Stimmen im Streit – Ulrike S. Heucken

Ulrike mailte gestern:
Hallo Allerseits,
 
da ist wohl einiges an mir vorbeigegangen.. vielleicht konnte ich- privat beansprucht- auch nicht alle Mails be-/verarbeiten….
 
Bei dem was ich verstanden habe, ist die Situation entsetzlich für alle Gustl Mollath UnterstützerInnen und für Hr Mollath selbst. Frau Merk, Maske, Lakotta etc allerdings können sich „vor Freude“ kaum halten:( ein erfolgreiches Unterfangen- Solidarität mit Gustl Mollath- zerstört sich selbst… noch dazu ausgelöst mit einem ZEIT Artikel.
 
Wie ich schon früher schrieb, kann das bei uns auch eine Folge von rein virtuellen Debatten sein….
 
Die Diskussion um die Spenden und die „Gemeinnützigkeit“ ist mir persönlich nicht unbekannt. Das wurde auch bei dem Treffen des UKreises in Nürnberg im Winter 2012 bei Dörners schon angesprochen… Protokoll müsste ich raussuchen. Man kam damals überein, die Spenden wg der leichteren rechtlichen Umgangsweise zu einem anderen Verein zu geben. Ein e.V., der Spenden annehmen darf, ist streng satzungsgebunden. Es war nicht einfach, den aussergewöhnlichen Fall GM mit einer vorhandenen/ verfügbaren e.V. Satzung kompatibel zu bringen… Das heisst noch lange nicht, dass irgendjemand betrügen wollte. Insoweit ist die Argumentation von Fritz Lesch für mich auch konsequent und nachvollziehbar.
 
Es wurde damals auch die mangelnde Vergütung für Frau LL angesprochen und der allgemeine Wille, das nach Rücksprache mit Herrn Mollath anzugehen, war Konsens. Soweit haben mich die Zahlen nicht überrascht, eher die negativen Auslegungen- Kurzschlussreaktionen (Strafanzeigen? Entbindung von Frau LL). 5000 € für die Arbeit von Erika erscheint mir nicht viel für 2 Jahre Engagement- für jemand der davon lebt, das könnte ich mir nicht leisten…
 
Ich hatte in den vergangenen 2 Jahren, hier im Verteiler, nie den Eindruck, dass ein Straftäter, Betrüger oder Egomane unter uns ist. Alle hier hatten zum Ziel Herrn Mollath in Freiheit zu sehen. Der Rest war Organisation und Vernetzung, die jeder/ jede hauptsächlich aus innerer Überzeugung und im Rahmen seiner Möglichkeiten geleistet hat, Unrecht darf nicht Recht sein… Demokratie und Rechtsstaat.. mit modernen Mitteln= Website, facebook, twitter wurde „gekämpft“… einzelne Akteure haben viel geleistet, andere haben das i- Tüpfelchen geliefert:)
 
Bis zu diesen Mails heute, war ich in dem Glauben, es ginge in die andere/ gute Richtung:
Herr Mollath ist draussen, er hat auch gewählt…,  ich, als einzelne Bezirksrätin,  bin jetzt immerhin im Verwaltungsrat der Kliniken, die rechtswidrige Unterbringung von Hr GM wird lückenlos transparent aufgeklärt.. die Verantwortlichen zu dieser gezogen. Andere Verdachtsfälle werden aufgeklärt, etc Gesetze verbessert.. Ulvi K darf nach Hause.. Die Unterstützer sind erfolgreich, Teamwork lohnt sich.. und bestehende Missstände werden beseitigt…
ABER leider Überraschung .. Mißtrauen und Zwietracht erscheinen…
 
Nach meiner bisherigen Erfahrung ist Angst ein guter Indikator für Manipulation. Wer profitiert davon, dass sich dieses/ unser  erfolgreiche Netzwerk (= Herr Mollath ist draußen, Ulvi K in der Wiederaufnahme, § 63 in der Diskussion..) gegenseitig verklagt? Cui bono? Die m.E. konstruierten „Vorwürfe“ sind für Herrn Lesch oder Frau Lorenz-Löblein u.a. ehrenrührig und bringen diese m.E. ungerechtfertigt in die Defensive….   Das freut die Presse und die Mehrheiten und  macht leider auch meine bisherige Arbeit lächerlich…
 
Ich bitte also alle die “ Containance“ zu waren und sich zu besinnen.. Wer sollte wann und warum in welcher bösen Absicht gehandelt haben?? Ich bitte auch Herrn Mollath mich anzurufen oder mir eine Mail zu schicken.
 
Und Sie bitte Herr Dr Strate, geben Sie sich einen Ruck und nehmen die 2 Bamberger Weingläser und trinken einen schönen Roten mit Frau Lorenz- Löblein, die Ihnen, durch ihre Vor- und Zu- und Mitarbeit, wertvoll sein sollte, ebenso wie Hr Kleine- Cosack… und Hr Dr Runge..
Dabei ergibt sich dann bestimmt ein schöner Leitfaden/ eine gute Strategie für die weitere Aufklärung der rechtswidrigen Unterbringung über 7 Jahre… Aufklärung von Korruption..Geben Sie bitte auch mir Tipps, wie ich hinterfragen kann, etc… 
 
beste nächtliche Grüße, besonders an die, die mich persönlich kennen:
Ulrike S Heucken“
————————————
Eine weitere nachdenkliche „Stimme im Streit“ findet Opa bei Nixe Muschelschloss.
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24 Antworten zu Stimmen im Streit – Ulrike S. Heucken

  1. Bert schreibt:

    Ich verabschiede mich hiermit von ihrem Blog. Ich wünsche Ihnen, dass Sie wieder selbst für sich und Ihre Meinung gerade stehen, und Meinungen zukünftig nicht bloß wegen ihrer Nachdenklichkeit sondern hinsichtlich eines Sachbezugs Geltung erlangen.

  2. Winfried Sobottka schreibt:

    Ich schaue mir das alles derzeit einfach an – die goldene Stunde der Intriganten und Heuchler…

    Der goldenen Stunde der Intriganten und Heuchler wird ein rabenschwarzes Schlüsselerlebnis für diese Bande folgen. Das verspreche ich.

    Vorab: Mollath ist aus einer Käseglocke (der des Dr. Leipziger in Bayreuth) nur in eine andere umgezogen, hat keinen eigenen Internetzugang (würde ja auch mindestens 30 Milliarden Euro kosten…), tut nur noch das, was Prem und Strate für richtig halten. Abgesehen von diesen beiden und Braun, den man aber eher als Privatfreund Mollaths betrachten muss, scheint es auch niemanden zu geben, der an Mollath heran käme – vorbei an Strate und Prem.

    Der Staatsschutz hat scheinbar exzellente Arbeit geleistet: Mollath ist zwar frei, aber einwandfrei unter Kontrolle. Die Hoffnung, die viele hatten, der Fall Mollath würde eine Bürgerrechtsbewegung zünden, würde die Abschaffung systematisch verankerter Missstände in Psychiatrie und Justiz zumindest auf längere Sicht ermöglichen, scheint nicht aufgegangen zu sein, denn nun ist alles kurz und klein geschlagen – wie es scheint.

    Wirklich? Nein, nicht wirklich. Was man so leicht klein schlagen kann, kann nämlich gar nichts taugen. Und es hat auch nichts getaugt, denn jedem, der nicht völlig blöd ist, hatten ein paar Dinge klar sein müssen, u.a.: Wer gegen Teile des Staates kämpft, darf sich keine Blößen geben. Und gerade das Sammeln und Verteilen von Spenden ist eine Sache, bei der sehr schnell etwas anbrennen kann – weshalb man darauf auch sehr achten sollte. Hier aber scheint man offenenen Auges – seit Monaten!!! – in die Schei* hinein gefahren zu sein – merkwürdig, nicht wahr?

    @ alle IMs usw.: Mene, mene tekel upharsin! Dieses Mal werden Eure Är* den Himmel küssen, bevor Ihr dann auf den Boden knallt!

    Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

    • Andreas Wittmann schreibt:

      Lieber Winfried,
      in weiten Teilen gebe ich Dir Recht.
      Der Artikel von Frau Heucken gibt auch meine eigene Meinung ganz gut wieder. Aber ich will einfach nicht an diese Allmacht des Staatsschutzes glauben.

      Andi

      • Winfried Sobottka schreibt:

        Über Deinen Willen zu glauben können wir uns bei Zeiten auf meinem Blog unterhalten, lieber Andi, Opas Blog scheint mir dafür nicht das passende Podium zu sein. Es sei denn, er würde eine solche Diskussion hier explizit wünschen?

    • tokchii schreibt:

      Das Sammeln von Spenden als solches ist in Deutschland überhaupt kein Problem, Herr Sobottka, lediglich Rheinland-Pfalz hat hierfür eine gesetzliche Regelung, überall sonst darf jeder zu jedem Zweck ohne jegliche Auflagen wie Anmeldung o. Ä. Spenden sammeln. ( Quelle DZI Spendenatlas)
      Zum Verteilen der Spenden kann ich momentan nicht soviel sagen, aber angesichts der lockeren Einteibungspolitik kann ich mir auch in diesem Bereich keine größeren Einschränkungen vorstellen, da es der spendensammelnden Person/Organisation/Verein überlassen ist, wie die Mittel verwendet werden. Lediglich eine Einschränkung würde mir zu einem gemeinnützigen Verein einfallen, nämlich das dort keine Überschüsse ins Folgejahr übertragen werden können. Sprich: das eingesammelte Geld muss noch in diesem Jahr dem Spendenzweck (sorry, Herr Mollath) zugeführt werden.
      Die Idee, zwecks Auszahlung des Spendenbertags einen Beratervertag abzuschließen finde ich sehr schräg, auch wenn ich die Satzung des Vereins nicht kenne.
      Bargeld- oder Scheckübergaben sind aber grundsätzlich als Hilfeleistung eines Vereins nicht unmöglich. Tankgutscheine, Sponsoring eines Internetanschlusses oder PCs, Übernahme der Fahrzeughaltungskosten wären weitere simple Möglichkeiten, Herrn Mollath bargeldlos aber doch dem Spendenzweck entsprechend zu unterstützen.
      Der Spendenrummel bleibt mir daher unverständlich und ich halte es für sehr naiv, Spenden für einen Zweck zu sammeln, der nicht mit der Vereinssatzung korreliert.

  3. elfi schreibt:

    Hallo Unterstützer von Gustl Mollath,
    bewahrt Ruhe, sondiert den unerfreulichen Vorgang und versucht zu retten, was noch in Ordnung zu bringen geht, auch wenn das alles recht unschön ist.
    Merk, Lakotta, Leipziger u.a. täten gut daran, über sich selbst zu weinen, anstatt über die „Spendenaffäre Mollath“ und was daraus geworden ist zu lachen.

    Die Beteiligten sind hoffentlich lernfähig, was man von manch anderen bis heute nicht gerade sagen kann. Wo gehobelt wird, da fallen nun mal Späne.
    Die Spendenaffäre Molalth ist das eine und die Bürgerrechtsbewegung zur Abschaffung von systematischen Mißständen in Psychatrie und Justiz ist das andere.
    Mollath ist schließlich nicht der einzige, wenn auch das derzeit prominenteste Opfer.Winfried Sobotta rede ich das Wort. „Wer gegen Teile des Staates kämpft, darf sich keine Blöße geben“.
    Wer behauptet, die anderen wären korrupt, intrigant und was auch ijmmer, muß sich positiv abheben, wenn er glaubwürdig bleiben möchte.

    Das Ganze ist dumm gelaufen. Verständlich, dass bei Mollath und RA Strate die roten Lichter angehen, wenn nur der leiseste Verdacht auf Ungereimtheiten oder Unregelmäßigkeiten in der Luft liegen. Wo das AAs ist, da sammeln sich die Gaier. Die unbeschwerten Zeiten von Leutselikgkeit und teils naivem Vertrauen sind für Gustl Mollath nach diesem Wahnsinn in seinem Leben sicherlich vorbei.
    Schnell könnte die andere Seite wieder etwas finden, was ihm unbedacht erneut zum Verhängnis werden könnte.
    Wer einen Verein gründet um anderen zu helfen sollte sich im Vorfeld gut überlegen, in welche Situation er Menschen damit bringen kann..In die Falle einer Steuerhinterziehung zu geraten ist nicht Sinn und Zweck dieser Übung.wozu haben wir Steuerberater und Juristen?

    Gleich zu Beginn wäre es sicherlich besser gewesen, man hätte mehr miteinander als übereinander gesprochen und nach Lösungen gesucht, die Sache richtig und ordnungsgemäß zu kanalisieren. Jetzt hat die Presse wenigstens wieder was zu schreiben, dann gerät der liebe Gustl Mollath nicht in Vergessenheit.

    Wie dem auch sei, es gibt genug zu tun. Mollath ist der eine dem Unrecht und Leid wiederfuhr. Morgen ist es vielleicht jemanden aus ihrem Umfeld bzw. Freundeskreis.
    Bringt Ordnung in den Laden und macht weiter!

    Elfi

  4. Walter Keim schreibt:

    Also ich habe Mollath durch meine eigene Homage unterstützt. http://home.broadpark.no/~wkeim/files/Mollath.htm Ich danke Herrn Strate, dass er in vorbildlicher Transparenz das veröffentlicht hat: http://strate.net/de/dokumentation/Mollath-Mitteilung-der-Verteidigung-2013-10-15.pdf Glücklicherweise habe ich nicht gespendet. Ich würde das Geld zurückfordern und direkt an Herrn Molltah überweisen. Ich kann selbst denken und brauche keine anderen das für mich zu tun.

  5. Frankenstein schreibt:

    Wenn das Wort „ehrenamtlich“ im Zusammenhang des Spendenkontos stand, dann ist es ehrenamtlich. Im Nachhinein auf ein e.V. zu bestehen und nicht auf das Wort „ehrenamtlich“ ist nicht rechtens und nicht redlich.

    Natürlich kann Fritz Lesch im Zusammenhang für die Hilfe um Gustl Mollath bekommen. Das hätte er mit den Spendern und Herrn Mollath vorher absprechen müssen. Immerhin benutzte Herr Lesch den Namen Gustl Mollath, der sein ganzes Privatleben ausbreiten musste. Hier wurden den Spendern und Herrn Mollath mit den Spenden nicht treu gedient.

    Die Rechtfertigungen von Herr Lesch in allen Ehren, aber Herr Lesch hat Schaden für die Sache Mollath gebracht, auch wenn er es nicht wollte und auch wenn er es anders sieht.

    • Winfried Sobottka schreibt:

      Das Ding ist schräg, und im Grunde war es vielen klar – der OStA a.D. Gabriele Wolff spätestens seit März. Warum hat sie damals nicht gleich mit ihrer Intima Ursula Prem telefoniert? Die hätte doch bestimmt sofort den „lieben Reiner“ (Prem zu Reiner Hofmann) informiert! Und man hätte frühzeitig den Fehler abstellen und eine Lösung für das Angebrannte finden können, bevor der Gestank durch die Medienwelt verbreitet wurde!

      Man hat den Eindruck, dass man immer den Richtigen treffen würde, wenn man alle in einen Sack steckte und dann mit dem Knüppel auf den Sack schlüge!

  6. Irina Müller-Stahl schreibt:

    Wenn damit geworben wird, dass die Spenden zu 100 Prozent Herrn Mollath zugute kommen werden, dann haben viele Menschen genau daran geglaubt und ihr Geld nur deshalb gespendet. Wenn nunmehr das Geld nicht zu 100 Prozent und bedingungslos an Herrn Mollath ausgehändigt wird, so ist das glasklarer Betrug. Ich verstehe nicht, wie da Frau Heuken, Herr Sobotka und andere noch von „Versehen“ sprechen können. Betrug muss auch Betrug genannt werden können, und ich hoffe, dass alle Betrüger noch ein böses Erwachen erleben. Herr Strate wird Strafanzeige erstatten, und die Sache wird diesmal zügigst von der Staatsanwaltschaft behandlet werden.

    • Winfried Sobottka schreibt:

      Ich nehme einmal an, dass Sie mich mit „Sobotka“ meinen: Ich rede schon längst nicht mehr von einem Versehen, hatte ein solches nur ursprünglich angenommen. Seitdem ich aber weiß, was bereits im März auf dem Wolff-Blog lief, wo Fritz Letsch seine Absicht offen erklärt hat, gehe ich nicht mehr von einem Versehen aus, und ich gehe auch nicht mehr davon aus, dass nur Letsch sich der Dinge bewusst war, um die es geht.

      Das alles macht das Verhalten von Strate nicht besser: Auch er dürfte (im Gegensatz zu mir) stets verfolgt haben, was auf dem Wolff-Blog lief, Ursula Prem dürfte es ebenfalls verfolgt haben, zudem gab es auch Kontakte zwischen Gabriele Wolff, die definitiv im März Bescheid wusste, und Prem und Strate.

      Entsprechend gehe ich davon aus, das Prem und Strate zwar seit März informiert sein dürften, aber erst im Oktober reagiert haben – mit einer Heftigkeit und Konsequenz, hinter der etwas anderes stecken muss als die Vertretung der Interessen Mollaths.

      Strate hat juristisch hervorragende Arbeit geleistet, Prem z.T. sehr hochkarätige Analysen verfasst. Das ändert aber nichts daran, dass diese beiden Mollath abschotten, was nun ja auch Reiner Hofmann im Grundsatz bestätigt hat, und steuern. Was Strate und Prem tun, die sich untereinander 100%-tig einig sind, ist das Gegenteil von dem, was diejenigen wollen, die auf grundsätzliche Verbesserung des Justiz- und PSychiatriesystems zielen, und Prem zeigt auch noch (merkt wohl nicht immer, was sie tut…) offen diktatorische Züge.

      Alles in allem wird vom Unterstützerkreis, den ich sowieso nie besonders hoch geschätzt habe (faule Eier dazwischen, keine klaren politischen Ziele, nicht konsequent genug im Vorgehen) nichts übrig bleiben. Aber Strate, Prem und Wolff werden sich nicht als Sieger fühlen können; das kann ich allein mit den Internetanarchisten sicherstellen, und das werden wir auch tun. Zudem scheine ich nicht der Einzige zu sein, der durch das Verhalten von Strate und Prem irritiert ist: Der Unterstützerkreis ist von diesen beiden nicht mehr begeistert, und auch Opa ist ja nachweislich schwer irritiert und nicht besonders gut auf Strate zu sprechen. Ja, Betrug muss Betrug genug werden, und Beihilfe zur Aufrechterhaltung eines oftmals kriminell agierenden Justizsystems muss Beihilfe zur Aufrechterhaltung eines oftmals kriminell agierenden Justizsystems genannt werden, und zwar öffentlich. Ich werde das auch nicht unter Pseudo machen, sondern unter meinem Klarnamen.

      Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

    • Sorella schreibt:

      „Glasklaren Betrug“ kann ich nicht so einfach vermuten, da ich auf Seite 2 des von RA Strate veröffentlichten PDF „Mollath-Mitteilung-der-Verteidigung-2013-10-15.pdf“ folgende Angabe zum bei zbb veröffentlichten Spendenzweck finde: …‚ausschließlich für Gustl Mollath und seine Unterstützung‘ …
      Die Formulierung „..und seine Unterstützung …“ bietet einen größeren Interpretationsspielraum als den, dass 100 Prozent der Spenden an Herrn Mollath ausgehändigt werden müssen.

      Ich kann die Argumentation von Herrn Letsch in seinem Blog „http://fritz-letsch.blog.de/2013/10/16/betrugsvorwurf-steuerhinterziehung-anwalt-gustl-mollath-16607428/#comments“ logisch nicht komplett nachvollziehen. Offensichtlich brodelt da im Hintergrund noch eine ganz andere Auseinandersetzung (in diesem Zusammenhang die Entlassung der ehemaligen Anwältin Erika Lorenz-Löblein?).

      Ich frage mich wer instrumentalisiert hier (mehr) Herrn Mollath?

  7. Deali schreibt:

    „Frau Merk, Maske, Lakotta etc allerdings können sich “vor Freude” kaum halten“
    In letzter Zeit ließt man häufiger solche Kommentare. Warum sollten die sich denn freuen?
    Mollath kann man diese Sache doch nicht an-lasten. Der hat doch diesen Vertrag bestimmt abgelehnt weil er mit Sicherheit vom (bayrischen) Staat genauestens überwacht wird.
    Wie ist denn Mollath an Frau Lorenz-Löblein geraten? Der hat die doch sicher nicht über die „Gelben Seiten“ kennengelernt. Und nur weil die etwas von diesen Spenden-Account abgegriffen hat deshalb hat die ihm doch unheimlich gut zur Seite gestanden. Oder will Mollath nur „Geiz ist Geil“? Aber auch Dr. Strate vertritt ihn nicht umsonst. Ich will hier ausdrücklich auf „Werbung durch Erfolg“ hinweisen, ich möchte ja nicht in seiner Transparenz-Doku erscheinen!
    Und auch das Mollath kein Engel ist sollte jedem klar sein.Er war es der seine Frau im Ferrari in die Schweiz gefahren hat, den Kofferraum voller Kohle. Und ich wette das wir seinen Namen nie gehört hätten wenn seine Frau nicht mit dem Maske fremd gegangen wäre. Das hatte aber sicher Ursachen über die er selbst sinnieren muss. Da hat er halt überreagiert. Ich meine jetzt nicht Gewalt sondern das Anschwärzen beim Arbeitgeber, Gerichten usw. Und die haben sich eben gerächt. Oder glaubt wirklich jemand das Mollath Steuern für den Staat retten wollte damit wir mehr Geld für unseren Freiheitskampf in Afghanistan zur Verfügung haben?
    Und so kann man es jetzt auch in den Blogs lesen, jeder war selbstlos, jeder schiebt dem Anderen Schuld zu und das leider öffentlich!
    Es gibt Partnerschaften wie zwischen Prem und Wolff und dem “lieben Reiner” wie Winfried richtig kommentiert. Strate und Lorenz-Löblein werden aber sicher keinen Rotwein mehr zusammen lenzen.
    Für mich sind einige Masken von fiesen Visagen gefallen!
    Und ich kann Winfried bei seinem letzten Satz nur zustimmen!

    Deali

    • Winfried Sobottka schreibt:

      RAin Erika Lorenz-Löblein konnte nichts vom Konto „abgreifen“, da sie gar nicht bevollmächtigt war, über das Konto zu verfügen. Auch die Beziehung zwischen Prem und Hofmann wird vermutlich falsch wiedergegeben: Strate und Prem haben einen CUT zwischen Mollath und dem ursprünglichen Unterstützerkreis herbeigeführt. Prem hat das getan, wofür nach meiner Überzeugung ursprünglich „Muschelschloss“ vorgesehen war, nämlich die emotionale Kontrolle über Mollath zu übernehmen.

      • Deali schreibt:

        Mit “abgreifen” meine ich „etwas davon abbekommen“.
        Wer oder was ist eigentlich Muschelschloss? Die trägt auch einen Hut, siehe ihre Blogseite. Hab ich was verpasst?

    • Frankenstein schreibt:

      Derjenige der ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. Unter den Motto, lasse die Betrüger Betrüger sein, weil keiner Redlich sein kann, erntet Gleichgültigkeit.

  8. Walter schreibt:

    Mein laienhafter Vorschlag:
    Alle offensichtlich (vielleicht in guter Absicht) mit unkorrekter Angabe (Irreführung) gesammelten Spenden sollen an die Spender rücküberwiesen werden und abei auch gleich als Information ein Konto das wirklich Gustl Mollath gehört angefürt werden.

    Ich denke, damit wäre das Spendenproblem gelöst ohne sinnlos Gerichte zu bemühen und ebenso sinnlos Geld für Anwälte, Gerichtskosten usw. beim Fenster rauszuwerfen. Alle Spender haben so die Möglichkeit ihre Spenden dann auf ein Konto von Gustl Mollath neu einzuzahlen und so die Spende mit etwas Verspätung ihrem ursprünglichen Wunsch entspechend zuzuführen.

    Die Kräfte sollten nicht durch solch unliebsame Zwischenfälle und Nebenschauplätze vergeudet und geschwächt werden. Es gibt sicher noch viel sinnvolles zu tun!

    • Deali schreibt:

      Das Geld ist nicht mehr in voller Höhe vorhanden, es kann also nicht wieder zurück überwiesen werden. Frau Erika Lorenz-Löblein hat wohl was davon bekommen.

  9. Bitte nicht verschweigen, dass Frau Lorenz-Löblein auch eine beträchtliche Summe aus den Mollath-Spendentopf der GEP e.V. erhalten hatte. Dr. Weinberger wird das bestätigen können.

    • Winfried Sobottka schreibt:

      Solarkritiker, es steht außer Zweifel, dass Lorenz-Löblein einen nicht unbeträchtlichen Betrag (ca. 5.000 Euro) aus dem Mollath-Spendentopf erhalten hat. Doch diese Tatsache allein besagt doch gar nichts:

      Wofür hat sie das Geld denn erhalten? Und wovon ging sie aus, als sie das Geld erhielt?

      Ohne klare Antworten auf diese beiden Fragen lässt sich der Umstand, dass LL Geld erhalten hat, definitiv nicht moralisch bewerten, während Ihr Kommentar den Anschein erweckt, LL habe sich die Finger dabei schmutzig gemacht („Bitte nicht verschweigen“, „Dr. Weinberger wird das bestätigen“).

      Also, Solarkritiker, da Ihr Urteil ja festzustehen scheint, werden Sie bestimmt die Hintergreünde kennen. Darum meine Bitte, uns alle schlauer zu machen:

      Wofür hat LL das Geld erhalten?

      Wovon ging sie aus, als sie das Geld erhielt?

  10. Kommentar v. RA Strate im Gabriele-Wolff-Blog sowie Fritz Letsch Pressemitteilung w. Vorwürfe Spendenbetrug – Update 21.10.2013 http://muschelschloss.blogspot.de/2013/10/mollath-und-der-verknotete-spenden-salat.html

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