finanzkapitalistisch + vorbürgerlich

Die mit dem Namen Georgi Dimitroffs verbundene Faschismusdefinition des VII, Weltkongresses der Kommunistischen Internationale von 1935 hat durch die Jahrzehnte ihre wissenschaftliche Qualität und Tragfähigkeit bewiesen.

„Der Faschismus an der Macht … ist … die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.“

Quelle: hier.

Dass solche Begriffsbestimmung nicht zum Dogma taugt, dass eine Definition niemals einen Gegenstand allseitig oder gar erschöpfend beschreibt, sollte selbstverständlich sein. Dass sie vielleicht noch nicht völlig ausgeschöpft ist, uns selbst heute noch etwas lehren kann, ist vielleicht ein Nachdenken wert.

Einerseits das heutige Bündnis der reaktionärsten Kräfte des Finanzkapitals mit islamistisch-terroristischen Kräften der Petro-Dollar-Diktaturen vor Augen und andererseits die industrielle Vernichtung der jüdischen Menschen durch die deutschen Faschisten im Bewusstsein, frage ich mich, ob es nicht ein Wesenselement des Faschismus ist, sich mit den menschenfeindlichsten Ideologien, Unwerten, Kräften der vorbürgerlichen Zeit zu verbünden. Gehört eine spezifische Verschmelzung von fortgeschrittenster Wissenschaft und Technik mit finsterstem voraufklärerischem Ungeist notwendig zum Wesen des Faschismus?

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7 Antworten zu finanzkapitalistisch + vorbürgerlich

  1. Mike schreibt:

    Hallo Dr. Kurch. Sie zitieren die (auch mir bekannte) Dimitroff-Formel (1935) oder „Definition“ von FASCHISMUS AN DER MACHT. Diese drückt methodisch ein Ergebnis oder Resultat aus. Mindestens ebenso wichtig, steht im Dietz-Dimitroff-Band m.E.n. zwei Seiten weiter, ist aber, was D. anmerkt wie der Faschismus (auch in Deutschland 1933) zur Macht kommt: er bedient sich dazu nämlich in demagogischer Weise der „revolutionären“ Gefühle der Massen. Diese erweiterte (oder westmarxistische) Sicht interessiert nicht nur das Resultat und die Macht, sondern sie hebt auf die Aneignung im Sinne eines gesellschaftlichen Prozesses ab und ist m.E., sobald es um praktisches Handeln wirklicher Menschen gegen den noch nicht an die Staatmacht gelangten Faschismus geht, auch im Sinne antifaschistisch-strategischen Handelns „von unten“ wichtiger als das in der Formel aufgespeicherte Ergebnis.

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    • kranich05 schreibt:

      Hallo Mike,
      auch ich finde den ganzen Text von Dimitroff gehaltvoll und anregend und möchte mich nicht auf eine knappe Definition einengen. Und gerade heute, wo der Faschismus nicht „an der Macht“ ist, ist es umso nutzbringender, den ganzen Prozess zu verstehen und welche Methoden, Tricks und Demagogien dabei verwendet werden. Volle Zustimmung. Allerdings würde ich diese dynamischen Aspekte der klaren Benennung des Resultats nicht entgegenstellen. Beides im Zusammenhang: geheuchelte Volkstümlichkeit, „Heimatfühligkeit“ usw. und beinharter, räuberischer Finanzkaptitalismus, das macht die extreme Legierung aus.

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  2. Albert A. schreibt:

    Was mich schmerzt:

    Es ist nicht nur die Tatsache, dass wir oft auf dem einen Auge blind sind, wie ich es auf meine komplizierte Weise hier versucht habe zu reflektieren:
    http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/12/28/der-fall-mollath-die-irrwege-der-psychiatrie-3/comment-page-1/#comment-31311

    Was mich schmerzt, ist die Tatsache, dass bei manchem Durcheinander viele Menschen auf mich vollständig blind wirken. Mit dem Verlust der Geruchssinns noch dazu.

    Es mag sich bei dem ganzen Spendendrama um Herrn Mollath und Herrn Letch nur um Kleinigkeit handeln, die mich schmerzt und die leicht übersehen werden kann. Und das wird freundlich ausgenutzt, auch bei der Gesetzgebung. Damit die Abgeordneten die Kleinigkeit übersehen und DAFÜR stimmen. So war es zum Beispiel bei dem Meldegesetz, das die Veräußerung privater Daten vorsah – zu Geschäftszwecken:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-07/meldegesetz-bundestag-opposition
    Diese Kleinigkeit wurde aber kurz nach der Verabschiedung des Gesetzes doch noch entdeckt und Alarm geschlagen.

    Auch in der Beziehung zwischen Herrn Mollath und Herrn Letsch gab es einen Vertragsentwurf, durch den die Beziehung zwischen den beiden gesetzlich besiegelt werden sollte. Und auch in diesem Vertrag gab es eine leicht zu übersehende Kleinigkeit:

    Im §1 des Vertrags hieß es:
    „$1 Vertragsgegenstand
    1. Der Auftraggeber erteilt hiermit dem Auftragnehmer den Auftrag, ihn bei folgenden Vorhaben zu beraten:
    Projekt Psychiatrie-Politik in der Bildungsarbeit, Aufklärung der Verfehlungen in bayrischen Steuerbehörden, Staatsanwaltschaft und Psychiatrie, vor Gericht und in der Politik, sowie zum Untersuchungsausschuss des bayr. Landtag
    2. Bestandteile dieses Vertrages sind:
    Veröffentlichungsrechte im Internet, Berichte zur juristischen und politischen Entwicklung, Vorschläge zur Klärung der Zwangsbehandlung in Psychiatrien“

    Manche sehende Menschen haben sich gefragt, warum soll Herr Mollath überhaupt etwas leisten für das Geld, das ihm sowieso zusteht. Andere sehenden Menschen haben sich gedacht: Das war doch bloß eine Formalität, damit das Geld unter den erschweren Umständen an Herrn Mollath ausgezahlt werden kann. Herr Mollath hätte doch gar nichts leisten müssen…

    Doch die KLEINIGKEIT, die wir dabei schon wieder übersehen könnten, besteht darin, dass es sich in dem zitierten Paragraphen nicht nur um formale „Scheinleistungen“ handelt, sondern auch um RECHTE:
    „2. Bestandteile dieses Vertrages sind: Veröffentlichungsrechte im Internet, …“
    Und das bedeutet ziemlich eindeutig, dass Herr Mollath die Veröffentlichungsrechte im Internet an den Verein ZBB e.V. verkaufen sollte, und zwar für das Geld, das ihm bereits zustand.

    Ich sehe darin einen fiesen Kapitalismus. Herr Mollath sollte für das Geld (also Kapital), das ihm viele Spender namentlich geschenkt haben, die Veröffentlichungsrechte im Internet verkaufen. Und damit dem Verein ZBB e.V. eine Monopolstellung bei den Veröffentlichungen im Internet verschaffen.

    Herr Mollath war wohl nicht so vertrauensselig wie die schon erwähnten Politiker im Bundestag, wenn sie einem Gesetz zustimmen. Nein! Bei dieser Kleinigkeit handelte sich eindeutig nicht um eine reine Formalie, damit das an Herrn Mollath gespendete Geld an Herrn Mollath auch ausgezahlt werden konnte. Es handelte sich dabei eindeutig um ein Geschäft mit ausbeuterischen Tendenzen.

    Und von wem stammt eigentlich das KAPITAL, das für dieses Geschäft verwendet werden sollte???

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    • kranich05 schreibt:

      @ Albert A.
      Weil die Kommentierfreiheit im Blog ein so hohes Gut ist (Spaß beiseite: Es gibt sie überhaupt nicht.), habe ich Ihren länglichen Kommentar freigeschaltet. Dass ich zum ganzen Spenden-Betrugs-Hokuspokus des Dr. Strate eine komplett andere Meinung habe, dürfte Ihnen bekannt sein. Ihre hier geäußerten Ableitungen und Befürchtungen halte ich für weit hergeholt und in keiner Weise zwingend, was hiermit gesagt sei.
      Bei Ihrem und diesem meinen Statement zum Thema möchte ich es belassen. Für beliebige Ausbreitung ist das Wolff-Blog zuständig und möge es in Gottes Namen bleiben.

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  3. Erich Stephany (Menschenrechtler) schreibt:

    Lieber Dr. Kurch, Sie treffen die Feststellung, dass die mit dem Namen Georgi Dimitroff verbundene Faschismusdefinition von 1935 über Jahrzehnte hinweg ihre wissenschaftliche Qualität und Tragfähigkeit bewiesen hat und stellen eine Verbindung her zwischen dem Faschismus und dem Finanzkapital. Wenn auch die Rede von Georgi Dimitroff von großer historischer Bedeutung war und entscheidende Wahrheiten ausgesprochen wurden, reichen die Erklärungen für den deutschen Faschismus nicht aus.
    In der Zeit der Außerparlamentarischen Opposistion wurde skandiert „Kapitalismus führt zum Faschismus…..“. Zweifelsohne hat die Weltwirtschaftskrise, die Krise des Kapitalismus zum deutschen Nationalsozialismus entscheidend beigetragen. Von der Linken wurde, wird die Naziherrschaft als ein extremer Kapitalismus gedeutet. Es ist zu fragen, ob diese These tatsächlich der Wahrheit entspricht!
    Geschichtlich ist bewiesen, dass mehrheitlich die Großindustrie Hitler unterstützt und mit an die Macht geholfen hat, um nicht die eigene Macht zu verlieren, um zu expandieren und sich als Kapitalisten zu bereichern.
    Der Nationalsozialismus hat sich die Großindustrie zu Nutze gemacht, um aufzurüsten, Krieg führen zu können. Dies und andere Parallelen beweisen jedoch nicht, dass der Kapitalismus und der Nationalsozialismus gleiche Ziele und dieselbe Ideologie vertreten haben. In der Führung der Nazi gab es m.E. kaum namhafte Vertreter der kapitalistischen Klasse. Hitler hat sich mitunter eindeutig und sehr verächtlich gegenüber den Geldbaronen und Großgrundbesitzern geäußert. Aussagen belegen, dass er bei einem Endsieg die kapitalistische Klasse enteignen wollte, so wie er auch beabsichtigte, die christlichen Kirchen zu beseitigen.Die Ideologie der Nazis, der Rassenhass, die Kulte, die Propaganda u.v.a.m.sprechen dafür, dass der deutsche Faschismus eine e i g e n e (menschenverachtende) Ideologie vertreten hat, die von Geheimgesellschaften vertreten wurde.
    Das Symbol des Hakenkreuzes kommt aus Indien und bedeutet den Weg der Macht, der Gewalt. Das Hakenkreuz entgegen dem Uhrzeigersinn den Weg nach I n n e n , der Gewaltfreiheit.
    Obwohl diese Hintergründe teilweise bekannt sind, wurden sie öffentlich und auch wissenschaftlich nicht publik gemacht und untersucht. Auch weil unser festgefügtes Weltbild dadurch in Frage gestellt würde.

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  4. fidelpoludo schreibt:

    „finanzkapitalistisch + vorbürgerlich“
    Zu diesem Zusammenhang kann ich mich zu Dimitroff nicht äußern, weil ich wohl seinen Namen, aber nicht seine Schriften kenne. Eine meiner nicht wenigen und nicht kleinen Bildungslücken. Dass dieser Zusammenhang allerdings auch neueren Theoretikern angesichts unserer Verhältnisse wieder der Erörterung und Betrachtung für wert erachtet wird, kommt in diesem Beitrag von Paul Schreyer über Michael Hudson zum Ausdruck. Ich zitiere kurz aus „Michael Hudson „Das Projekt der Aufklärung wird begraben“. (Den Rückfall(-gang) in den Feudalismus zeigt dieser Titel schon indirekt.):

    „Hudsons Botschaft ist einfach: Der Finanzsektor, bestehend aus Banken, Versicherungen und Immobilienunternehmen, saugt die Gesellschaft aus wie ein Parasit. Er entzieht dem Gemeinwesen, also Staat, Bürgern und produzierenden Firmen, durch seine Vermögenserträge (Zinsen, Dividenden, Mieten, Pachten) ständig riesige Summen, was alle betroffenen Ökonomien unproduktiver macht und letztlich unvermeidlich in den Ruin treibt. Griechenland war nur der Anfang.
    Die reale Wirtschaft kann schlicht und einfach nicht dauerhaft so schnell wachsen, wie die stetig und mit unerbittlicher mathematischer Logik steigenden Zinsansprüche der Gläubiger. Am Ende des Spiels gehört dem Finanzsektor alles – und der Rest der Gesellschaft, inklusive der Realwirtschaft (so sie dann noch lebensfähig ist) befindet sich in der Zwangsjacke einer Schuldknechtschaft. Der Feudalismus kehrt zurück, global und anonym, ohne dass man die Namen der neuen Herren noch kennen würde.“

    Auch wenn mein Kommentar auf Paul Schreyers Website sich nicht ausdrücklich mit der Refeudalisierung der Verhältnisse beschäftigt (ob diese Sicht der Dinge mit Dimitroff – und wenn ja, dann wie – in einem Zusammenhang steht – ich kann mir kaum vorstellen, dass nicht… -, mögen Kompetentere beurteilen), nehme ich mir dennoch heraus, ihn hier anzuführen:

    „Hervorragende Arbeit! Danke lieber Paul Schreyer!
    Besonders der Abschnitt über „leistungsloses und unproduktives Einkommen“ bzw. Vermögenszuwachs und die intelligente, aber durchschaubare Täuschung, die darin besteht, die evidente Steigerung des Bruttoinlandsproduktes (GDP) als Leistung für die Gemeinschaft hinzustellen, obwohl dahinter sich das brutale Gegenteil – nämlich die maximal mögliche Schädigung, gar systematische Zerstörung der Gemeinschaft – zeigt, ist überzeugend zusammengefasst. Ich würde diese Argumentationsweise auch „GDP-Fetischismus“ nennen wollen, denn bei ihrer seltsamen Einschätzung von „ökonomischen Fortschritten“ vergleichen sie immer wieder nur die Vorher/Nachhergrößen des GDP (Gross Domestic Product), um einen Erfolg oder einen Aufstieg zu verkünden.

    Die deutsche Übersetzung des Titels mit „Der Sektor“ für „Killing the Host“ halte ich allerdings für sehr unglücklich gewählt. Besser wäre wohl entweder „Der Finanzsektor“ oder „Die global-parasitären Tentakel des Finanzkapitals“ gewesen.

    „Die Geschichte hat sich in eine Komödie oder zumindest in eine Ironie verwandelt, während sich ihr dialektischer Weg entfaltet.“

    Dieser Satz von Michael Hudson findet sich in einem lesenswerten Beitrag von ihm auf „The Unz Review“ mit dem Titel:
    „Trump’s Brilliant Strategy to Dismember U.S. Dollar Hegemony“

    Der Satz ist eine allgemeine Umschreibung der Tatsache, dass die Formen des Neuen Kalten Krieges, den die USA jetzt nicht mehr nur gegen Russland, sondern gegen alle Länder führt, die sich ihrer Agenda und ihren Plänen gegenüber widerspenstig verhalten, nicht mehr direkt militärisch, sondern eher per Sanktionen und erpresserischen Anmaßungen oder per Cyber War geführt wird, mit dem Resultat, dass – ob beabsichtigt von Trump oder nicht – gerade die von Trump ernannten Neocons (Bolton, Pompeo etc.) das schaffen, was bis vor kurzem undenkbar schien: China und Russland zusammen zu treiben – der große Albtraum von Henry Kissinger und Zbigniew Brzezinski. Und gleichzeitig auch Deutschland und andere europäische Länder in die eurasische Umlaufbahn zu zwingen, vor einem Jahrhundert noch der „Heartland“-Alptraum von Halford Mackinder. Nach der Flut von Vorwänden und Täuschungen über die Kriege im Irak, in Libyen und Syrien sowie der Nachgiebigkeit gegenüber dem gesetzlosen Regime in Saudi-Arabien erkennen die außenpolitischen Führer mehr und mehr an, was weltweite Meinungsumfragen bereits ergaben, bevor die Irak/Iran-Contra-Boys ihre Aufmerksamkeit auf die größten Ölreserven der Welt in Venezuela gelenkt hatten: Die Vereinigten Staaten sind jetzt die größte Bedrohung für den Frieden auf dem Planeten.
    Aber diese Zuspitzung der geopolitischen Lage – und jetzt wird es interessant – schreibt er weniger Trump zu als den ihn sonst mit allen Mitteln bekämpfenden Demokraten:

    „Anstatt die Demokratie zu begrüßen, wenn das Ausland keinen von den US-Diplomaten anerkannten Führer wählt (sei es Allende oder Maduro), haben sie die Maske fallen lassen und sich als die führenden Imperialisten des Neuen Kalten Krieges erwiesen. Es ist jetzt ganz eindeutig. Sie würden Venezuela zum neuen Chile der Pinochet-Ära machen.“

    Und Michael Hudson beendet seinen Artikel mit der Frage, die ihn schon lange umtreibt:

    Wo bleibt in all dem die Linke? (…) Was soll man davon halten, dass nur rechtsgerichtete Parteien, Alternative for Deutschland (AFD) oder Marine le Pens französische Nationalisten und diejenigen anderer Länder gegen die Militarisierung der NATO sind und versuchen, die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit dem Rest Eurasiens wiederzubeleben?
    Das Ende unseres Währungsimperialismus, über das ich 1972 zum ersten Mal im Superimperialismus geschrieben habe, verblüfft selbst einen informierten Beobachter wie mich. Es bedurfte eines kolossalen Maßes an Arroganz, Kurzsichtigkeit und Gesetzlosigkeit, um seinen Niedergang zu beschleunigen – etwas, das nur verrückte Neocons wie John Bolton, Eliot Abrams und Mike Pompeo für Donald Trump liefern konnten.“

    Wobei die Frage offen bleibt – viele Patrioten und Q-Anonanhänger nicht nur in den USA würden mit einer dezidierten Antwort kaum hinter dem Berg halten -, ob Trump diese „verrückten Neocons“ benutzt oder eher sie ihn. Innerhalb der „patriotischen rechten Bewegung“ äußern sich wiederum gespalten abweichend: Die einen befürchten, daß ein Dritter beide benutzt, und die anderen, dass Trump (im Verein mit einer Militärfraktion) sowohl die Neocons wie den Dritten in einem lange sich hinziehenden „Spiel“ hinters Licht führt.
    Michael Hudson scheint eher einer Zwischenposition zu zu neigen, die sich mit der letzten – wenn auch verdeckt – verbindet, wenn er ganz am Anfang eine Front zwischen Trump und dem „Deep State“ aufmacht, wo er nämlich feststellt:
    „Der Deep State reagiert mit einem Schock darauf, wie dieser rechtsgerichtete Immobilienhändler andere Länder dazu gebracht hat, sich durch den Abbau der auf die USA ausgerichteten Weltordnung zu verteidigen.“
    Vieles hängt davon ab, wen Michael Hudson – neben den Neocons, Demokraten und Republikanern und Wallstreet – noch zum „Deep State“ zählt.

    Der Link zum kompletten Text:
    http://www.unz.com/mhudson/trumps-brilliant-strategy-to-dismember-u-s-dollar-hegemony/

    Noch’n Link (zweimal links kann ja nicht schaden!) zu Paul Schreyer, der auch noch ein Interview auf „Gutenbergs Welt“ mit Walter van Rossum (einem der letzten seiner Art in den Mainstream-Medien) über die Lektüre des Buches von Michael Hudson dort anzubieten hat:
    https://paulschreyer.wordpress.com/2019/09/08/michael-hudson-das-projekt-der-aufklaerung-wird-begraben/comment-page-1/?unapproved=3582&moderation-

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