Oh!

Schwarzerschwarzgeld seit 30 Jahren. Schwarzerschwarzgeldsteuern gezahlt, für 10 Jahre.

Is wat?

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Auszeichnungen Alice Schwarzer: Man beachte, zwei Mal das Bundesverdienstkreuz!

1991: Von-der-Heydt-Kulturpreis der Stadt Wuppertal für ihr Lebenswerk
1992: Dr. Kurt Neven DuMont Medaille der Westdeutschen Akademie für Kommunikation
1996: Bundesverdienstkreuz am Bande
1997: Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen
1997: Frau des Jahres 1997 des Verbandes Deutscher Staatsbürgerinnen
2003: Zivilcouragepreis des CSD Berlin
2004: Goldene Feder der Bauer Verlagsgruppe (Ehrenpreis)
2004: Bambi für die Sendung „Wer wird Millionär?“ mit Günther Jauch
2004: Ritter der französischen Ehrenlegion (Chevalier dans l’Ordre National de la Légion d’Honneur)
2004: Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen
2005: DANUBIUS Donauland-Sachbuchpreis
2005: Bundesverdienstkreuz Erster Klasse
2005: Journalist des Jahres (Branchenzeitschrift „Medium-Magazin“)
2006: Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft
2008: Ludwig-Börne-Preis
2010: Mercator-Professur der Universität Duisburg-Essen[84]

(Quelle)

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(„Es wird Blut fließen, viel Blut.“, sagte Eric Hobsbawm.

Liebe LeserInnen dieses Blog, fragen Sie mich bitte nicht, warum mir das jetzt einfällt.)

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Frau Schwarzer wird jetzt wohl gegen manche Menschen gerichtlich vorgehen… wegen des Straftatbestands der „wahren Nachrede“.

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20 Antworten zu Oh!

  1. Joachim Bode schreibt:

    Wessen Blut wird fließen?

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    • kranich05 schreibt:

      Keine Ahnung! Vielleicht Näheres bei Hobsbawm?

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      • Joachim Bode schreibt:

        Ein Blick in die Geschichte (den auch Hobsbawm, gest. 2012, pflegte) hilft auch hier ungemein:
        Fast immer war es das Blut der sogen. „Kleinen Leute“. Und nur diese haben es in der Hand, dies zu ändern.

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        • kranich05 schreibt:

          Wahrscheinlich sehen wir in Syrien etwas von dem vielen Blut, das Hobsbawm fließen sah. Wieso aber fiel mir das bei der „harmlosen“ Meldung über Schwarzer ein? Vielleicht über den Gedanken(sprung), dass derartiges Verhalten und Verhältnisse irgendwann Erbitterung ausbrüten.

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    • Lutz Lippke schreibt:

      Von Alice Schwarzer zu Hobsbawm ist wohl doch ein großer Sprung, oder?
      Hobsbawm:
      „Wir werden Gesellschaften bekommen müssen, in denen der Staat wieder eine größere Rolle, eine viel größere Rolle spielt.“
      Es gibt also auch eine Spur von Optimismus bei Hobsbawm.
      Damit die viel größere Rolle des Staates nicht zur Rückwärtsrolle wird, braucht es allerdings einen anständigen Staat. Gut organisiert, menschenfreundlich und zurückhaltend. Das haben wir Bürger schon noch selbst in der Hand. Auch für wen wir Blut spenden. Der systemlastige Pessimismus fällt m.E. etwas aus der Zeit.

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  2. 5jahrehartz4 schreibt:

    upps und warum erst im Januar und nicht schon im Dezember?
    Weil man durch den Jahreswechsel wieder ein ganzes Jahr mehr abkassieren konnte, denn man muss nur 10 Jahre angeben/nachzahlen und kann ab sofort optimal kassieren, denn nach Abgabe der Erklärung ist doch alles in Ordnung.

    Jetzt wäre natürlich interessant wie hoch die Summe war, wie viel Zinsen geflossen sind und bis diese allen Steuerzahlern zurückgegeben wurden (nicht als Spende, kann man ja wieder abziehen) darf man sicher von Schmarotzertum sprechen.
    PS als es mal 1985 um einen Job in der Schweiz ging habe ich deren Bankkosten mitbekommen, die wollten für ein einfaches Konto jeden Monat wiederhole Monat 36,- Franken, ca. 46,- DM – nur mal so als Idee was da an Zinsen reinkommen müssen, damit sich das überhaupt rechnet.

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  3. D7. schreibt:

    @J.Bode u.a.
    Zur Sache: a) das Blut-wird-fließen-Zitat klingt blutrünstig, war aber eine „stern“-Überschrift und entspricht nicht Hobsbawms Argumentationsstruktur http://soziologieheute.wordpress.com/2012/10/02/eric-j-hobwsbawm-1917-2012/ b) was das Schwarzgeld der Frau Sch. betrifft und ihre nachträgliche Freikaufaktion, läßt sich auf Basis damaliger Spitzensteuersätze schätzen, dass es sich etwa um eine halbe Million € auf Schweizer (Nummern?) Konten handelte c) der Link zum Börsenforum http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=305530 verweist auf den Zusammenhang von Schwarzgeldern dreier Alt-BRD-Promis (die anderen beiden sind Sommer/Zeit und Höneß/BM) und deren Bundesverdienstkreuze d) zuende gedacht sieht das nun so aus: es ist eine „verkehrte Welt“. Diese Bundesverdienstkreuzler sind keine positive, sondern eine negative soziale Auslese und e) es bleibt jedem und jeder überlassen, diesen Tatbsestand gesellschaftlich zu verallgeminern oder auch nicht. Besten Gruß, D7.

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    • kranich05 schreibt:

      Zustimmung zu b bis e.
      Zu a aber bitte nicht komplizierter machen, als es Hobsbawm ausdrückte. Der „stern“ hat mit seiner Überschrift wörtlich wiedergegeben, was H. sagte und damit völlig korrekt dessen Argumentation.

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    • Frieder Kohler schreibt:

      Als Tatsachenroman „Großes Bundesverdienstkreuz“ erschien ein Teil davon erstmals im September 1974 und danach in immer neuen, kaum veränderten Auflagen. Je mehr Leser das Buch fand, desto mehr Fragen mußte ich (Engelmann) beantworten – auf Pressekonferenzen, Veranstaltungen, Lesereisen, auch vor etlichen Gerichten sowie vor allem brieflich, weil mehrere tausend Leser mir schrieben, die wissen wollten, ob dieses oder jenes tatsächlich stimme, wie ich es herausgefunden hätte und ob die betreffenden Prominenten denn nicht sofort mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln gegen mich vorgegangen wären. Und daneben meldete sich auch eine stattliche Anzahl von – meist ungenannt bleiben wollenden – Zeugen, die die Richtigkeit der Ermittlungsergebnisse aus eigener Kenntnis bestätigen und sie in wichtigen Punkten noch ergänzen konnten.: weiter bei Bernt Engelmann! @D7 traf ins Schwarze, aber der „Tatbestand“ betrifft nicht nur diese Bundesverdienstkreuzler, weitere (Landes-)Orden und Ehrenzeichen sind sehr begehrt, lesen Sie z.B. nach beim ehrenwerten ehemaligen Ministerpräsidenten BW, Erwin Teufel!

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  4. Dietmar Nisch schreibt:

    Eine allgemeine Frage: wie ist es, wenn jemand keine Kinder erziehen möchte als zukünftige SteuerzahlerInnen oder keine haben will (wer aus medizinischen oder biologischen Gründen keine bekommen kann, besteht ein Weg zu einer Adoption), tangiert es auch zukünftige „Steuerzahlung-Verweigerungen“? Dies wurde mir schon damals als Jüngling „klargemacht“ – Jahre zuvor, als ich mich erfolgreich zum Heiraten entschlossen habe: ohne Kinder keine zukünftige Rente! Übrigens unser ehem. Bundeskanzler Gerhard Schröder ist doch mit gutem Beispiel vorangegangen: neben eigenen Kindern hat er zusätzlich auch ein Waisenkind aus Rußland adoptiert.

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  5. Beate N. schreibt:

    Auch Träger des Bundesverdienstkreuzes sind nicht unfehlbar…
    Wer ist das schon?
    Oft frage ich mich, wenn ich höre „ja und die kleinen Leute sollen das wieder zahlen“ und „die da oben machen dies und jenes“. Wären es eben nicht gerade die besagten „kleinen Leute“, die selbst, wenn sie nur könnten, wenn sie nämlich nicht so „klein“ wären, sich Vorteile verschaffen, Vetternwirtschaft betreiben, über Leichen gehen und Steuern hinterziehen würden, wenn sie denn nur könnten?
    „Gelegenheit macht Diebe!“, sagt ein Sprichwort. Meiner Ansicht nach, macht Gelegenheit auch Steuerhinterzieher, Vettern, Amigos, etc…fassen wir uns also an die eigene Nase. Haben Sie noch nie Schwararbeit verrichtet oder in Auftrage gegeben? Würden wir nicht selbst, …, wenn wir nur die Gelegenheit hätten.
    Wie ging es vergangenes Jahr durch die Presse als bekannt wurde, dass ein Bayreuther CSU-MdL in die Verwandten-Affäre verstrickt ist?
    Als ich eine örtliche Metzgerei besuchte, kam eben besagter Politiker nebst Gattin herein, kaufte und ging. Kaum schloss sich die Tür. „Da get er hi mit sana Sekredärin. Mecht ned wissen, wos der derra zahld!“ (Da geht er hin mit seiner Sekretärin. Ich möchte nicht wissen, was er ihr zahlt!) Klar, nicht richtig, aber hätte man die Gelegenheit den eigenen Partner (am Ende noch unqualifiziert) zu (möglicherweise) überhöhtem Gehalt einzustellen, frage ich…? Ein anderer CSU-MdL stattete sich auf Parteikosten mit einer hochwertigen Kameraausrüstung aus! Wie war der Aufschrei groß, obwohl jener sagte, er hätte vorab gefragt, ob dies und jenes auch im Budget sei…und ein OK bekommen. „Des häd iech ned gmachd!“ (Das hätte ich nicht gemacht!), hieß es da mit geballter Faust am Stammtisch. Doch, genau das hättest du gemacht! Hättest du ein Diensthandy auswählen dürfen, dann hättest du bestimmt auch nicht jenes für 29 Euro genommen, was nur telefonieren und SMS kann, sondern dir ebenfalls „a gscheids Modell ausgsuchd, na da hab ich aber, kosd ja nix“ (ein gescheites Modell ausgesucht!), „was ah mit dem ebbs und des alles dud“ (was auch Apps und alles kann).
    Insofern fasse sich jeder an die eigene Nase!

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    • Lutz Lippke schreibt:

      @Beate N.
      Sie haben recht … und auch wieder nicht.
      Denn es gibt irre viele Menschen, die jeden Tag hervorragende Arbeit leisten, die menschenfreundlich sind und sich nicht ständig unsittlich bereichern. Fehler macht sicher jeder irgendwann. Es ist aber kein Zufall oder Ausweis von Intelligenz, ob man „unten“ jobbt, „oben“ administriert oder „ganz oben“ nach noch mehr sabbert. Dieser Auslese-, Aufstiegs- und wieder Abstiegsprozess lässt sich psychologisch erklären. Trotzdem: Wer administriert hat vor allem Verantwortung, ein anderes Einkommen und keinen Freibrief für Überlebenstricks. Denn die benötigt er nun wirklich nicht. Also wer heftig patzt, macht halt wieder weiter unten mit. Mitgefühl ist da fehlgeleitet.
      Alice Schwarzer ist ganz sicher ein Sonderfall. Kult- und Hasssubjekt zugleich und das aus eigener Schaffenskraft. Die verliehenen Broschen dienten wohl zumindest die letzten Jahre eher der Anbiederung oder Ruhigstellung. Die starke Zeit ist doch lange vorbei. Vielleicht kommt jetzt als krönender Abschluss noch das Dschungelcamp. Das Bundesverdienstkreuz kann sie da ruhig mitnehmen.

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    • Blaumeise schreibt:

      Do legst di nieder.

      Beate,
      was heisst Frauenquote auf fränkisch?

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    • kranich05 schreibt:

      Liebe Beate,
      Dein Appell nicht selbstgerecht zu sein, ist sicher berechtigt. Die Menschen sind keine Engel. Schon als Kind hab ich meiner Mutter Plätzchen geklaut und auch heute noch gehe ich manchmal bei „Rot“ über die Strasse…
      Dennoch glaube ich nicht, dass alle über Leichen gehen. Es gibt Menschen, die keine Steuern hinterziehen. Sogar unter den Reichen gibt es solche.
      Es geht mir am allerwenigsten um die Psychologie Einzelner. Aber es geht mir um die Verhältnisse, und dass in mehrfacher Hinsicht:
      Krank, zutiefst asozial sind Verhältnisse, in denen ein Mensch dass 100fache, 1000fache, 10.000fache eines fleißigen Arbeiters „verdient“.
      Zutiefst asozial, menschen- und gesellschaftsfeindlich sind Verhältnisse, in denen diese Typen dieses Geld in „Oasen“ bunkern können.
      Zutiefst rechtsfeindlich sind „Gesetze“, die solchen Typen Straffreiheit einräumen.
      Du sagst: Jeder würde gern eine Million Steuern hinterziehen. Ich zweifle. Absolut sicher bin ich aber bei der Behauptung: „99% aller Deutschen werden nie eine Million Steuern hinterziehen.“
      Schöne Grüße
      vom
      kranich05

      PS. Ausführliches zu Schwarzer habe ich gerade hier gefunden: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-subventionskoenigin-alice-schwarzer/9428050.html

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      • Beate N. schreibt:

        Nein, lieber Opa, ich sage: niemand ist unfehlbar, Träger des Bundesverdienstkreuzes nicht, Politiker nicht und auch sonst niemand: sag niemals nie!
        Dennoch bin ich der Meinung, dass viele „kleine Leute“, die heute mit dem Finger zeigen, morgen selbst diejenigen sein könnten, welche….wenn sie nur könnten und die Wahl hätten. Denn, erst wenn man die Wahl hat kann man sagen, ich bin so oder so…
        Es ist einfach so schwierig: Wo beginnt Vetternwirtschaft und wo ist es einfach einfach das Wissen „sich auf den anderen verlassen zu können“, wenn ich den Auftrag, natürlich ganz ohne Vorteile, an ihn vergebe?!
        Interessant (habe ich heute irgendwo gelesen) und das ist für uns, als „alte Mollathianer“ die eigentliche Frage, wie wo und wann kam das überhaupt, mit dem Konto in der Schweiz?

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        • kranich05 schreibt:

          Hallo Beate,
          wenn sich Dein „Nein, lieber Opa, ich sage: niemand ist unfehlbar,…“ auf diesen Satz von mir bezieht:“Absolut sicher bin ich aber bei der Behauptung: “99% aller Deutschen werden nie eine Million Steuern hinterziehen.” – dann rührt Dein Widerspruch wohl daher, dass Du meinen Satz nicht wörtlich nimmst bzw. eine darin nicht „versteckte“, sondern offenkundige Bedingung nicht wörtlich nimmst. Ich erlaube mir deshalb „nie“ zu sagen, weil es für 99% der Leute niemals eintritt, dass sie das dazu nötige Millionenvermögen haben werden (mal die Hyperinflation von 1923 außen vor gelassen).

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    • Breitenbach schreibt:

      Beate N.s Einwand halte ich nicht nur für sehr be­rech­tigt; sondern im Grun­de für den Kern des Pro­blems des Kom­mu­nis­mus. Da­ne­ben darf al­ler­dings der Ein­fluß re­zen­ter Pro­pa­gan­da nicht un­ter­schätzt wer­den (man den­ke et­wa an den Hit: »Du mußt ein Schwein sein«)!

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      • kranich05 schreibt:

        „…Kern des Problems des Kommunismus…“ – ein interessanter Aspekt.
        Ich meine, wenn der Kommunismus vorher die idealischen Menschen braucht, dann wird er nie Reallität werden.
        Meine Überlegung/Hoffnung ist, dass freie Menschen, also in keinerlei Macht- oder Abhängigkeitsbeziehungen eingefügte Menschen aber sehr wohl lebendig sozial vernetzte Menschen in wechselseitiger Kooperation/Transparenz/Vertrauen/Kontrolle/Reflexion/Toleranz den Raum für Korruption/Kriminalität jeder Art minimieren. Der Weg dahin kann, meine ich, nur über absolut akzeptierte/praktizierte/garantierte Menschen- und Bürgerrechte gefunden werden.

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  6. Beate N. schreibt:

    Das ist unspektakulär: Fraangwode

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