulff wollten paar Mediengewaltige ein Exempel statuieren. Bei Edathy geht es um mehr; auch um Tote. Oder gar wirklich um Politik?

(Interessant dazu 18.2. Ulli Gellermanns „Rationalgalerie“.)

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Update 16.2.:

Nach reiflicher Überlegung möchte ich doch nicht gar zu abfällig über Merkelchens Unwissenheit urteilen. Es mag ja sein, dass sie tatsächlich keine Ahnung hat. Obwohl ich langsam zweifle, denn sie beteuert es selbst allzu regelmäßig. Jedenfalls umgibt sie sich aber mit Leuten, die ausreichend Durchblick haben und jederzeit alle Pflichtstrippen (+ ein paar Kürstrippen) ziehen können, z. B. Staatssekretär Klaus-Dieter FritscheModerne Technik funktioniere nur, wenn der Mensch auch in der Lage sei damit zu arbeiten, betonte Klaus Dieter Fritsche, Staatssekretär BMI auf dem 7. Europäischen Bevölkerungs- und Katastrophenschutzkongress in Bonn. (Foto: BS/Danetzki)

WikipediaFritsche zu NSU.

(Als Schmeckerchen für jeden „Mollath-Fan“: Der Fr. kam aus dem Stall Beckstein. Von dort hat’s ihn direkt in den Geheimdienst gehievt. Saubere Arbeit.)

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Update 17.2.:

Fefe hat genau hingeguckt. Dahin.

Wieviel muß unsereins denn noch kotzen?

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35 Antworten zu Merkelchen weiß natürlich gar nichts. Update Fritsche. Update Schmidt.

  1. kranich05 schreibt:

    Ausnahmsweise kommentiere ich als Erster:
    Ich habe das Posting „Merkelchen“ einfach noch einmal veröffentlicht, und jetzt ist die Kommentarmöglichkeit wieder da.
    Ich bitte um Entschuldigung.
    Was sich da verstellt hatte, hab‘ ich noch nicht herausgefunden und jetzt leider auch keine Zeit zum Suchen.
    Bis später!

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  2. Beate N. schreibt:

    Schön, dass die Kommentarfunktion jetzt wieder geht. Tatsächlich wollte ich vorhin schon kommentieren und es ging nicht. Und was ich schreiben wollte, ist auch schon obsolet, denn der Minister ist schon zurückgetreten.

    Ja und es ist verwerflich, wenn er Gabriel warnt.
    Das ist genauso verwerflich, wie im Fall Hoeneß, der ja auch gewarnt wurde. Jener nutzte allerdings die Zeit und hat schnell noch so getan als ob er geläutert wäre und sich selbst angezeigt, wobei ihm ja leider noch die Weihnachtsfeiertage dazwischen gekommen sind. Das gescheiterte Steuerabkommen mit der Schweiz spielte dabei vermutlich auch keine Rolle.

    Und die CSU wusste auch nichts.
    Und Merkelchen auch nicht.

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  3. Beate N. schreibt:

    In diesem Fall wurde auch ein Rücktritt versäumt…

    Und wenn es schon überall um Kinderpornografie geht, dann könnte man auch den Fall Ulvi Kulac bzw. Fall Peggy nochmal unter die Lupe nehmen und die Vertuschungen der SOKO I, die im Fall „ermittelt“ bzw. beseitigt hat.

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  4. velogrino schreibt:

    Vielleicht ist das die neue Masche. Wenn sich jemand unbeliebt macht schickt ihm der Geheimdienst ein paar Kinderpornos mit der Post. Und am nächsten Tag kommt die Polizei zur Razzia. Und vergessen wir nicht, den Bundestrojaner gibt es ja auch noch. So dumm kann doch kein Abgeordneter sein, daß er sich Kinderpornos in den Bundestag schicken läßt.

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  5. Lutz Lippke schreibt:

    Ich will mir die Meldungen zu Edathy gar nicht alle reinziehen. Echte Kinderpornographie ist natürlich ein verbrecherischer Sumpf der schon um der Opfer willen, ausgetrocknet werden muss.
    Ob Edathy überhaupt irgendwelche anrüchigen Bilder bestellte und wenn ja diese strafrechtlich relevant sind, scheint ja bisher vollkommen im Ungewissen zu liegen. Die Unschuldsvermutung gilt. Trotzdem werden Vermutungen schon wieder als Tatsachen gehandelt. Es wird Zeit, dass die Medien und alle denen Rechtsstaatlichkeit am Herzen liegt, für lückenlose Aufklärung sorgen. Da wäre zunächst der NSU/Geheimdienst-Sumpf, der Mord an der Polizistin Kiesewetter, die damit verbundene Wattestäbchen-Ermittlungspannen-Story und nun auch die Informations- und Verdächtigungsketten zu Edathy.

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  6. tokchii schreibt:

    Der Herr Edathy hatte ja vor einem Jahr sozusagen die Sexismusdebatte abgesagt, er war der erste (und einzige, Gauck zog später nach, „ich sehe keinen flächendeckenden Sexismus in Deutschland) Politiker außerhalb der FDP, der sich öffentlich dafür stark machte, den #Aufschrei und damit die gesamte Sexismusdebatte abzusagen. Letztendlich erfolgreich.
    Deutschland war allerdings vor einem Jahr nichts besonderes mit der Sexismusdebatte, die wurde eigentlich international geführt.
    Und während etwa in Großbritannien oder Frankreich mittlerweile Änderungen vorgenommen wurden, die auf ebenjener Debatte beruhen, default Pornoblockung in GB, Strafen für Freier in F (nach schwedischem Vorbild) begnügte sich Deutschland seinerzeit damit, die Frauen, die sich beteiligten quasi als hysterische Zicken abzutun und die ‚Debatte‘ ins Lächerliche zu ziehen, mit der Behauptung, hier in Deutschland gäbe es das nicht.
    Die Kanzlerin schwieg dazu. Genauso wie sie jetzt schweigt.
    Nun hat sich aber herausgestellt, dass eben einer der verhementen Vertreter der Meinung, hier gäbe es keinen Sexismus, Brüderle hin oder her, sich Bildchen nackter Kinder über seinen Regierungsrechner bestellt.
    Und dass er, wenn ausländische Ermittler ihn diesbezüglich nicht ins Visier genommen hätten, einen hochdotierten Posten in der gerade gebildeten Regierung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erhalten hätte.
    Wenn das kein geheimdienstliches Versagen auf ganzer Linie ist!
    Unglaublich, dass Merkel sich nicht äußert. Eine Pressekonferenz (die auch Fragen zulässt) wäre echt das mindeste. Oder interessiert die das nicht?
    Es geht nicht nur darum, ob die Bilder legal waren oder nicht, für Ottonormalbürger ist der Besitz deratigen Materials weitestgehend indiskutabel. Daher sollte auch nicht darauf gepocht werden, war ja alles bezahlt und so. Dies liegt daran, dass viele Kinder haben aber Sex dann doch nur mit Erwachsenen. (wenn überhaupt)
    Ich wundere mich nicht mehr, dass in Deutschland soviel Steuergeld zum Fenster hinausgeworfen wird, das Gesamtklima sich so verändert, dass dieses Land den Ruf Bordell Europas bekommen hat. Pornoprinz Huch war übrigens auch sehr gegen die Sexismusdebatte.
    Offensichtlich fehlt jegliche Kompetenz, vernünftige Personalwahl im Bundestag zu gewährleisten. Edathy hat aus dem Bundestag heraus den Krams bestellt – dort wird er ja kaum Rechner und so kaputtgeschlagen haben. Und das fiel niemandem auf!!!
    Und selbst nach seinen unsäglichen Sexismusdebattenstatements war er offensichtlich Kandidat für einen hochdotierten Posten!
    Besser kann man den Ruf Bordell Europas echt nicht verteidigen.
    Außer vielleicht damit, jetzt darauf zu pochen, die Bilder wären ja legal. Fehlt nur noch, dass einer noch behauptet, geheime Hinweise auf NSU-Pannen hätten sich darauf befunden. Und es ging nur um diese Hinweise.
    Echt schräg, wie hier Skandale gehandelt werden. Allerdings könnte es international verheerend wirken, die Aussitztaktik auch hier anzuwenden. Dann würden deutsche Regierungsmitglieder im Ausland doch als potenzielle Päderasten gelten.
    Für mich hier im Inland hat die Regierung bereits ihre Glaubwürdigigkeit völlig verspielt. Und sich eher in der Rolle „Zuhälter“ gut eingefunden.

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    • kranich05 schreibt:

      Hallo tokchii,
      Ihren Gewißheiten, Ihren Spekulationen und auch Ihrer Empörung mag ich gar nicht folgen. Ich sehe nur an allen Ecken und Enden Ungereimtheiten, Undurchsichtiges bzw. Widersprüchliches und muß wohl diese Situation eine Weile aushalten.

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    • Lutz Lippke schreibt:

      Das regellose Draufhauen mit der Begründung, dass das hehre Ziel dieses Vorgehen rechtfertigt, führt nicht nur zur Diskreditierung der hehren Sache, sondern macht die Sache anfällig für Missbrauch aller Art.

      Der Weg ist das Ziel. Auch wenn es schwer fällt.

      Wer immer per Definition im Recht ist und meint abkürzen zu dürfen, ist nicht nur selbstgerecht, sondern auch Täter.

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    • Lutz Lippke schreibt:

      @tokchii
      „Der Herr Edathy hatte ja vor einem Jahr sozusagen die Sexismusdebatte abgesagt…“
      Ich hatte den #aufschrei leider nur am Rande mitbekommen, wahrscheinlich wegen Fall Arnold, Fall Mollath etc. Die waren ja auch ein bisschen Opfer des Geschlechterkampfes, trotz fehlendem Dekollete.
      Ich wollte mich mal informieren, wie der Edathy den #aufschrei abgesagt hatte. Hat er per Strafanzeige AktivistInnen wegen angeblich übergriffigem Verhalten in den Knast oder die Psychatrie gebracht? Also durch Falschbeschuldigung: Spielte im #aufschrei so etwas überhaupt eine Rolle?

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      • Blaumeise schreibt:

        @ Lutz Lippke
        Der Gustl Mollath soll Opfer des Geschlechterkampfes sein?
        Sie irren sich da gewaltig……….und es gibt keinen Aufschrei.
        Oder bin ich im falschen blog?

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        • Lutz Lippke schreibt:

          @Blaumeise
          Richtig, es ging wohl eigentlich um Schwarzgeldverschiebungen bzw. Wahnvorstellungen dazu. Mittel zum Zweck der Entsorgung des Unliebsamen waren aber Gewaltanschuldigungen eines geschlechtsspezifischen „Opfers per Definition“.
          Bei Edathy geht es nun also vor allem um Sexismus, so verstehe ich tokchii. War die engagierte Führung des NSU-Untersuchungsausschusses für Edathy möglicherweise Mittel zum Zweck für die Absage der Sexismusdebatte?

          Ich bin mir sicher, dass ich mich gewaltig irre. Ich bin mir aber genauso sicher, dass ich kein gewaltig Irrer bin. Das sehen geschlechtsspezifische „Opfer per Definition“ anders und bekommen viel Unterstützung. Zum Nachteil der wirklichen Opfer von (sexueller) Gewalt, denn deren Glaubwürdigkeit und Beachtung wird dadurch massiv beeinträchtigt.

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          • Blaumeise schreibt:

            @ Lutz Lippke
            Nein ich glaube nicht dass Sie ein Irrer sind, aber was wollen Sie suggerieren wenn Sie H. Mollath mit dem Fall Arnold vergleichen? H. Arnold war Opfer eines Justizirrtums im Gegensatz zum Fall Mollath. Ob jetzt der Fall Arnold geschlechtsspezifisch behandelt wurde, könnte nur geklärt werden, wenn auch Frauen Männer vergewaltigen könnten.

            Alltag ist leider, dass es seit dem Fall Arnold im Jahr 2001 Fälle sexueller Gewalt in 5 stelliger Höhe gegen Frauen und Kinder und viele mit Todesfolge gegeben hat.
            Das letzte Todesopfer, ein 12 jähriges Kind gab es vor 3 Tagen.
            Fakt ist auch dass solche Gewalttäter kein Dekollete haben.

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          • Lutz Lippke schreibt:

            Liebe Blaumeise,
            ich greife das Letzte zu erst auf. Wir sind uns vermutlich vollkommen einig, wenn es um den Fakt sexueller Gewalt in Form von Vergewaltigung, Nötigung usw. geht. Ich gestehe Ihnen zu, dass Sie insbesondere diese schweren Fälle verhindert oder wenigstens strafrechtlich verfolgt sehen wollen. Da sind wir uns wohl einig. Der Film: “ Es war Einer von uns“ http://www.arte.tv/guide/de/043949-000/es-war-einer-von-uns zeigt beispielhaft auf, wie schwierig so etwas für alle Beteiligte sein kann, insbesondere wenn es im Verwandten- oder Freundeskreis passiert. Um so wichtiger ist Konsequenz UND Genauigkeit. Darüber muss immer wieder nachgedacht werden.

            Für mich gehört dazu untrennbar die strafrechtliche Verfolgung von Falschbeschuldigung. Denn jede Falschbeschuldigung führt, neben dem Leid des/der Beschuldigten und dem Umfeld, zur Bindung der Kapazitäten bei Polizei, StA, Gutachtern, Sozialkräften etc. Diese stehen damit weniger den echten Sexual-Opfern zur Verfügung. Nicht selten, werden bei Beziehungskonflikten mittels Falschbeschuldigungen Kinder entwurzelt und sind lebenslang Opfer.
            Des Weiteren führen Falschbeschuldigungen zur Kriminalisierung und Störung des normalen Geschlechterverhältnisses. Der Wunsch, die Strafbarkeit zu Fällen wie Nacktbildern, Herrenwitzen, Dekolleteblicken und ähnlichen „harten Verbrechen“ zu erweitern, nützt m.E. nur Falschbeschuldigern, Betrügern und Feinden normaler Sexualität. Manches im Grenzbereich ließe sich ohne Weiteres zivilrechtlich lösen. Über den Hinweis zum Justizirrtum bei Arnold, der, wenn ich es richtig verstehe, auf Ihrer Überzeugung fußt, dass nur Männer vergewaltigen können, sollten Sie noch einmal nachdenken. Es war weder ein Justizirrtum, noch stimmt Ihre Überzeugung zur geschlechtsspezifischen Täterschaft. Dass solche einseitigen Vorstellungen sogar als „wissenschaftliche Studien“ staatlich gefördert und zur Grundlage von Gesetzen gemacht werden, ist ein großes Dilemma sowohl für Opfer sexueller Gewalt als auch für Opfer von Falschbeschuldigungen. Wer so einäugig argumentiert, meint es nicht ernst, sondern ummäntelt nur seinen Hass auf das andere Geschlecht.

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      • tokchii schreibt:

        Gar nicht mal so spektakulär, Edathys „Sexismusdebattensabotage“, eher subtil. Er war halt der einzige/erste ausserhalb der FDP, der sagte, es sei unfair dazu überhaupt zu debattieren.
        Hier ein ARD Artikel dazu
        http://www.tagesschau.de/inland/bruederle280.html

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  7. Joachim Bode schreibt:

    Die Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft Hannover hat vor wenigen Tagen klar erwiesen, dass es keine tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen strafbarer Handlungen gegeben hat. Die Durchsuchsanordnungen bzgl. der Räume von Edathy waren demnach rechts- und verfassungswidrig, weil sie nur auf Vermutungen beruhten.
    Durchsuchungen dürfen nicht dazu mißbraucht werden, erst an eventuell vorhandenes strafrechtlich relevantes Material zu kommen. Dann dürfte es auch nur ein „Eventuell im Namen des Volkes“ ergehendes Urteil geben und eine „eventuelle Strafvollstreckung“ in einem „eventuellen Rechtsstaat“, mit dem ich nicht nur eventuell nichts zu tun haben möchte.

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  8. Joachim Bode schreibt:

    Die SZ v. 16.2.2014 berichtet u.a. über die Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft Hannover mit dem Leitenden Ober-Staatsanwalt Fröhlich:

    „Fröhlich selbst hatte in einem vierseitigen Brief an Bundestagspräsident Norbert Lammert am
    6. Februar geschrieben, im Fall Edathy handele es sich „um nichtpornografische Nacktaufnahmen von Kindern und Jugendlichen“. Fröhlich machte lediglich den Einschub, „nach kriminalistischer Erfahrung“ sei aber davon auszugehen, dass die Besteller solcher Filme möglicherweise auch kinderpornografische Dateien herunterladen würden. Einen Beleg dafür im Fall Edathy hatte er nicht….
    „Die Informationslage war aus unserer Sicht Anfang November noch zu dünn, um gegen Herrn Edathy sofort zu ermitteln…“

    http://www.sueddeutsche.de/politik/kinderpornografie-vorwuerfe-gegen-spd-politiker-ins-blaue-hinein-weiterermittelt-1.1890592

    Staatsanwalt Fröhlich verschweigt dabei, dass sich die entsprechende Informationslage seit November 2013 nicht geändert hat.
    Auch dieser Bericht zeigt, auf welcher Grundlage die Durchsuchungsbeschlüsse ergangen sind: Sie basieren auf reinen Vermutungen – ein rechtsstaatliches Desaster.

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  9. Beate N. schreibt:

    Gerade sehe ich das moma. Die CSU schimpft auf die SPD, Friedrich, Gabriel, Oppermann, Briefe die 5 Tage brauchen, die SPD diskutiert intern seit Wochen, das ist mir alles egal (wobei es wieder zeigt, wie in der Politik der Hase läuft und ich unterstelle, dass dieser Fall nur exemplarisch für viele Fälle steht, bei denen täglich gemauschelt wird – die CSU allen voran,da sie es von FJS gelernt hat). Was für mich zählt: Der Ex-Bundesinnenminister warnt und ich sage bewusst warnt andere! Wo leben wir denn? Auch wenn Friedrich jetzt propagiert, er hätte nur der SPD helfen wollen.

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    • Joachim Bode schreibt:

      Friedrich wollte (als Innenminister) nicht der SPD helfen, sondern dem geplanten GroKo-Projekt von Merkelchen und Co mehr Sicherheit verschaffen.
      Dazu darf auch mal ein Dienstgeheimnis gebrochen werden – im Dienste der höheren Sache……

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      • Beate N. schreibt:

        Helfen meinte ich insofern, als dass es mit er Urabstimmung keine Probleme gibt.
        Natürlich war Herrn Friedrichs Handeln nicht ritterlich, auch wenn er es jetzt so aussehen lassen will und dafür in Bamberg noch beklatscht wurde.

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  10. T. Hausen schreibt:

    @Bode. So ist es. Frau Wolff geht jetzt noch einen Schritt weiter, belegt, daß der O´Staatsanwald gelogen hat auf der Pressekonferenz und meint, daß gegen den ein Diszi(plinarverahren) ansteht.

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    • kranich05 schreibt:

      Schön, dass bei Frau Wolff und anderswo Fehlverhalten von Staatsanwälten analysiert wird. Selbiges ist sicherlich ein Teil der Misere. Das sollte die Nase nicht täuschen, dass der Misthaufen gesamt deutlich größer ist (wie ja auch beim Mollathskandal).

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  11. Albert A. schreibt:

    Ich habe bei wolf-blog zwei Kommentare abgegeben. Einen zu @frank&frei:
    http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/12/28/der-fall-mollath-die-irrwege-der-psychiatrie-3/comment-page-3/#comment-32763
    in dem ich schrieb:

    „Endlich auf den Punkt gebracht, @ frank&frei.
    Im Fall Mollath wurde kritisiert, dass die Staatsanwaltschaft nicht ermittelt hat, in Sachen Geldschiebereien, im Fall Ethady,wird kritisiert, dass die Staatsanwaltschaft zu viel ermittelt bei den Schiebereien von Bildern.
    Kein „ausreichender Anfangsverdacht“, sagt einmal die Staatsanwaltschaft, ein anderes mal die anderen Rechtsgelehrten.

    Und die Frage, wie die Geldmengen und die Bilder Zustande kamen und zu welchem Zweck, ist berechtigt.

    Natürlich verbergen sich hinter beiden Fällen noch politische Interessen und Spielereien, was die Sache nur verwirrter macht. Im „Fall“ Peggy war es nicht der Fall, und trotzdem sitzen wir jetzt vor dem Problem, dass NICHT ausreichend ermittelt wurde, um den Täter zu finden.
    http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/12/28/der-fall-mollath-die-irrwege-der-psychiatrie-3/comment-page-3/#comment-32773

    Und an Frau Wolf schrieb ich:

    „Die Staatsanwaltschaft war schon einmal von der „Unschuldsvermutung“ ausgegangen, als es um die Anzeige Gustl Mollaths gegen sein Frau und ihre Kollegen ging.

    Ich glaube, die „Unschuldsvermutung“ kommt erst vor Gericht zum Einsatz, und zwar dann, wenn es keine Erkenntnisse gibt. Erst dann sind wir alle auf Vermutungen angewiesen…“
    http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/12/28/der-fall-mollath-die-irrwege-der-psychiatrie-3/comment-page-3/#comment-32777

    Die Links zu meinen Kommentaren sind taub und blind, weil im dem berüchtigten Spam-Korb verschrottet wurden.

    Wenigstens wurde aber das Kommentar von @SuStu veröffentlicht. Am Ende des Kommentars kann man lesen:
    „Liebe Fotobiene,
    ich hoffe, Deine klaren Worte treffen auf Gehör bei G.W., und dass sie – gerade als Hausherrin – die Scharniere der Flügeltüren ihrer “Blog Burg” ölt , damit ALLE diskutablen Standpunkte Einlass finden!“
    http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/12/28/der-fall-mollath-die-irrwege-der-psychiatrie-3/comment-page-3/#comment-32834

    Eine Staatsanwältin a.D., die Betrachtungen unterdrückt, welche ihrem eigenen URTEIL widersprechen? Das Misstrauen gegenüber den Staatsanwälten ist wirklich geboten. Zum Glück sind wenigstens die Gerichtsverhandlungen öffentlich. Auch wenn keiner hingeht…

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    • kranich05 schreibt:

      „Auch wenn keiner hingeht…“ Dazu wird es sehr bald ein kleines Posting geben.

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    • Joachim Bode schreibt:

      @ Albert.A.:
      „Das Misstrauen gegenüber den Staatsanwälten ist wirklich geboten.“

      Ein guter Anfang.
      Machen wir bei den Richtern weiter …. undundund

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      • Albert A. schreibt:

        …und natürlich auch bei sich selbst (anfangen), @Bode. Möchte gerne noch darauf hinweisen, dass das Misstrauen auch als Wahn hingestellt werden kann. Wenn es sich gegen andere Menschen richtet, vor allem gegen Amtsträger. Dagegen ist das Misstrauen gegenüber sich selbst grundgesetzlich geschützt. Da wird niemandem irgendwelcher Wahn unterstellt…

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    • SuStu schreibt:

      @ Albert A.

      Ich habe Frau Wolff gebeten, sich um den Verblieib der vermissten Beiträge zu kümmern.

      http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/12/28/der-fall-mollath-die-irrwege-der-psychiatrie-3/comment-page-3/#comment-32893

      Beste Grüße
      SuStu

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      • Albert A. schreibt:

        Meine Kommentare werden schon lange von Frau Wolff mehrheitlich gelöscht. Unter einigen Kommentaren, die veröffentlicht wurden, fand ich ähnliche Reaktion von Frau Wolff wie auch diesmal:
        http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/12/28/der-fall-mollath-die-irrwege-der-psychiatrie-3/comment-page-3/#comment-32900

        Ich bin daran gewohnt, dass ich manchmal schlecht zu verstehen bin. Dass dies bei manchen klugen, intelligenten Menschen zur Ablehnung oder sogar zur Verachtung und Diskriminierung als Reaktion führt, ist dann wahrscheinlich das Problem der allzu hohen Intelligenz. Je intelligenter manche Menschen sind, um so schwieriger können sie mich scheinbar verstehen.

        Ich glaube aber nicht, dass Frau Wolff nicht erkannt hat, dass meine Kommentare ihrer klaren Linie widersprechen…
        Und dann hat sie wohl doch etwas verstanden.

        (Diesen Kommentar gebe ich hier ein wie auch bei Frau Wolff unter Ihrem hier verlinkten Kommentar.)

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    • frank&frei schreibt:

      @ Albert A. :

      Und ich dachte noch (ich hab scheinbar einen ECHTEN Sockenschuß, ein Aaaaazt, ich brauch ein Aaaaazt ;-), was Sie wohl Böses in meine Richtung geschrieben hatten, so dass es, Blog-Hygiene-wahrenderweise, dort nicht veröffentlich wurde.

      Aber egal, ich hab auch diesen Opa-Blog hier bislang sehr kritisch beurteilt und neige ganz generell nicht zum Fähnchen im Wind (offensichtlich fehlen mir dazu sämtliche wichtigen Fähigkeiten) , daher, es ist wirklich nur als persönliche Nachricht an Albert gemeint (und in einer Blogstruktur geht das nunmal nur öffentlich 😉

      Beim Thema kommerzieller Nutzung ((per aktueller Rechtsprechung) „harmloser“ Nacktbilder) von Kindern/Jugendlichen habe ich offensichtlich nichts mehr beizutragen.

      Bzw. keinen Bock, mich für eine absolut parteiische Sicht im Sinne der tatsächlichen Opfer, aus welcher Interessensicht auch immer, zerpflücken zu lassen.

      Und um die Welt in (schützenswerte) Opfer 1ter/2ter/3ter und wasweiß ich wievielter Klasse aufzuteilen fehlt mir die Göttlichkeit;-)

      I.d.S.

      Frank & Frei

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  12. Hans schreibt:

    War es nicht der BND, der dem seit 1993 bayerischen Innenminister Beckstein wenige Wochen vor den Wahlen im September 1994 eine „Fuhre Plutionium“ zur wahlkampfdienlichen Entdeckung des „Schmuggels“ an den Flughafen München lieferte? http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9247542.html

    Interessant zu den damals engen Verstrickungen zwischen CSU, BND und Münchner Justiz auch http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9248654.html und http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9247542.html

    Schließt sich so der Kreis? Auch in der Hinsicht, dass Günther Becksteins Vater Julius anscheinend im Dritten Reich Schuldirektor im Kloster Ettal war, und „das könne nur ein überzeugter Nazi sein“, so der vom Nürnberg-Wiki dazu angeführte Nachkriegs-Kultusminister Hundshammer? http://www.nuernbergwiki.de/index.php/G%C3%BCnther_Beckstein

    ,

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  13. Beate N. schreibt:

    Friedrichs Immunität wurde aufgehoben – wurde ja auch Zeit!

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