Bitte um kleine Hilfe

Andi Wittmann, der sicher vielen LeserInnen dieses Blogs ein Begriff ist, bat mich, den folgenden Hilferuf zu veröffentlichen:

„Lieber Klaus-Peter,

ich kann die Printausgabe der ZEIT 51/2012 nicht mehr finden. Für die Beschwerde bräuchte ich einen Scan oder Kopien des Artikels Ein Kranker wird Held. Sonst bleibt es bei einer Missbilligung von Zeit.de.
Kannst Du das evtl. Bloggen? Mail des scans an mich- andwitt@uni-wuppertal.de

und alles ist gut.

Liebe Grüße

Andi“

Also liebe Leute, wer liefert Andi die passende Kopie, den passenden Scan möglichst schnell?

Danke!

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4 Antworten zu Bitte um kleine Hilfe

  1. tokchii schreibt:

    Ich hoffe, dass sich jemand gefunden hat / finden wird, der diesen Artikel aus der Printausgabe besitzt.
    Weshalb aber das Zeit-Archiv, das für diese Ausgabe unter http://www.zeit.de/2012/51/ zu finden ist,nicht ebenfalls als Nachweis des tatsächlichen Erscheinens des Beitrags in dieser Ausgabe – darum geht es, wenn ich den Aufruf richtig verstehe – dienen können sollte, verstehe ich nicht.

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    • Winfried Sobottka schreibt:

      Auch eine Sicherung des Artikels in Form von 4 PDF Dateien, beginnend mit:

      http://www.zeit.de/2012/51/Mollath-Bankenskandal-Steuerhinterziehung

      würde vermutlich nicht helfen: Andi braucht bestimmt ein Print-Original, das an einem Neumond-Dienstag zwischen 12.00 Uhr und mittags von einem Sioux-Indianer, gekleidet in einen Schottenrock, am Bahnhof Nürnberg gekauft wurde, und zwar unter notarieller Aufsicht….. Alles andere wird der Presserat nicht anerkennen…

      Merkwürdig, dass es zur Erteilung einer Missbilligung auch ohne ein solches Exemplar ging…

      Ist Andi Wittmann sich wirklich sicher, dass er nicht versehentlich bei „Wetten dass…?“ gelandet ist?

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  2. Andreas Wittmann schreibt:

    Liebe Mitstreiter,

    ein „Anonymus“ hat mir ein pdf aus einem Microfiche erzeugt und gemailt.

    VIELEN LIEBEN DANK !!!

    Ich habe also nun das was der Presserat will, den Beleg, wie es gedruckt in der ZEIT stand. Dass der Text zu 100% identisch ist mit dem Text, der im Netzauftritt der ZEIT zu finden ist hat dem Presserat leider nicht interessiert. Man macht den Beschwerdeführern halt ein wenig Mühe. Könnt ja sonst jeder kommen…

    Euer Andi

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  3. tokchii schreibt:

    Habe mitbekommen, dass der Presserat wohl am 03.12. wieder zu Beratungen zusammenkommt. Denke, dass eine Entscheidung vorher nicht getroffen wird und hoffe, dass nun zumindest sämtliche Eingaben und Bezugsquellen dem Gremium zur Entscheidung vorliegen.
    Aus menschenrechtlicher Sicht, auch aufgrund von Opferschutz ist der Artikel „Ein kranker wird Held“ jedenfalls aus meiner Sicht öffentlich zu rügen.
    Die Situation von seelisch Behinderten in Deutschland ist von der UNO dieses Jahr beanstandet worden. Die EU hat eine bis 2015 umzusetzende Richtlinie zum Opferschutz aufgesetzt.
    Auch wenn der Artikel „Ein kranker wird Held“ also die Sicht der Redaktion bzw. der Journalistinnen auf den darin besprochenen Fall widerspiegelt, so sollten m. M. n. solche Ergüsse eben aus Rücksicht vor evtl. psychischen Erkrankungen, im Falle Mollath zusätzlich eben auch noch um ein Opfer verfassungswidriger Unterbringung zu schützen, nicht in einem nationalen Leitmedium veröffentlicht werden. Diese Ansicht äußerten auch viele Kommentatoren im eigens dafür eingerichteten Kommentarbereich auf Zeit online. Ich hoffe, der Presserat wird diese Beiträge bei seiner Entscheidung genauso berücksichtigen, wie die aktuellen Entwicklungen im Fall Mollath sowie die internationale Meinung über den Umgang Deutschlands mit (seelisch) Behinderten, der ja bekanntlich (noch?!?) nicht den Grundsätzen der von D. unterzeichneten Kovention entspricht.

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